Faire Politik in der
Schweiz / Behinderte haben keine
Lobby!
Fair Politics in Switzerland /
Handicapped have no Lobby!
Beinahe jede Interessengruppierung hat in unserem Land eine Vertretung in Form von Verband, Stiftung, Organisation oder gar Partei. Je stärker oder grösser die Interessengemeinschaft ist, desto mehr vertritt diese ihre Interessen in unserer Gesellschaft.
Lobbies gibt es daher wie Sand am Meer. Leider haben die Behinderten, in einem der reichsten Länder der Welt, faktisch keine einzige Lobby! Pseudo-Organisationen jeglicher Art gibt es genügend, doch keine echte, brauchbare Hilfe und Unterstützung in den alltäglichen Problemen behinderter Menschen in der Schweiz.
In unserem Rechtsstaat ist es formell verboten Ausländer, Lesben, Schwule usw. zu
diskriminieren. Dieses Gesetz ist jedoch lediglich „pro forma“ gültig, also wie der Ausdruck besagt „um der Form willen“.
Gleichberechtigung gilt für:
● Mann und Frau
● Schwule und Lesben
● Drogensüchtige, Alkoholiker
● Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger
● Senioren
● Ausländer, Asylanten
● sowie für diverse andere Randgruppen
● auch für Behinderte?
Dieses „formelle“ Verbot bedeutet jedoch faktisch rein gar nichts. Verbote, welche zwar offiziell vorhanden sind und dennoch vom Staat nicht durchgesetzt werden, sind auch nichts wert. Verstösse gegen ein Verbot sind eindeutige Gesetzeswidrigkeiten. Gesetze die nicht vollzogen werden, sind zu nichts nütze. Würde man z.B. das Gesetz über „Mord und Totschlag“ nicht entsprechend ahnden, so hätten wir in unserer Gesellschaft wahrscheinlich tausende oder gar zehntausende von Mördern und Totschlägern.
Invalid heisst wertlos, nicht zulässig,
ungültig oder unbrauchbar. Was gehen uns unbrauchbare Menschen an? Sie sind nur eine Belastung und somit ein Mehraufwand für die Gesellschaft. Die Politik entscheidet sich oft gegen die Bedürfnisse von behinderten Menschen. Aus Kostengründen oder weil man es sich nicht vorstellen kann oder weil die Wirtschaft nicht bereit ist, etwas zu ändern. Das
Toleranzprinzip gilt bei behinderten Menschen nicht. - Solche sind für unsere Gesellschaft zu „abartig“! Das heisst, dass man
Menschen dritter Klasse gar nicht sehen möchte. Sie werden als mühsam, nörgelig, dumm und faul angesehen. Mit so jemandem will man logischerweise nichts zu tun haben.
Menschen-Klassen
1. Klasse = Normalbürger = Schweizer = gesund
2. Klasse = Ausländer, Asylanten, Schwule, Lesben, Drogensüchtige, Trinker usw.
3. Klasse = Behinderte
Wie vor hunderten von Jahren wird auf „andersartige“ Menschen mit dem Finger gezeigt.
Behinderte entsprechen nicht unseren Gesellschaftsnormen. Das berühmte Schlagwort „Toleranz“ gilt oftmals nur für die eigene Persönlichkeit und hat anderen Menschen gegenüber somit keine Bedeutung. Toleranz bedeutet Duldsamkeit, Grosszügigkeit, Normabweichung, Verständnis, Geduld und Grossherzigkeit. Genau diese sogenannte Toleranz erfahren
Behinderte in unserer eiskalten Leistungs- und Egoisten-Gesellschaft nicht oder nur in ganz seltenen Fällen. Grossherzigkeit ist im eigentlichen Sinne sogar die eigene Selbstlosigkeit.
Behinderte Menschen erfahren in unserer Gesellschaft vorwiegend eine Pseudo-Toleranz, die vollumfänglich in eine Gleichgültigkeit ausufert.
