Schwarz
Man fragt mich,was es bedeuten mag all das Schwarz das ich am Leibe trag,
gern will ich euch geben meine Kund,die Schleier heben zu meines Herzens Grund.
Die Not die in mir frisst,Aufrichtigkeit die man so vermißt.
Der Hass auf die menschliche Kreatur,Lügen Ignoranz und der falsche Schwur-
das alles ist schwarz an mir.
Die Habgier und die kurze Sicht,die Religion die Menschen bricht, die Moral die mordet und verbrennt,
die Scheinheiligkeit die ein jeder kennt,das alles ist schwarz an mir
Die Einsicht das nichts anders werd,die Dummheit die sich so schnell vermehrt,der Intellekt der das Messer sieht in das man rennt.Keine Macht zu wenig Kraft die sich dagegen stemmt,das alles ist schwarz an mir.Schwarz ist meine Sicht,Schwarz ist mein Gericht,Schwarze Resignation,Schwarze Isolation
Diese Seite widme ich allen Hexen.Geht ab vom Glauben, das Hexen sich alles herbeizaubern können.oder es leicht im Leben haben.....dem ist nicht so!!!
Sie haben nur die Fähigkeit ihre Magie zu nutzen1
verratet mich...
verachtet mich...
verleugnet mich...
nur....
...seht mir ins Gesicht!!!
Die Geschichte der Hexen
Das Stereotyp der Hexe, nämlich einer alten Frau, die auf einem Besen reitet, leitet sich von der Vorstellung eines Dämons ab, der sich in Hecken oder Hainen aufhält oder auf Zäunen reitet; aus der Zaunstange des althochdeutschen Ausdrucks, meist gegabelte Äste, wurde in bildlichen Darstellungen der Hexenbesen.
Für das Bild der Zaunreiterin gibt es verschiedene Erklärungen: Es könnte sich einmal um eine Art archaischer Waldpriesterinnen gehandelt haben, andererseits wird auch ein abstraktes Bild bemüht: Demnach pendeln die Beine von Wesen, die auf Zäunen sitzen, ja auf zwei verschiedenen Seiten, in diesem Fall die Seite der menschlichen Welt und die Seite der Geister (s.a. Hexensalbe).Wenn die Hecke eine Trennlinie zwischen der diesseitigen Welt und der jenseitigen Welt darstellt, ist die Hexe demnach eine Frau (eigentlich beschränkt sich dieser Begriff nicht nur auf das weibliche Geschlecht), die zwischen diesen beiden Welten vermitteln kann - somit divinatorische, aber auch heilende Fähigkeiten und hohes Wissen besitzt.

Der Begriff Hexe ist ein Sammelbegriff der viele Ausrichtungen wie zum Beispiel Incantata (Beschwörende), Bacularia (Besenreiterin), Herberia (Kräuterfrau), Strix (Eule) u. v. m zusammenfasst. So umfasste der Begriff Hexe von je her Heilerin, Hebamme, Orakelsprechende, Zaubersprechende, Kräuterfrau, (Hell-)Seherin u.v.m.
Die wahrscheinlichste Herkunft des Archetypus "Hexe" ist aufgrund der etymologischen Hinweise und des überlieferten Volksglaubens also eine Frau mit okkultem oder Naturheilwissen, die unter Umständen einer Priesterkaste angehörte.Hexereivorstellungen und Hexenverfolgungen sind nach wie vor in vielen Teilen der Welt vorhanden, so z.B. in Westafrika wo noch in den 70ern Hexen für eine Epidemie verantwortlich gemacht wurde. In den meisten Kulturen mit Hexenvorstellung/Anlage zur Hexenverfolgung bedeutet "Hexe" eine Person, die der Gesellschaft durch Schadenszauber gefährlich werden kann. Die als Hexe verdächtigten Personen sind dabei meistens Außenseiter - Menschen, die sich aus irgendwelchen Gründen nicht in das soziale Gefüge einfügen können oder ausgeschlossen wurden.Der Hexenbegriff im europäisch-amerikanischen Kulturraum hat dagegen eine grundlegende Wandlung erfahren. Mit der Rezeption der frühen Forschung zu den Hexenverfolgungen (u.a. Michelet-La Sorcière) durch die alternative Szene und die Frauenbewegung, setzte sich die Vorstellung durch, die Hexen seien eigentlich weise Frauen gewesen, die von den Herrschenden verfolgt wurden. Besonders moderne Hexen beziehen sich auf diese weisen Frauen, und integrieren das, was sie in den historischen Hexen sehen, in ihr heutiges Leben, als Religion, als magische Praxis, als Heilkunde u.A. Dadurch wurde der Hexenbegriff positiv umbewertet und deswegen bezeichnen sich z.b. in Europa oder Nordamerika viele Menschen selbst als Hexen. Um diesen Hexenbegriff geht es hier.

Die modernen Hexen entstanden aus verschiedenen Strömungen. Frühe Werke, die erstmals Hexen nicht als Schadenzauberinnen, sondern als AnhängerInnen vorchristlicher Religionen oder heidnischer Kulte darstellten, waren zb. Charles Leland "Aradia - The Gospel of the Witches" (19. Jahrhundert), oder die Bücher von Margaret Murray, die die These aufstellte, daß die in den Verhörprotokollen der Inquisition enthaltenen Informationen ein Hinweis auf einen real existierenden Hexenkult damals sein könnten. Darauf wiederum baute in England Gerald Gardner auf, auf welchen ein initiatorischer Hexenkult zurückgeht, dessen AnhängerInnen sich Wicca nennen. In Deutschland gab es in den 70er Jahren eine feministische Hexenströmung, die, ähnlich wie in den USA die "Dianics" Hexen vor allem als wilde, naturverbundene, magisch aktive Frauen sahen, und aus der Literatur aus dieser Ecke wurden ebenfalls viele moderne Hexen hierzulande inspiriert.
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