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Kaiser, Kirchen, Kaffeehäuser - Donaumetropole
mit glorreicher Vergangenheit und moderner Gegenwart
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In diesem Jahr gings zur typisch jährlichen Kulturreise
mit dem Bus nach Wien. Untergebracht waren wir in einem sehr guten Hotel im
Außenbezirk von Wien, direkt an einem idyllischen See. |

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Nach einem kräftigem Frühstück am nächsten
Morgen haben wir uns auf einer Stadtrundfahrt erst einmal über die Glanzpunkte
der Kaiserstadt informiert. Die Tour führte über die berühmte
Ringstraße, zu den Belvederegärten und zum Stephansdom. |
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Wien
gehört zu den schönsten Städten auf der Welt. In Wien haben
nicht nur viele Herrscher und ihre Familien residiert, sondern auch viele Berühmtheiten
aus Kultur, Geschichte und Wissenschaft gelebt. Die Stadt Wien wird meist mit
der Donau in Verbindung gebracht. Das Erholungsgebiet an der Donau, macht es
zu einem der attraktivsten Plätze in Wien.
Wien ist recht untypisch für eine Großstadt.
Hier findet man kaum Wohnsilos. Altbauten prägen das Stadtbild. Auch moderne
Bauvorhaben stören dieses Flair nicht. Die Stadt macht einen gepflegte
und sauberen Eindruck.
Kurz zur Geschichte Wiens: "Wien entstand auf den römischen
Vindobona. Im Mittelalter beeinflußten die Babenberger die Stadt. Von
1282 bis 1918 herrschten dann die Habsburger.
Zweimal(1529 und 1683) konnte sich die Stadt gegen die Türken erfolgreich
verteidigen. Nach dem endgültigen Sieg über die Türken, wurde
sie zur großen Zeit des Barocks. Die Vorstädte wurden wieder aufgebaut
und der Adel errichtete Paläste.
Nach 1857 begann die Ringstraßenära, die auch heute noch das Stadtbild
prägt.
Im Industriezeitalter wurde Wien zu einer modernen Großstadt. Hier gab
es so viele Völker, Rassen und Konfessionen wie sonst nirgends auf der
Welt.
Nach dem Ersten Weltkrieg begann der Abstieg der Weltmetropole. Der Zweite
Weltkrieg und die Besatzungszeit hinterließen tiefe Wunden. Seit dieser
Zeit sinkt die Einwohnerzahl, was der Lebensqualität aber sehr gut tut." |
Eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen hat eine
tiefe Verbundenheit zur dieser Stadt bei uns hinterlassen. Sicherlich können wir
nur einen winzigen Teil auf dieser Seite weitergeben.
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Das Hundertwasserhaus ist
eines der eindruckvollsten Gebäude in Wien. Es stellt fast alle Baurichtlinien
auf den Kopf.
Es gibt keine geraden Linien, wenig ebene Flächen und kaum Symmetrie.
Es wachsen Bäume aus den Fenstern und Gras auf dem Dach. Es fehlt die
Ordnung, das Gleichmaß und die Regelmäßigkeit.
Der österreichische Maler und Öko-Apostel Friedensreich Hundertwasser,
dem gerade Linien ein Greuel sind, durfte sich zwischen grauen Mietskasernen
mit diesem Wohnhaus selbstverwirklichen. Gegenüber des Hundertwasserhauses
befindet sich die Hundertwasser-Galerie. Touristentrubel und dazwischen stilgerechte
Architektur, so z.B. die Jugendstil-Toiletten |
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Prachtvolle Kirchen
(z.B. Karlskirche, Augustinerkirche, Jesuitenkirche,Votivkirche) egal ob von
Innen oder von Außen, Fürstliche Gebäude und ein prunkvolles
Innenstadtflair ließen uns auf keinem Fall pflastermüde werden.
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Der Stephansdom
ist eine der schönsten gotischen Kathedralen der Welt mit einem prachtvollen
Kircheninneren und das Wahrzeichen Wiens.
Mit einem Schnellaufzug konnten wir von ganz oben einen schönen Ausblick
über ganz Wien genießen. Die Pummerin (Kirchturmglocke) läutet
heute nur noch bei besonderen Anlässen, z.B. zum Jahreswechsel |

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Ein prachtvolles Rathaus mit Rathauspark, Das kunsthistorische
Museum auf der Museumsinsel oder das zum Teil im Bau befindliche Wiener Staatsoper
oder das Burgtheater, nichts von allem hätten wir auf unserer Erkundungstour
übergehen oder übersehen mögen. Eine kurze Rast im Volkspark
oder einen Imbißabstecher auf dem Naschmarkt, so konnten wir wenigstens
kurzzeitig neue Energie tanken. |
Geschafft und hungrig haben wir dieses in
Wien berühmteste Schnitzelhaus "Figlmüller" entdeckt. Trotz Hören-Sagen
waren wir dann doch über die Größe des Wiener Schnitzel überrascht.
Das typische Landesgericht und natürlich auch die Sacher-Torte sollte man sich
auf keinem Fall entgehen lassen.
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Nach der Stärkung gings per Fiaker nochmals 20 min. durch die barocke Innenstadt.
Ein absolutes Muss ist auch die Besichtigung der Hofburg. |

