Thats me...

Bdsm

...and I am what I am


Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Weg zur Weisheit."


BDSM

Bdsm
Der Begriff BDSM, der sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism zusammensetzt, umschreibt eine sehr vielgestaltige Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.Alle Varianten des BDSM haben gemeinsam, dass sich die Beteiligten freiwillig aus ihrer Gleichberechtigung in ein sehr ausgeprägtes Machtgefälle begeben. Der devote Partner gibt einen bestimmten Teil seiner Autonomie auf und übergibt sie dem dominanten Partner (Power Exchange). Beide Beteiligten erzielen daraus einen Lustgewinn. Der dominante Partner wird auch Dom oder Top genannt, der devote Partner auch Sub oder Bottom. BDSM-Handlungen finden während einer festen Zeitspanne meist in Form eines erotischen Rollenspiels statt; ein einzelnes BDSM-Spiel wird Session genannt. Viele der innerhalb von BDSM ausgeübten Praktiken wie Schmerzzufügung, Erniedrigung oder Unterwerfung würden ohne den Zusammenhang zur speziellen sexuellen Vorliebe als unangenehm empfunden werden. Geschlechtsverkehr wie etwa Oral-, Vaginal- oder auch Analsex kann innerhalb einer Session vorkommen, ist jedoch nicht essentiell. Texr? Der englische Begriff Bondage (Fesselung) bezeichnet Praktiken der Fesselung zur Erregung und Steigerung sexueller Lust. Bondage ist eine sehr beliebte Spielart aus dem großen Variationsbereich von BDSM, wird vom BDSM teilweise aber auch abgegrenzt. Studien in den USA kamen zum Ergebnis, dass etwa die Hälfte aller Männer und viele Frauen Bondagespiele für erotisch halten. Bondage im engeren Sinne meint das Fesseln des Partners durch das Zusammenbinden der Gliedmaßen, beispielsweise durch die Verwendung von Handschellen, oder auch das Festbinden des Partners an Gegenständen. Auch das Spreizen der Gliedmaßen kann durch Bondage erreicht werden, beispielsweise durch Fesseln an ein Andreaskreuz, Strappado oder Spreizstangen Unter Discipline versteht man im Bereich des BDSM die Disziplinierung des Partners durch Schläge mit der Hand oder Züchtigungsinstrumenten, aus deren Ausübung oder Empfang der erotische Lustgewinn der Beteiligten entspringt. Hierbei kann die Intensität der Schläge stark variieren. Eine Verschmelzung mit Praktiken aus dem Bereich von Bondage ist häufig, aber nicht zwingend und die Abgrenzung zu rein schmerzbetontem BDSM manchmal schwierig. Neben Schlägen kommen gelegentlich auch andere Arten von Körperstrafen zum Einsatz, beispielsweise beim Figging. Häufig wird der Begriff Discipline auch fälschlich gebraucht, um Erziehungsspiele aus dem Bereich Dominance and Submission zu beschreiben. Eine Vermischung beider Bereiche kommt häufig vor, der eindeutige Schwerpunkt in der Bedeutung von Discipline ist jedoch die Verabreichung von Schlägen.

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Das Begriffspaar Dominance und Submission kommt aus dem Englischen und bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung. Man bezeichnet damit ein ungleiches Machtverhältnis zwischen Partnern, das bewusst angenommen und angestrebt wird. Dominance and Submission benennt somit eher die psychische Komponente des BDSM. Obwohl dies auch in vielen Partnerschaften der Fall ist, die sich selbst nicht als sadomasochistisch auffassen, gilt es bewusst gelebt als Teilbereich des BDSM. Die Variationsbreite der individuellen Ausprägungen ist dabei groß.
Die Unterwerfung des Sub wird von diesem manchmal durch Symbole wie ein besitzanzeigendes Halsband, besondere Tätowierungen, Intimschmuck oder sehr kurzgeschnittene Haare oder Glatzen nach außen hin demonstriert. Vereinzelt wird in längeren Beziehungen das Machtverhältnis in sogenannten Sklavenverträgen schriftlich fixiert. Diese symbolische Handlung soll die innige Verbundenheit der Partner und ihre gemeinsamen Vorstellungen "verbindlich" festhalten

