GOR
Was ist GOR?
GOR ist eine Fantasy-Welt, die auf einer Romanzyklus zurückgeht, der von dem amerikanischen Autor John Norman geschaffen wurde und der zur Zeit 26 Bände umfasst, von denen 24 (mittlerweile gekürzt und auf dem Index) in Deutschland erschienen sind.
Diese Welt wird von einem großen Ehrenkodex bestimmt. Neben der Ehre spielen Sexualität und Kampf eine maßgebliche Rolle. Frauen gelten dann als frei, wenn sie ihre Sexualität entdecken, die sie zur Lustsklavin von Männern macht, deren körperlicher und mentaler Überlegenheit ausliefert. Im Zusammenspiel der starken, ehrenhaften und überlegenen Maskulinität mit der weichen, schönen und lustvollen Femininität entsteht eine aufregende DS-Welt voller Abenteuer, Liebe und Pathos.
Oft wird GOR in einen SM-Kontext gerückt. Dies ist insofern schon von der Grundannahme her falsch, da der goreanische Mensch überaus pragmatisch denkt und handelt. Er würde seinen Besitz, im speziellen seine Sklavinnen nicht ohne Grund quälen oder gar beschädigen.
Sinnlose Quälereien entspringen eher der irdischen, nach goreanischen Maßstäben unterdrückten und kastrierten Sexualität. Dies gilt im übrigen auch für Moralbegriffe wie Keuschheit und Monogamie. GOR ist unkeusch, lustvoll, polygam und fügt Ying und Yang in einen komplexen, ehrenvollen Kontext aus einfacher Lebensweise verbunden mit einer High-Tec Medizin, die die Unsterblichkeit beherrscht.

Eine goranische Herr / Sklavin Beziehung ist eine D/s Lebensform, die auf den gelebten Idealen von Herrschen und Dienen begründet ist. Eine goreanische Beziehung unterscheidet sich von einer TPE (Total Power Exchange = totale Machtübergabe) Beziehung durch wesentlich mehr ritualisierte Handlungen und der Anerkennung der natürlichen Ordnung, nämlich der Herrschaft des Mannes über die Frau.
Auch wenn viele mit "GOR" alleinig die Versklavung der Frau in Verbindung bringen, so ist es doch weitaus mehr. Es verkörpert die Philosophie sich selbst zu erkennen, seine Stärken auszubauen und seine eigenen Schwächen zu minimieren.
Auf Gor gibt es genau 2 Arten von Frauen. Zum einen die freie Frau. Sie ist auf GOR hoch angesehen. Sie lebt aber in einem goldenen Käfig. Verläßt sie den Schutz des eigenen Hauses, dann nur im Gewand der Verhüllung und mit einer großen Leibgarde. Das Gewand der Verhüllung besteht aus etlichen Stofflagen, Handschuhen und je nach Kaste und Stadt aus bis zu 10 Schleiern. Somit sind wirklich nur noch die Augen einer freien Frau der Allgemeinheit zugänglich. Unverschleiert zeigt sie sich nur ihrem "freien Gefährten" oder ihrer engsten Familie.
In krassem Gegensatz dazu stehen die Sklavinnen. Diese wurden in die Sklaverei geboren, waren freie Frauen deren Leibwache nicht ausreichend aufgepaßt hat, oder deren Stadt gefallen ist, oder aber sie stammen von der Erde. Frauen von der Erde werden auf GOR als Barbarinnen bezeichnet

Sklavinnen tragen als Zeichen ihrer Versklavung ein Brandzeichen. Dieses zeigt entweder einen geschwungenen Goreanischen Buchstaben, das Kef, das ist der erste Buchstabe des Wortes Kajira was Sklavin bedeutet, oder aber eine Rosenähnliche Blume. Die Dina, die Sklavenblume. Dies ist auch ein klares Zeichen dafür, daß diese Frau für immer eine Sklavin, eine Kajira ist. Jede freie Frau kann recht schnell Sklavin werden, aber eine Sklavin kann NIEMALS wieder eine freie Frau werden.Dieses Brandzeichen wird meistens am linken Oberschenkel, manchmal aber auch am Unterbauch oder der Ferse angebracht. Aufgrund der doch sehr fortschrittlichen Technik auf GOR erscheint das Branden der Sklavinnen doch eher altertümlich und primitiv. Es soll aber durch den Schmerz vermitteln, daß eine Frau nun eben keine mehr ist. Sie verliert durch die Berührung des Brandeisens ihren Status als Mensch. Sie verliert ihren Namen, und wird im Sinne eines Sachgegenstandes Eigentum ihres Herren.
