Unser 31' Weihnachtskonzert fand am Sonntag 11.12.2011
in der Pfarrkirche St. Michael/Holt statt
Festliches Weihnachtskonzert des MGV-Holt 1867 e.V.
Der dritte Adventsonntag ist für den Männergesangverein in Holt seit Jahrzehnten ein feststehender Termin in der Kirche St. Michael-Holt. So erklangen auch in diesem Jahr zum 31. mal in Folge die Stimmen der Männer unter der Leitung von Chordirektor FDB Edi Riethmacher.
Zu Gast war der Knabenchor der Chorakademie Dortmund unter der Leitung von Jost Salm, wie auch das Kammerorchester der Niederrheinischen Sinfoniker. Heinz-Joachim Reichel begleitete wie in all den Jahren zuvor am Klavier.
Der Männerchor, mit den Jahren auf fast die Hälfte an Sängern reduziert, gab Bekanntes wie „Lasst uns lauschen" von E.Geiger und „Es ist ein Ros entsprungen" von M.Praetorius, aber auch Neues wie „Von guten Mächten" und „We shall over come", beides Satz von E.Riethmacher, zum Besten, sowohl stimmgewaltig als auch zart und leise a capella. Als Solist aus den eigenen Reihen brillierte Theo Pitsch und sang „Transeamus" von L.Schnabel und „Jerusalem" von S.Adams/F.Ihlau.
Der Knabenchor der Chorakademie ist unter den Knabenchören in Deutschland einer der Besten. Sie begeisterten auch hier das Publikum mit ihrem reichhaltigen Repertoire. Vor allem aber durch ihre vielfältigen solistischen Beiträge, im Besonderen mit ihren Sopran- und Altarien, entlockten sie den Zuhörern minutenlangen Beifall.
Die Niederrheinischen Sinfoniker, seit langem ständiger Gast im Weihnachtskonzert des MGV-Holt, spielten aus den vier Jahreszeiten von A.Vivaldi den 1. und 2. Satz, mit dem Solisten E.Imerov.
Auf der neuen Scholz-Orgel glänzte Edi Riethmacher mit der Toccata von T.Dubois und entlockte der Orgel voluminöse und klangvolle, wie auch leise und zarte Töne.
„Moments", ein Text der den Sinn und Unsinn der Weihnacht beschreibt, vorgetragen von Nicole Croonenbroek, wurde von Edi Riethmacher musikalisch auf dem Keyboard untermalt.
Abschließend, nach minutenlangem Beifall, wurde von allen Chören, Musikern und der Gemeinde das Lied „Oh du fröhliche" gesungen.
Besinnliche Stunden mit harmonischen Klängen setzten eine Zäsur in die Hetze des Alltags vor den Feiertagen.
gez. Peter Schuchort