Weihnachtstal am 13.12.2008

Na, wer hätte das gedacht, es war das Wochenende am 3. Advent und es hat uns wieder einmal ins Weihnachtstal getrieben. In der vergangenen Nacht war Schnee gefallen und so dachten wir uns, es ist sicherlich anders als im vorigem Jahr, bei frischer Luft und in schneereicher Umgebung einen ausgiebigen Spaziergang durch das reizvolle und weihnachtlich geschmückte Mühltal zu unternehmen. Und es war so einiges anders. Bis auf den Parkplatz "Rote Pfütze" kamen wir gar nicht erst. Durch nette Helfer der Feuerwehr wurden wir vorher schon abgefangen und zurück verwiesen auf den Waldparkplatz vor Bad Kloster-lausnitz. Natürlich waren wir darüber nicht gerade begeistert, aber kaum auf diesem Parkplatz angekommen kam auch schon ein Shuttlebus und wir wurden wieder zum Parkplatz "Rote Pfütze" transportiert. Nun, den Weg ins Mühltal durch den verschneiten Waldstreifen kannten wir ja und so ließ der erste Frust auch schon wieder nach. Im 7,8 km langen Mühltal haben 8 von 9 Mühlen durch unterschiedliche thematische Weihnachtsdarbietungen das Mühltal weihnachtlich ausgestattet.

Die MEUSCHKENSMÜHLE präsentiert eine "HEXENWEIHNACHT"; das MILOS WALDHAUS eine "ÖSTERREICHISCHE WEIHNACHT"; Die NAUPOLDSMÜHLE eine "THÜRINGER WEIHNACHT"; die FROSCHMÜHLE eine "MITTELALTER-WEIHNACHT"; die PFARRMÜHLE eine "KINDER - UND MÄRCHENWEIHNACHT"; die WALKMÜHLE eine "HOLZLAND-WEIHNACHT"; die AMTSSCHREIBERSMÜHLE eine "TIER-WEIHNACHT" und die ROBERTSMÜHLE präsentierte eine "MINIATURWEIHNACHT"


Meuschkensmühle


Hexe von Meuschkensmühle


Milos Waldhaus


Backofen vor Milos Waldhaus


Naupoldsmühle


Museum in Naupoldsmühle


Froschmühle


Mittelalterhof in Froschmühle

Der gesamte Weg war gesäumt mit weihnachtlich geschmückten Buden, von denen ein verführerischer Duft weihnachtlicher Leckereien ausging.

Musik erklang und besonders der Gesang der Kinder lockte Jung und Alt zum Lauschen der weihnachtlichen Klänge. Und immer wieder begegneten uns Figuren aus den Mühlenthemen.

Und "fast pünktlich" startete dann die Weihnachtstalparade. Dies ist und bleibt der Höhepunkt dieser Veranstaltung und auch für uns erneut ein schönes Erlebnis. Weihnachtsmänner und Engel promenierten von der Meuschkensmühle bis zur Amtsschreibermühle. Eigentlich sollte der Umzug den gleichen Weg nach Einbruch der Dunkelheit zurück gehen. Wir sind aber leider nur ab und zu einzelnen Weihnachtsgestalten auf unserem Rückweg begegnet.

Nach dem kurzen Stopp nach der
Weinachtsmannparade gings weiter zur Pfarrmühle. Diese Mühle mit seiner herausragenden Athmosphäre, die durch die Ausstrahlung einer besonders weihnachtlichen Stimmung in Ergänzung ihrer besonderen Kulisse glänzt, ist unser Favorit.

Hier wurde das Thema: Kinder- und Märchenweihnacht besonders gut zum Ausdruck gebracht. Aber seht selbst.

Auch sehr anspruchsvoll leuchte schon aus der Ferne die Walkmühle. Ein Abstecher hierhin lohnte sich auf alle Fälle. Mittlerweile war es so dunkel, dass wir unsere Fackeln anzünden mussten.

Inzwischen waren wir auch etwas fußlahm und es war uns nicht mehr möglich, die weiteren 2 Mühlen zu besuchen, zumal wir ja noch den gesamten Rückweg vor uns hatten. Also schnappten wir unsere Fackeln und auf gings in der Fackelkolonne zum Ausgang Richtung Weißenborn.
Beim nächsten Besuch werden wir unseren Weg anders planen, um allen Mühlen einen Besuch abstatten zu können.

Auch in diesem Jahr haben wir den Besuch des 3. Weihnachtstales nicht bereut. Es war wunderschön, das Tal mit seinem Weihnachtsflair auch einmal im Schnee zu sehen. Zum Schluss dazu noch einige Impressionen aus dem
Mühl-/Weihnachtstal.