Berühmte Vampire





Vlad Dracul


Die Vampirfigur aus Transslvanien wurde geboren als zweiter Sohn de Fürsten VladII.im Jahre 1431.Sein Vater,VladII.wurde im selben Jahr zum Ritter des Drachenordens geschlagen und nannte sich von nun an Vlad Dracul (der Drache).Interessanterweise bedeutet das rumänische Wort "Dracul" sowohl Drache als auch Teufel.Vlad Draculeas Lebensgeschichte ist packend und voller Grausamkeiten. Sein Vater Vlad II hinterging 1444 den ungarischen König und schloss einen Geheimvertrag mit Sultan Murad. Vlad und sein älterer Bruder wurden zur Besiegelung eines Waffenstillstandes gezwungenermaßen beim Sultan zurückgelassen. Ein Jahr später kehrte Vlad Draculea zurück nach Transsylvanien. Sein Bruder Radu blieb beim Sultan. Am Hof des Sultans hatte Vlad alles beobachtet, was man zum Regieren brauchte: Intrigen, Verrat, Täuschung, Mord und insbesondere das Pfählen, welches ihn später berühmt gemacht hat. Vlad eroberte den Thron des Walachischen Fürstentums zurück, doch schon nach zwei Monaten floh er vor den Mördern seines Vaters zur Festung Semlin, welche heute zu Belgrad gehört. 1456 wurde die Festung jedoch von der Pest befallen. Dies sah Vlad als ein Zeichen um den Inhaber des Walachischen Throns zu stürzen.Die folgenden Jahre festigte er von dort aus seine Herrschaft. Er wollte unbedingt den Kampf gegen die Türken aufnehmen. Dazu hatte er keine andere Wahl als gegen die Bujaren vorzugehen.Und dies tat er auf hinterlistige Art und Weise. Er lud über 500 von ihnen zu einem Bankett ein. Als sie alle friedlich und nichtsahnend beim Mahle beisammen saßen, wurden sie verhaftet und innerhalb weniger Stunden gepfählt. Dann ließ er rund um die Burg 500 Pfähle aufstellen. Auf jedem von ihnen wurde ein Bujare aufgespießt. Nach dieser Aktion ging er in die Geschichte als "Vlad Tepes" ein, zu deutsch: Vlad, der Pfähler.



1457 fiel Vlad mit einer Streitmacht in der Gegend um Hermannstadt ein, plünderte die Häuser, brannte sie nieder und verbrannte anschließend alle Männer, Frauen und Kinder. Dieser Überfall sollte die deutschen Kaufleute ängstigen, die er zu seinem Zweck manipulieren wollte. Da der Schrecken doch nicht so groß war, überfiel er später Siebenbürgen. Sein Ziel: Kronstadt.In vielen historischen Berichten wird über das, was dort geschah berichtet, aber man kann nicht genau sagen ob alles der Wahrheit entspricht. Eines aber weis man mit Sicherheit: Vlad war grausam. Sehr grausam. Berühmt ist die Geschichte welche besagt, dass der Fürst es sich unter Hunderten von Pfählen bei Speis und Trank wohl ergehen ließ. Während dieses makaberen Banketts beklagte sich angeblich ein Bujar über den üblen Geruch der Leichen. Mit den Worten: "Da oben ist die Luft bestimmt besser", soll dieser daraufhin auf einen besonders langen Pfahl aufgespießt worden sein.

Die Gräfin Bathory

Text? Sie ging als die "Blutgräfin" in die Geschichte ein. Elisabeth Bathory lebte von 1560 bis 1614 und war von höchstem ungarischem Adel. Sie wurde sehr jung mit dem Grafen Franz Nadasdy vermählt. Das Paar bekam keine Kinder, was zu der damaligen Zeit als Stigma galt.Die Legende erzählt, dass sie sich sehr einsam gefühlt hat. Ihr Gatte war oft weg und führte Feldzüge. Sie verfiel dem Wahn, ihre Jugend und Schönheit erhalten zu müssen. Ihre Wahnidee war, dass jungfräuliches Blut das beste Mittel sei, um jung und schön zu bleiben. Dabei lebte sie auch ihre sadistischen Neigungen aus - ausschließlich an "Jung-Frauen". Mit Hilfe eines verkrüppelten Pagen und drei Dienerinnen, sollen mehrere hundert Mädchen zu Tode gefoltert worden sein. Die Opfer waren am Anfang in der Regel Dienstmägde, später auch Töchter aus vornehmen Familien. 1610 wurden Elisabeth und ihre Komplizen verhaftet und verurteilt. Ihre gesellschaftliche Stellung konnte sie nicht mehr lange schützen. Die Dienstboten wurden zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Gräfin selbst wurde an dem Platz eingemauert, welches der Hauptschauplatz ihrer Verbrechen war: In ihrem Schlafzimmer in der Burg Csejthe.



Gilles de Rais

Text? Ohne Zweifel kann Gilles de Rais mit seiner Grausamkeit der Gräfin Barhorny und Graf Dracul in jeder Hinsicht das Wasser reichen. Es bleibt einem selbst überlassen zu beurteilen, wer von den dreien als der Brutalste in die Geschichte der "Vampire" einging. Baron de Rais war bekanntlich Gefährte der Jeanne d'Arc. Er selber ein französischer Kriegsherr, Marschall und ein bedeutender Feudalherr. Sein rückhaltloser Einsatz als Kriegsherr wird in historischen Dokumenten immer wieder hervorgehoben. Der französische "Edelmann" hatte jedoch eine furchtbare Leidenschaft: In zahlreichen Messen opferte er für seine Dämonen die Kinder aus der Umgebung. Dabei vergewaltigte, folterte, enthauptete und verstümmelte er sie auf die grausamste Art und Weise. Später behauptete de Rais, von dem Geschichtsschreiber Suetonius, dazu angeregt worden zu sein (In diesem Buch wird ausführlich über die grausamen Ausschweifungen römischer Cäsaren mit Kindern berichtet).Seine Taten waren bekannt, doch es traute sich keiner ihn eines Verbrechens zu bezichtigen. Jean de Malestroit, Bischof von Nantes, dem seit vielen Jahren Klagen von Angehörigen zu Ohren gekommen waren, nahm heimlich Ermittlungen gegen den Baron und Marschall Frankreichs auf. Er hatte jedoch keine rechtliche Handhabe, gegen ihn vorzugehen. De Rais lebte sehr verschwenderisch. Irgendwann wurden Notpfändungen zur Tagesordnung und letzten Endes drohte auch seine Burg eingenommen zu werden. Erst ab 1440 begannen die Gerichtsinstanzen der Bretagne zu arbeiten. Am 8. Oktober des Jahres wurde de Rais förmlich des Massenmordes und der "Dämonenbeschwörung und Ketzerei" angeklagt. Am 15. Oktober gestand er vor Gericht. Ihm war es aber nicht möglich, die große Zahl seiner Opfer zu beziffern. Nachweisen konnte man ihm nur das was man an Leichen und Skeletten vorgefunden hatte: 140 Morde. Aber man war sich sicher, dass mindestens 400 Menschen von ihm getötet worden sind.Am 26. Oktober 1440 wurde de Rais in Biesse gehenkt. Anschließend wurde sein Körper verbrannt. Seine brutalen Morde und sadistischen Exzesse leben bis heute in der Gestalt des Blaubart mythisch weiter: Die Legende vom bösen Blaubart, der nachts die kleinen Kinder holt.



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