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Das von mir montierte Opel Maultier von Revell.
Die wichtigsten Daten zum Bausatz:
Einige Anmerkungen: Varianten des Halbkettenfahrzeuges werden bzw. wurden auch von Italeri angeboten. Diese Bausätze verfüg(t)en zum Teil über Beladungen mit diversen Waffen.
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Das bewegliche, hintere Kettenlaufwerk. |
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Der Zusammenbau des Führerhauses und die Vinylketten. |
Allgemein:
Das Basismodell sollte nicht einfach als Pritschenfahrzeug gebaut werden, sondern eine etwas weitergehende Ausrüstung und Detaillierung bekommen. Der Aufbau als Werkstatt- oder Instandhaltungsfahrzeug bot sich an. Ausserdem sollte eine Motorhaube und die Fahrertür im geöffneten Zustand dargestellt werden.
Da das Modell einen Wagen der Luftwaffe darstellen soll, wurde eine graue Aussenlackierung verwendet. Auch 1944 waren längst nicht alle im Dienst stehenden Fahrzeuge auf das seit Februar 1943 vorgesehene Sandgelb umlackiert.
Für sämtliche Lackierungen, egal ob mit dem Pinsel oder der Airbrush, wurden die Enamelfarben von Revell verwendet. Darauf beziehen sich die im Text genannten Farbnummern. Für die eher dezent ausgefallenen Verschmutzungen wurden handelsübliche Acrylfarben aus dem Künstlerbedarf verwendet.
Der Basisbausatz:
Das Fahrgestell und die Hochpritsche wurden weitgehend nach der Bauanleitung montiert. Um die beweglichkeit des Kettenlaufwerkes zu gewährleisten, wurden die entsprechenden Teile vorlackiert und erst nach dem bemalen des Rahmens montiert.
Da eine Motorhaube und die Fahrertür geöffnet dargestellt sind, wurden die entsprechenden Innenräume etwas weitergehend detailliert und bemalt.
Der Motorblock wurde mit dem Kühler zu einer neuen Baugruppe zusammengefasst. Die mechanische Verbindung zwischen dem Motor und dem Kühler erfolgt durch die aus 1,2 mm dicken Bindedraht angefertigten Kühlerschläuche. An der rechten Seite des Motorblocks wurden der Verteiler (dünner Gußast) und die Kerzenkabel (0,05 mm Kupferlitze) zusätzlich angebracht. Der Keilriemen wurde ebenfalls aus Kupferlitze angefertigt.
Diese komplette Baugruppe wurde vollständig bemalt und erst nach der Lackierung des Fahrgestells eingeleimt. Die Übergänge zwischen dem Motor und dem am Rahmen angebrachten Auspuff, sowie der an der Antriebsachse angeleimten Antriebswelle, mussten durch feilen entsprechend angepasst werden. Beim Zusammenbau war lediglich je ein winziger Tropfen Klebstoff und etwas Farbe erforderlich.
Das der leere oder teilbeladene Wagen auf der Vorderachse etwas tiefer liegt, ist durchaus normal. Das ist auf diversen Vorbildfotos und einer Zeichnung des Fahrgestells zu sehen.
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Das Bild: Der Motorblock wurde mit dem Kühler zu einer neuen Baugruppe verbunden. Das Führerhaus wurde in etwas anderer Form montiert. Das Dach und die Haubenteile der Fahrerseite wurden abgetrennt. Die Fahrertür ist in geöffneter Stellung verleimt. |
Die beiden Teile der linken Motorhaube wurden von den entsprechenden größeren Bauteilen mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Nach dem zusammenleimen wurden aussen noch die beiden winzigen Blechwinkel für die Federspannknebel angeklebt. Die Befestigung der Haube am Motorvorbau erfolgte ebenfalls mit zwei kleinen Blechwinkeln.
Einige bruchgefährdete Plastikteile am Führerhaus wurden durch selbstgefertigte Teile aus Draht ersetzt. Von den Peilstäben wurden nur die unteren Halter verwendet. Die Stäbe entstanden aus Kupferdraht, die Kugeln aus Stabilit-Express. Der Aussenspiegel wurde aus Kupferdraht und etwas Blech gelötet. Die Knebel für die Haube wurden aus dünner Kupferlitze angefertigt.
