Kritiken 2010

Inception

Gesehen am 01.08.2010

Originaltitel: Inception
USA , Großbritannien 2010
Laufzeit: 148 Minuten.
FSK ab 12 freigegeben
Kinostart: 29. Juli 2010
Verleih: Warner Bros. GmbH
Regie: Christopher Nolan
Mit Leonardo DiCaprio, Marion Cotillard, Ellen Page,..

Inhalt:

Cobb ist der Anführer einer technologisch bestens ausgerüsteten Bande von Kriminellen, die einen Weg gefunden hat, Träume in den Köpfen von Menschen zu platzieren und zu steuern, indem sie sich selbst in ihnen manifestiert. Auf diesem Weg soll der aufstrebende Manager Fischer im Auftrag des Yakuza-Boss Saito dazu bewegt werden, seine künftige Firma aufzusplitten. Gerade als Cobbs höchste Konzentration gefordert ist und sein sowie das Leben seiner Teammitglieder auf dem Spiel steht, schleicht sich Cobbs verstorbene Frau in seine Gedanken -bzw.Traumwelt ein.


Kritik:


Christopher Nolan erschafft erneut das Kinohighlight des Sommers. Inception ist ein virtuos verschachtelter und visuell perfektionierter Science-Fiction-Actionthriller der Extraklasse.
Es gab bisher keinen Film zu dem das Wort „vielschichtig“ besser passt als zu „Inception“.
Der Kinogänger wird 148 Minuten in mehrere Traumwelten gezogen und nur durch eine unnötige Pause kurz aus der perfekten Welt gerissen. Die Erzähltechnik einer so komplexen Geschichte hätte ich zuvor nicht für möglich gehalten, aber Christopher Nolan schafft es diese Story mit einer Leichtigkeit dem Zuschauer näher zu bringen und zeitgleich ein Actionfeuerwerk abzuspielen. Traumhaft!
Leonardo DiCaprio hat in der letzten Zeit ein richtig gutes Gespür für Topfilme bekommen! Nachdem er spätestens mit „Shutter Island“ das Titanic-Image abstreifen konnte, schafft er es sein neu gewonnenes Image mit „Inception“ perfekt zu untermalen. Der Zuschauer erinnert sich an Filme wie „Matrix“ und auch „Memento“, aber irgendwie wirkt Inception noch ein kleines Stück besser. Zudem findet man sich teilweise in alten James Bond-Filmen wieder und nebenbei entsteht so ein vertracktes philosophisches Konstrukt, das Fragen aufwirft über die Existenz zwischen Traum und Wirklichkeit. Die emotionalen Aspekte kommen bei Inception auch nie zu kurz, der Hauptcharakter springt zwischen Schuld und Sehnsucht und dennoch kommt die blockbustertypische Actionkunst nicht zu kurz.


Der Zuschauer erlebt so einen actiongeladenen intellektuellen Irrgarten, den man schon sehr lange nicht mit so guten Schauspielern in den Kinos sehen durfte. Die komplexe Rolle von DiCaprio meistert er spielend und überzeugt mit emotionaler Wucht in der Szene mit Cotillard. „Inception“ wirkt teilweise wie ein Bewerbungsfilm von Christopher Nolan, der schon sein Interesse bekundet hatte, gern den Agent 007 zu drehen. Irgendwie steht einem DiCaprio mit seinen letzten Werken das James Bond Image sehr gut.


Jeder der aktuell gern einen perfekten Film sehen möchte, sollte sich schnell die Kinokarten sichern!

Note: 1

Fazit: „Starbesetzung, verschachtelte Story und super Technik – Was will man mehr? – der Blockbuster 2010“

Trailer (Inception)




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From Paris with Love

gesehen am 16.03.2010


Originaltitel: From Paris With Love
Frankreich 2010
Laufzeit: 93 Minuten
Kinostart: 25.03.2010
Verleih: Universum

Inhalt:

Schon immer träumte James Reese, Assistent des amerikanischen Botschafters in Paris, von einer Karriere als Geheimagent. Unverhofft kommt der schmächtige Bürokrat tatsächlich zu einem Spezialeinsatz, als er CIA-Agent Wax bei dessen Auftrag an der Seine unterstützen soll. Doch Wax' rücksichtslose Ermittlungsmethoden gegen Drogengangster und Terroristen sind nicht nur unkonventionell, sondern für die meisten seiner Gegner tödlich. Und sie führen schließlich zu einer Spur, die Reese zu einer schweren Entscheidung zwingt.

Kritik:

Luc Besson zeigt mit „From Paris With Love“ einmal wieder einen wirklich coolen und schnellen Actionfilm. Die Schauspieler hatten sicher wirklich Spaß bei den Szenen! John Travolta spielt den harten und durchgeknallten Actionhelden glaubwürdig.
Die ersten 15 Minuten des Films waren sehr merkwürdig, wenn man zuvor den Trailer gesehen hatte. Dennoch gelingt der extreme Cut nach 15 Minuten und für die restliche Spielzeit bekommt der Zuschauer kaum noch Luft zum Atmen. Der Anfang soll das Umfeld des jungen Polizisten aufdecken, aber hier hätte Luc Besson auch fünf Minuten streichen können.
Die restliche Laufzeit beschäftigt sich John Travolta mit den Bösewichten und tötet dabei im Minutentakt. Der Bodycounter schnellt gerade in der Treppenhausszene in die Höhe. Diese Szene und einige andere coole Sprüche und interessante Stunts heben den Film von einem mittelprächtigen Actionfilm ab.
Lethal Weapon und Rush Hour gemischt, ergeben diese extrem schnellen Actionfilm. Jedoch hätte man das Thema: „Terrorismus“ etwas intensiver behandeln können. Aber in diesem Film steht nunmal der Spaß im Vordergrund und die Vernunft sollte jeder Kinobesucher am Eingang abgeben. Aber wenn man sich für 93 Minuten einmal von der Vernunft lösen kann, erlebt man eine Kampfmaschine namens John Travolta, der seinem Partner einen extremen Weg des Agentendaseins zeigt.
Dieser Film wird später sicherlich den Weg in mein Bluray-Regal schaffen, nicht für 20€ aber für 10€ werde ich diesen Spaß sicher nochmal anschauen!

