Vorwort
Vor
über 31 Jahren –am 26.06.1970 –begannen die
Recherchen für diese Ausarbeitung. Ein persönliches,
tiefgreifendes Erlebnis entfachte mein Interesse für das
„Phänomen“ Zeit.
Um
Kenntnisse über die physikalische Zeit zu erlangen, muss man
sich mit der Relativitätstheorie beschäftigen. Sobald man
sich dieses Raum-Zeit-Kontinuum verinnerlicht hat, führt der Weg
weiter über die Unschärferelation und Quantenmechanik.
Da
allein diese Bezeichnungen bei den meisten „Nicht-Physikern“
eine Abneigung hervorruft und wahrlich die Beschäftigung mit
Theoretischer Physik nicht jedermanns Sache ist, so war und bin ich
überzeugt, dass diese Thematik und weitergehende Folgerungen- in
einer allgemein verständlichen Sprache dargestellt werden kann.
Die
Ergebnisse der Gedankengänge der hierbei maßgebenden
Persönlichkeiten verständlich zu machen sind ja ohnehin
leichter als deren Herleitung.
Alles
was ich in den zurückliegenden Jahren über diese Themen in
Erfahrung bringen konnte, sowie die persönliche Aufarbeitung von
bedeutsamen Ereignissen in Physik, Kosmologie und Biologie wird im
Nachfolgendem wiedergegeben.
März
2002

Einleitung
Das
Ziel dieser Nachforschungen ist:
Eine nachvollziehbare Erklärung,
bzw. Beweisführung für das gesamte Universum zu finden,
d.h. für Das was in uns (Menschen) ist, für Das was um uns
(Universum) ist, und für Das was um das Universum herum ist.
Hieraus
ergibt sich zwangsläufig eine Aufspaltung des Themas in einen
naturwissenschaftlichen und einen geistwissenschaftlichen Teil.
Der
naturwissenschaftliche Teil gliedert sich in drei Bereiche:
Der
Mikrokosmos
Die
sinnlich wahrnehmbare Realität
Der
Makrokosmos
Aus
diesen drei Teilbereichen lässt sich die Entstehung der drei
geistwissenschaftlichen Bereiche erklären:
Gefühle
Psyche
Verstand
Spätestens
seit dem Jahr 1845,als DARWIN seine Evolutionstheorie
veröffentlichte, ist akzeptiert worden, dass jedes Lebewesen,
bzw. Lebensform, einen nachvollziehbaren Werdegang, bzw.
Entwicklungsweg, durchläuft.
Der
allgemein verständliche, lückenlos nachweisbare
Entwicklungsprozess des Menschen setzt sich fort in der
Rückverfolgung der Entstehung des Universums –bis hin zum
Urknall
Mit
diesem Bild vom Werden des menschlichen „ Sein“ und dem
Wissen, dass in ca. 3 Milliarden Jahren dieses - unser –
Sonnensystem sterben, d.h. verlöschen, wird, stellt sich die
Frage nach dem Sinn des Ganzen.
Ist
dieses Ganze nur ein Zufall? *
Ist
das verstandesmäßige Erfassen des Ganzen durch den
Menschen eine Verirrung der Natur?
Oder
haben die unvorstellbar vielen Zufälle – bis zum Hier und
Heute – System?
Um
die letztgenannte Frage beantworten zu können ist der Zweck
allen wissenschaftlichen Strebens.Dieser genetisch in den Menschen
eingepflanzte Urtrieb ermöglichte den heutigen Erkenntnisstand.
Die
Herbeiführung der am Anfang dieses Abschnitts genannten
nachvollziehbaren Erklärung des „Ganzen“ ist
ausschließlich mit wissenschaftlichen Mitteln möglich.
Deshalb muss die Situation vor dem Urknall, d.h. vor Beginn
von Zeit und Raum geklärt werden. Der Verfasser ist überzeugt,
dass dies mit der Relativitätstheorie, der Unschärferelation
und der Quantentheorie – als Ausgangsbasis – möglich
ist.
Deshalb
werden in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Gesichtspunkte
dieser Theorien dargestellt um zu einem späteren Zeitpunkt den
Übergang zur Geistwissenschaft herstellen zu können.
*
Zufall =Zeitgleiches aufeinandertreffen verschiedener Ereignisse (z.
Bsp. Unfall, etc.)
Kapitel
: Die physikalische Welt
1. E
= MC²
Dies
ist die wohl weltweit bekannteste Formel und die Verbindung mit dem
Namen ALBERT EINSTEIN ist entsprechend. Diese Formel beweist eine der
grundlegendsten Beziehung in der Natur:
Die
Gleichwertigkeit von Masse und Energie, d.h. Energie und Masse
sind äquivalent!
ALBERT
EINSTEIN stellte 1906 die Spezielle Relativitätstheorie und 1916
die Allgemeine Relativitätstheorie auf.
Ohne
tiefer in diese Theorie eindringen zu wollen, so halte ich es doch
für sinnvoll, die 3 wesentlichsten Ausgangspunkte für die
Relativitätstheorie wiederzugeben:
Es
ist unmöglich, die Bewegung der Erde oder eines anderen
Himmelskörpers relativ zu einem Äther festzustellen, von
dem man annimmt, dass er im Universum absolut ruht. Daher ist es
unmöglich zu wissen, ob irgendein Himmelskörper in
Wahrheit stillsteht oder sich im Universum bewegt.
Die
Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig davon, ob die Lichtquelle
oder der Beobachter sich bewegen oder nicht, stets dieselbe.
Wenn
physikalische Gesetze in einer Umgebung gültig sind, sind sie
in einer Umgebung, die sich relativ zu jener bewegt, ebenso gültig.
So
schwer es auch dem gesunden (normalen) Menschenverstand fällt,
diese Tatsachen zu akzeptieren, so führten sie doch durch die
von EINSTEIN sorgfältig entwickelte Argumentationskette zu einem
neuen Denken.- Unsere Vorstellungen von Länge, Masse und Zeit
veränderten sich grundlegend.
Dass
diese Formel E = MC² zutrifft, wird auf dramatische Weise durch
die Atomwaffen bewiesen.
Nicht
zuletzt lehrte uns dieses neue Denken, dass wir uns nie wieder allein
auf unsere Sinne verlassen können, um die letzten
Geheimnisse unserer Existenz zu ergründen. Alles was wir sehen,
hören, schmecken, riechen und fühlen ist lediglich unsere
persönliche Wahrnehmung und Interpretation der Realität.
Beispiel: Wenn wir versuchen, unsere
Hand auf feste, substantielle, wiegbare Materie zu legen, müssen
wir akzeptieren, dass dies nicht möglich ist. Wir stellen fest,
dass die Materie, die wir mit den Sinnen wahrnehmen, in Wirklichkeit
nix anderes als eine Form konzentrierter Energie ist.
Bei
mir führte diese Art des Denkens letztendlich zu der Erkenntnis,
dass Zeit mehr ist als nur eine Dimension. Vom Anfang der Zeit
ausgehend (Urknall) war Energie nur in Form von Licht vorhanden. Bei
der Verbreitung dieser Energie entsteht der Raum, welcher sich
durch die Lichtgeschwindigkeit (Zeit) definiert. Licht ist somit ein
Medium für „Alles“, Zeit die naturwissenschaftliche
Größe für Raum. Bevor wir aber dazu kommen, kehren
wir zu den Ausgangstheorien zurück.
2.Unschärferelation
WERNER
HEISENBERG (1901 –1976) begründete diese, den Grenzbereich
physikalischer Bestimmbarkeit betreffende Beziehung:
Ort (Zeit) und Impuls (Energie) eines
Teilchens können nicht beliebig genau gemessen werden
In
bezug auf meine Betrachtungsweise, wonach alles „Sein“
und „Werden“ auf Energie (Kräfte) zurückgeführt
werden kann (Energetik), ist eine Erkenntnis hieraus von besonderer
Bedeutung:
Sind die Elementarteilchen –
entsprechend ihrem Entstehungsprozess – erst einmal in
Bewegung, muss diese Unbestimmbarkeitsrelation zutreffen, da
die beabsichtigte Bestimmung den Ereignissen immer hinterherläuft.
Es
ist nur allzu verallgemeinernd, wenn ich sage: „Ist das
Programm erst einmal am Laufen (in welches nicht eingegriffen werden
kann), so ist es unmöglich, die nächsten Programmschritte
exakt zu bestimmen, wegen des Phänomens der Gleichzeitigkeit
(Bedeutsamer,
aber schwieriger Begriff in der Relativitätstheorie)
Anschauliches
Beispiel:
Wenn
wir versuchen, einem Atom ein Elektron wegzunehmen, erkennen wir,
dass wir mindestens ein von dem Elektron ausgesendetes Photon
brauchen um das Elektron überhaupt zu sehen. Das Photon –
da es ja Masse besitzt – überträgt jedes Mal, wenn
wir danach greifen wollten, einen Rückstoss auf das Elektron.
Das heißt, wir können den genauen Ort eines Elektrons nie
herausfinden. Wir können bestenfalls sagen, dass eine gewisse
Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Elektron hier oder dort ist
–mehr
Nicht!
3.
Quantentheorie
MAX
PLANCK (1848-1947) begründete die Gesetze, nach denen sich das
physikalische Geschehen in kleinsten Bereichen abspielt (von der
klassischen Mechanik und Elektrodynamik abweichend.)
Die
Übertragung dieser Theorie in die „Quantenmechanik“
erfolgte durch W. Heisenberg (M. Born und P. Jordan) und erklärt
das Verhalten der Elementarteilchen, Atome, Moleküle und
Kristalle (Festkörper) und der ihnen zugeordneten Felder.
Kennzeichnend
für die Quantentheorie ist der sprunghafte (quantenhafte), aus
unteilbaren Einzelaktionen zusammengesetzte Geschehensablauf und die
damit verbundene, nicht mehr vollständig, objektiv messbare,
physikalische Geschehensablauf. In Verbindung mit der
Unschärferelation ergibt sich, dass bestimmte Geschehensabläufe
nur noch statistisch erfassbar sind.
Im
Hinblick auf meine Betrachtungsweise ist wichtig, dass die kleinste
Menge von Energie nicht geometrisch (räumlich), sondern
energetisch zu betrachten ist. Licht ist elektromagnetische Energie,
bestehend aus masselosen Quanten oder Photonen.
4
Zusammenfassung –Kapitel I
Indem
ich in einem langwierigem , zeitweise frustrierendem , gedanklichem
Prozess das Raum – Zeit – Kontinuum umkehrte und
somit in eine Zeit –Raum –Konstruktion verwandelte,
erhielt ich eine neuartige Vorstellung vom „Sein“ der
Dinge, ausgedrückt in der Formel:
M =
Da
allgemein bekannt ist, dass der überzeugende Beweis für die
fremdartigen (revolutionären) Vorstellungen des Herrn EINSTEIN
am 27. September 1919 dadurch erbracht wurde, indem bei einer
Sonnenfinsternis (29.05.1919) die von Einstein vorausberechnete
Lichtbeugung in der Nähe der Sonne nachgewiesen wurde.
Da
nun die Ablenkung des Lichtstrahles in der Nähe der Sonne
doppelt so groß ist, als die, die man unter der Annahme der
NEWTON’schen Berechnung erhält, ist die Raumkrümmung
(Geodäten) nachgewiesen.
In
Anbetracht dieser unumstößlichen Tatsachen sowie den
bedeutsamen Erkenntnissen der Physik im 20. Jahrhundert (nach
Einstein) versuchte ich mein laienhaftes („Bauingenieur“)
Weltbild zu aktualisieren. Überzeugt davon, dass alles in der
Natur einen „Anfang“ und ein „Ende“ hat und
jedes „Ende“ wieder einen neuen „Anfang“
bedeutet, gelangt man über die ZEIT in eine andere „DIMENSION“.
Zentrale Bedeutung kommt hierbei dem physikalischem NICHTS zu
Da
es in der physikalischen Welt kein NICHTS gibt, folgt daraus: Der
gekrümmte ZEIT –RAUM könnte sich in diesem
physikalischem NICHTS befinden !!!
Bei
der Betrachtung der ZEIT –RAUM –KONSTRUKTION –das
Licht muss sich in Form einer Klotoide um das Zentrum ausbreiten –
kommt nun die Temperatur ins Blickfeld, d. h., wenn unser
physikalisches Weltbild stimmt, kann es bei 0 Kelvin (absoluter
Nullpunkt) kein Volumen (Raum) und somit keine Materie geben
In
der theoretischen Physik ist dies nicht neu und Physiker wie H.
FRITSCH, München, berechnen die durchschnittliche Temperatur des
Universums für jeden x –beliebigen Zeitpunkt (Temperatur
beim Urknall = unendlich, Temperatur = 0 bei C = Unendlich)
Anmerkung : Das BOSE –EINSTEIN
–KONZENTRAT wurde vor Kurzem nachgewiesen, bei 20 Nanokelvin (=
20 Milliardstel Kelvin)
Die
graphische Darstellung des Temperaturverlaufs ist in nachfolgendem
Diagramm dargestellt.

