Beautiful Scotland
Schottland-Rundreise vom 01.07. bis 09.07.2006

Schottland ist ein wunderschönes und sehr abwechslungsreiches Land. Die Natur hat uns fasziniert und bezaubert. Das Land liegt im Norden von Großbritannien und gilt als eine der letzten noch unberührten Landschaften Europas. Das raue Land hat uns mit seinen tiefblauen Seen, den rauschenden Wasserfällen, den Heide bewachsene Hochmooren beeindruckt. Auf unserer Reise gabs viele Burgen und Schlösser zu sehen. Die Schotten sind ein gastfreundliches, humorvolles und traditionsbewusstes Volk mit einem ausgeprägten Nationalstolz. Überall waren Schotten mit ihren Tartan und Kilts - natürlich mit den unverwechselbaren Schottenkaros zu sehen. Dudelsackmusik begleitete uns an allen touristischen Stätten. Natürlich durfte auch ein Whisky am Abend nicht fehlen.
Hier vorab schon ein paar landschaftliche Eindrücke:

Auf unserer Rundreise hatten wir Gelegenheit, sowohl die kulturellen Höhepunkte Schottlands, als auch die beeindruckende schottische Landschaft mit steil abfallenden Tälern und zerklüfteten Bergketten zu sehen. Unsere Reise begann und endete mit der Hauptstadt Schottlands Edinburgh.

Edinburgh: Im Herzen der Stadt liegt der mittelalterliche Palast . Die Stadt mit ihren Gebäuden und Gassen zeugt von längst vergangenen Zeiten.
Sie ist rundherum von Flachland umgeben. Ein Gebiet mit einer prächtigen Küste, zahlreichen Attraktionen und einer schönen Natur.
Die Altstadt wurde vor zweitausend Jahren gegründet. In der neuen Stadt fanden wir Gebäude von Eleganz aus dem achtzehnten Jahrhundert mit perfekter Raumordnung.
In der lebhafte Hauptstadt Schottlands konnten wir uns an den Geschäfte und Einkaufszentren, Parks Museen und Denkmälern nicht sattsehen. Die Hunderte von Pubs, kulturellen Auftritte auf den Straßen und öffentlichen Parks sorgten für ein heiteres Ambiente. Eine Stadtrundfahrt gab einen Überblick über die Aktivitäten, die wir auf eigene Faust unternehmen wollten. Dazu gehörte die Besichtigung des Edinburgh Castles, der Royal Mile, des Scotts Monuments, der Princes Gardens, Palast of Hollyrood House und natürlich eines Pub. Besonders romantisch war Edinburgh bei Nacht.

Hier im Princes Garden war für Groß und Klein viel Los. Die Menschen tummelten sich auf den Wiesen und genossen die Sonne. Bands heizten mit heißen Rhythmen das Publikum an und Andere amüsierten sich in der Meile der Schausteller. Im Garden befindet sich übrigens die älteste Blumenuhr der Welt.

Jede der Hauptstraßen trifft entweder auf ein Monument oder auf ein historisches Gebäude. Während unseres Aufenthaltes war gerade eine Ausstellung - aus diesem Grund standen überall Kühe bemalt mit den verschiedensten Motiven.
Uns haben vor allem die typischen Sandsteingebäude mit Freitreppe und Kellerwohnungen gefallen. Ein besonderer Leckerbissen war daher der Charlotte Square. Hier konnten wir im Georgian House Nr. 7 eine Besichtigung der hochherrschaftlichen Räumlichkeiten vornehmen.

Am Ende der Royal Mile kamen wir zum Palast of Hollyrood House. Gegenüber befindet sich das Parlament. Am ersten Tag unserer Reise verweilte im Schloss die Queen, so dass wir keine Besichtigung durchführen durften. Aber am letzten Tag holten wir dies nach und es hat sich gelohnt.

Prachtvoll das Gebäude, der Innenhof und all die repräsentativen Räumlichkeiten. Ein Spaziergang im Schlossgarten bei diesem schönen Wetter war sehr angenehm. Ein Besuch der Queens Gallery durfte natürlich auch nicht fehlen.

Unser nächstes Ziel war Glasgow. Auch hier verschafften wir uns durch eine Stadtrundfahr einen ersten Überblick über die Stadt.
Glasgow ist eine viktorianische Stadt. Sie erhielt seit 1990 ein neues Gesicht und blüht und ist die künftige Architektur-, Kultur- und Einkaufsstadt Großbritanniens. Alte Gebäude wurden in moderne Einkaufszentren verwandelt und in einigen Museen wurden die verschiedensten Kunstsammlungen untergebracht.

