Sängerfahrt 2011 - mgv-holt.de.vu

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Unser diesjähriger Chorausflug nach Uelzen


Einer alten Tradition folgend, macht der MGV-Holt alle zwei Jahre eine 4tägige Tour, und in diesem Jahr ging es vom 2.-5.6-2011 in die Lüneburger Heide nach Uelzen.


Um 8:30h war der Start angesagt, nachdem wir  zuvor das Lied am kühlenden Morgen gesungen hatten, ging es dann auch pünktlich los. Unser Fahrer war wie schon so oft unser Uli von Kremers - Reisen.


Um 13:30h hatten wir die erste Pause und machten unser zweites Frühstück mit belegten Brötchen und Alkoholika, die wir von Fred Herx spendiert bekamen, weil er an diesem Tag seinen Geburtstag feierte.


In Porta Westfalica machten wir eine 2. Pause mit Mittagessen. Wer wollte konnte von Uli  Kartoffelsalat und Würstchen die er mit gebracht hatte zu sich nehmen. Wir besichtigten das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Die damalige preußische Provinz  Westfalen ließ in der Zeit von 1892-1896 dieses Denkmal zu Ehren des Kaiser Wilhelm I. an der Ostflanke des Wittekindsberges errichten, an der Porta Westfalica.


Nach eineinhalb stündigem Aufenthalt ging es weiter nach Uelzen, Um 16:45h im Hotel  „Deutschen Eiche" angekommen  wurden die Zimmer verteilt.
Nach dem Einchecken und einer kurzen „Verschnaufpause" ging es um 19h zum gemeinsamen Abendessen. Den Abend ließen wir anschließend bei einem kühlen Tropfen in lauschiger Nacht ausklingen.
Für so manchen Sänger war die Nacht allerdings etwas kürzer geraten, da das kühle Naß zu gut mundete.


Am nächsten Morgen gab es ab 7:30h ein mehr als reichhaltiges Frühstücksbuffet. Danach ging es zu einer 2stündigen Stadtführung in die Stadt.
Wir bewunderten die herrlichen Hausgiebel des historischen Stadtkerns von Uelzen,wie auch die „Denk-Steine" der Künstlerin Dagmar Glemm.
Und natürlich ging es auch zum berühmten und von Friedensreich Hundertwasser gestaltetem Bahnhof. Der Maler, Architekt, Ökologe und Künstler Hundertwasser gestaltete diesen Bahnhof ausschließlich nach Fotos vom alten Bahnhof; er selber ist nie vor Ort gewesen.


Über die „Hannemannsche Twiete" und den Hof einer ehemaligen Brauerei gelangten wir an die Gaststätte „Altes Bürgerliches Brauhaus". Das Brauwesen hatte einst große Bedeutung für Uelzens Wirtschaft.
Die Sonne meinte es nur allzugut mit uns, und die Temperatur war inzwischen auf 30°C geklettert. So labten wir uns in der schnuckeligen Gassenwirtschaft mit dem bekannten kühlen Naß, und gaben ein Lied nach dem anderen zum Besten. Die anderen Gäste, wie auch die Nachbarschaft waren begeistert.


Um 14h fuhren wir weiter in die Lüneburger Heide und mit zwei Planwagen und gut gekühltem Bier ging es durch Wald und Flur.
Auch hier kam der Gesang nicht zu kurz, schließlich machen wir ja eine Sängerfahrt.
Und zum gemeinsamen Abendessen waren wir wieder pünktlich in der „Deutschen Eiche" zurück.


Am folgenden Morgen, nachdem wir uns wieder ausreichend am Frühstücksbuffet gestärkt hatten, ging es nach Lüneburg, zu unserer nächsten Stadtführung, denn bei aller Geselligkeit  kommt die Kultur dennoch nicht zu kurz.
Auch hier gab es einen historischen Stadtkern mit wunderbar verzierten Giebeln, aber auch Hinterhöfe mit kleinen Häuschen für die ärmliche Bevölkerung.
In einem dieser kleinen Hinterhöfe gaben wir wieder unser Liedgut zum Besten, und danach stand uns die Mittagszeit zur freien Verfügung.


Nachmittags ging es weiter nach Scharnebeck zur Besichtigung der Schiffshebeanlage, und um 19h waren wir zum Abendessen wieder pünktlich in der „Deutschen Eiche".


Der letzte Abend war unser Vereins -und Kameradschaftsabend, musikalisch und spielerisch gestaltet von unserm Chorleiter Edi Riethmacher, bestückt mit Auftritten,  Sketchen und Witzen unserer Sangesfreunde Peter Vitz und Gerad Flesser.
Ingesamt war es ein gelungener und fröhlicher Abend.


Der vierte und letzte Tag begann wieder mit dem tollen Fühstücksbuffet, und um 9h waren alle mit gepackten Koffern am Bus.


Um 10h waren wir in Uelzen in der ev.Kirche St.Marien zur Mitgestaltung des Gottesdienstes. Wir sangen:
· Lobt den Herrn der Welt von Willy Trapp
· Sonntag von Mendelsohn Bartholdy
· Frieden von Gotthilf Fischer
Zum Abschluß des Gottesdienstes erhielten wir von der Gemeinde Ablaus, und Pastor Klingbeil verabschiedete sich von uns allen persönlich mit Handschlag und bedankte sich nochmals für die muskalische Unterstützung im Gottesdienst.


Anschließend ging es weiter nach Celle, wo uns bis 15h die Zeit zur freien Verfügung stand.
Danach ging es wieder heimwärts. Doch die Autobahn war voll, und wir mußten uns zweimal im Stau gedulden.
Dies erforderte eine weitere Fahrerpause, aber um 21h waren wir wohlbehalten und etwas geschafft in Holt wieder angekommen.


An dieser Stelle ein herzlliches DANKE SCHÖN an Heinz Baumanns, der diese Reise mit unserm Fahrer Uli ausgearbeitet und organisiert hat; und auch an Peter Schuchort, der den ganzen Schriftverkehr per Mail mit dem Hotel, dem Pfarramt, dem Organisten  und mit Pastor Klingbeil übernommen hatte.


Eine wunderbare, gesellige und gemeinschaftsfördernde Reise ist zu Ende. Es wäre schön, wenn es noch weitere solcher schönen Reisen geben kann. Das belebt das Vereinsleben und Singen macht richtig Spaß.


Für den Bericht:
Peter Schuchort, Christi Himmelfahrt 2011