Diagramm
1: Die Zeit – Raum –Konstruktion (zum
Zeitpunkt C = 0 ist die Temperatur unendlich, innerhalb eines sehr
kurzen „Zeitraums“ fällt sie sehr stark ab. Infolge
der räumlichen Expansion kühlt das Universum ab und geht
nach unendlich langer Zeit gegen Null. Nach ca. 12 Milliarden Jahren
ist der Materieklumpen ERDE gebildet, weitere ca. 4,5 Milliarden
Jahre später unser heutiges Universum und weitere ca. 3
Milliarden Jahre später erlischt (stirbt) unser Sonnensystem.
Daraus
folgt: In dieser Unendlich – endlichen Materie
–Konstellation sind keine
„Sprünge“,
bzw. „Zufälle“ möglich und es befindet sich in
einem
GEIST
– ENERGIE – „NICHTS (Noumena)“
Die Logistik innerhalb
dieses gekrümmten Zeit – Raumes erfüllt die
RADIOAKTIVITÄT
4.a.
Werden von Materie
Ausgehend
von der grundlegenden Beziehung M = E/C² [Materie = Energie /
Quadrat der Lichtgeschwindigkeit] lässt sich Ableiten, dass im
ersten Zeitintervall, d.h. in einer relativ kurzen Zeitspanne die
Energie über einen noch nicht genau bekannten Vorgang
(„Strings“, „Superstrings“, oder wie auch
immer) in die Grundbausteine der Materie umgewandelt wird, die bei
Kernspaltungs- oder Kernfusionsprozessen wieder frei wird
Aus dieser 1. Phase ergibt sich:
M = E/C
Im
zweiten Zeitintervall, d.h. in einer relativ langen Zeitspanne, wird
dann die gleiche Ausgangsenergie verwendet um die Atom –
Strukturen zu bilden.
Aus dieser 2. Phase ergibt sich:
M = E/C²
Nach
Bildung dieser mikrokosmischen Konstellationen entsteht durch
bekannten Vorgang nach und nach das Universum. Die makrokosmische
Anordnung lässt nun –nach meiner Sicht – die
Folgerung zu, dass sich das Universum als
UNENDLICH –ENDLICHE
MATERIE-KONSTELLATION
Betrachten
lässt, welche sich auf unendliche Zeit ausdehnt
4.b.
Vergehen von Materie
Nachdem
nach diesem hoch – komplexen Entstehungsprozess – über
Milliarden von Jahren – eine Winzigkeit wie unser Sonnensystem
und damit auch unser Planet ERDE, letztendlich der Mensch – am
Rande eines Spiralarmes der Milchstrasse – entstanden ist hat
dieser „Bauplan“ unter den uns bekannten „Elementen
des Periodensystems“ –sinnigerweise auch radioaktive
Elemente vorgesehen. Durch die Erforschung von spaltbarer Materie ist
nicht nur der Bau von Atombomben ermöglicht worden, sondern auch
die Möglichkeit, sich diese „gespeicherte“ URENERGIE
nutzbar zu machen (Kernkraftwerke.)
In
einem Atom – Kraftwerk läuft nun der Umkehrprozess ab:
Phase:
Über das Atom – Kettenreaktion wird innerhalb einer
relativ kurzen Zeitdauer Energie frei, welche kontrolliert genutzt
werden kann.
M
= E/C² x C
Phase
:Nach der Spaltung des Kerns wird über einen relativ langen
Zeitraum
Energie frei, welche
nicht genutzt werden kann
Die RADIOAKTIVITÄT
M
= E/ C² x C²