Integration oder Exklusion
Integration heisst Einbindung von Minderheiten in die Gesellschaft oder in das Gastland. Ausländer werden durch Sprachkurse und individuelle Förderung in unsere Gesellschaft integriert. Es gilt für alle Verständnis und Rücksichtnahme zu zeigen. Man bemüht sich um
Chancengleichheit und Gleichberechtigung. Das Gegenteil von Integration ist die Exklusion, also der Ausschluss. Ausgrenzung heisst gegen seinen eigenen Willen ausgeschlossen zu sein. Oft werden behinderte Menschen von normalen Schulen, Arbeitswelt, Sport und Familienleben ausgeschlossen oder gar weggesperrt. Setzt sich jemand energisch zur Wehr, so wird diese Person als psychisch krank taxiert und das Problem oftmals elegant durch den sogenannten FFE (Fürsorgerischer Freiheitsentzug) erledigt. Die Exklusion ist auch das Gegenteil von Chancengleichheit und Gleichberechtigung.
Die multikulturelle Gesellschaft
Die Schweiz ist stolz auf die „Multikulti-Gesellschaft“ in ihrem Land. Man lobt das Toleranzprinzip. Jedes Individuum hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Dies gilt für
Behinderte nur auf dem Papier.
Selbständigkeit ein zu hoher Anspruch?
Wer sich in der Wirtschaft selbständig machen will, braucht einen Plan - einen Businessplan. Mit anderen Worten eine Zielsetzung. Diese Zielsetzungen können sehr unterschiedlich aussehen. Je nach Idee, Kundenkreis oder Nachfrage.
Wenn ein behinderter Mensch sich selbständig machen oder bleiben will, so hat er folgendes zu beachten.
Der Wunsch nach einer behindertengerechten Wohnung mit speziellem Ausbau wird in unserer Gesellschaft und Politik bereits als ein zu hoher Anspruch angesehen. Selbst der kleine „Luxus“ wie Lift oder Dusche.
Behinderte erhalten oft von Liegenschaftsverwaltungen und Vermietern die Antwort: „Leider haben wir kein geeignetes Objekt, das Ihren Ansprüchen genügt“! Durch solche Aussagen wird man sofort als unverschämt, anspruchsvoll und somit als ein weltfremder Mensch qualifiziert.
Behinderte Menschen, also eigentlich die Opfer, nun auch noch als „Träumer“ zu qualifizieren, ist eine weitere indirekte
Diskriminierung.
Arbeitgeber empfinden oft einen behinderten Menschen einzustellen sei viel zu aufwendig und unweigerlich mit zusätzlichen Arbeitsausfällen aufgrund der
Behinderung verbunden. Folglich würden enorme Mehrkosten für die Firma entstehen.
Fakt ist, dass es in der Schweiz kein Gesetz gibt, welches Firmen ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl verpflichtet auch behinderte Menschen einstellen zu müssen. Arbeitgeber äusseren sich im Parlament mit dem Argument, da es keine neuen Arbeitsplätze gäbe, könnten sie auch keine vergeben. Jeder Behinderte, jede Behinderte hat aber die Pflicht, wenn es der Gesundheitszustand erlaubt, und die
IV es so will, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Andernfalls hat die Person mit Sanktionen zu rechnen. Was „Sanktionen“ für eine behinderte Person bedeuten, interessiert dabei niemanden!
Für die behinderten Menschen heisst es: „Integration vor Rente“ oder „wo ein Wille ist, ist immer ein Weg.“ Die Arbeitgeber sagen es gibt keine Arbeitsplätze, mit anderen Worten: „wo kein Wille ist, ist nimmer ein Weg.“
Wer nicht selbständig ist, ist gut aufgehoben in einem Heim mit einer geschützten Werkstatt. Die meisten Behinderten sind mit dieser Situation sehr unzufrieden.
