Nach tagelanger Recherche im Internet und mühsamen Einkäufen nach SOFI-Brillen waren die Planungen zur Sofi99 abgeschlossen.Kira hatte schulfrei verordnet bekommen (ohne Wissen der Lehrerin).Der erste Zwischenstop war am Abend vor der Sonnenfinsternis im Wohnwagen von Franz-Josefund Gisela Prossegger in Bad Breisig.Man war noch guten Mutes den die Wetterprognose war günstig für den Süd-Westen Deutschlands.Der Flachs blühte und man legte die Route für den nächsten Tag fest. Ziel sollte ungefähr Saarbrücken sein.
Auf dem Bild von links nach rechts:
Andreas Jeschke, Claudia Prossegger, Kira Prossegger, Susanne Prossegger, Birgit Mertens, Ralf Mertens, Frank Prossegger
Fotograf: Selbstauslösung
Die Ernüchterung am nächsten Morgen war gross als alles grau in grau vor uns lag, aber die Hoffnung war trotzdem gross.
Diese schrumpfte aber kurz hinter Koblenz auf der Autobahn Richtung Trier in endlosen Staus. Das Wetter wurde nicht besser und die Autobahn immer dichter.Die Hoffnung schwand und man wünschte sich zurück nach Hause vor den gemütlichen Fernseher mit Blick auf die Sonnenfinsternis.Doch kurz nach Beginn der Finsternisperiode lichtete sich der Himmel und die Sonne war zu sehen.
Man beschloss nach kurzem Boxenstopp den Versuch zu wagen und noch kurz vor der Totalitätsphase in die Totalitätszone zu kommen.Welches auch gelang.
Allerdings war während der Totalitätsphase die Sonne und damit auch die Korona nicht zu erkennen.Aber das Gefühl der Verdunkelung wie von Geisterhand lässt einen heute noch einen Schauer über den Rücken laufen.
Ein Bild von der Korona haben wir dann doch noch erhalten. Es wurde Kira von ihrer Lehrerin Frau Cloeren geschenkt.