Das Weihnachtstal am 15. Dezember 2007

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, das bedeutet wieder viel und gutes Essen und geselliges Faulenzen in der warmen Stube bei Kerzenschein. Aus diesem Grund wollten wir uns an diesem 3. Adventswochenende noch einmal ausgiebig an der frischen Luft in schöner Umgebung bewegen. Das Wetter stimmte an diesem Samstag und so machten wir uns auf ins
"Mühltal" , das in der Presse für dieses Wochenende als Weihnachtstal angekündigt wurde.
Ca. 13.30 Uhr waren wir am Eingang des Mühltales an der Meuschkensmühle. Das Mühltal ist insgesamt 7,8 km lang und jede der 8 von insgesamt 9 Mühlen hat auf eigene Weise durch unterschiedliche thematische Darbietung zur Besonderheit des Weihnachtsfestes beigetragen.

Die Robertsmühle veranstaltete eine Miniaturweihnacht, die Amtsschreibersmühle eine Tierweihnacht, die Walkmühle eine Holzlandweihnacht, die Pfarrmühle eine Kinder- und Märchenweihnacht, die Froschmühle eine Russischen Weihnacht und die Naupoldsmühle eine Thüringer Weihnacht. Die Meuschkesmühle präsentierte eine Musikantenweihnacht, das MILOS WALDHAUS eine österreichische Weihnacht. Im gesamten Tal erklang wundervolle weihnachtliche Musik - für die Kleinen gabs jede Menge zu Spielen, Staunen und Toben. Märchenfilme, Ponnyreiten, Kalenderöffnen, Basteln, Malen uvm. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz - Schwein am Spieß, Kesselgulasch, Roster, Forelle, Holzofenbrot, Glühwein, Honigwein und viele weitere weihnachtliche Leckereien waren in und um die Mühlen und in hübsch geschmückten Weihnachtsbuden auf dem Weg durch das gesamte Mühltal zu haben.

Der Höhepunkt für uns war aber die Weihnachtsmannparade. Sie startet gegen 16 Uhr (nach Einbruch der Dunkelheit) an der Naupoldsmühle und führte bis zur großen Wiese vor der Amtsschreibersmühle. Hier waren viele Weihnachtsmänner und -frauen und auch Engel unterwegs. Ob im Cabrio, auf dem Motorrad, auf der Kutsche, dem Tandem, hoch zu Ross oder auch zu Fuß, es war ein außergewöhnliches Weihnachtsbild.

Das gesamte Eisenberger Mühltal verwandelte sich in einen großen beleuchteten Weihnachtsmarkt.
Die Mühlen und auch die Stände zwischen den Mühlen leuchteten - es war ein tolles Stimmungsbild.

Große und kleine Besucher hatten Weihnachtsmützen auf, die in der Dunkelheit lustig blinkten. Sehr viele Leute hatten sich mit Fackeln und Lampions bewaffnet - das war sehr hilfreich , da für uns ansonsten der
Rückweg durch das Mühltal in der Dunkelheit sehr beschwerlich gewesen wäre.

Der Besuch des Weihnachtstales-Mühltal hat sich sehr gelohnt, die Stimmung war nicht mehr zu toppen. Aus diesem Grund haben wir auf den geplanten Besuch des Weihnachtsmarktes in Erfurt in diesem Jahr verzichtet. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.