Bdsm Meine Sehnsucht läßt mich treiben wie ein Blatt im Wind immer auf der Suche nach meinen Träumen. Ich irre durch das Dunkel meiner Seele, immer auf der Suche nach mir selbst. Ich höre auf das Schlagen meines Herzens, immer auf der Suche nach einer Antwort. Meine Hand berührt die Mauern um mich herum, immer auf der Suche nach jemandem der sie zum Einsturz bringt. Meine Lippen öffnen sich zu einem lautlosen Schrei, immer auf der Suche nach jemanden der mich hört. Meine Augen schließen sich und ich schaue nach innen, immer auf der Suche nach meinem wahren Ich. Meine Hand greift ins Leere, immer auf der Suche nach einem Halt. Mein Fuß tastet sich voran, immer auf der Suche nach einem Weg. Ich spüre die Kälte in mir, immer auf der Suche nach Wärme. Eine ewige Suche nach etwas besonderem. Etwas das meinen Träumen Flügel verleiht, meine Seele erhellt, meinem Herzen antwortet, die Mauern durchdringt, meine Schreie hört, mir mein Ich zeigen kann, mich hält mir einen Weg weist und das Eis zum schmelzen bringt.
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Physische Aspekte

Betrachtet man BDSM auf einer rein körperlichen Ebene, lässt sich feststellen, dass es teilweise mit der gezielten Zufügung von physischen Schmerzen und anderen intensiven Sinneseindrücken verbunden ist. Die hierdurch freigesetzten Endorphine werden in ihren Auswirkungen von BDSM-Anhängern häufig mit dem sogenannten Runners High oder den Nachwirkungen eines Orgasmus verglichen. Dieser Zustand wird teilweise auch als tranceähnlicher "Subspace" bezeichnet und wiederholt als sehr angenehm geschildert. Diese Erfahrung von Lustschmerz ist eine wichtige, aber nicht die einzige Motivation für viele BDSM-Praktizierende. Es gibt eine Minderheit von BDSM-Anhängern, die an Sessions teilnehmen, aus denen sie selbst keinerlei (körperliche) Befriedigung ziehen. Sie begeben sich ausschließlich in solche Situationen, um ihrem Partner eine Gelegenheit zu bieten, seine eigenen Bedürfnisse und/oder Fetische auszuleben. Ein typisches zur Nervenreizung verwendetes Wartenbergrad.In einigen Varianten des BDSM-Spiels setzt der Top den Bottom unterschiedlichsten Sinneseindrücken aus, indem er ihn beispielsweise kneift, beißt, mit Fingernägeln kratzt, ihm den Hintern "versohlt" oder so unterschiedliche Instrumente wie Gerten, Peitschen, flüssiges Wachs, Eiswürfel, Wartenbergräder, EMS oder ähnliches an ihm benutzt. Die Fixierung durch Handschellen, Seile, Ketten oder auch Vakuumbetten wird ebenfalls häufig eingesetzt. Die Auswahl geeigneter "Spielzeuge" ist nur durch den Einfallsreichtum der beiden Spielpartner begrenzt; hierbei werden teilweise auch Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern, Kochlöffel oder Stretchfolien neuen Bestimmungen zugeführt. Häufig wird davon ausgegangen, dass eine lustvolle BDSM-Erfahrung sehr stark von Kompetenz und Erfahrung des Tops und der "psychologischen Tagesform" des Bottom abhängig ist. Vertrauen und sexuelle Erregung helfen den Partnern, sich in die zielführende Stimmung zu versetzen. Einige BDSM-Anhänger vergleichen entsprechende Sinneseindrücke mit musikalischen Kompositionen und Aufführungen, bei denen die einzelnen Sinneseindrücke quasi die musikalischen "Noten" der Situation darstellen. Aus dieser Sicht werden unterschiedlichste sinnliche Erfahrungen kombiniert, um so eine Gesamterfahrung zu schaffen, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Spielbeziehungen