Die angespritzten Türgriffe und die Scheibenwischer wurden ebenfalls durch aus Draht gefertigte Teile ersetzt. An der Frontscheibe wurden die angespritzten Scheibenwischer abgeschabt. Der Halter für den Spaten unterhalb der Fenstersäule wurde aus Blech ausgeschnitten und mit Sekundenkleber angeleimt.
Der an der Fenstersäule der Fahrerseite angebrachte Zusatzscheinwerfer bekam noch ein "Glas" spendiert. Das war mal die Scheibe einer Lokomotivlaterne der Baugrösse H0, sprich um ein Bauteil im Maßstab 1:87.
Die Rahmen für die Frontscheibe und die Ausstellfenster in den Türen wurden im Eigenbau erstellt. Diese Rahmen wurden aus dem übriggebliebenen Draht der bereits montierten Friul-Ketten gebogen und gelötet. Beide Seiten der Rahmen wurden auf 400er und 600er Schleifpapier flachgeschliffen und mit Stabilit-Express am Führerhaus bzw. an den Seitenscheiben befestigt.
Das Bild: Das Fahrgestell mit der Motorbaugruppe ist fast fertiggestellt.
Im Motorraum wurde die Spritzwand etwas überfeilt, gespachtelt und verschliffen. Der Staukasten und die Batterie wurden aus etwas dickerem Plastikmaterial ausgeschnitten und gefeilt. Die Batterie erhielt noch Pole und mehrere Leitungen die aus Neusilberdrähten und Kupferlitze angefertigt wurden. Der Halter für den Akku entstand aus dünnem Blech.
Die neu erstellte, verlängerte Lenksäule wurde aus Bindedraht hergestellt. Der gesamte Motorraum wurde vor dem auftragen der Aussenlackierung in einem etwas helleren grau lackiert.
Im Innenraum wurde am Armaturenbrett noch eine Waffenhalterung aus 0,4 mm Kupferdraht angebracht. Im braun lackierten Innenraum wurden die Anzeigeinstrumente noch schwarz abgesetzt. Das Lenkrad und die Schalthebel wurden ebenfalls schwarz lackiert.
Das Abtrennen des Daches vom Führerhaus hat die Arbeiten etwas vereinfacht. Dafür wurde der zusammenbau der Fahrerkabine mit den geöffneten Klappen und Türen, ohne Dach, noch wackeliger und diffiziler als es beim Bau aus der Schachtel heraus ohnehin schon ist. Als Fixierungen wurden an den diversen Bauteilen innen immer wieder kleine Blechwinkel oder Plastikstreifen an- und eingeklebt. Spachtelarbeiten blieben aber trotzdem nicht aus. Die Aufteilung der Spritzgussteile ist wirklich etwas merkwürdig. Das hätte man auch besser lösen können....
Was fehlt : die Profile an der Innenseite der Führerhausrückwand. Drei Zeichnungen, drei verschiedene Versionen....
Das Bild: Die Pritsche ist mit dem Fahrgestell verklebt. Ein Teil der Beladung ist bereits montiert. Der Spriegel und die Baugruppe vom Führerhaus fehlen noch.
Vor dem aufbringen des Aussenanstrichs wurden die teilweise vorlackierten Motor- und Fahrerräume abgeklebt. Alle Teile wurden in Mittelgrau grundiert. Die verwendete Farbe wurde aus weißer Grundierung und Mattschwarz Nr.8 angemischt. Diese Grundierung ist etwas heller als das Panzergrau der Aussenlackierung. Am Fahrgestell wurde die Grundierung nicht überlackiert, der Rahmen wurde lediglich etwas verschmutzt.
An den Laufwerken wurden die Federn mit einer Mischung aus Rost Nr.83, Eisen Nr.91 und Schwarz Seidenmatt Nr.302 angestrichen. Die Gummibandagen der Laufräder und Stützrollen wurden mit Mattschwarz Nr.8 bemalt.
Die Innenseiten der Pritsche bekamen einen mittelbraunen Anstrich der nicht ganz deckend auf die graue Grundierung aufgetragen wurde.