Zum Vergleich: Deutschland seit dem 1. Juli 2001
Gelten Sie juristisch als Schwerbehinderter? Sie wissen sicher, dass alle Firmen und Behörden verpflichtet sind,
Schwerbehinderte einzustellen (5% bei mehr als 20 Beschäftigten, Teilzeitarbeitsplätze werden angerechnet) und eine Ausgleichsabgabe bezahlen müssen (105 – 260 Euro im Monat für jeden nicht besetzten Pflichtplatz, abhängig vom tatsächlichen Anteil der
Behinderten), wenn Sie das nicht oder nicht im geforderten Umfang tun. Näheres finden Sie im Sozialgesetzbuch (SGB IX) –
nachfolgend weiterführende Informationen:
Sozialgesetzbuch
Beschäftigungspflicht
Vorbildhafte Informationen zur Integration von deutschen Behinderten
Was Fairness bedeutet
Sportlichkeit, Teamgeist, Anstand, Anständigkeit,
Ehrgefühl, Ehrlichkeit, Integrität, Loyalität, Selbstachtung
Auflockerung, Duldsamkeit, Erbarmen, Geduld,
Gewaltfreiheit, Gnade, Grosszügigkeit, Hinnahme, Huld, Liberalität, Milde,
Mitmenschlichkeit, Mässigung, Nachdenklichkeit, Nachgiebigkeit, Nachsicht,
Sanftmut
Autonomie, Befugnis, Bürgerrecht, Chancengleichheit,
Eigenständigkeit, Gerechtigkeit, Immunität, Privileg, Schutz, Selbstbestimmung,
Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Vorrecht
Aufrichtigkeit, Dialogbereitschaft, Lauterkeit,
Offenheit, Seriosität, Solidität, Verlässlichkeit, Wahrheitsliebe,
Zuverlässigkeit
Ethos, Frömmigkeit, Geradlinigkeit, Gewissenhaftigkeit,
Güte, Korrektheit, Leistungsbereitschaft, Loyalität, Moralität,
Pflichtgefühl, Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Sittlichkeit, Unschuld
Jeder Mensch erwartet, dass er fair behandelt wird! Doch
sind wir auch bereit unsere Mitmenschen entsprechend fair zu behandeln?
Wir sollten uns das alte Sprichwort in negativer Form "Was Du nicht willst, dass
man Dir tu, das füg auch keinem andern zu"!
oder in positiver Form "Alles, was Du willst, dass die Menschen Dir tun, das tue
ihnen zuvor"!
Was Gleichgültigkeit bedeutet
Abgestumpftheit, Achtlosigkeit, Apathie, Abgebrühtheit, Abstumpfung, Bedeutungslosigkeit, Belanglosigkeit,
Desinteresse, Denkfaulheit, Dickfelligkeit, Fühllosigkeit, Gedankenlosigkeit, Gedankenträgheit, Gnadenlosigkeit,
Gefühllosigkeit, Geistesabwesenheit, Herzlosigkeit, Indifferenz, Indolenz, Interesselosigkeit, Kühle, Laschheit, Leidenschaftslosigkeit, Lethargie, Mitleidlosigkeit, Nachlässigkeit, Passivität, Phlegma, Ruhe, Schläfrigkeit, Sorglosigkeit, Stumpfheit, Stumpfsinn, Stumpfsinnigkeit, Sturheit,
Tatenlosigkeit, Temperamentlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Trivialität, Trägheit, Unachtsamkeit, Unaufgeschlossenheit, Unbedachtsamkeit, Unempfindlichkeit, Unerheblichkeit, Ungerührtheit, Uninteressiertheit, Zufälligkeit
Diese Gleichgültigkeit wiederum ist oftmals so stark, dass bereits von einer
Ignoranz gesprochen werden muss. Toleranz wird gefordert aber meistens wird keine gegeben. Zu viel Toleranz, egal wem gegenüber, führt meistens zur Ignoranz! Ignoranz ist etwas ganz Übles. Es bedeutet, dass einem eigentlich alles egal ist. Diese krankhafte Mentalität unserer Gesellschaft stammt aus dem krankhaften „Ich-Gedanken“, nämlich dem Egoismus. Genau dieser
Egoismus ist es der eine „normale“ bzw. „gesunde“ Toleranz verunmöglicht.
Toleranz, die bis zur Selbstlosigkeit
geht, ist die höchste Steigerungsform gelebten Christentums!
Selbstlosigkeit, wie sie Jesus gelebt hat, ist die höchste Form der Vollendung menschlichen Mitgefühls!