Nach
der Energiegewinnung durch die Kernspaltung ist das Abfallprodukt
–Materie – für Lebewesen erst dann unschädlich,
wenn die Halbwertzeit Null ist.
Warum
die radioaktive Strahlung nur für Lebewesen schädlich ist,
dazu später mehr.
Über
das Sterben, bzw. Vergehen von Materie im Makrokosmos ist uns
bekannt, dass dieser Vorgang über eine „SUPERNOVA“
abläuft und letztlich ein SCHWARZES LOCH ergibt (Kreislauf der
Materie geschlossen –das Ende wird der Ausgangspunkt für
einen neuen Anfang.)
4.c.
Radioaktivität
Bedingt
durch diese energetische Betrachtungsweise – wie vor
beschrieben – und der unumstößlichen Tatsache, dass
aus Nix auch Nix entstehen kann, muss es zwischen dem Sein
(Existenz) von Etwas und der Rückkehr zur Ursprungs –
Energie eine Logistik geben – dies ist die RADIOAKTIVITÄT.
Radioaktivität
ist in der gesamten Natur (Universum) vorhanden. Diese Strahlung hat
unterschiedliche Reichweite und verändert biologische
Lebensformen, indem es in den Grundbaustein des Lebens, der DNS
(Desoxyribon –Nuklein – Säure) eingreift.
Bis
zu einer gewissen Intensität der Strahlung sind die Organismen
in der Lage, die durch Radioaktivität teilweise – oder
ganz – zerstörten DNS zu reparieren und dadurch, dass
dieses Reparatursystem sich den aktuellen Gegebenheiten anpasst, die
Evolution der Erbsubstanz zu ermöglichen (Mutation.)
Sind
die Beschädigungen am Grundbaustein des Lebens so groß,
dass sie nicht mehr repariert werden können (ganz oder
teilweise) so kommt es zu den bekannten Erkrankungen,
Erbgutveränderungen, bis hin zum Tod der jeweiligen Lebensform.
Dieses Prinzip der Nachvollziehbarkeit von Vorgängen in der
gesamten Natur ermöglicht es den Wissenschaften immer mehr
Geheimnisse zu enträtseln und dadurch den menschlichen Verstand
zu bereichern, bzw. seiner Weiterentwicklung in Richtung Vernunft zu
dienen.
Um
nun meine Beweisführung fortzusetzen (siehe Einleitung) und den
Nachweis zu erbringen, dass alle Vorkommnisse innerhalb des Projektes
„Universum“ einen programmatischen Hintergrund haben, und
nicht in Mysterien eingebettet sind.
Der
Schluss daraus, dass einem naturwissenschaftlichem Projekt auch ein
naturwissenschaftlicher Plan zugrunde liegt ist nur allzu menschlich
und nachvollziehbar. Allein schon die Tatsache, dass der gegenwärtige
Erkenntnisstand der Menschheit entsprechende Mittel des Verstandes
erforderte und somit auch eine Weiterentwicklung des menschlichen
Verstandes (Geistes) nach sich zog und dieser Prozess weitergehen
muss, veranlasst mich nun, diese „Wundermaschine“ Mensch
näher zu betrachten.
Dieses
aus ca. 30 Trillionen biologischen Zellen bestehende Konglomerat ist
auf „wundersame“ (nachvollziehbare) Weise in der Lage,
sich zu reproduzieren und dabei den Bauplan, sprich: Erbinformation,
in Richtung ZEITVEKTOR zu variieren.
Im
nächsten Kapitel betrachte ich den „geistigen“
Bereich des Menschen in bezug auf die Formel:

4.d.
Trägheit
Auf
das Beharrungsvermögen, die Eigenschaft jedes Körpers (bzw.
äquivalenter Ur-Energie) einer Änderung der Größe
oder Richtung seiner Geschwindigkeit zu widerstehen, sei am Ende
dieses Kapitels noch hingewiesen!
II.
Kapitel : Die mentale Welt
Allgemeines
:
Auf
dem Gebiet der Geistwissenschaften ist das Materie – Geist
–(Leib – Seele) – Problem nicht neu; die
Kernvariante ist das Bewusstsein.
Obwohl
mein Bewusstsein da ist, wo mein Körper (Gehirn) ist, leuchtet
jedem ein, dass Bewusstseinszustände nicht sinnlich wahrgenommen
werden können (Nichträumlichkeit). Aus den daraus
entwickelten Modellen über die Beziehung des Bewusstsein zum
Raum , als auch zur Zeit , ist bisher noch nicht klar hervorgegangen
, welche Bedeutung insbesondere der Zeit zukommt (Innere und äußere
Zeit.)
Von
den unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie aus etwas
räumlichen (stofflichem) die Mentalität hervorgehen kann
und wie „bewusste“ Ereignisse physikalische Veränderungen
im Körper verursachen können gibt es nur Spekulationen, z.
Bsp. Über VOR –BIG –BANG Zustände, aber keine
–zwingend logischen – Gesetzmäßigkeiten!
Bei
näherer Betrachtung des BEWUSSTSEIN hinsichtlich der
physikalischen
Welt
ist unsere Alltagserfahrung leicht irreführend, da wir auf das
räumliche Skelett unseres Denkens verzichten müssen und
vielmehr die Zeitgestaltung der Prozessabläufe:
Wenn
sich das Denken an Dinge, Objekte, usw. richtet
Wenn
sich das Denken an das Denken selbst richtet
Der
„Mitwisser“ bei diesen Vorgängen ist das „Ich“
im
Auge haben müssen.
Für
die subjektiv bewusste Wahrnehmung der Zeit benutzt das „Ich“
ein Zeitfenster
(Ca.
3 Sekunden) um das „Jetzt“ zu bilden. Die neuronalen
Zusammenhänge für ein Gleichzeitigkeitsfenster beruhen auf
der Integrationsfähigkeit des Gehirns um z. Bsp.
„Eins“
und nicht „Vieles“ wahrzunehmen. Ebenso bedeutsam ist das
Zeitfenster um ein Ereignis in eine früher – später
Relation zu bringen um daraus Entscheidungen, bzw.
Bewertungen
vorzunehmen.
WICHTIG
: Primär ist dem Bewusstsein das „JETZT“
zuzuordnen!
Sekundär ist dem Bewusstsein die
Kette
Vergangenheit –Gegenwart –
Zukunft zuzuordnen!
Neben
diesen neurologischen Gesichtspunkten ist das Bewusstsein der
Schlüssel für unser Erleben und der Mittelpunkt unserer
selbst. Unser Erleben der Sinnesempfindungen (Farben, etc.) , der
Körperempfindungen (Lust, etc.) , Emotionen (Angst, Hass),
Stimmungen (Melankolie, Heiterkeit) und unser Wille (Wünsche,
Triebe, Bedürfnisse) sind ausschlaggebend dafür, dass wir
uns als Subjekte unseres Tun erfahren.
Die
Erforschung des Bewusstsein ist ein weites Feld mit äußerst
komplexen Zusammenhängen, aber letztendlich geht es dabei um uns
selbst, um unsere Selbsterkenntnis (Theorie des Geistes)
Mit
dieser kurzen, stichpunktartigen Beschreibung des Phänomen
„Bewusstsein“ soll lediglich darauf hingewiesen werden,
wie das Phänomen „Zeit“ sich in unserem Denken
wiederspiegelt und wie wichtig die Zeit für unsere Geist –
Welt ist (schon bei der Entstehung des Menschen –Embryo –
muss das chaotische Netzwerk aus unspezifizierten Nervenzellen
entsprechend dem zeitlichem Reiz –und Informationseingang in
einem räumlichen Hirn-Organ geordnet werden)
Weitere,
wesentlich die Bewusstseinsbildung beeinflussenden Faktoren sind:
Gefühle
Gefühle
als Bewusstseinsinhalte weisen – im wesentlichen –
folgende Merkmale auf:
Beim Erleben eines Gefühls steht
die Zuständlichkeit einer Person im Zentrum des Bewusstseins
und nicht eine Sache, ein Akt, eine willentliche Vornahme, oder
ähnliches.
Grundlage
ist die Selbstbetroffenheit. Gefühle sind das Gegenteil von
Gleichgültigkeit; sie entstehen nur, wenn eigene Ziele,
Interessen oder Bedürfnisse betroffen sind (in bezug auf mich
selbst.) Wenn mich etwas nichts angeht, wenn es mich kalt lässt,
wenn ich mich nicht angesprochen fühle, wenn es ich etwas nicht
ernst nehme: Dann gibt es auch keine Gefühle.
Gefühle
erscheinen manchmal „wie von selbst“, spontan, ohne
Anstrengung, unwillkürlich – aber auch das Umgekehrte ist
möglich.
Im
Erleben von Gefühlen erfahre ich mich eher passiv, bin ihnen
„ausgeliefert“, dies gilt auch für positive Gefühle
wie Freude und Glück.
Das
Erleben einer Gefühlsregung ist oft mit einer inneren, von
außen oder nur von innen, wahrnehmbaren Erregung oder
Aufregung verbunden. Von dieser physiologischen Wirkung geht auch
die Färbung (warm / kalt) der Gefühle aus sowie ihre
subjektive Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.
Ein
aktuell erlebtes Gefühl ist immer einmalig und unverwechselbar,
insbesondere bei zwischenmenschlichen Beziehungen.
Das
individuelle Bewusstsein wird durch Gefühle „organisiert“
, welche für die Prozesse des Empfindens, Wahrnehmens und
Erkennens Richtung und Ansatzpunkt vorgeben, z.Bsp. erzeugt
„Interesse“ eine andere Beziehung zur Welt als „Angst“.
Gefühle
sind „selbstgenügsam“, sie bedürfen keiner
Zwecke außerhalb ihrer selbst, ihr künstliches
herbeiführen (Drogen, sexuelles Erleben, usw.) ist
selbstzerstörerischer Missbrauch.
Das
Ausdrücken und Verstehen von Gefühlen läuft –
im Vergleich zu anderen psychischen Erscheinungen – bevorzugt
über nicht-verbale Kommunikationskanäle (können oft
schwer beschrieben werden)
Bei
der Entwicklung von Gefühlen ist die Verwobenheit in
zwischenmenschliche Beziehungen besonders stark, dazu gehört
auch die Orientierung und Anteilnahme (oder Nicht-Anteilnahme) an
Werten einer Gesellschaft, bzw. Gruppe.
Komplexität
Gefühle
Psyche
Die
Psyche (Seele), als zentrales Element für das Wesen Mensch
wird durch die Psychologie wissenschaftlich erforscht, Psychologie
ist die „Königin“ aller Wissenschaften, weil sie
sich mit dem beschäftigt, was unser SEIN in dem Ganzen
bestimmt und damit einer verstandesmäßigen Erfassung
zuführt [vergleichbar der Mathematik („König“)
für die Naturwissenschaften.
Da
der Begriff Seele jedoch wissenschaftlich nicht fassbar ist, kann
nur von dem Verhalten und Erleben eines Menschen auf sein Seelenleben
geschlossen werden.
Meiner
persönlichen Meinung nach ist jegliches Verhalten und Erleben
auf ausschließlich rationale Ursachen, Zusammenhänge
zurückzuführen – dies ist ja auch Gegenstand dieser
gesamten Abhandlung – jedoch ist gerade die Erhebung, bzw.
Findung objektiver Zusammenhänge im Subjekt Mensch schwierig.-
diesem Umstand trägt die Psychologie Rechnung, indem ihre
Aussagen immer Wahrscheinlichkeitsaussagen sind, das heißt,
dass im Einzelfall immer Abweichungen möglich sind. Mit einem
Hinweis auf die Vielfältigkeit dieser Ursache-Wirkung
Gesetzmäßigkeiten für alles Innermenschliche, sowie
der Wichtigkeit des Erfassens dieser Zusammenhänge für alle
anderen Geist-Wissenschaften (Pädagogik, Philologie,
Philosophie, usw.) will ich diesen Unterabschnitt schließen.
Komplexität
Psyche
C,
Verstand
Verstand
ist die Fähigkeit des richtigen Erkennens und Beurteilens; er
bildet Begriffe, urteilt, schließt.
Die
mentalen Vorgänge die zu einem – dem Verstand gemäßem
– „geistigem Produkt“ führen, sind am besten
in der für alle Zeiten gültigen „Kritik der
reinen Vernunft“ beschrieben (I. KANT.
Ein
höheres Erkenntnisvermögen (Vernunft) ist dem menschlichem
Geist nur möglich, wenn er den Verstand gemäß den
Regeln des Verstandes zur Anwendung bringt (mit meinen Worten:
Vernunft ist gleich Verstand mal Verstand.
Ich
möchte nicht unerwähnt lassen, dass die KANT’sche
Analyse des Verstandes in Verbindung mit den jüngsten
Erkenntnissen der „Physik“ maßgeblichen Anteil am
Entstehen dieser „Vereinigungstheorie“ hat. Der
Unterschied zu KANT: Unser Erkenntnisvermögen ist nicht mehr
– nur – an die Sinnenwelt gebunden!!
Komplexität
Verstand
2.
Der
geistige Kosmos
Das
einzige Lebewesen in der Natur, das einen Zugang zu diesem geistigen
Kosmos hat, ist der Mensch. Er allein besitzt „Bewusstsein“
und ist durch seinen Verstand in der Lage, diesen zu erforschen.
Der
besseren Übersichtlichkeit wegen habe ich im nachfolgendem
Diagramm die Darstellung des Bewusstsein in 7 Geistebenen =
Denkebenen unterteilt (sehr pauschalisierend, da die dreidimensionale
Darstellung mit einzelnen Zentren unübersichtlich wird und
Alles mit Allem in Verbindung steht!)
Da
in nachfolgendem Bild lediglich der Zusammenhang von Natur
(materiell) und Geist (immateriell) auf ein und derselben Basis
nachgewiesen werden soll, erscheint mir dies zweckmäßig:
Materie = Masse =Energie/Quadrat
der Lichtgeschw. = Bewusstsein (Geist)
Der
Grundgedanke für diese Beziehung liegt darin, dass der
materielle Entstehungsprozess des Menschen der Herstellung der
„Hardware“ dient – entsprechend der Herstellung von
Datenverarbeitungsmaschinen.
Die
Komplexizität dieser menschlichen Geist-Maschine ergibt sich
durch das interaktive Zusammenwirken von Gefühl, Psyche und
Verstand.
Wichtig
: In diesem Kapitel, wie auch in nachfolgendem Diagramm, ist die
Physikalische Zeit ( C )
abstrakt zu verwenden, d.h. „C“ ist hierin ein
Ordnungsprinzip – in
Richtung des Zeitstrahls.
Zeitwirkung :
  [ ]

,Anmerkung: Diagramm 2
Denkebene
I: In dieser Ebene (Gegenwart) findet die aktuelle
Informationsverarbeitung statt. Die
Interaktion mit
der Psyche und den Gefühlen beeinflusst die verstandesmäßige
Verarbeitung der
gespeicherten Informationen (Vergangenheit) mit den in die Zukunft
gerichteten Entscheidungen.
Die Erforschung dieser
zentralen Ebene (Verstand) ist „Geistwissenschaft“, als
Avantgardisten nenne ich hier FREUD, NIETZSCHE und KANT.
Hier
zeigen sich die Auswirkungen – meiner Meinung nach – von
„objektivem“ Unterwissen und Wissen, weshalb ich sage:
“man kann Gott und die Welt belügen aber nicht sich
selbst“!
Denkebene II: Diese
Ebene, von mir Unbewusstsein bezeichnet, stellt den Grenzbereich
dar, auf den der Verstand zugreifen kann, d.h. teils bewusste, teils
unbewusste Beeinflussung des Verstandes.
Erlebte
„Freude“, bzw. „Angst“, sowie mentale
Reaktionen (Affekte, Intelligenz, Gewohnheiten) prägen diese
Ebene. Die aus dem Bewusstsein ins Unterbewusstsein verschobenen
Erlebnisse haben elementare Bedeutung für das gesamte
Unterbewusstsein.
Denkebene III: Das
Unterbewusstsein ist dem Verstand gänzlich unzugänglich
und prägt – im wesentlichen – unsere Traumwelt
sowie unsere Befindlichkeit (psychosomatisches Zusammenwirken)
MENS
SANA INCORPORE MENS SANO !
Denkebene IV: Das
gesamte Unterbewusstsein findet seine Entsprechung im
Tiefenbewusstsein, hier dargestellt als unteres „ICH“
(EGO)
Denkebene V: Diese, in
die Zukunft gerichtete Ebene kann sowohl rational, als auch
irrational geprägt sein, abhängig vom Unterbewusstsein und
dem darunter befindlichem Bewusstseinsbereich.
Von
objektivem Wissen geprägte Phantasie kann nur rational sein,
nicht objektives Wissen erzeugt irrationale Vorstellungen (Wünsche,
Visionen, Absichten, etc.) und macht auf diese Weise krank (ich
vergleiche diese Ebene gerne mit der biologischen „Software –
Entwicklung“)
Denkebene VI: Dieser
oberste Bereich des Bewusstsein ist die Vernunft – Ebene,
welche individuell unterschiedliche Informationsverarbeitung
zulässt. Da VERNUNFT nur durch rationale Bewusstseinsvorgänge
entstehen kann, ist die Versorgung des darunter befindlichen
Bewusstsein – zeitlich zurückliegend – mit
objektiven Wissen (Fakten) so entscheidend. Die Lebenseinstellung
des jeweiligen Individuums resultiert daraus. Die Grenze zwischen
Vernunft und transzendentalen Bereich ist fließend.
Denkebene VII: Der
gesamte transzendentale Bereich (Überbewusstsein) findet seine
Entsprechung im oberen „ICH“ (EGO)
In
diesem „geistigen Kosmos steht Alles mit Allem in Verbindung
(Interaktion)
In
diesem Diagramm steht das untere „EGO“ für die
Urenergie: M =E/C² , in dem, dem Bewusstsein nicht zugänglichen
Bereich (Vorbewusstsein), wird die Urenergie mit der Zeit (C)
angereichert und es entsteht:
M
= E/C
Die
Vollendung des „TRANSZENDENTALEN“ im oberen
EGO(Nachbewusstsein) stellt die reine Energie dar:
M = E
„Übermenschlich“
a.)