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Die Hofburg
ist ein riesiger, im Lauf von sieben Jahrhunderten entstandener, Komplex mit
18 Trakten, 19 Höfen und über 2500 Räumen. Architektonisch sind
so gut wie alle Stilrichtungen von der Gotik bis zum Jugendstil vertreten.
Es ist allerdingt nur ein geringer Teil zur Besichtigung freigegeben.
Auch eine Führung in der Spanischen Hofreitschule durfte
nicht fehlen.
Die seit Jahrhunderten gezüchteten Lipizzanerhengste sind Erbe und letztes
lebende Relikt der Prunk- und Festkultur der Donaumonarchie.
1572 erstmals urkundlich erwähnt, geht sie bis in die Zeit Kaiser Maximilian
II. zurück, der 1562 mit der Zucht spanischer Pferde begann. Eine Lipizzanervorführung
ist die Vollendung höfischer Reitkunst. Leider war dieser Höhepunkt
in unserer Führung nicht enthalten. |
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Eine kurze Besichtung des Schloss Belvedere war eine weitere Station unserer
Reise. Das Belvedere ist das ehemalige Gartenpalais des Prinzen Eugen von Savoyen,
Feldherr dreier Habsburger Kaiser und Türkenbezwinger. Es diente ihm als
Sommersitz vor den Toren von Wien.
Es ist eines der größten Palastanlagen aus der Zeit des Barocks.
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Das österreichische Versailles "Schloss Schönbrunn" wurde 1695-1713
erbaut. 1745-60 wurde der Bau aufgestockt und im Innern im Rokokostil eingerichtet.
1766 folgte das Schloßtheater und 1771-77 die Gloriette auf der Höhe
des Hügels.
Das Schloß besteht aus über 1700 Räumen. Hier residierte nicht
nur Maria Theresia, sondern auch Napoleon und Kaiser Franz Joseph I. Die hervorragende
Innenausstattung des Schlosses zählt zum Großartigsten und Aufwendigsten
der Epoche.
Neben dem Schloß befindet sich der Schloßpark mit den vielen Brunnen,
Wasserspielen und Skulpturen, sowie den im französischen Stil geschnittenen
Hecken und Baumreihen.
Im Schloßpark befindet sich der Tiergarten aus dem Jahr 1752. Er ist
die älteste Menagerie der Welt. Heute sind die Tieranlagen artgerecht
umgebaut worden. |
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Auch ein Besuch im Palmen-
und Kakteenhaus lohnt sich. Der große moderne Glasbau
verbirgt die herrlichsten tropischen und exotischen Pflanzen. Nicht nur die
Schönheit und Farbenpracht, sondern auch das Urwaldflair versetzten uns
als Besucher in fantasievolles Schwärmen. |

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Natürlich durfte auch ein Besuch im Wiener Prater nicht fehlen. Der
Prater ist einer der bekanntesten Orte in Wien. Er ist heute ein Jahrmarkt,
Volksfest und Vergnügungspark, der das ganze Jahr über geöffnet
hat.
Am Praterstern wurde der Wurstlprater, oder auch Volksprater genannt, eingerichtet.
Das Riesenrad, eines der Wahrzeichen Wiens, wurde von dem englischen Ingenieur
Walter Basset 1896/97 erschaffen. Es ist 430 Tonnen schwer, 65 Meter hoch und
hat 15 Waggons. Der Durchmesser der gesamten Eisenkonstruktion beträt
61 Meter. Eine Fahrt mit dem Riesenrad kann selbst der Ängstlichste wagen. |

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Am Abend gings nach Grinzing zum Heurigen-Abend. Hier wurde in gemütlicher
Athmosphäre deftig zu einem guten Glas Wein mit typischer handgemachter
Wiener Musik geschlemmt. Grinzing ein bekannter Heurigenort, deren Berufswinzer
den Tourismus täglich anlockt. |
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Fakultativ gings am letzten Tag mit einem Besuch zum berühmten
Benediktinerstift Melk weiter,
einem der großartigsten Barockbauten Europas. Zu besichtigen waren hier
das neue Stiftsmuseum Unterwegs vom Gestern ins Heute - Stift Melk in
Geschichte und Gegenwart in den ehemaligen Kaiserzimmern, der Marmorsaal,
die Altane (Terrasse) mit Blick über die Donau, die Bibliothek (mit wertvollen
Handschriften) sowie die Stiftskirche, Stiftspark Melk und der Barocker Gartenpavillon.
Ein Picknick unerhalb des Stifts mit herrlichem Panorama gab uns für die
nächste Aktivität wieder Kraft. |
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Dies war ein Ausflug, auf dem wir wirklich nicht hätten
verzichten wollen. |
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Und zuguterletzt gings nach Krems an der Donau. Ein Besuch
lohnt sich hier zu jeder Jahreszeit.
Es gibt nicht viele Städte in Österreich, die eine derartige Vielfalt
an kulturellen, historischen und auch kulinarischen Angeboten zu bieten haben,
wie die Doppelstadt Krems-Stein. Am östlichsten Ausgangspunkt der Wachau
gelegen, besticht die mehr als 1.000 Jahre alte Stadt unter anderem durch historische
Bauten in der Altstadt - diese wurden übrigens im Jahr 2000 von der UNESCO
zum Weltkulturerbe ernannt.
Uns offenbarte die Stadt ihre verschiedenen Gesichter, als wir durch die Altstadt,
umgeben von Geschäften, Restaurants und Kaffeehäusern, spazierten
und das pulsierende Leben genossen. Kaffetrinken natürlich auch Sachertorte
essen auf der Gozzoburg, sich mit einem Glas Wein im Arkadenhof erfrischen
oder dem Glockenspiel der Kirchturmuhr lauschen. Dieser Tag war ein würdiger
Abschluss unserer unvergesslichen Wienreise. |
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