Bdsm Viele Anhänger des BDSM betrachten die Ausübung von BDSM in ihrem Sexualleben als erotisches Rollenspiel und sprechen in diesem Zusammenhang daher auch von Spiel und spielen. Die Durchführung eines solchen Spieles bezeichnet man als "Session", und bezogen auf den Inhalt und die Umstände des Spiels spricht man von Scene (englisch für Szene, meint auch Inszenierung). Analog dazu spricht man auch von Spielbeziehungen und meint damit zweierlei: Zum einen bezeichnet man mit diesem Begriff gewöhnliche gleichberechtigte Partnerschaften, in denen BDSM Teil oder Vorspiel der Sexualität ist. Bestehen mehrere Partnerschaften mit intensiven emotionalen Bindungen über eine längere Zeit hinweg, so kann eine Überschneidung mit der Praxis von Polyamory bestehen. Es können mit dem Begriff Spielbeziehungen aber auch Partnerschaften gemeint sein, die ausschließlich gelegentliches gemeinsames Ausleben bestimmter sexueller Fantasien zum Ziel haben und in denen sonst kein weiteres partnerschaftliches Verhältnis besteht.

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Weitverbreitete Rollenmodelle

Tops und Bottoms

Im Bereich BDSM nennt man den Partner einen Top, der die aktive, d.h. kontrollierende Rolle in einer häufig durch die Ausübung von Schmerz, Erniedrigung oder Unterwerfung geprägten Session hat. Der als Bottom, häufiger als Sub bezeichnete Partner setzt sich für die Dauer der Session freiwillig solchen Handlungen aus und ist der passive Teil. Wenn auch der Top häufig der dominante Teil und der Bottom der devote, d.h. der unterwürfige Partner ist, muss dem nicht unbedingt so sein. Der Top ist manchmal derjenige, der den Anweisungen folgt, d.h. er "toppt" den Bottom nach dessen Wünschen und auf eine Art und Weise, die dieser ausdrücklich verlangt hat. Eine Person, die in einer Session in diesem Sinne nur scheinbar die Kontrolle ausübt, sich in Wirklichkeit jedoch strikt an die Anweisungen des Bottoms hält, nennt man im angelsächsischen Sprachraum Service Top. Im Gegensatz zum Service Top steht der rein dominante Top, der dem devoten Partner innerhalb der Session Befehle erteilen oder ihn unter Verwendung körperlicher oder psychologischer Kontrolltechniken unterwerfen kann. Wenn er es wünscht, kann er den devoten Partner auch anweisen, eine entsprechende Kontrolle vorübergehend auch über ihn selbst auszuüben. Verstellbare Spreizstange mit Ledermanschetten. Spreizstangen dienen häufig der Fixierung der Extremitäten des bespielten Bottom.Ähnliches gilt umgekehrt auch für Bottoms und devote Partner. Hierbei stehen am einen Ende des Spektrums devote Partner, die es genießen, Befehle zu empfangen und auszuführen, dem Empfang körperlicher Stimulationen jedoch gleichgültig bis ablehnend gegenüberstehen. Am anderen Ende des Spektrums steht der Bottom, der körperliche und psychologische Stimulationen genießt, sich aber der Person, die ihm diese zufügt, nicht unterwirft. Der Bottom ist häufig der Partner, der die Rahmenbedingungen festlegt und im Vorfeld Anweisungen direkt oder indirekt erteilt, während der Top sich nach diesen Anleitungen richtet. Trotzdem existiert eine kleine, sehr puristische Schule innerhalb des BDSM, die ein solches Topping from the Bottom als unvereinbar mit den hohen ethischen Standards betrachtet, die aus ihrer Sicht an BDSM-Beziehungen anzulegen sind.
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Dir vertrauen weil ich Dich liebe, Dich achten, weil ich Dir vertraue Dich verehren, weil ich Dich achte Du weil du Du bist. oder aber.... an meinen Herrn mein Herr weil ich Dich liebe mich Dir ausliefern, weil ich Dir vertraue, mich Dir unterwerfen weil ich Dich achte, mich Deiner Lust zum Besitz machen weil ich Dich verehre!

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