Im
unteren Teil der Darstellung ist die Bildung des Unterbewusstseins
vom Zeitpunkt der Zeugung (Vereinigung von weiblichen und
männlichen Erbinformationen) bis hin zu dem Zeitpunkt, von dem
an das Gehirn in der Lage ist, die Gegenwart bewusst zu verarbeiten,
dargestellt. Entsprechend dem fortschreiten der Gegenwart –
bis zum Tod – erfüllt dieser Bereich des Bewusstseins
seine Aufgabe für das Bewusstsein und den oberen Bereich.
Der
untere Bereich ist für den bewussten Denkapparat (Gegenwart)
nicht zugänglich und deshalb so ungeheuer wichtig. Alle s c
h e i n b a r e n Irrationalitäten (Gefühle, Psyche,
Verstand) finden hierin ihre logische (rationale) Ursache.
b.) Gegenwart-Bewusstsein
Für
diese Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft, welche –
genaugenommen – nicht existiert, ist von Bedeutung, dass das
menschliche Gehirn die Gegenwart mit einem „Zeitfenster“
bearbeitet (ca. 3 Sekunden)
- welche Genialität der Natur!
c.)

Im oberen Teil der Darstellung ist
der Bereich der ebenso nicht zugänglich ist, er
Befindet sich oberhalb der
Vernunft-Ebene und wird als t r a n s z e n d e n t a l
bezeichnet.

3.
Konglomerat Mensch
Der
Mensch – das höchstentwickelte Lebewesen der Erde –
hat seine besondere Stellung in der Natur der speziellen Entwicklung
des Gehirns zu verdanken.
Durch
Glauben (Mythos, Religion), Gewissen (Sittlichkeit, Recht),
schöpferische Formgebung (Kunst) und abstraktes Denken
(Wissenschaft) war, ist und wird auch weiterhin der Mensch in der
Lage sein, die Welt zu analysieren und zu gestalten.
In
diesem Abschnitt wird die neurologische Wechselbeziehung von
menschlichem Geist und Materie untersucht werden.
Der
Antrieb (Triebfeder) zum Freisetzen geistiger Energie beim Menschen
ist der Wille. Über die Willenskraft, welche ursächlich
teils auf Genetik, Teils auf Erziehung und Übung beruht, zeigt
sich der Wille in der Verwirklichung bestimmter Ziele. Daraus ergibt
sich, dass das Bewusstsein entscheidend vom Willen geprägt
wird, sowohl in positiver (erweitender) als auch negativer
(verengender) Hinsicht.
Für
die weitere Untersuchung oben genannter Wechselbeziehung muss ich
ein persönliches Erlebnis heranziehen: Im September 1999 –
auf dem Höhepunkt der gedanklichen Widmung, bzw. Vorbereitung,
dieser Ausarbeitung musste ich einen Nervenzusammenbruch erleiden.
Da dies im Nervenkrankenhaus (BKH Haar, Abt. Forensik) geschah,
waren die Umstände entsprechend isoliert, abgeschottet von
äußeren Einflüssen und kontrolliert. In dem
überzeugtem Bewusstsein, dass das Zusammentreffen der
auslösenden Ereignisse nicht „zufällig“
ist, habe ich dieses Erlebnis protokolliert. Vor diesem Nervenschock
verursachen die zusammentreffenden (zeitlich) Informationen einen
gedanklichen (geistigen) Kreislauf. Es ist ein Gefühl, als ob
man „wahnsinnig“ werden würde, da sich die
Gedanken immer im Kreis drehen und die Geschwindigkeit dieser
Kreisbewegung unaufhaltsam zunimmt. Am Höhepunkt dieses
Erlebnisses scheint dann sich der Körper abzulösen –
die Zeit steht still !!! Nachdem diese Situation mit ärztlicher
Hilfe überstanden ist, beginnt eine Phase absoluter Klarheit
des Verstandes (als ob der „Geistkörper“ vom
„Physischen“ losgelöst wäre).
In
dieser Phase gewann ich die Erkenntnis:

[ =menschliche
Spannung(Energie)]
=Zeitempfindung !
(In
Analogie zu der physikalischen Grundbeziehung, dass die in einem
Material vorhandene Spannung sich errechnen lässt, indem das
„Belastungsmoment“ durch die theoretische Größe,
dem „Widerstandsmoment“, dividiert wird.)
Enzsprechend
dem – weiter oben – erbrachten Nachweis (Diagramm 2),
dass der Mensch die einzige „planmäßig gegliederte
Materieansammlung“ist, bei dem sich diese UR-ENERGIE
nachweisen lässt [M = E (geistig)] ergibt sich:

Wenn
Willensenergie gegen 0, dann
}Zeitwirkung
  
Wenn
Willensenergie gegen , dann
0
Daraus folgt:
A.)
Situation beim Nerven-Schock (gegen 0 gehender bewusster Wille;
kein, bzw. geringer Zeitfortschritt)
In
dieser speziellen Geist-Situation ist praktisch nur noch der
genetisch bedingte (vorbewusste) Überlebenswille, bzw.
Überlebenstrieb vorhanden. Wird nun auch diese letzte
Willensenergie durch den biologischen Tod gleich Null, so wird die
Zeitempfindung unendlich, dass heißt, die biologische
Zeitwirkung wird zur kosmischen Zeitwirkung – und damit zur
Einheit des GANZEN (auch geistige Energie kann nicht verloren gehen
oder vernichtet werden !)
[ ]
Kennzeichnend
für diese Situation ist ein Herzflattern:
KREISLAUFSTILLSTAND
= TRIEBABSCHALTUNG = TOD !
Für
das Verständnis dieser speziellen Situation leisteten mir die
Überlegungen
SCHOPENHAUER’s
wertvolle Dienste (Welt als Wille und Vorstellung)
Dieses
Drama abschließend erlaube ich mir die Feststellung:
So
ein kontrollierter, absolut nüchterner, Nervenzusammenbruch tut
dem Gehirn gut –aber dem Körper sehr weh !!
B.) Situation vor und nach dem
Nerven-Schock (Körper-Geist-Kontinuum)
Über die Zeitwirkung beim
Sonderfall W0 lässt sich auch eine Beziehung zur
Situation vor und nach dem Sonderfall herstellen:
Der Unterschied zur vorhergehenden
Situation ist der, dass nun die physischen, psychischen und
bewusstseinsmäßigen Zustände (Alltagssituation) die
Zeitempfindung beeinflussen, die Willensenergie ist durch das
Individuum „bewusst“ veränderbar (Dies gilt bereits
ab dem Zeitpunkt der Zeugung, da auch im „vorbewussten“
Zustand die MENTALE ENTWICKLUNG beeinflusst – erweitert –
wird)
Aus
obiger Grenzbetrachtung ergibt sich:
 
Die
Zeitwirkung ist der Zeitempfindung umgekehrt proportional !
=Individuelle Zeitempfindung
(Gefühl für Kurz- und/oder Langweiligkeit) ist
gleich, bzw. direkt
proportional dem Quotienten aus Willenskraft (energische Absicht,
Zielverwirklichung, bzw. Zielverfolgung, Fanatismus, usw.) und der
dem Individuum zur Verfügung stehenden Bewusstsein-Energie (für
jeden Menschen eine „relativ“ konstante Größe)

Körper-Geist-Kontinuum(Mensch):
Materie Mensch = „Einstein’sche
Materie [E/C²] + Geist [Bewusstsein]
; im geistigen Anteil
eingesetzt !
;

zeitabhängige
Konstante (abhängig von äußeren Bedingungen wie
Gesundheit, Gefühlslage, Willensentfaltung, Alter, usw.)