Lobbies und Organisationen
Nachweislich werden Behinderte in der Schweiz legalerweise, mit dem Segen unserer Behörden, massiv
diskriminiert und behindert. Bis auf den heutigen Tag hat sich daran nichts geändert! Warum? Weil die Behinderten in der Schweiz keine
Lobby (Interessenvertretung) haben! Die bekannten Hilfswerke und Organisationen z.B. Pro Infirmis, ProCap,
Fragile, SAEB usw. leisten erwiesenermassen keine Unterstützung, sondern profitieren oftmals von Spendengeldern und staatlicher Unterstützung. Somit stehen die Hilfesuchenden allein da. Ohne Verwandte, Bekannte, Freunde und Kollegen ist man somit effektiv hoffnungslos verloren!
Politik und Parteien
In unserem Land gibt es Parteien, die sogar bereit sind internationales Recht zu beugen nur um einen Teil der Wählerschaft zu gewinnen. Als Beispiel sei hier die
Verwahrungsinitiative erwähnt. Das Volk hat sogar einer Menschenrechtsverletzung zugestimmt. Man darf sich also wahrlich fragen mit was für „kranken Schildbürgern“ wir eigentlich leben. Interessant ist, dass alles was im Ausland passiert so schrecklich,
grauenhaft und abscheulich ist, doch was im eigenen Land abgeht, interessiert ganz offensichtlich nur ganz wenige unserer Mitbürger. Warum? Der
Egoismus und die Ignoranz, gegenüber dem eigenen Volk, ist bedauerlicherweise die Antwort darauf.
Schweizer Politik in Kurzform:
Des Schweizers Hobby: Die Probleme im eigenen Land zu ignorieren.
Des Schweizers ganzer Stolz: Im Ausland zu glänzen.
Medien
In den Medien werden lediglich gezielt vorgegebene Themen behandelt. Die
Politik gibt die Themenwahl vor. Somit kann man bereits von einer gewissen „Zensur“ sprechen. Über Themen wie Krankenkasse, Pensionskasse,
AHV usw. kann man Jahre oder sogar Jahrzehnte diskutieren, sofern es einem ganz persönlich Vorteile bringt. Herr und Frau Schweizer kümmern sich viel lieber um die Angelegenheiten im Ausland. Die meisten Medien sind lediglich an
Sensationsberichterstattung interessiert, da dies für diese am lukrativsten ist. Einmal mehr dreht sich alles um die
Finanzen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist für behinderte Menschen, in der Schweiz, nur auf dem Papier vorhanden. Der Beweis dafür ist allein schon dadurch erbracht, dass nach wie vor Gebäude nicht einmal mit dem Rollstuhl zugänglich sind. Für Behinderte gibt es de facto kaum je die Chance eine „behindertengerechte“
Wohnung, also z.B. eine rollstuhlgängige bzw. behindertengerechte Wohnung überhaupt zu finden. Dieser skandalöse Zustand trifft auf den Kanton Zürich in erster Linie zu. Es geht also so weit, dass jemand seinen Heimatkanton verlassen muss, nur um allenfalls in einem anderen Kanton eine halbwegs geeignete Wohnung zu finden. Auch dieser Umstand zeigt, dass dem Recht nach sogenannt „freier
Wohnortswahl“, gemäss Bundesverfassung, kaum Rechnung getragen wird.
Die sogenannte „Chancengleichheit“ bzw. „Gleichstellung“ existiert für Behinderte wohl in den seltensten Fällen. Jeder Mensch, ungeachtet seiner Herkunft, Nationalität, sozialen Status usw., muss in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte und Chancen haben. Andernfalls muss eindeutig von einer Zwei- oder Drei-Klassen-Gesellschaft gesprochen werden.
Chancengleichheit muss für jeden Belang des Lebens gelten und darf nicht nur bis an einen gewissen Punkt gehen.
Menschenrechte
In der Schweiz haben Behinderte nie die gleichen Rechte wie andere Bürger. Daher kann von sogenannter „Chancengleichheit“ auf keinen Fall die Rede sein. Behinderte werden in der gesamten EU wesentlich weniger
diskriminiert. Nur in der Schweiz ist es legal behinderte Menschen zu diskriminieren. Dies sogar noch straffrei! Da stellt sich die berechtigte Frage: „hat sich das Dritte Reich in die Schweiz verlagert?“ Die EU ist bestrebt danach, dass eine verbindliche
UNO-Konvention zum Schutze Behinderter geschaffen wird. Die Schweiz ist bisher recht unbeteiligt am Schutze Behinderter. Es gibt in unserem Land diverse
Menschenrechtsverletzungen, die seit Jahrzehnten geduldet werden. Als Beispiel sei hier die
skandalöse Verwahrung genannt. Ohne jeglichen Zweifel ist dies ein ganz klarer Verstoss gegen die
EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention).
