- Statt eines Statements -
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MenschenskindWeißt du , wo ich gestern war, Arm in Arm mit der Muse? Auf den Anden. Da brannte das Wolkenmeer im Abendrot da glühten die Gipfel. Welch ein Wunder, staune - vor meinem Fenster.
Aber was rede ich. Geh ich ins Stadtbad, hetzt du schon im Laufschuh der Zeit. Du äugst wie umstellt. Du zitterst nicht. Dein Prestige, ich weiß. Du läßt deine Muskel spielen. Einer Festung gleichst du, uneinnehmbar. In den Kasematten deiner Furcht aber stirbt dein anderes Ich. Das muß kauen, was ihm nicht schmeckt und schlucken die Kröten. Das muß die Zunge hüten, will es reden, muß gehen in die Knie und lecken dem anderen die Pfoten. Du knüppelst es nieder, und du bringst es um. Deshalb du sitzt schon wieder auf deinen Koffern. Die Welt ist dir zu klein, zu nahe noch der Mond. Du gehst stiften. Ich fresse einen Besen, aus deinem Panzer - Hase der Angst - du kutschierst bis zu den Nebeln der Andromeda.
Laß die Koffer stehen. Deine Mördergrube leere. Die weißen Strände der Unschuld hol dir zurück. Stelle dich, Menschenskind. Laß deine Stirnader schwellen, und du zeigst mir dein unversehrt schönes Gesicht.
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