Der
Mensch besteht aus „energetischen Feststoffen“ und dem
Produkt aus „Wille mal Zeitgefühl“
Anmerkung: Zeitgefühl entspricht
hierin der Zeitempfindung und zusätzlich mehr oder
weniger bewusste Kenntnisse über das „Lebensprogramm“,
d.h. gemeinhin als seherisches Wissen, bzw. Sendungsbewusstsein
bezeichnete Geisteshaltung.
Zu allen Zeiten gab, bzw. gibt es
Menschen, die um ihre spezielle „Lebensaufgabe“ wissen.
Als Beispiele führe ich hier an:
JESUS CRISTUS, NAPOLEON, HITLER des
weiteren bekannte „Seher“ wie NOSTRADAMUS, MÜHLHIASL,
u.v.a. (Kenntnisse von zukünftigen Ereignissen) –
nachweißlich !
Aus
der Erfahrung durch den Nervenzusammenbruch sowie meinem „klinischem
Tod“ erklärt sich auch, warum das Hirn-Organ abschaltet,
wenn die Zeitwirkung zu stark wird:
OHNMACHT
= ZEITSTILLSTAND = SEBSTSCHUTZ-SICHERUNG
des
Zentralorgans (im „künstlichen Koma“ wird diese
Höchst-Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns –
unbeeinflusst von Zeit oder Bewusstsein – speziell genutzt)
III.
Kapitel: Vereinigungstheorie
Diese
Bezeichnung (Vereinigung von Natur- und Geistwissenschaft zu einem
Kontinuum) wählte ich erst sehr spät – etwa Mitte
der 90’ er – in bezug auf meine rein theoretischen
Überlegungen hinsichtlich der Umkehrbetrachtung des
RAUM-ZEIT-KONTINUUM. Das Ergebnis dieses EINSTEIN’ schen
lückenlos zusammenhängenden Gebildes liefert die Erklärung
für das Phänomen Zeit.
Mit
dieser Erkenntnis beginnt nun meine Konstruktion eines
ZEIT-RAUM-GEIST-KONTINUUM.
Das
vom Urknall ausgehende Licht ist ursächlich für die
Entstehung des Raums, welcher durch die Lichtgeschwindigkeit (Zeit)
ein-eindeutig definiert ist [die Zeit als Koordinaten für den
gekrümmten und in sich wiederum krümmenden Raum zu
verwenden, erlaubt es, jeden Punkt (jedes Quant) exakt zu bestimmen
und seinen Weg durch das Universum (Funktion) festzulegen].
Die
Zeit vereinigt in sich die 3 naturwissenschaftlichen Dimensionen
(Raum) und ist darüber hinaus ein Medium des LICHTS (Licht ist
wiederum Medium der Urenergie). Analog dem physikalischem Grundsatz,
dass die Entstehung von „Etwas“ aus „Nix“
unmöglich ist (Wunder !) stellt sich mir, neben vielen anderen
(zum Beispiel: Mein ehemaliger Mathematiklehrer MICHAEL PATROCK) die
Frage, wie es denn um die geistige Entwicklung bestellt ist ?
Meiner
Überzeugung nach befindet sich das gesamte „Wissen des
Universum“ im kleinsten Teilchen des Ganzen. Dieses Wissen
kombiniert mit einem exakt festgelegten Programmablauf ermöglicht
dieses GEIST-ZEIT-RAUM-KONTINUUM (Energie – Materie (Mensch) –
Energie) von Anfang bis zum Ende, vom Ende bis zum Anfang, usw..
In
diesem System – wohlgemerkt zeitlos aber nicht planlos –
ist ein Zufall ausgeschlossen
ALLES IST JEDES UND
JEDES IST ALLES !!!
Wenn
nun das Werden von Geist, wie es sich in seiner Gesamtheit im
menschlichem Bewusstsein manifestiert, aus Nix unmöglich ist,
ergibt sich zwingend der Schluss, dass alles Immaterielle (Gefühle,
Seele, Verstand) aus dieser Urenergie hervorgeht, d. h. in der
Urenergie enthalten ist und über die stoffliche Natur
(Naturwissenschaft) zur Entfaltung kommt.
Wenn
es sich, wie vor beschrieben darstellt, so muss dies auch beweisbar
sein!
In
der Naturwissenschaft ist es einfach, weil jede Erkenntnis
letztendlich zu einem messbaren, anschaulichen Beweis führt –
auch in der theoretischen Physik.
In
der Geistwissenschaft sind die Beweise nur theoretisch –mittels
Logik – möglich, führen aber im Laufe der Zeit zu
nicht minder gewaltigen Veränderungen.
Beispiel:
Es ist noch keine Hundert Jahre her, dass die Vorstellungen des
Herrn EINSTEIN in der Welt der damaligen Physiker bekannt wurden.
Nach anfangs überwiegender Ablehnung(ausgenommen wenige, wie
MAX PLANK) bewirkt diese revolutionäre „Theorie der
Relativität“ unüberschaubare Veränderungen,
Einsichten, Möglichkeiten – nicht nur in der Physik.
Weltweit hat innerhalb kurzer Zeit
das Bewusstsein durchgesetzt, dass alles relativ ist.
Aber wozu ist alles relativ?
Letztendlich ist es immer wieder das
LICHT (elektromagnetische Energie. Bestehend aus masselosen
Quanten oder Photonen, Geschwindigkeit, Farben, Gemütswirkung,
usw.)
Zurück zur Vereinigungstheorie
auf der Basis der fundamentalen Beziehung:
[M = Materie, Mensch, Masse]
[E
= Geist-Energie]
[C
= Lichtgeschwindigkeit]
Geistiger
Beweis
Hierzu betrachten wir den Menschen
und alles ihn umgebende unter naturwissenschaftlichen
Gesichtspunkten (Kapitel I). Von der Betrachtung des Universum, über
die Luft die wir atmen, bis hin zur Struktur der einzelnen Atome,
finden wir nirgendwo ein physikalisches Nichts.
„NICHTS“ ist ein reiner
Begriff des Verstandes, der am eindrucksvollsten von I.KANT
beschrieben wurde (Leerer Begriff ohne Gegenstand; Leerer Gegenstand
ohne Begriff; usw. – siehe dort). Nach heutigen Stand der
Erkenntnisse über das Universum ist zum Zeitpunkt 0 alles
entstanden und seitdem dehnt es sich aus (Andere Modelle gibt es
zwar, sind aber – bis heute – nicht
nachvollziehbar).Diese Ausdehnung ist durch spezielle Analysen des
LICHTS nachweisbar.
Wie immer wir dieses
Licht-Zeit-Raum-ETWAS betrachten, so muss es doch ein Medium geben
in dem sich dieses, durch die Raumkrümmung endliche, aber
unendlich sich ausdehnende „ETWAS“ entfaltet.
Ausschließlich die geistige
Energie, Energie des Wissens, bietet die Voraussetzungen. Neben den
nachvollziehbaren naturwissenschaftlichen Vorgängen – vom
Anfang bis zum Ende, sowie deren Wiederholungen, des Ganzen –
ist es diese Energie, die dem „SEIN“ des Menschen Sinn,
Zweck und Erfüllung gibt.
Es ist gerade die Komplexizität,
die das Ganze so bewundernswert macht – und es ist so einfach:
Nehmen wir, z.Bsp. ein sehr umfangreiches Universitätsbuch über
Mathematik oder Psychologie, so finden wir darin sehr viel Wissen.
Wir können nun die Bücher x-beliebig vervielfältigen,
der Wissensinhalt wird nicht mehr und auch nicht weniger. Allein
dieser nicht Quantifizierbar- und Qualifizierbarkeitsfaktor
macht es uns Menschen manchmal schwer, dies nachzuvollziehen.
Ich habe dies mit der
BECKENSTEIN’schen Zahl versucht. Diese Zahl umfasst alle
erforderlichen Quantenzustände, um die Situation eines einzigen
Menschen zu einem einzigen Zeitpunkt, zu beschreiben, bzw. zu
definieren.
Sie lautet: Beckenstein’sche
Zahl =

