Die Situation
Als sich nach dem 2. Weltkrieg die britischen und amerikanischen Aliierten zur Bizone zusammen schlossen, lag Deutschland noch in Schutt und Asche.
Der Wiederaufbau
Am 20. Juni 1948 war für Westdeutschland die Stunde Null. Das ERP-Programm lief an - besser bekannt unter dem Marshall-Plan, der von George Marshall in Leben gerufen wurde. Das Programm diente dem Zwecke des Wiederaufbaus Westeuropas und lief bis ins Jahr 1952.
Ein wichtiger Grundstein für die Wirtschaft war gelegt. Gleichzeitig hob Ludwig Erhard in seiner Funktion als Leiter des Zweizonenamtes für Wirtschaft in Frankfurt die Planwirtschaft auf und löste sie durch die soziale Marktwirtschaft auf.
Die Deutsche Mark wird eingeführt
Am 20/21. Juni 1948 räumt man das Missverhältnis der noch geringen Produktivität und der überhöhten Geldmenge durch die Währungsreform aus. Die Deutsche Mark wird eingeführt.
Ab 1949 schließen sich auch die französischen Aliierten an - die Bundesrepublik Deutschland entsteht. Am 23. Mai wird das Grundgestz verabschiedet.
"Made in Germany"
Die Konjunktur kommt in Schwung. Am 4.3.1950 läuft der 100.000ste Volkswagen vom Band, der Käfer wird zur Ikone des Wirtschaftschaftwunders. Deutsche Marken profilieren sich über die Grenzen hinaus.
Im Gegenzug drängen auch ausländische Firmen in den Markt. Coca Cola erfreut sich großer Beliebtheit und revolutioniert den Getränkemarkt. Aber auch andere Limonaden aus nah und fern wollen durstige Kehlen erfrischen.
Wenn das Gute liegt so nah
Auch die gesunde Milch und die daraus gewonnenen Produkte sollten der Bevölkerung nahe gelegt werden. Milchprodukte sind zum einen wichtiger Bestandteil der Ernährung - zum anderen musste auch dieser Wirtschaftszweig im Aufschwung Fuß fassen. Die ersten Milchkiosks und -Bars entstanden.
2. Die Idee
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