Winterurlaub in

am Fichtelsee im Fichtelgebirge

vom 29.01.2005

bis 05.02.2005

In diesem Winter gings ins Fichtelgebirge und Glück hatten wir mit der für uns nicht üblichen Wahl der Urlaubszeit Ende Januar, da sich gerade jetzt der Winter im Fichtelgebirge von seiner schönsten Seite gezeigt hatte. Schöne Städte und Stätten, interessante Ereignisse, Wandern und Bergsteigen im hohen Schnee, Hundeschlittenrennen, und postkartenschöne Panoramen, all das hat uns in diesem Jahr voll und ganz begeistert.

Das Fichtelgebirge gehört mit zu den deutschen Mittelgebirgen und liegt im Nordosten Bayerns. Es setzt sich aus mehreren Gebirgszügen, die hufeisenförmig angeordnet sind, zusammen. Im wesentlichen besteht das Fichtelgebirge aus Schneeberg, Ochsenkopf, Waldstein, Kösseine, Epprechtstein, Kornberg, Steinwald, Reichswald, Kohlberg und der inneren Fichtelgebirgshochebene.

Wegen seiner Lage im "Hohen Gebirge" direkt am Fuße des Ochsenkopfes (1024 m) nicht weit entfernt vom Schneeberg (1051 m), Haberstein, Platte und Nußhardt besitzt Fichtelberg ein ideales Wandergebiet, das besonders auch im Winter ein beliebter Ausflugsort ist.

Rathaus von Fichtelberg

Der staatlich anerkannte Luftkurort hat durch seine Kristall Radon-Sole-Therme auch bei schlechtem Wetter für Jedermann etwas zur Erhaltung der Gesundheit und zum Wohlbefinden zu bieten.

Untergekommen waren wir in einem romantischen Gasthof nur wenige Schritte entfernt von der Therme.

Von der Therme aus ca. 1 km durch den Wald kamen wir an den Fichtelsee. Schon unterwegs erlebten wir ein bezauberndes Winterpanorama und auch der See war völlig zugefroren.

Fast täglich und besonders nachts hatte es geschneit, aber am nächsten Vormittag konnten wir dank der fleißigen Oberbayern sämtliche Wanderwege wieder benutzen.

Sehr gemütlich und besonders nostalgisch war die Brotzeitstub`n in Fichtelberg/Neubau eingerichtet. Auf der Ofenbank am warmen Kachelofen gabs Wild- und hausschlachtene Wurst, sowie verschiedene Brotsorten aus eigener Herstellung. - Köstlich!

Glück gehabt, denn vom 29.-30.01.2005 fanden in Warmensteinach die Bayerischen Meisterschaften im Schlittenhunderennen statt. Da wir so etwas noch nie gesehen haben, war dies für uns ein ganz besonders beeindruckendes Erlebnis.


Warmensteinach
im hohen Fichtelgebirge/Bayern
mit seinem typischen Mittelgebirgscharakter ist als Wintersportgebiet ebenfalls beliebt.  Bei einer Wanderung erklommen wir die größte Ski-Schanze Bayerns.

Auf den Ochsenkopf fuhren wir an 2 verschiedenen Tagen einmal von Fleckl und dann von Bischofsgrün aus mit der Seilschwebebahn.

Das Panorama war märchenhaft schön und die Sicht klar, so dass wir vom Aseturm aus weit über das schneeverschneite Land schauen konnten.

Bischofsgrün liegt im Herzen des Fichtelgebirges auf ca. 670 m Höhe. Der Ort ist schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts vom Tourismus geprägt. Seit 1992 ist Bischofsgrün Heilklimatischer Kurort.

Schneemann Jakob in Bischofsgrün
Einer der größten Schneemänner Deutschlands
Am Rosenmontag findet seit 20 Jahren das Schneemannfest statt. In diesem Jahr wurde der Rekord aufgestellt mit einer Höhe von 12,03 m und einem Umfang von knapp 32 m. 

Aber auch andere Kunstwerke waren in den Vorgärten des Ortes zu sehen.

Das Tor zum Fichtelgebirge und zur romantischen Fränkischen Schweiz ist Bayreuth. Um hier die berühmten kulturellen und architektonischen Höhepunkte zu erkunden, haben wir natürlich auch hierhin einen Tagesauflug unternommen. Markgräflichen Opernhaus, reizvolle Schlösser, Kirchen und das Festspielhaus waren diesen Ausflug wert.

Auf unseren Schneewanderungen konnten wir in romantischen Gasthöfen z.B. Seehaus auf dem Seehügel oder Karches einkehren und waren doch von den noch erträglichen Preisen überrascht. Natürlich haben auch wir einen Schneemann gebaut, wenn dieser auch nicht annähernd so schön war, wie die in Bischofsgrün. Zum Abschluss dieses wirklich gelungenen Urlaubes möchten wir hier noch einige unserer Winterimpressionen wiedergeben.