Was Diskriminierung bedeutet
Ächtung, Anfeindung, Angriff, Beschimpfung,
Benachteiligung, Desavouierung, Diffamierung, Erniedrigung, Geringschätzung,
Herabwürdigung, Herabsetzung, Missachtung, Schmährede, Schmähung,
Ungerechtigkeit, Verachtung, Verunglimpfung, Verächtlichmachung, Verkleinerung,
Zurücksetzung
Diskriminierung ist die Krönung der Menschenverachtung!
Diskriminierung ist grundsätzlich strafbar. Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang jedoch ausschliesslich von der sogenannten Rassendiskriminierung gesprochen. Jede noch so geringe rassendiskriminierende Äusserung ist inzwischen strafbar. Jede
behindertendiskriminierende Äusserung oder gar Beschimpfung ist völlig legal. Ganz elegant und bewusst wird auf die Diskriminierung von Behinderten nicht einmal eingegangen. Behinderte, die sich zur Wehr setzen, werden oftmals als psychisch krank abgestempelt. – Wirklich elegant von den „braunen Schweizern“! Das Warum und Wieso ist ganz klar. Nirgends in der zivilisierten Welt werden Behinderte
schikaniert und massiv diskriminiert. Unser Land spielt hier eine echte Vorreiterrolle und zeigt der Welt, wie man es nicht machen darf. Als Beispiel seien hier die diskriminierenden und somit auch strafbaren Äusserungen von Bundesrat Christoph Blocher erwähnt. - Leider interessiert dieses Thema kaum jemand.
Diskriminierung durch Vorurteile
Diskriminierung ist der Ausgangspunkt von Klassifizierung und Ungleichbehandlung von Menschen.
Vorurteile werden durch Annahmen gebildet, die nicht nachweisbar sind. Zum Beispiel weisse Menschen sind nicht ausnahmslos die besseren, die intelligenteren oder weniger kriminelleren Menschen usw. Dieses Beispiel zeigt, wie man durch Vorurteile mehrfach diskriminieren kann.
Behindert =
● dumm, ungebildet
● faul, langsam
● psychisch krank
● dick, fett, unästhetisch
● schwach, unsportlich
● interesselos, einfaltslos, passiv
● Träumer, Phantasten
● Nörgler, Störenfriede
● Erwartungshaltung, Einfaltslosigkeit
Ein Idiot sein oder zum Idioten gemacht?
Behinderte Menschen werden oft als Idioten abgestempelt. Nur weil sie irgendwo ein Manko, also einen Mangel haben. Nur weil jemand sich nicht so bewegen oder sich äussern kann, wie die Mehrheit in dieser Gesellschaft, ist er oder sie noch lange kein Idiot. Den meisten Menschen auf dieser Welt ist es nicht bewusst, welche Anstrengungen oder Hindernisse oft überwunden werden müssen.
Beispiel: Kinder, die den Schritt versuchen von einer Spezialschule zu einer normalen Schule zu wechseln, haben beinahe unüberwindbare Hindernisse bewältigt.