Zudem trägt eine Sklavin meistens einen verschließbaren Eisenkragen. Damit kann man zum einen die Sklavin anbinden, und zum anderen trägt dieser Kragen den Namen und die Stadt dessen, der die Sklavin besitzt. Bei einer ausgebildeten Sklavin ist übrigens das anbinden eher als Lob zu betrachten. Sie würde niemals versuchen zu Fliehen. Die gesamte Goreanische Kultur beruht auf der Sklavenhaltung. Daher hat eine entflohene Sklavin absolut keine Chance unentdeckt zu bleiben. Und die Strafe für Fluch ist mindestens die Peitsche. Aber auch das abschlagen der Füße oder der Tot sind hierfür nach goreanischem Rechtsverständnis durchaus angemessen.
Somit zeigt das Anbinden einer ausgebildeten Sklavin eher, wie wertvoll sie für ihren Herren ist. Es gibt somit etliche Sklavinnen, die sogar beleidigt sind, wenn ihr Herr sie nachts nicht Fesselt. Das gilt natürlich nicht für frisch versklavte Frauen oder z.B. für Sklaventransporte. Ich gehe auf diese Thema so sehr ein, weil ich ja bereits die Umsetzung grade dieser Komponente (der Versklavung) im realen Leben der Erde genauer betrachten wollte. In einigen Bereichen decken sich meine Ansichten über SM durchaus mit den Ansichten der Goreaner. Sie liebe an einer Sklavin Intelligenz, Natürlichkeit und Schönheit. Und das in dieser Reihenfolge. Und nicht selten lieben sie eine Sklavin, und noch weitaus häufiger liebt eine Sklavin ihren Herren.Die Liebe für die Natürlichkeit einer Sklavin erlaubt es ihr z.B. nur zu Tanzaufführungen Schminke zu tragen. Wenn es einer Sklavin erlaubt ist Schmuck zu tragen, dann sind es in der Regel Perlenketten aus billigen aber doch sehr schönen farbigen Glasperlen. Vergnügungssklavinnen tragen in der Regel, zu dem ein Band mit Glöckchen um ein Fußgelenk.
Als Kleidung, wiederum nur wenn ihr erlaubt, trägt eine Sklavin in der Öffentlichkeit ein ärmelloses Kleid, das kurz über dem Knie aufzuhören hat. An der Hüfte werden diese Kleider mit einer dünnen Kette oder einem Gürtel zusammengerafft. Zu Tanzveranstaltungen, in Pagatavernen oder wenn sie ihrem Herren vergnügen bereiten sollen, ist die sogenannte "Vergnügungsseide" die angemessene Kleidung. Auch diese ist in der Regel einfach geschnitten, und wie alle Textilien auf Gor nur aus Naturmaterialien gefertigt.
Übrigens duzt eine goreanische Sklavin ihren Herren. Zum einen weil es im Goreanischen kein "Sie" gibt, und zum anderen erleichtert es die Kommunikation doch sehr. Weshalb ich dieses auch auf der Erde vorziehe. Zumal sich im realem Leben nach meiner Ansicht zwischen Herr und Sklavin oft eine Verbindung entwickelt, die intimer ist als jede Ehe. Außerdem beweisen grade die GOR-Romane das duzen in keinem Gegensatz zum angemessenen anreden eines Herren steht.
Sklavenregeln
Die Regeln an die sich die Sklaven (m/w) zu halten haben ...
Alle freien Personen werden als Herr oder Herrin angesprochen. Ist das Geschlecht des Freien unklar, wird die Person solange als Herr angesprochen, bis die Geschlechtsfrage geklährt ist.
