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Manchester war die erste industrielle Stadt der Welt, aber auch eine der ersten, die im Zuge der Deindustrialisierung einen dramatischen Niedergang erlebte, der sich insbesondere im city centre zeigte: Leerstand und ein extremer Bevölkerungsrückgang. Ab Ende der 1980er Jahren wurden im Zusammenspiel von Zentralregierung, Stadt und Privaten enorme Anstrengungen unternommen, um eine Urban Renaissance zu initiieren. Dieses Unterfangen ist - in der Gesamtschau betrachtet - gelungen, auch wenn es genügend Kritikpunkte und weiteren Handlungsbedarf gibt. In unserer Projektarbeit haben wir uns – auf dem Papier und in Form einer Exkursion – mit dem Werdegang Manchesters und dem Manchester von heute und morgen befasst. Daneben gab es aber auch sehr aufschlussreiche „Abstecher“ nach Liverpool. Beleuchtet werden die Bereiche: ökonomischer Strukturwandel, Wohnen, Governance und Stadtmarketing/Image. Herausgefiltert werden die Erfolgsfaktoren und Antriebsmotoren einer gelungenen Urban Regeneration und die nach unserer Meinung wichtigsten Handlungsfelder postindustrieller Städte. Außerdem haben wir eine Fachtagung durchgeführt, auf der wir unsere Arbeitsergebnisse zur Diskussion stellten und mit bzw. durch Experten erörtert wurde, inwieweit man von Manchester eventuell auch für Berlin lernen kann.
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