Wenn wir erst einmal diese Kapazität
erfasst haben, so wird es einfach, sie auf x-beliebig viele
Zeitpunkte, bzw. x-beliebig viele Menschen auszuweiten.
Da nun „ALLES“ aus diesem
„NICHTS“ entstanden ist; dieses „ALLES“ sich
in diesem „NICHTS“ befindet und dieses
„ALLES“ zu dem „NICHTS“
wieder wird, ist die Vorstellung von einer
Unendlich-endlichen
Materie-Konstellation im
GEIST-ENERGIE
„NICHTS“
Bestätigt und ein Zufall ist
ausgeschlossen!!!
Einen
gedanklichen Schritt weiter und es wird klar, warum das gesamte
System zeitlos aber nicht planlos ist.
Alles
ist Jedes und Jedes ist Alles !
Der
Einzelne könnte nun leicht zu dem Schluss kommen, dass unter
Annahme des Obigen, es unsinnig ist, die mit dem Verstand erfassten
Gesetzmäßigkeiten – in Richtung Zukunft –
nicht mehr dem Verstand gemäß anzuwenden, weil ja dieses
unabänderliche Programm besteht(Schicksalsergebenheit,
Realitätsflucht, usw.).
Diese
„faule“ oder auch „falsche“ Vernunft, wie I.
KANT sie bereits vor über 200 Jahren beschrieb (siehe „Kritik
der reinen Vernunft“) ist widernatürlich, bzw.
unmenschlich (d.h. per Definitionem schließt sich dies von
selbst aus).
Wir
befinden uns erst am Anfang, unsere Umwelt und unser „SEIN“
darin, mit den Mitteln des Verstandes zu erfassen. Die Umsetzung der
Erkenntnisse, welche nicht mehr ausschließlich der Steigerung
der materiellen Lebensqualität dienen, ermöglichen die
Bildung eines „menschenwürdigen“ Bewusstsein
(nach planmäßiger Fertigstellung des „Bauvorhaben“
Mensch).


2.
Genetischer Beweis
Die Biologie bietet uns den
anschaulichsten Einblick in das Ineinandergreifen von Geist und
Materie.
Bei der Betrachtung der Entwicklung
des Lebens – Aminosäuren, Nukleinsäuren, usw. bis
hin zum Affen – spielt das Bewusstsein keine Rolle. Erst der
„Homo Erektus“ setzt sich von der übrigen Tierwelt
ab und beginnt, von Afrika aus, die Welt zu besiedeln. Die
Weiterentwicklung dieses „Vormenschen“ zum „Homo
Sapiens“(In der riesigen Zeitspanne wurde das Hirn-Organ
weitgehend fertiggestellt) führte zu einer zweiten
Besiedelungswelle, wobei der „SAPIENS“ dem „EREKTUS“
weit überlegen war und überlebte. Auch gelang es dem neuen
Menschen sich weiter zu verbreiten als bisher –über die
Behringstrasse auf dem gesamten amerikanischen Kontinent – und
dort, wo sich die Erbinformationen der beiden durch Fortpflanzung
vereinigten, führte dies zu einer Schwächung des Erbgutes,
letztlich zum Aussterben.
Ausschließlich durch die
Weiterentwicklung des Gehirns und der damit verbundenen höheren
geistigen Leistungsfähigkeit (die Wissenschaft geht davon aus,
dass er bereits Bewusstsein hatte) konnte sich unser Vorfahre
durchsetzen, bzw. überleben. Soviel zu dem Nachweis der
biologischen Entwicklung. Dank modernster Forschung wissen wir heute
sehr genau über die Zusammenhänge Bescheid (DNS).
Die Veränderung der genetischen
Information erfolgt entsprechend dem jeweiligen Zustand des
Bewusstsein, d.h. die Ersetzung der durch Radioaktivität ganz
oder teilweise zerstörten DNS erfolgt partiell (solange dies
möglich ist), ganzheitlich ändert sich die Erbinformation
durch Fortpflanzung (Kreuzung)
Damit stellt sich wieder der geistige
Kosmos (Bewusstsein)in den Vordergrund. Dadurch, dass wir nur den
bewussten Teil des Ganzen (siehe Kapitel II) kennen, wird der untere
Teil, das nicht bewusste, so wichtig. Es gibt keinen Zweifel daran,
dass der gesamte „Bewusstsein-Apparat“ nach logischen,
mit dem Verstand nachvollziehbaren Prinzipien abläuft. Befinden
sich nun in dem Unbewussten, bzw. Unterbewussten Bereich
Informationen, welche vorsätzlich (willentlich), aus
Bequemlichkeit (Dummheit), genetisch oder durch Erziehung und Umwelt
diesen logischen Verarbeitungsprinzipien widersprechen, so muss es
in diesem Bereich des Bewusstsein zu Störungen kommen. Da wir
uns dieser Störungen nicht bewusst sind, erfährt der
Einzelne erst davon, wenn er die Wirkung wahrnimmt. Die
wissenschaftliche Erforschung dieser Zusammenhänge ist Aufgabe
der Psychologie und damit die tragende Säule der gesamten
Geisteswissenschaften (vergleichbar mit der Mathematik in den
Naturwissenschaften).
Oft hat es den
Anschein, als ob für bestimmte Vorgänge, Handlungsweisen
oder Wahrnehmungen keine rationale Erklärung gäbe; - Es
gibt sie, aber wir kommen nur schwer oder überhaupt nicht an
die Ursache heran.
Hier kommt auch dem Vorhandensein,
bzw. der Entwicklung „EMOTIONALER INTELLIGENZ“ Bedeutung
zu. Diese nicht-bewussten, aber die Bewusstseinsbildung stark
beeinflussenden Entscheidungen des Gefühls stehen in
ursächlichen Zusammenhang mit der Erbinformation und
dem „Unterwissen“, weshalb die rationale Strukturierung
des Bewusstsein so wichtig ist. Denn nur so kann auch ein sauberes,
d. h. objektives (rationales), Unterwissen entstehen.
Angesichts dieser fundamentalen, ja
lebensbedeutsamen Zusammenhänge, wie in dieser
„Vereinigungstheorie“ dargestellt, ist es um so
verwunderlicher, dass viele Menschen – heute noch –
fahrlässig, bzw. grob fahrlässig sich selbst schädigen.
Es gibt – ausschließlich
– „ETWAS“, dies zu ändern:
„Wissen“
[Wissenschaft ist die Tätigkeit
die Wissen schafft!]
3.
Neurologischer Beweis
Für diese, das Hirn-Organ
betreffende Untersuchung muss sorgfältig zwischen der Organ –
Substanz (biologischer Aufbau, Funktionsweisen, usw.) und dem Denken
unterschieden werden.
Wie die Denkprozesse ablaufen ist
eine Aufgabe der Neurologie (Transmitter, Synapsen, usw.), eine
andere ist das Beurteilen der Ergebnisse (Psychologie).
Wie in den vorangegangenen Kapiteln
ausführlich dargestellt, ist die Entwicklung der „Hardware“
mit der Psychologie (Wissenschaft bezüglich menschlichem
Erleben, Verhalten, Denken und Lernen) direkt über die
biologische Fortentwicklung verbunden.
Die geistige Energie, von mir als
Urenergie bezeichnet, lässt sich in der gesamten Natur
ausschließlich beim Menschen nachweisen (Gesamtheit des
Bewusstseins). Nicht zufällig beschäftigen sich seit
Jahrtausenden Philosophen (= Freund der Liebe zur Wahrheit) auf der
ganzen Welt mit diesem Thema.
Eins ist allen gemein: Ziel allen
menschlichen Strebens muss die Verwirklichung einer der Vernunft
gemäßen Lebenswelt und Lebensumwelt sein – und dies
kann nur durch Erweiterung des Bewusstsein erfolgen!
In nachfolgendem Diagramm ist die
Vernunft-Entwicklung (Software) anschaulich in einer
Hirn-Organ-Veränderungslinie dargestellt.

