- Das aktuelle Gedicht -
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Kinder des Schmerzes
Nicht Falter der Nelke noch blauer Blume, nicht ätherischer Schein. Meine Verse lümmeln in Kleidern des Alltags. Sie mögen nicht Fabriken der Träume noch kätschen medialen Mohn. Süßes Lebens, das sie verschmähen, aber sehnsüchtig suchen lichte Gefilde, die lange versprochen. In den Tälern der Armut hausen sie, in den Hängen des Unverstandes und hungern im Eise des Hochmuts. Blutige Flüsse durchwaten sie, stürzen von Bergen Erschlagener und kommen daher täglich geschunden, nach Atem ringend und ohnmächtig bleich. Ausgesperrt aus den Feldern der Lettern schmachten sie in fremden Schüben und ersticken in muffigen Hirnen. Meine Kinder des Schmerzes - die elend sterben noch immer vor deiner Tür.
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