Toll und bekannt :-) erscheint die Konzerthalle in Glasgow. Besonders prunkvoll war das Innenleben der Kathedrale von Glasgow.
Prunkvoll ist der große Markplatz und eine Augenweide das Rathausgebäude

Durch die malerischen Trossachs (grünes, waldiges Hügelland) ging es zuerst zum Loch Kathrin und dann weiter zum Loch Lomond, Großbritanniens größtem und malerischstem Binnensee. Anschließend fuhren wir zum Schloss Inveraray Castle, von dem ein Teil bis heute von der Campbell-Familie bewohnt ist. Durch das beeindruckende Tal Glencoe, von Charles Dickens "Begräbnisstätte von Riesen" genannt, ging es nach Ballachulish, nahe Fort William.

Inveraray ist ein hübsches kleines Dörfchen aus dem 18. Jahrhundert mit einer besonderen Athmosphäre, die nicht zuletzt von dem, den Loire-Schlössern nachempfundenen, Inveraray Castle herrührt. Das prachtvolle Schloss wurde 1743 im gotischen Stil für den dritten Earl of Argyll erbaut. Ein Besuch des Schlosses war ein unbedingtes Muss.

Anschließend fuhren über Fort Williams und mit der Fähre gings weiter zu der Hebrideninsel Isle of Skye, wo sich die herbe und wilde Schönheit Schottlands offenbart und sich alle Landschaftsformen des Festlands widerspiegeln. Scharfe Hügel, malerische Küsten, und zahlreiche Sehenswürdigkeiten wären hier zu nennen. Wir besuchten hier den Clan Donalds Centre und erführen einiges über das Leben auf Skye.

Nach einer kleiner Inselrundfahrt hatten wir Aufenthalt in der kleinen Hauptstadt Portree. Auf dem Rückweg zum Festland machten wir noch einen kleinen Stopp am "Highländer Schloss" Ellean Donan Castle.

Der Höhepunkt des nächsten Tages war eine Bootsfahrt auf dem Loch Ness. Das wohl bekannte Seeungeheuer "Nessi" erschien uns leider - oder Gott sei Dank nur als metallisches Kunstwerk am Bootsanlegesteg. Eine sehr erholsame Fahrt, vorbei an kleinen Schlösschen, Weiden und durch eine Schleuse war bei diesem schönen Wetter eine willkommene Abwechslung. Herrliche Ausblicke hatten wir in und von der Burgruine Urquhart Castle.

Ein kleiner Zwischenstopp in Inverness hat sich gelohnt.
Inverness ist die Hauptstadt des Verwaltungsbezirks der Highlands und gleichzeitig auch die einzige Stadt des Hochlands. Sie befindet sich an der Mündung des Flusses Ness. Es ist eine schöne schottische Stadt mit Hängebrücken über dem Ness und alten Steingebäuden.

Culloden Buttlefield
The Battle of Culloden Schlacht von 16. April 1746 - Als geborene Schottin hat uns unsere Reiseleiterin auf das Schlachtfeld geführt und einiges über dieses geschichtsträchtige Ereignis berichtiet.

Ein tolles Fotomotiv war die "Carr Bridge", eine kleine uralte Brücke im Ort gleichen Namens

Der nächste Tag begann mit einer Reise in die Vergangenheit mit einem traditionellen Dampfzug. Mit fröhlichem Gesang ging die kurze Fahrt durch das Moorgebiet und das Caimgorm Gebirge, eine seit hunderten von Jahren unberührte Landschaft.

Neu im Programm war der Besuch von Baxters Shopping Village, wo wir etwas Zeit für eine Kochvorführung hatten.

Nicht vergessen zu erwähnen möchten wir die Kathedrale in Ellgen mit herrlicher Parkanlage.

Und auch sehr hübsch war Forrest, ein kleines Städtchen, dass bekannt
ist für seine Blumengärten und auch dafür
bereits schon Auszeichnungen erhalten hat.

Besonders gefreut haben wir uns über einen Besuch einer Farm mit Schafen und Hütehunden. Beeindruckend war, wie die Hunde auf Kommando des Hirten die Schafe führten. Christine durfte sogar beim Scheren der Schafe helfen und die kleinen Lämmer mit einer Milchflasche füttern.

Über Tomintoul, dem höchstgelegenen Dorf Schottlands, ging es "Royal Deeside", berühmt nicht nur für seine zahlreichen Schlösser. Auf dem Weg nach Breamar blühten die heidekrautbewachsenen Hügel in prächtigem Lila.

In Breamar, Stadt der "Highland" Games" und Heimat des Whiskeys, besuchten wir die Edradour Distillery und hatten die Möglichkeit, das schottische Lebenswasser zu probieren. Ein schöner Abschluss unserer Reise und natürlich haben wir uns von dieser alkohlischen Köstlichkeit eine Flasche mitgebracht.