Die dem Bausatz beigefügten Decals fallen etwas spärlich aus. An der Fahrertür müssten eigentlich die Lastanschriften angebracht werden. Die sind auf dem Decalbogen von Revell allerdings nicht vorhanden. Die angebrachten Kennzeichen der Luftwaffe stammen aus dem Schiebebildersatz der dem Verlinden-Bausatz beilag.
Die Ketten:
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Das Bild: Die noch nicht montierten, aus Metall gefertigten Einzelgliederketten von Friulmodel. Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Wer schon einmal einen mit Drahtstiften verbundenen Kettensatz von Friulmodel zusammengebaut hat, weiss was auf Ihn zukommt. Es ist eine ziemliche Fummelei die einige Geduld erfordert. Das Ergebnis lohnt die Mühe und die Kosten aber auf alle Fälle.
Die Vinylketten von Revell sind viel zu steif und ergeben über den oberen Rollen einfach keinen natürlichen Durchhang. Im Gegenteil: Die Teile biegen sich recht heftig nach oben durch. Sieht sehr spaßig aus....
Auf beiden Seiten wurden je 87 Kettenglieder verbaut. Das Typenblatt der Wehrmacht für das "Maultier"-Gleiskettenlaufwerk nennt übrigens 83 Kettenglieder als korrekte Länge. Das wirkte mir etwas zu straff.
Nach einer schwarzen Grundierung, erfolgte die Farbgebung mit einer Mischung aus Eisen Nr.91, Mattschwarz Nr.8 und sehr wenig Rost Nr.83 . Dieser Mix wurde mit einem Borstenpinsel aufgebracht.
Die Ladefläche und die Werkstattausrüstung:
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Das Bild: Die Werkstattausrüstung stammt von Verlinden und ist eigentlich für einen Blitz Dreitonner vorgesehen. Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Die einzelnen Bauteile der Werkstattausrüstung von Verlinden wurden zum Teil noch etwas besser detailliert und mit weiteren "Geräten" und Waffen ergänzt. Die aus Kupferblech geätzten Teile wurden, soweit möglich, miteinander verlötet.
Die Halter für die aufgeklappten Bordwände wurden aus 0,4 mm Kupferdraht gebogen. Der Bausatz bietet dafür keinerlei Teile. Hier ist Eigeninitiative angesagt.
Die auf dem Spriegel angebrachte Plane entstand aus einem Stück 0,4 mm Kupferdraht, etwas Papiertaschentuch und viel Farbe. Die Befestigung am Gestell erfolgte mit "Riemen" die aus Zinn und etwas Kupferlitze angefertigt wurden.
Das Bild: Die einzelnen Teile der Werkstattausrüstung sind zusammengebaut. Einige der Ausrüstungsgegenstände wurden noch etwas verfeinert und mit weiteren Teilen ergänzt.
An der Ständerbohrmaschine und an der Schleifmaschine wurden noch die elektrischen Anschlüsse nachgerüstet. Die Leitungen bestehen aus Zinn, die Stecker wurden aus Gußästen zurechtgefeilt und geschliffen. An der Bohrmaschine wurden ausserdem noch der Handgriff (0,4 mm Kupferdraht) und der Bohrer (verdrillte Kupferlitze) nachgerüstet.
Die von Verlinden mitgelieferten Maulschlüssel wurden in der geöffneten Schublade des Werkzeugschranks eingeklebt. Die restlichen Werkzeuge wurden auf den Arbeitsflächen platziert.
Die Ölkanne bekam noch einen Griff und eine Tülle aus 0,4 mm Kupferdraht. Der Eimer wurde mit einem Henkel aus Draht versehen und in einem an der Werkbank befestigten Haken (Draht) eingehängt.
Am Kompressor wurde noch ein Schlauch montiert. Dafür wurde ebenfalls Zinn verwendet.
Der zusätzliche Ersatzreifen auf der Ladefläche stammt aus einem "Blitz"-Reifen / Felgensatz von The Show Modelling. Das Rad erhielt einen Mattschwarzen / Panzergrauen Anstrich.
Eine Panzergrau lackierte Abschleppstange wurde aus einem Gußast angefertigt. Das Abschleppseil entstand aus verdrilltem Kupferdraht.
