Suhl 2005
2005 wollten wir alles richtig machen. Damit wir nicht wieder
den Peugeot vollstopfen mussten, wurde ein VW Caddy von einem
Bekannten ausgeliehen. Dieser wurde schon am Mittwochabend
beladen, so dass es am Donnerstag auch gleich losgehen konnte.
Die Fahrt begann auch planmäßig um 9 Uhr morgens, gefrühstückt wurde
wie schon in den Jahren zuvor bei "Sam Kullmans Diner" in Linthe.
Alles lief wie gewünscht.
Doch hinter Leipzig kam dann alles ganz anders. Der Motor machte sehr
seltsame Geräusche, im selben Moment teilte mir ein rotes Licht einen
zu niedrigen Ölstand mit. Da war es allerdings schon zu spät. Es tat
einen kräftigen Schlag, ich sah eine große Rauchwolke hinter mir und
der Seitenstreifen war unser nächstes Ziel.
Der heibeigerufene Abschleppdienst quittierte das im Motorblock
klaffende Loch mit den Worten "Friede seiner Asche". Den Caddy ließen
wir nach Gera aufs Gelände des Abschleppunternehmens schleppen, wo
wir ihn und die Mopeds zurücklassen mussten. Ausgestattet mit unseren
Rucksäcken für das allernötigste Gepäck sowie einer Kühlbox voll Bier
machten wir uns auf den 4 Kilometer weiten Weg zum Bahnhof.
Dort nahm dann eine mehrstündige Odyssee ihren Ursprung die uns über
Gera, Leipzig und Berlin wieder nach Hause führte, wo wir gegen 22 Uhr
müde, um einiges an Geld erleichtert und mit angemessenem Alkoholpegel
ankamen.
Suhl '06 treten dann wohl besser wieder mit dem Peugeot an.
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