Mannheim-Seckenheim

Hauptstraße

Dass Tankstellengebäude eine neue Nutzung finden, ist nichts ungewöhnliches, doch bei dieser Bäckereifiliale muss man schon zwei Mal hinsehen, um die alte Dachkonstruktion zu erkennen.

Die interessante Spannkonstruktion dürfte aus den 60er-Jahren stammen und eine Standard-Bauweise der entsprechenden Mineralölgesellschaft gewesen sein. Nur von welcher hat sich leider noch nicht erschlossen.

 

 

  








 
         



Autobahn A656 – Mannheim/Heidelberg

Hier standen sich zwei Tankstellen wie Zwillinge gegenüber. Da der Autobahnabschnitt in Zeiten des Dritten Reiches entstand, wäre es möglich, dass die Tankstellen auch aus den 30er-Jahren stammen.

Beide sind nicht mehr in Betrieb und haben unabhängig voneinander einen neuen Verwendungszweck gefunden.

Das eine Gelände der beiden – in Fahrtrichtung Heidelberg – teilen sich das Technische Hilfswerk und die Johanniter Unfallhilfe.

Das Tankstellengebäude wurde im Bereich der Tankplätze zugemauert und mit großen Rolltoren versehen. Rund um den Bau finden sich aber noch viele zeitgenössische Details, wie beispielsweise die alten Peitschenlaternen.

 

Dieses Luftbild der Anlage in Fahrtrichtung Heidelberg wurde auf einer Postkarte verewigt.

  













 



Auf dem großen Gelände war auch eine Raststätte integriert, die bis mindestens in den 60er-Jahren in Betrieb war.

Heute ist dort das Technische Hilfswerk untergebracht.

 

Auch der Raststätte widmete man eine Ansichtskarte.

 

 


 



Die ehemalige Tankstelle in Fahrtrichtung Mannheim wird von den Amerikanischen Streitkräften genutzt – sie gehört zu dem Areal der St.-Don-Bosco-Kaserne.

Auf Nachkriegslandkarten ist sie auch nicht mehr als Rastplatz oder Tankanlage eingezeichnet.

 

 

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