Systematik
Auf dem Diagramm sehen Sie, dass sich alles um die Kausalität, also die Ursächlichkeit dreht.
Das heisst es geht ganz einfach darum, ob es
möglich ist, dass ein Schaden aufgrund eines Ereignisses z.B. Unfall entstanden
ist.
Es ist legitim, dass die Versicherungen den Sachverhalt abklären, um sich
vor dem sogenannten Versicherungsbetrug, durch ihre Kunden, zu schützen. Leider
haben sich etliche unaufrichtigen Versicherungsnehmer einen Sport daraus gemacht
ungerechtfertigt Leistungen zu erschleichen. Dieses Verhalten ist allerdings
mehr als nur verwerflich, da andere Prämienzahler dafür aufkommen müssen und
somit jedes Jahr höhere Prämien zu bezahlen haben. Solche Machenschaften sind
grundsätzlich kriminell und müssen strafrechtlich verfolgt werden.
In ganz
wenigen Fällen wird die Kausalität von einer Versicherung, ohne lange
Diskussionen und Abklärungen, anerkannt. Wenn Sie also einen Autounfall erleiden
und danach querschnittgelähmt im Rollstuhl sitzen, dann gibt es wohl kaum mehr
lange Abklärungen. Dennoch könnte man Ihnen jetzt in perfider Art und Weise
unterstellen Sie hätten ja immer gesundheitliche Probleme gehabt und deshalb
sitzen Sie nun im Rollstuhl. Obwohl dies eine ganz miese Lüge ist. Ganz
besonders, wenn Sie eine sportliche Person waren und zuvor noch nie im Spital
waren oder je ernsthafte gesundheitliche Probleme hatten.
Genau gleich verhält
es sich nun mit Ihrer Arbeitsfähigkeit. Sie waren ein ehrgeiziger Arbeitnehmer
und haben mehr als nur das von Ihnen geforderte Minimum geleistet. Sie haben
viel Freizeit geopfert, um auf der Karriereleiter steigen zu können. Doch nun
stellt man plötzlich in Frage, ob Sie überhaupt arbeitsfähig waren. Man stellt
zudem Ihr gutes Verhältnis zu Vorgesetzten, Kollegen, Freunden, Verwandten usw.
in Frage. Dies alles um Sie, als Person, ganz grundlegend in Frage zu stellen.
Es geht allerdings noch weiter. Ihr Leumund oder anders gesagt Ihr Ansehen bei
Freunden, Kollegen, Nachbarn usw. wird nun auch noch in Frage gestellt. Ebenso stellt man
in Frage, ob Sie eine aufrichtige, ehrliche Person sind oder gar einer der
vielen Betrüger in unserer leider bedauerlichen Gesellschaft.
Aber dies alles
reicht noch bei weitem nicht. Obwohl weder Sie selbst noch jemand in Ihrer
Verwandtschaft je psychische Probleme hatte, zieht man dies automatisch in
Betracht. Ebenso wird auch in Betracht gezogen, dass Ihre unfallbedingten
Beschwerden gar Erbkrankheiten sein könnten. Sie denken jetzt wahrscheinlich,
dass diese Bedenken eine ganz legitime Haltung der Versicherung seien. - Das
habe ich auch einmal gedacht!
Wir sind uns bestimmt einig, dass es wahrlich eine
Frustration ist für Abzocker und Betrüger jedes Jahr mehr Prämien bezahlen zu
müssen. Aber wir sprechen hier ganz klar vom genau umgekehrten Fall! Nämlich
davon, dass wir als Prämienzahler im Falle eines Schadens mit fiesen und miesen
Tricks über den "Versicherungs-Tisch" gezogen werden. Indem eine Versicherung
alles was den Versicherungsnehmer betrifft in Frage stellt, kann sie sich eine
für sich geeignete Geschichte erdichten. Ich versuche Ihnen, so kurz und einfach
wie möglich, zu erklären wie dieses miese Spielchen funktioniert.
Nachdem man ja
Ihre Persönlichkeit in jeder nur erdenklichen Art und Weise in Frage gestellt
hat, also physisch, psychisch, sowie die Integrität, kann man also getrost
sämtliche Ihrer Aussagen z.B. betr. Beschwerden usw. ebenfalls in Frage stellen.
Dies kann Jahre dauern und Sie, als Geschädigter, erhalten in der Zwischenzeit
keinerlei oder im allerbesten Falle nur eine ganz bescheidene Leistung z.B.
etwas Therapie und vielleicht ein paar Schmerztabletten. Sobald Sie eine entsprechende Leistung
beantragen, kommt die
Versicherung und verlangt für jede noch so kleine Hilfe eine umfassende Abklärung oder gar
ein Gutachten. Dies obwohl Sie aufgrund der gesetzlichen Lage z.B. UVG
Leistungen Ihrer eigenen Versicherung zugute haben. Eines Tages haben Sie genug
von leeren Versprechungen und Sie willigen zu einem Gutachten
notgedrungenermassen ein. Damit haben Sie vielleicht Ihren ersten und letzten
Fehler bereits gemacht. Sie denken sich jetzt vermutlich "so ein Quatsch"! Wenn
Sie so denken, verschwenden Sie Ihre wertvolle Zeit mit dem Lesen dieser
Webseite.
