Seepferdchen Zuchtversuche
Stand 07.05.2001 : 7 Jungtiere , 47 Tage alt
ca. 67 Jungtiere, 28 Tage alt
105 Jungtier, 11 Tag alt
Ab dem 12.05.2001 begann das große Sterben.
Irgendeine Krankheit hatte sich in den Becken ausgebreitet, die alle 189 junge Pferdchen innerhalb einer Woche umbrachte.
Dies ist meine Aufzuchtanlage.
Sie besteht im wesentlichen aus 2 Becken a. 12 Liter , einem Becken mit 15
Litern sowie dem Aufzuchtbecken mit 25 Litern Inhalt.
Auf der oberen Ablage sieht man noch 2 Brutgeräte für Artemia. In der Mitte befindet sich ein Sieb mit dessen Hilfe die frisch geschlüpften Nauplien direkt in das entsprechende Becken gebracht werden können.
Die Beiden rechten Becken werden mittels Luftbetriebenem Schwammfilter gefiltert. Die beiden anderen haben nur einen sehr schwach eingestellten Ausströmer zur Wasserumwälzung. Die Einrichtung der 3 kleineren Becken besteht aus Perlonalgen bzw. Plastikpflanzen. Im oberen Becken hat sich eine annehmbare Population kleiner freischwimmender Tierchen entwickelt. Diese dienen den Pferdchen hoffentlich neben den Artemien als erste Nahrung.
Die Beleuchtung wurde unter den beiden Neugeborenenbecken angebracht. Dies soll die Pferdchen davon abhalten an der Oberfläche Luft zu schlucken und zu verenden.
Das Aufzuchtbecken
enthält bereits Bodengrund und einen Stein.
Weiterhin sind kleine verknotete Stücke einer orangen Angelschnur als Festhalteobjekte für die Minipferdchen eingebracht worden.
Der Luftbetriebene Innenfilter ist nur mit einer sehr kleinen Luft- und damit verbunden Durchflussmenge eingestellt.
Die kleinen Pferdchen sind mit 16 Tagen aus den kleinen Becken in das Aufzuchtbecken umgezogen.
Hier durchforsten Sie ständig den Bodengrund auf der Suche nach etwas Fressbarem.
Insgesamt haben
bis jetzt ca. 179 junge
Seepferdchen die ersten schwierigen Tage überlebt.
Sie machen einen munteren Eindruck und sind in dieser Zeit von 8-10mm auf ca. 20-30 mm gewachsen. Durch meine Arbeit bedingt kann ich die Pferdchen meist nur 2 mal am Tag füttern.
Ein junges H. Reidi hat bis dato bei alleiniger Fütterung mit Artemien die ersten 3 Wochen überlebt und dürfte nun das Schwierigste hinter sich haben.
Bei den kleine Indonesiern, vermutlich H. Fuscus, gibt es kaum Probleme mit dem Futter. Bei der Brut vom 09.04.01 liegt bislang die Überlebensrate bei über 93% . Sollte das bei dem Wurf vom 26.04. auch so sein, so werde ich wohl vorerst aus Platzgründen ( derzeit 179 Junge ) keine weiteren Jungpferdchen mehr aus dem Hauptbecken fangen.
Am 07.05.2001 wurden die Jungen in größere Becken umgesetzt. Die 74 Pferdchen aus den ersten beiden Gelegen zogen in ein 60*30*30 cm ( 54 Liter ) Becken, die restlichen 105 Pferdchen vom 3. Gelege kamen in das nun frei gewordene 25 Liter Becken.
Über die weitere Entwicklung werde ich in Regelmäßigem Abstand berichten
Weitere Bilder meiner Jungen (bitte die Bilder anklicken):
Junge Seepferdchen, 1 Tag alt.
Junge Pferdchen 6 bzw. 24 Tage alt. Überall blubbern Artemia-Flaschen.
Die gleichen Pferdchen mit 13 bzw. 31 Tagen. Sie sind kaum noch mit Artemia satt zu bekommen. Mittlerweile blubbern 6 Flaschen a. 1/2 Liter
115 junge Pferdchen, kurz nach der Geburt ( 26.04.2001 - 17:30h )