Diagramm
3: Hirn-Organ Veränderungen (Hardware) infolge
Bewusstseinserweiterung !
Bewusstseinserweiterung ist nur durch
Steigerung der Leistungsfähigkeit des menschlichen
„Denk-Apparates“ (denkender Gehirnteil in Verbindung mit
der Psyche und den Gefühlen) möglich [Hardware].
Bewusstseinerweiterung
=Hirn-Organ-Veränderung (HOV)!
Diese HOV lassen sich von der
Neurologie nachweisen!
[Hierfür ist, dem Zeitgeist
entsprechend, der Basis – Vernunftbereich zu definieren
(individuell), die Auswirkungen auf die Hardware (Gehirn) und im
zeitlichen Verlauf die diesbezüglichen Veränderungen
(Kapazitätserweiterung, Vernetzung der Zellen, usw.)]
Ergebnis:
Nach Erreichen des HOV –Scheitels vereinfachen
„VERNUNFT-PRINZIPIEN“ die Denkarbeit!!!!!
4.)
Mystischer Beweis
Um
die bisher rein sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema zu
vervollständigen, darf auch dieser geheimnisvolle (dunkle)
Aspekt nicht außer Acht gelassen werden. Seit Menschengedenken
spielt die Mystik für das „Leben“ eine nicht
unbedeutende Rolle.
Angefangen von den Urvölkern,
bis hin zur Moderne, erlaubte die „MYSTIK“ dem
menschlichen Geist, bzw. dem Bewusstsein, Vorstellungen, Erklärungen
und Antworten auf Vorgänge (Zusammenhänge) zu liefern,
welche die fehlenden Kenntnisse ersetzten. Anschaulich darstellen
lässt sich dies durch die Betrachtung des Entstehens der
jeweiligen Religionen in bezug auf die kulturellen, philosophischen
und das Gemeinschaftsleben prägenden Gegebenheiten.
So ist es auch nicht verwunderlich,
dass es auch heute noch viele Religionen und dementsprechend viele
„Gottesvorstellungen“ gibt (monotheistisch oder
hierarchisch)
Da es aber nachweislich Menschen
gegeben hat, die auf „wundersame“ Weise durch ihr Leben
und Wirken die Grundformen des religiösen Lebens haben
entstehen lassen (Buddha, Christus, Mohammed, u.v.a.), kann dies
unmöglich ein Zufall sein. Das Wirken dieser Menschen diente
geistigen (im Sinne von Wissen) Zielen und war ausnahmslos durch
geistiges – programmbedingtes – Verhalten realisiert
worden (durch tieferen Einblick in das persönliche
Lebensprogramm und spezielles Wissen sind „wundersame“
Handlungen möglich).
Die –mal mehr oder weniger –
chaotischen Vorstellungen des unmittelbaren Erleben Gottes erlauben
durchaus eine gedankliche Verbindung mit dem – scheinbaren –
Chaos im Weltall. Durch zunehmendes Wissen, bzw. Erkenntnisse, über
die vermeintlich chaotischen Systeme werden aber die mystischen
Vorstellungen aufgehellt.
Dies ist durchaus der
„Bewusstsein-Erweiterung“ dienlich und ungeheuer wichtig
für das „Gefühl“ (EMOTIONALE –
INTELLIGENZ).
Übertragen auf unser Abendland
heißt dies: Das Christentum hat hohe Verdienste hinsichtlich
der geistigen Entfaltung der Menschen auch - oder gerade deshalb -
wenn es oft den Anschein hat, als ob sich die christliche Religion
(Macht) gegen den Fortschritt stellt.
Das sich, durch wissenschaftliche
Erkenntnisse, immer wieder verändernde Weltbild fügt sich
immer besser in die biblische Bildersprache ein. Dieses berühmte
Buch, die BIBEL, ist aber in einer Zeit entstanden und wurde von
Menschen verfasst, die überhaupt keine andere Möglichkeit
hatten, als dies so zu tun. Es kann von Einigen auch als „Zufall“
abgetan werden, dass, zum Beispiel, die Schöpfungsgeschichte so
hervorragend mit der theoretischen Physik in Übereinstimmung zu
bringen ist (LICHT = Ursache; Einigkeit der Dreifaltigkeit = ZEIT –
RAUM); Seelenleben und Bewusstsein; Der Mensch ist einzige
Lebensform im All mit Bewusstsein; usw.).Insgesamt muss aber auch
festgestellt werden, dass alle Religionen einen
positiven Grundgedanken für das Zusammenleben von Menschen
haben (den Anderen zu achten, bzw. zu respektieren; den Anderen
nicht zu schädigen oder zu töten; Sich selbst nicht
vernachlässigen) und zwar lange schon bevor es einen
Rechtsstaat gab.
Wenn ich bisher die „gute“
Seite der Mystik im Auge gehabt habe, so muss nun auch das Problem
mit der „MACHT“ angesprochen werden. Gerade diese –
ganz irdischen – Machtinteressen stehen einer konsequenten
Übertragung der Glaubensüberzeugung in das Leben im Weg.
Und dies ist auch kein Zufall
!!
Auch die KOMMUNISMUS-IDIOLOGIE ist
kein Zufall (In meinen Augen ist der Kommunismus einer Religion
vergleichbar – wenngleich auf einer weltlichen Basis).
Schlusswort
In dieser Theorie, der Vereinigung
von Natur- und Geistwissenschaft, habe ich auf der Basis eines
energetisch-physikalischen „PERPETUUM MOBILE“(Energie
kann weder geschaffen, vermehrt oder vermindert, noch vernichtet
werden) übergeleitet in einen geistwissenschaftlichen „CIRCULUS
VITIOSUS“(a.) Trugschluss; b.)Teufelskreis; c.) Der Beweis des
zu beweisenden ist in sich, bzw. das, was ich beweisen will, nehme
ich schon mit in die Begründung).
Auch wenn es seltsam anmutet, dass
ein „verrückter Bauingenieur“ sich diesem heiklen
Thema widmet, es erfolgte nach bestem
Wissen und Gewissen !
„Knackpunkt“ sind die
Forschungsergebnisse, bzw. Forschungserkenntnisse über
Entstehen und Vergehen von Materie sowie die physikalische „ZEIT“
und das Trägheitsgesetz.
Nun, über 31 Jahre nach meinem
„klinisch Tod“ sein, habe ich meine bewusste Überzeugung
zu einem Nachweis formuliert der nachvollziehbar über das
naturwissenschaftliche Absolut (LICHT) zum
„absolut-Absolutem“
führt:
Das
Absolute ist das „NICHTS“ (Noumena)
NB:
Für die allgemeine Akzeptierung des Obigen wird die Z E I T
sorgen!!!
Ich schreibe diese Zeilen in der
unwirtlichsten Umgebung, die man sich vorstellen kann (Haus 8, BKH
Haar)!
So unglaublich es klingt, aber selbst
davon hatte ich so etwas wie eine „Vorahnung“. Wäre
aber diese „Vorahnung“ in der lebensbedrohlichen
Situation [Ungarn (April 1999) – ausgelaugt, kalt, stockdunkle
Nacht, absolut mittellos] konkret gewesen, so wäre ich keinen
Schritt mehr gegangen, sondern hätte mich zum Sterben
hingelegt!
SELBSTSCHUTZ ? !
Die Umstände meiner Inhaftierung
sind mehr als „komplex“ –aber nachvollziehbare
Unterstellung.
ZUFALL ? !

Ausklang
(von und zu Ehren NIETZSCHE)
Schön
ist’s,
Gemeinsam
zu schweigen;
Schöner
ist’s,
gemeinsam
zu lachen.
Unter
seid’gem Himmelstuche
Hingelehnt
an Moos und Buche;
Lieblich
laut mit Freunden lachen
Macht’
ich’s gut,
so
lasst uns schweigen.
Macht’
ich’s schlimm,
so
lasst uns lachen -
Und
es immer schlimmer machen
Schlimmer
machen – schlimmer lachen
Bis
wir in die Grube steigen
Also,
Freunde, so soll’s geschehen
Amen
und auf Wiederseh’n !
Kein
entschul’gen,
kein
verzeih’n.
Gönnt
Ihr frohen, herzenfrei’n,
diesem
unvernünft’gem Buche,
Ohr
und Herz und Unterkunft.
Was
ich finde, was ich suche,
stand
das je in einem Buche ?
Ehrt
in mir die Narrenzunft.
Lernt
aus diesem Narrenbuche
Wie
Vernunft kommt –
- zur Vernunft !
Freunde,
Ja – so soll’s descheh’n
Amen
und auf Wiederseh’n !!!
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