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Mittwoch, Januar 03, 2007
Douglas beisst in Yahoo-Keule?
Oehm, wie abgedreht ist denn der Herr der das bei Yahoo verbrockt hat?:
Stars ohne Manieren
Hallo?!? Mister Douglas – wie wär’s mit Messer und Gabel?
Das schrieb der Verfasser da oben.... Wieso Hallo??? Ich würde die Keule auch so auf der Hand essen. Warum auch nicht? So abgedreht möchte ich nicht sein so eine leckere Keule mit Messer und Gabel bearbeiten zu müssen. Naja es gibt auch Spinner die ein Hähnchen mit Messer und Gabel essen. Zurück zu unseren Wurzeln sage ich da nur! Wo man noch herzhaft in einer Keule beissen konnte ohne das man auf den Fingern geguckt wird. Ich sage: Schiebt euch eure "Manieren" in den Truthahn *grins* Denn ich glaube es gibt wichtigeres im Leben...
Die Generation Praktikum
Die Generation Praktikum besteht aus zukunftslose Menschen! Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln.
Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt!!
An und für sich sind Praktika etwas Gutes. Früher hießen sie oft Schnupperpraktika, weil es darum ging, einmal hineinzuriechen in eine Zementfabrik oder eine Werbeagentur, um herauszufinden, ob der Beruf zu einem passt oder nicht. Die Praktikanten heute haben sich längst für einen Beruf entschieden.
So ist zwischen Ausbildung und Beruf eine häufig mehrere Jahre währende Dauerpraktikantenschaft getreten. Die Wissenschaft hat diesen Jahren bereits einen Namen gegeben: die floundering period. Eine Phase, in der man zappelt wie eine Flunder.
Praktikanten spazieren in die Firmen, sie werden von den älteren Kollegen ob ihrer Jugend und ihres Fleißes geliebt, aber diese Liebe ist nicht von Dauer. Sie werden benutzt, aber nicht gebraucht. Und je weniger sie gebraucht werden, desto lieber und freundlicher werden sie.
In den Achtzigern behauptete die Jugend, no Future zu haben, aber es gab noch genug Zukunft. Heute klammern sich die Jungen an die Reste.
Nach jedem Praktikum, das zu nichts führte, bleibt ein Schaden zurück
Von Praktikum zu Praktikum nimmt die Zuversicht weiter ab, dass man selbst einmal eigene Visitenkarten und ein Namensschild an der Tür haben wird.
So geht es dem Praktikanten auch: Er muss, wenn das Praktikum überhaupt einen Sinn ergeben soll, voller Hoffnung sein und voller Tatendrang. Wenn das zu nichts führt, ist er enttäuscht, und beim nächsten Praktikum wird es ihm schwerer fallen, optimistisch zu sein. Er zwingt sich immer mehr zum Selbstbetrug.
http://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Praktikum
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,2293822,00.html
Im Forum von Fairwork (http://www.fairwork-verein.de/forum_viewtopic.php?7.22) hat jemand etwas passendes geschrieben, dem ich nichts mehr hinzufügen kann und was ganz meiner Meinung entspricht:
Gast:
Ich erwarte von den Politkiern das sie Praktikum nicht zur Pflicht in Ausbildungen machen. Denn dies streicht für die kurze Zeit, während der Praktikant in einer Firma arbeitet, einen regulären bezahlten Arbeitsplatz weg und gibt manchen Arbeitgebern das Gefühl, dass es normal sei, dass ein Arbeiter umsonst sei.
Außerdem erwate ich auch von den Politkern, dass sie die 1 € Jobs abschaffen, denn auch diese streichen durch die Bezahlung 1 € pro Stunde einen gut bezahlten Job weg.
Von dem Einzelnen erwarte ich, dass er nicht freiwllig ein Praktikum oder eine ehrenamtliche Tätigkeit macht. D.h. Auch Rentner oder Schüler bitte ich immer einen angemessenen Lohn zu erwarten, damit sie nicht unsere gut bezahlten Arbeitsplätze streichen.
Aber solange es immer noch Schüler oder Rentner gibt, die bereit sind für einen Dumpinglohn oder gar keinen Lohn zu arbeiten, sehe ich keine gute Chance darin, dass sich je etwas verbessern wird. Wie heißt es so schön "Ich mache ja nur ein Ferienjob...."