Note: 2+

Fazit:"Liebe ist wie eine miese H.u.r.e"

Trailer (From Paris with Love)




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Friendship!

gesehen am 12.01.2010


Originaltitel: Friendship
Deutschland/USA 2009
Laufzeit: 108 Minuten
Kinostart: 14.01.2010
FSK: Ab 6
Verleih: Sony



Inhalt:

Berlin, 1989. Kaum ist die Mauer weg, wollen die jungen Ossis Tom und Veit nach San Francisco, wo Veit seinen Vater vermutet. Leider reicht die Kohle gerade mal bis New York und mit den Englischkenntnissen hapert es auch ganz gewaltig. Doch ob Präsentation eines etwas anderen Heimatfilms, Verkauf von "zertifizierten" Berliner Mauersteinen oder einem heißen Strip in Russen-Uniform - ein paar Dollars gehen immer. Am Ende haben die zwei ihr Ziel erreicht - nur aus Veits erhoffter Familienzusammenführung wird leider nichts.

Kritik:

Diese Woche gab es dann doch "Friendship!" in der Sneak. Dieser Film wurde bundesweit nur in Hannover gesneakt. Somit war es auch nicht ganz so schlimm, dass der Film nur zwei Tage vor Bundesstart gezeigt wurde. Die Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut verkörpert, man hat ihnen an vielen Szenen angesehen, dass sie sicherlich viel Spaß beim Drehen einzelner Szenen hatten. Kinogänger, die eine wirklich umfassende Geschichte mit guten Wendungen erwarten, werden hier jedoch leicht enttäuscht. Es ist und bleibt eine deutsche Komödie mit leichten Tendenzen eines Dramas.
Diesmal zeigt der Trailer, wie so oft, alle guten Szenen und der Zuschauer erlebt, diese dann natürlich nur in abgeschwächter Form. Nach dem Trailer hatte ich mich auf einen guten deutschen Film eingestellt. Aber leider wurde zu schnell zu viele guten Szenen verbraucht, sodass im Mittelteil einige Länger entstanden sind.
Das Ende war extrem vorhersehbar und überhauptnicht unerwartet. Sogar die Schlußszene wusste man zu schnell. Das passiert nur, bei zu gradlinigen Filmen. "Friendship!" gehört leider in diese Gruppe!
Der Zuschauer kann kurzweilig lachen und sieht einige nette Bilder. Mehr bietet diese Film jedoch nicht. Die Schauspieler retten den Film noch so gerade in ein befriedigen Bereich.
Zum Glück ist es zu dieser Jahreszeit kalt und viele Menschen gehen ins Kino, deshalb werden sich auch einige Fans des deutschen Films in diesen Film verirren!

Note: 3-

Fazit: Kurzweiliger deutscher Film, dessen Trailer zu viele Highlights zeigt, sodass der Zuschauer kaum etwas Neues im Film sieht!

Trailer (Friendship!)




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8th Wonderland

gesehen am 05.01.2010


Originaltitel: 8th Wonderland
Frankreich 2008
Laufzeit: 94 Minuten
Kinostart: 12.08.2010
Verleih: Neue Visionen

Inhalt:

"Wie viele solcher News müssen Sie noch sehen, bevor Sie reagieren?" fragt ein Spot für die Website 8th Wonderland, die als Weltverbesserer-Club ein Diskussionsforum bietet. Witzige Aktionen entstehen, doch Kondomautomaten im Vatikan bringen die Demokratie nicht weit voran. Also werden korrupte südamerikanische Politiker erschossen, zwingen Bomben Nahrungs-Multis in die Knie. Fortan wird in der Gruppe und der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, ob der Zweck die Mittel heiligt oder solche Terror-Methoden Al-Quaida-Niveau haben.

Kritik:

Das Sneakjahr 2010 startet in Hannover mit einem Film aus Frankreich. Kinostart ist bei dem Film doch tatsächlich der 12.08.2010 und Hannover durfte ihn schon am 05.01.2010 sehen.
Oft ist aber dann auch die Chance größer, dass der Film floppt, weil gerade die Thematik des Films und das der Film in sehr vielen verschieden Sprachen gezeigt wird und dabei nur auch deutsche Untertitel zurückgegriffen wird, machen es dem Kinogänger nicht gerade einfacher, der Story zu 100% zu folgen.
Ich persönlich habe mich geärgert, dass ich leider ein wenig zu weit Unten im Kino saß und so die wirklich sehr tiefen Untertitel teilweise sehr schwer oder überhaupt nicht sehen konnte. Die Thematik ist sehr interessant, nur die Umsetzung hat mir persönlich nicht so zu gesagt. Das Menschen etwas gegen die heutige Politik unternehmen wollen und dann das Internet nutzten ist ja nun einmal nicht sehr weit weg von der Realität. Die Geschichte fesselt, aber durch die doch sehr gewagte Optik, wird der Film zwar zu einem Unikat, aber überzeugt auf der großen Leinwand nicht. Dennoch wird er sicherlich später auf DVD ein Geheimtipp!

Note: 3-

Fazit: Nichts für die breite Masse, aber auch nicht uninteressant!

Trailer (8th Wonderland)




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