Diene jedem/deinen Herren und jeder /deiner Herrin, als wenn dein Leben davon abhängt
Eifersucht und Gier nach Besitz werden streng bestraft
Sklavinnen benutzen Pronom der ersten Person nicht. "ich", "mich" oder auch "mein" existieren im Wortschatz einer Sklavin nicht
Perfektion in Dienst und Unterwerfung sind das Ziel. Nur herausragende Leistung wird toleriert
Dein Halsband zeugt von der Ehre deines Eigentümers. Jede deiner Handlungen wird auf deinen Eigentümer zurückfallen, darum liegt es an dir, ob dein Halsband leicht wie eine Feder oder schwer wie ein Berg ist.
Werden deine Dienste nicht benötigt, nutze die Zeit zur Pflege und zur Verschönerung deines Körpers
Sklavinnen besitzten nichts außer jenem, was ihnen von ihren Eigentümern gegeben wurde, inklusive ihres Namens. Was gegeben wurde, kann jederzeit zurückgenommen werden. Wenn dir die Ehre zuteil wird, den Namen deines Besitzers, Seide oder Schmuck zu tragen, sollest du daran denken, dass es dir so einfach weggenommen werden kann wie es dir gegeben wurde
Jede Laune deines Eigentümers ist dein oberstes Gesetz. Gesetzesbrecher werden bestraft
Sklavinnen besitzen nicht mehr, als jenes, was sie von ihrem Eigentümer erhalten haben. Wenn eine freie Person dir ein Geschenk macht, so frage deinen Herren, ob du es behalten darfst
"Nachzudenken" ist das selbe, wie laut zu reden. Sklavinnen hinterfragen nicht, weswegen eine freie Person etwas tut oder auch nicht tut. Auch angedeutete Kritik wird nicht toleriert
Zwischen Sklavinnen existiert keine Intimität bezüglich ihrer Lust, diese gehört alleinig ihrem Herren
Eine Sklavin beantwortet jeden Befehl mit "Ja Herr/Herrin" um zu verdeutlichen, daß der Befehl gehört und verstanden wurde
Eine Sklavin darf ihr Wort nur dann an eine freie Person richten, wenn sie zuvor darum um Erlaubnis gebeten hat.

Nachdem das Sklavenfeuer im Körper eines Mädchens entzündet ist, was normalerweise in den ersten Tagen ihrer Sklaverei geschieht, ist das Vorenthalten von Sex fast eine Tortur.
Sklavinnen werden selten von Sex ferngehalten, es sei denn zur Strafe. Bei einer kajira besteht das ganze Leben aus Sexualität, Verletzlichkeit und Liebe. Für sie ist es sexuell anregend, ihren Herrn zu baden. Selbst die kleine Aufgabe seine Sandalen zu binden, kann sie stimulieren. Ihre Sexualität ist ihr Lebensinhalt. Ihr ganzes Leben ist Sexualität, Verletzlichkeit und Liebe. Eine kajira kommt viel schneller zum Orgasmus, als eine freie Frau. Es mag bei einer freien Frau eine drittel oder eine halbe Ahn dauern, um zu erhalten, was eine Sklavin in drei oder vier Ehn kann. Es wird sogar erzählt, dass eine trainierte und konditionierte Sklavin sich plötzlich am Rande des Orgasmus findet, nur weil sie die Augen des Herrn auf sich spürt. Wenn ihr eine Zeit Sexualität vorenthalten wurde, kann sie fast augenblicklich einen Orgasmus erreichen. Kajirae werden oft gezwungen, lange, mehrfache Orgasmen auszuhalten, manchmal bis zu einer Ahn. Sie werden von ihrem Herrn von Gipfel zu Gipfel getragen. Ein wahrer Sklavenorgasmus kann nur von einer Sklavin erfahren werden, nicht von einer freien Frau. Er findet in einem eigenen, bedingten Kontext statt, physisch, psychisch und durch die Umstände. Man sagt, dass eine Frau, die einen Sklavenorgasmus erfahren hat, danach nichts anderes mehr sein kann, als die Sklavin eines Mannes. Sie weiß dann, was Männer mit ihr tun können, und was sie selbst ist, eine Frau. Niemals danach kann sie etwas anderes sein. (Die Erforscher von Gor, S. 13).
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