Rafael Gütter
Cellist,
Instrumental-
pädagoge,
Lehrer

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Rafael
Gütter wurde 1974 in Berlin
geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er mit 7 Jahren. 1989 wurde er in
die Studienvorbereitende Abteilung der Musikschule Wedding von Berlin
aufgenommen und erhielt dort eine umfassende musikalische Ausbildung in den Fächern
Violoncello (bei Fritz Zumkley), Klavier, Kammermusik, Tonsatz/Gehörbildung und
Gesang. In dieser Zeit wurde er auch mehrfach Preisträger beim Wettbewerb
Jugend musiziert.
Nach
dem Abitur (Durchschnittsnote 2,0) begann er 1994 sein Studium an der Hochschule
für Musik und Theater Hannover im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“
(Diplom-Orchestermusik) bei Prof. Klaus Heitz. 1998 setzte er das Studium an der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Andreas Greger fort
und belegte dort zusätzlich den Studiengang „Diplom-Instrumentalpädagogik“.
Beide Studiengänge schloss er im Frühjahr 2001 mit der Note „sehr gut“ ab.
Bis 2002 studierte er anschließend im Aufbaustudiengang „Konzertdiplom“ an
der Hochschule für Musik Bern bei Prof. Michael Sanderling. Seine musikalische
Ausbildung rundete er durch zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei G. Mantel, S.
Palm, I. Monighetti, W. Boettcher und V. Erben, ab. |
Parallel
dazu entwickelt Rafael Gütter ein ausgedehntes pädagogisches Interesse,
welches sich in den Jahren 2000 bis 2003 innerhalb einer Honorartätigkeit als
Cellolehrer an der Musikschule Berlin-Mitte zeigt. Vielfältige Orchestertätigkeiten
führten ihn ebenso zu Konzerten im In- und Ausland, wobei er u.a. in der
Deutsch-Skandinavischen-Jugendphilharmonie, der Jungen Deutschen Philharmonie,
dem Barock-Kammerorchester „Bach Consort Cottbus“ und als Solocellist bei
der internationalen Sommerakademie auf Schloss Pommersfelden mitwirkte. Darüber
hinaus absolvierte er bei der Radiophilharmonie des NDR in Hannover ein
Orchesterpraktikum und war langjährig feste Aushilfe beim Musical-Theater
Berlin „Der Glöckner von Notre Dame“.
Seit Jan. 2002 hatte Rafael Gütter
eine Festanstellung als Cellist beim Staatstheater Cottbus, welche er im Herbst
2003 aufgab, um sein zunehmendes pädagogisches Interesse verwirklichen zu können.
In den Jahren 2003 bis 2006 unterrichtete er als hauptberuflicher Musiklehrer an
einer öffentlich geförderten Bielefelder Privatschule in den Jahrgangsstufen 5
bis 10, wobei er neben der Aufgabe als Klassenlehrer und fachfremdem Unterricht
in Erdkunde und Religion vor allem durch seine
Tätigkeit als Fachschaftsvorsitzender im Fach Musik vielfältige pädagogische
Innovationen erproben konnte.
Um darüber hinaus seine pädagogischen
Fähigkeiten erweitern zu können, studierte Rafael Gütter seit 2005 an der
Hochschule für Musik Detmold den Lehramtsstudiengang für Gymnasien und
Gesamtschulen und schloss diesen im Frühjahr 2007 mit der Note „sehr gut“
(1,1) ab. Besonderes Interesse zeigte Rafael Gütter zudem an dem Themenkomplex
„Emotionale Intelligenz“, sodass er im Rahmen seiner Staatsarbeit zum Thema
„Emotionale Intelligenz und Musiklernen im Instrumentalunterricht und im
Musikunterricht der allgemeinbildenden Schule“, welche mit der Note „sehr
gut“ (1,0) bewertet wurde, langjährige praktische und theoretische
Erkenntnisse zusammenfassen konnte.
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