Stigmatisierung und Bagatellisierung
Durch perfide Stigmatisierung (Herunterspielung) werden die
skandalösen Verhältnisse auf lächerliche, winzige Problemchen reduziert. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass in unserem Luxusland nichts passiert. Unsere Politiker brüsten sich viel lieber mit der Ausländerpolitik. Warum? Weil etliche Parteien direkt oder indirekt dadurch finanziert werden. Genau für solche „Wirtschaftspolitiker“ ist es wichtig und sinnvoll, dass das Schweizer Volk der EU Milliarden von Franken für die sogenannte EU-Osterweiterung bezahlt. Hätte man davon nicht unsere
Invalidenversicherung retten können? Sie mögen nun „à la Blocher“ denken; wieso auch! Wenn Sie so denken, so beweisen Sie damit nur, dass auch Sie mit der Diskriminierung von Behinderten einverstanden sind. Es ist nicht abzustreiten, dass es „Scheininvalide“ gab und auch immer noch gibt. Dieser Umstand rechtfertigt bei weitem nicht, dass man alle Menschen mit einer Behinderung sofort in den gleichen Topf wirft. Genau das gleiche passiert seit Jahren mit den Schleudertrauma Opfern. Weil kriminelle Betrüger sich ein wahrlich mieses Spielchen einfallen liessen, um Versicherungen zu betrügen, kann man noch lange nicht alle Oper eines Schleudertraumas als Betrüger oder als Simulanten taxieren. Geholfen wird ausschliesslich behinderten Menschen, die eine sichtbare Behinderung haben. Menschen mit unsichtbaren Behinderungen gelten oft als
Simulanten oder psychisch krank. Berufsmässige Betrüger stempeln ehrliche Behinderte als Betrüger ab. Dies sogar mit Hilfe unserer Gerichte. Generell hat niemand das Recht andere Menschen aufgrund von negativen Geschehnissen zu verurteilen und somit massivst zu diskriminieren.
Können Sie sich in die Lage eines Mitmenschen versetzen?
Stellen Sie sich doch einmal vor, dass Sie einen Unfall erleiden und
seither an bleibenden Behinderungen leiden. Sie werden feststellen, dass dies eigentlich niemand interessiert. Nicht einmal Ihre Unfallversicherung. – Ganz im Gegenteil. Diese wird jeden Trick versuchen, um Sie um gerechtfertigte Leistungen zu betrügen. Ja, Sie haben richtig gelesen! Ihr Leben ist von nun an nicht mehr besonders lebenswert, da Sie andauernd mit erheblichen Schmerzen zu kämpfen haben. Sie haben logischerweise Ihren guten Job verloren. Sie müssen mit Ärzten, Versicherungen usw. kämpfen, um nur schon eine Therapie zu bekommen. Ihr Zustand verschlechtert sich laufend und mit den Jahren besteht keine Aussicht mehr auf eine Besserung. Die Schilderung würde noch wesentlich weiter gehen, doch belassen wir es momentan mit diesen Fakten. Nun kommt jemand und bagatellisiert (stigmatisiert) Ihre massiven Probleme zu einer absoluten Banalität. Können Sie sich so etwas überhaupt vorstellen? Ihr zerstörtes Leben, durch einen unverschuldeten Unfall, bedeutet anderen Menschen bzw. dieser Gesellschaft nichts, aber auch rein gar nichts! Wie finden Sie das? Quatsch? Wen Sie so denken, so haben Sie leider nicht die geringste Ahnung, worüber wir sprechen. Das können Sie jedoch sofort ändern. Lesen Sie bitte weiter!
Die Profiteure unseres Staates
Unser Staat macht Geschenke in Form von Steuerprivilegien an Reiche und Firmen. Warum? Weil es eben nur um wirtschaftliche Vorteile geht und davon profitieren etliche unserer Politiker. Ganz besonders aber die reichen Schweizer. Firmeninhaber, Prominente usw. haben in unserem Land ein herrliches Leben. Ebenso finden immer mehr Kriminelle Unterschlupf.
Als Beispiel seien hier Geldwäscher, Abzocker, Drogenschieber, Zuhälter usw. erwähnt gegen die sogar ein Ermittlungsverfahren läuft. Bedauerlicherweise gibt es unter den Asylsuchenden genügend Kriminelle. Daran sind wir allerdings selbst schuld, da die Schweiz es bis auf den heutigen Tag nicht für notwendig erachtet, wie jedes andere Land auf dieser Welt, vorgängig einen Strafregisterauszug zu verlangen, bevor überhaupt eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wird. Unter billigen Vorwänden wird es somit Kriminellen ermöglicht sich einen sicheren und angenehmen Unterschlupf in der Schweiz zu suchen. Das dumme Schweizer Volk ist auch noch gerne dazu bereit sämtliche Kosten zu tragen und dafür gerne unnötig hohe Steuern zu bezahlen. Wir bezahlen also lieber für Fremde, Ausländer, Asylanten usw., obwohl wir doch in unserem eigenen Land mehr als genug Probleme haben. Doch so lange es einem selbst, also mir ganz persönlich gut geht, so interessiert einem dies ganz offensichtlich nicht. Was muss passieren, bis es Herr und Frau Schweizer interessiert, was in unserem Land eigentlich los ist? Die Antwort lautet bedauerlicherweise, dass Familie Schweizer zuerst einmal die Scheisse bis an den Hals stehen muss. Das heisst Probleme, die ein Mensch aus eigener Kraft nicht mehr überwinden kann. Lächerlich? Ja, für jeden der sich so etwas einfach nicht vorstellen kann oder will! Unüberwindbare Probleme gibt es also nicht? Genau auf diese Art und Weise werden die Opfer einer wohlbemerkt unverschuldeten Miesere beschuldigt an den misslichen Umständen doch selbst schuld zu sein. Es findet also eine
Opferbeschuldigung im eigentlichen Sinne statt nach dem Motto „die sind doch alle selber schuld“! Die gravierenden Probleme werden sofort bagatellisiert nach dem Motto „das gehört halt zu den normalen Härten des Lebens“!
