Radikal 162


Radikal 161


Kontaktadresse: radikal162 [at] mail [punkt] ru

Vorwort zu dieser Ausgabe

Mit Genugtuung konnten wir feststellen, dass unser Erstlingswerk als neue Redaktion der „radikal“ eingeschlagen ist. Die Reaktionen auf die Nummer 161 waren so zahlreich, wie heftig und reichten von Luftsprüngen bis zu intellektuellem Ekel vor soviel vermeintlichem „Rot“. Der Großteil dessen, was uns zu Ohren kam, war erst einmal positiv. Es überwog die Freude darüber, dass die Radi weiter erscheint, das die Repressionsbehörden das Ding nicht kaputt kriegen.

Zum gesamten Text >>


Stimme erheben – Wahlen boykottieren!
Ein Aufruf der Revolutionären Linken

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl am 27. September 2009 steht nach den Europawahlen und vor allem dem ausklingenden Sommerloch unmittelbar vor der Tür. Wir kennen die Bilder: VertreterInnen parlamentarischer Parteien halten Fensterreden und versuchen sich gut in Szene zu setzen. Die Werbetafeln und Plakat-Serien der zur Wahl stehenden Parteien zieren die Straßenzüge bis in jeden Winkel dieser Republik, die Briefkästen sind mit bunten Flyern des/der KandidatIn von vor Ort vollgestopft und im TV laufen als Prolog die Werbespots vor der 20-Uhr-Tagesschau.

Zum gesamten Text >>


Streiks durchsetzen – Solidarität organisieren!
Ein Aufruf der Revolutionären Linken

Die bürgerliche Koalition der Schwarz-Gelben-Regierung ist seit dem 27. Oktober des Jahres unter Dach und Fach. Lobbyverbände
aus Wirtschaft und Wissenschaft haben ganze Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass in der Koalitionsrunde ein Vertrag geschlossen wurde, der von Verbandsvertretern des deutschen Kapitals mit Lobes-Hymnen quittiert wurde.

Zum gesamten Text >>



Der Weg von der „Hassbrennerei“ zum organisierten Sozial-Rebellismus
ein Nachtrag zur Militanzdebatte von Einige aus der ex-(mg)

Militante GenossInnen haben in ihrer Erklärung zu einem Stein- und Farbflaschenanschlag auf das Wohnhaus des Hamburger
Innensenators Ahlhaus (Interim 669, 23. Oktober 2009) dazu ermuntert, eine Debatte über Zielauswahl und Zielpräzision des „Sports“, (hochwertige) PKWs zu flambieren, zu führen: „... darüber wird zu reden sein müssen.“ Wir nehmen diesen Spielball auf, da erstens jene BekennerInnen lediglich, aber immerhin, den
Einwurf zu einer solchen Auseinandersetzung getätigt haben, und wir zweitens eine latente Neigung verspüren, zusätzlich einige Gedankengänge und Vorschläge ins Spielgeschehen einzubringen.

Zum gesamten Text >>



Brandbombenanschlag gegen die Agentur für Arbeit in Berlin-Wedding
- kommunique der revolutionären aktionszellen (raz) -

Wir übernehmen die Verantwortung für zwei Brand- bzw. Sprenganschläge gegen eine Einrichtung des staatlichen Arbeitszwangs und der Armutsverwaltung: In den frühen Morgenstunden des 30. Dezembers 2009 haben wir einen Brandsatz herkömmlicher Art und einen kombinierten Brand-/
Sprengsatz vom Typ „Gasaki“ am Gebäude der Agentur für
Arbeit in Berlin-Wedding in der Müllerstrasse gezündet. Beide
Bastelwerke legten wir jeweils an einem hinteren Eingangsbereich
ab. An der Außenwand neben einem Seiteneingang haben wir die Parole „Klasse gegen Klasse“ und unser Gruppenkürzel hinterlassen.

Zum gesamten Text >>


Gasaki - ein kombinierter Brand-/Sprengsatz niedriger Intensität
Praxisanleitung der Revolutionären Aktionszellen (raz)

Die gute alte Tradition der radikal bleibt uns erhalten: wir haben die Möglichkeit bekommen, euch in dieser Ausgabe die Bastelanleitung „Gasaki – ein kombinierter Brand-/Sprengsatz
niedriger Intensität“ vorzustellen. In einer Nummer der „Kostenlos-Interim“ (701, 11.12.09) befindet sich bereits eine erste Erläuterung zum Modell Gasaki, die allerdings äußerst knapp
ausgefallen ist und wenig Informationen der Handhabung und Anwendung enthält. Diese Lücke wollen wir mit dieser Anleitung ein wenig weiter schließen.

Zum gesamten Text >>


International classwar - Für den Sieg im Klassenkrieg!
Der Volkskrieg in Indien

Wie bereits im Vorwort versprochen wollen wir ab dieser Radi Ausgabe neben einem Überblick über militante Aktionen in Deutschland auch einen Überblick über Klassenkämpfe der
revolutionären Linken weltweit bieten. Zusätzlich dazu wird es in jeder Ausgabe eine Vorstellung einer revolutionären Organisation/Bewegung geben, um dem Ganzen ein bisschen
mehr Kontur zu verleihen.

Zum gesamten Text >>


Die revolutionären Kräfte in Brasilien im letzten Jahrhundert
Ein Überblick

Wir beginnen unseren historischen Überblick mit der Gründung der Kommunistischen Partei Brasiliens (PCB), der größten und bedeutendsten Organisation der brasilianischen Linken im letzten Jahrhundert. Um dem Anspruch der historischen Korrektheit zu entsprechen, muss gesagt werden, dass die Geschichte der revolutionären Linken in Brasilien nicht an einem bestimmten Zeitpunkt begonnen werden kann.

Zum gesamten Text >>

Die Kollektivität als Garant der revolutionären Bewegung

Mit einem indianischen Sprichwort, welches lautet „laufe mir nicht hinterher, vielleicht kann ich dich nicht führen, laufe mir nicht voran, vielleicht kann ich dir nicht folgen, laufe neben mir, so dass wir gleich sein können“, möchten wir unsere Textserie „für ein revolutionäres Leben“ fortsetzen. Nachdem wir in dem ersten Text
der Reihe auf die „Verantwortung“ in Bezug auf den revolutionären Aufbauprozess eingegangen sind, vertiefen wir mit diesem Text das Thema „Kollektivität“.

Zum gesamten Text >>


Teil 4 der Rezensions-Reihe zum mg-Interview
von dgsch

Das Interview mit der militanten gruppe (mg) (S. 28 – 54) macht fast die Hälfte des aktuellen radikal-Heftes (60 Seiten + Tarnumschlag) aus. Es ist ein ungewöhnliches Interview: Es
besteht aus 14 Fragen und den jeweiligen Antworten – also im Durchschnitt fast zwei Druckseiten Antwort pro Frage, wobei sich tendenziell sagen läßt, daß die Antworten auf die ersten
Fragen kürzer und die späteren Antworten länger ausfallen.

Zum gesamten Text >>