Weihnachtsmarkt in Weißenfels mit Zweiter Höfischer Weihnacht

Wir als Liebhaber von Weihnachtsmärkten dürfen es auf keinem Fall verpassen, auch unserem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Für uns günstig war hierfür der 1. Advent, da an diesem Tag Einkaufsonntag in der Innenstadt war und die Zweite Höfische Weihnacht stattfand. Bereits vor Eintritt der Dunkelheit machten wir uns los. Die geschmückten Straßen, Plätze, Häuser und Fenster ließen bereits auf dem Weg zum Marktplatz eine vorweihnachtliche Stimmung aufkommen, auch ohne Schnee.

Von der Jüdenstraße aus bot sich uns ein weites Lichtermeer und darüber tronte unser Weißenfelser Schloss. Es lohnt sich wirklich einen Weihnachtsmarkt nach Einbruch der Dunkelheit zu besuchen wo man das Flimmern und Funkeln erst richtig genießen kann.

Es war wieder alles dabei: Köstliche Düfte nach Glühwein und frischgebackenen Leckereien, weihnachtliche Kunst- und Dekogegenstände, die Märchenstraße für die Kleinen, stimmungsvolle kulturelle Auftritte und noch vieles mehr, was eben so zu einem guten Weihnachtsmarkt gehört. Sehr sehenswert war auch unser Rathaus und die Marienkirche in voller Beleuchtung.

Was war aber für uns in diesem Jahr anders? Es war die Höfische Weihnacht. Nur an diesem Sonntag (1. Advent). In einem Dutzend von Höfen in der Innenstadt bekamen wir einen Einblick in die handwerklichen Fertigkeiten und das Geschick unserer Weißenfelser Betriebe. Aber es waren nicht nur die Einblicke in die Werkstätten und Vorführungen der Handwerker, nein auch die reizvollen Höfe, die auch vielseitig geschmückt waren, haben uns in Erstaunen versetzt. Auch uns als Weißenfelser war es neu, wie schön es doch hinter den Fassaden der Innenstadt ist.

Beteiligt hatten sich hier: das Geleitshaus; Drahtwerkstatt Jännicke, Hotel Jägerhof, Optiker Thill, Haushaltswaren Günther und Seumebuchhandlung, Gaststätte Altes Brauhaus; Goldschmiede Fischer, Bäcker Schmidt, Schützenhaus; Novalishaus, Evanmgelische Gemeinde. Und in jedem Hof gabs am offenem Feuer oder bei Kerzenschein unterm Weihnachtsbaum etwas näckisches fürs leibliche Wohl.

Sehr wohl fühlten wir uns wieder einmal im Pub im Geleitshaus. Das war ja wohl kein Wunder, denn der besonders schöne Innenhof war herrlich beleuchtet, es gab Feuerzangenbowle und Glöggle und viele viele andere kulinatische Sachen.

Alles in allem war es in der Weißenfelser Innenstadt an diesem Sonntag eine außergewöhnliche Athmosphäre. Ungewöhnlich viele Menschen waren auf den Beinen und zeigten ihr Interesse an dem vorweihnachtlichen Geschehen. Und da sage noch einer - "Weißenfelser kann man mit nichts aus dem Hause locken!"