Dem Diagramm können
Sie entnehmen, dass es technische und medizinische Gutachten gibt. Es ist
weitgehend selbsterklärend um was es dabei geht. Daher verzichte ich auch auf
unnötige Erklärungen.
Auf jeden Fall müssen Sie einen Begriff unbedingt ganz
genau verstehen.
Nämlich den Begriff "Vertrauens-Arzt, -Anwalt, -Gutachter"!
Dies ist der
künftig alles entscheidende Faktor. Das Vertrauen der Versicherung in nur und
ausschliesslich nur ihre eigenen Vertrauens-Leute. Wer eine gewisse Ethik und
Moral hat, der ist bestimmt damit einverstanden, dass über seinen eigenen Fall
eine faire, neutrale Begutachtung stattfinden soll, die niemand, aber auch gar
niemand, beeinflussen darf! Um dies zu erreichen, müssen aber beide Parteien
damit einverstanden sein. Sie können sich jetzt wieder fragen "ja warum sollte
die Versicherung etwas dagegen haben?" Gute Frage! Weil die Versicherung doch
kein Interesse hat Ihnen, lieber Versicherungsnehmer, überhaupt nur einen
einzigen Franken zu bezahlen. Dies würde doch die immensen Rekordgewinne Ihrer
Versicherungs-Gesellschaft gar schmälern. Das wollen Sie doch bestimmt nicht!
Oder gar doch?
Vertrauens-Leute, egal ob Anwalt, Arzt oder Gutachter arbeiten ganz genau nach
der Direktive (Weisung, Vorschrift) ihres Auftraggebers. Es braucht dabei nicht
viel Vorstellungsvermögen sich vorzustellen um welche Art von Weisungen es sich
handelt. Es ist auch verständlich, dass z.B. ein Arzt der eine Praxis führt und
zusätzlich für eine Versicherung als Vertrauensarzt tätig ist niemals zugeben
würde, dass er nach den Weisungen einer Versicherungsgesellschaft arbeitet. Dies
wäre eigentlich gar nicht zulässig. Ein Arzt müsste nämlich seinem
hypokratischen Eid erfüllen und somit nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
Dabei bleibt keinerlei Spielraum für Versicherungs-Spielchen. Doch für
Vertrauensleute einer Versicherung ist ein fast heiliges Versprechen gar nichts
wert. Dieses Versprechen wird durch die hervorragende Bezahlung und die äusserst
lukrativen Gutachter-Aufträge simpel und einfach gekauft! Jeder Arzt kann als
Gutachter tätig werden. Auch dieser Umstand muss grundlegend hinterfragt werden.
Anwälte, Ärzte und Gutachter sind eine Art "geschlossene" Gesellschaft in
welcher klare Richtlinien des jeweiligen Berufsverbandes zu Grunde liegen. Es
gibt dabei allerdings wieder die offiziellen, also öffentlich bekannten Statuten
und die "internen" Regeln.
Sie denken jetzt bestimmt "was erzählt der da für wirres Zeug"! Ja, wenn man es
nicht selbst erlebt hat, denkt man so! Erleben allein reicht dabei noch nicht
aus. Man muss dazu noch etwas nachdenken!
Interne Regeln sind z.B. man darf auf gar keinen Fall die Meinung eines Kollegen
in Frage stellen, ganz egal wie falsch diese ist. Warum? Weil man ja so oder so
sehr gut davon leben kann. Ob ein Patient falsch beurteilt wurde, tut dem lieben
Doktor doch nicht weh! Diese Fehldiagnosen oder Beurteilungen haben für den Arzt
auch keine weiteren Folgen. Natürlich gibt es ein paar wenige Ausnahmen von
guten und fairen Ärzten die wahrlich noch eine gewisse Ethik haben und solche
üblen Spielchen nicht mitmachen. Doch vergessen Sie bitte nicht das alte
Sprichwort: "Geld regiert die Welt!" Das heisst auf gut Deutsch, dass die
meisten Menschen käuflich sind und für Geld einfach alles, aber auch gar alles
tun. Das hat ganz und gar nichts damit zu tun, dass wir in dieser
Luxusgesellschaft leben müssen und einen entsprechenden Lohn benötigen, um
überhaupt in der teuren Schweiz zu "überleben". Es geht um die raffgierige und
unersättliche Habgier ganz speziell dieser Berufsgattungen. Daher sind sie
auch bereit illegale Handlungen gegen Entgelt zu leisten. Da aber jeder den
anderen Kollegen deckt, durch die Bestätigung, dass Kollege X alles richtig und
korrekt gemacht hat, ist der klare Beweis für Verfehlungen, jeglicher Art,
ausgesprochen schwierig zu erbringen. Daher kommt es auch nur in absolut
seltenen Ausnahmefällen zu Verurteilungen von Ärzten, Anwälten oder gar
Gutachtern. Ganz ähnlich verhält es sich übrigens bei den sogenannten
Rechtsanwälten. Nicht umsonst gibt es die altbekannte Bezeichnung "
Rechts-Verdreher". Wie gesagt gibt es immer Ausnahmen. Um die aussterbende
Spezies von aufrichtigen Fachleuten geht es hier nicht!