Volksaufhetzung gegen die IV zu Gunsten AHV und
Pensionskassen
Wenn es um Herr und Frau Schweizers Finanzen geht, so ist
ausschliesslich die Invalidenversicherung für sämtliche Überschuldungen
verantwortlich. Dem typisch egoistischen Schweizer liegen nur die eigenen
Interessen am Herzen, also die AHV und die Pensionskasse. Dabei ist es ganz
unerheblich, ob eine behinderte Person überhaupt eine Pensionskasse hat oder
nicht. Es geht hier wieder einmal nur um die eigenen, persönlichen Belange. Es
ist unbestreitbar, dass die AHV und die Pensionskasse für den Schweizer Bürger
wesentlich wichtiger sind, als ein paar Behinderte, welche ohnehin ohne Lobby
dastehen und sich bedauerlicherweise auch viel zu wenig organisieren. Wenn sich
das Schweizer Volk mit seinen Behinderten nicht solidarisiert, so wird es in
Zukunft wohl keine Invalidenversicherung mehr geben. Jede Investition in die IV
wird von vornherein grundsätzlich abgewiesen! Dafür sind wir jedoch gerne bereit
eine Milliarde Franken in die EU Osterweiterung zu spenden! Für was? Damit die
Wirtschaftsbonzen sich noch mehr Vorteile in den östlichen EU Ländern
erwirtschaften können. Ist ein solches Verhalten gegenüber den eigenen
Landsleuten fair? Natürlich nicht! Doch solange es einem selbst gut geht, so hat
man keinerlei Mitgefühl oder gar Bedauern mit anderen Mitmenschen, welche
wohlbemerkt unsere eigenen Landsleute sind. Die Schweiz hat in ganz Europa
weitaus die niedrigsten Steuern und ebenso die niedrigsten Mehrwertsteuersätze.
Unser Volk ist jedoch nicht einmal bereit eine zeitlich befristete
Mehrwertsteuererhöhung in Kauf zu nehmen, um „Fehler aus der Vergangenheit“
wieder gutzumachen und der Invalidenversicherung eine neue Startbasis zu
gewähren. Jeder gesunde Mensch sollte bedenken, dass nur schon ein Unfall
reicht, um das ganze Leben lang auf eine Versicherung wie z.B. die IV angewiesen
zu sein.
Für jeden Asylanten hat das Schweizer Volk
wesentlich mehr Mitgefühl als für die Behinderten im eigenen Land!
Anmerkung
Wir sind uns bewusst, dass sämtliche unserer Aussagen grundsätzlich von perfiden Widerlingen jeglicher Art in Frage gestellt werden könnten, obwohl diese der puren Wahrheit entsprechen. Das Warum und Wieso ist eigentlich schnell erklärt. – Weil diese Personen ihre eigenen Interessen und ausschliesslich nur diese vertreten. Das heisst, dass, wie immer im Leben, oftmals Geld im Spiel ist. – Genau beim Geld hört ja ganz offensichtlich der Spass auf! – Dies trifft auf die Schweiz ganz besonders zu!
Unfallversicherung
Missstände und Missbrauch
Der Betrug der
Versicherungen
Politik und Behinderte
Behindertengerechte Wohnung
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