Die dem Revell-Bausatz beigefügten, farblich nachbehandelten Ersatzkettenglieder wurden an je zwei Drahthaken an der rückseitigen Bordwand aufgehängt. An der Innenseite der Bordwand wurden zwei Streifen Plastiksheet als "Verstärkung" aufgeklebt. Die darauf befindlichen Schraubenköpfe wurden dem Show Modelling Rädersatz entnommen. Das waren mal Radmuttern.
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Das Bild: Das auf der Ladefläche untergebrachte Ersatzrad wurde aus einem Bausatz von The Show Modelling, Art.Nr. 035, montiert. Der Räderbausatz wurden für einen knappen Fünfer über ebay ersteigert. |
Das an der rechten Fahrzeugseite angebrachte Tarnnetz entstand aus einer Mullbinde, einem eingewickelten Kupferdraht, etwas Zwirn und viel Farbe. Die diversen Grüntöne wurden mit der Airbrush und dem Pinsel aufgebracht.
Die Aufstiegsleiter wurde noch mit zwei rostigen "Krallen" aus Neusilberdraht versehen.
In der mitgelieferten Holzkiste wurden "Patronenhülsen" eingefüllt. Weitere Hülsen wurden unter dem aufgeständerten MG platziert. Die Hülsen wurden aus Messingdraht abgelängt und mit Klarlack Matt Nr.2 "angeleimt".
Der eigentlich an der linken Motorhaube befestigte Spaten wurde ebenfalls auf der Ladefläche untergebracht. Dort wurde auch der Wagenheber aus dem Revell-Bausatz angeklebt.
Die einzelnen Ausrüstungsgegenstände und Werkzeugmaschinen wurden mit diversen Grautönen bzw. Holzfarben angepinselt. Zum Abschluß erfolgte noch eine leichte Verschmutzung mit verdünnter schwarzer Acrylfarbe.
Jetzt fehlt noch eine Verlängerungstrommel für die elektrischen Anschlüsse der Werkzeugmaschinen und ein entsprechender Generatoranhänger....
Zu den Verlinden-Teilen noch einige Worte: Bei einem Ladenpreis von 38-42 Euro erwarte Ich schon etwas mehr für's Geld. Diverse Teile müssten einfach noch besser detailliert sein. Da bleibt im Endeffekt nur der Eigenbau. Speziell an den Maschinen lässt sich noch einiges herausholen.
Die aus den Ätzteilen zu biegenden U-Profile für den Spriegel sind auch nicht gerade der Hit. Entsprechende Messingprofile sind im einschlägigen Handel für Modellbauzubehör problemlos erhältlich. An den Resin-Teilen gibt es nur wenige Fixierungen. Hier wurde mit diversen Bohrungen und Drahtstiften gearbeitet. Vorallem an der Werkbank war das notwendig.
Einige Abschnitte Draht, in verschiedenen Stärken, müssten bei dem Preis eigentlich auch noch im Karton liegen. Der beiliegende Decalbogen aus dem Italeri Blitz Bausatz Nr.216 reißt da auch nicht mehr viel raus. Der gesamte Teilesatz ist, meiner Meinung nach, schlicht und einfach zu teuer. Zum Glück habe ich dafür nur 29,85 bezahlt....
Die Waffen:
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Waffensatz Deutsche Infanterie von Tamiya, Art.Nr.35111 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Im Führerhaus wurde ein StuG 44 in der schon erwähnten Halterung befestigt. Der Tragegurt wurde aus dünn geschliffenem Draht angefertigt. Eine Magazintasche für das StuG wurde auf der Sitzbank platziert. Auf dem Fahrerplatz liegt noch eine MPi 40. Der Tragegurt der 40er entstand wieder aus flach geschliffenem Draht.
Auf der Ladefläche wurde eine Dreibeinlafette mit einem darauf montierten MG 42 aufgestellt. Die Mündung der Waffe wurde mit einem 0,8 mm Bohrer aufgebohrt. Am Dreibein hat die Besatzung noch eine Halterung mit zwei Trommelmagazinen angerödelt. Die Tasche mit dem Ersatzverschluß wurde ebenfalls am Ständer angehängt. Unter der Lafette wurde noch eine Kiste für gegurtete Munition platziert.
Auf der Werkbank wurden noch zwei weitere MG untergebracht. Das auf dem Arbeitstisch angeleimte MG 42 wurde teilzerlegt. Der Mündungsfeuerdämpfer, die Schulterstütze und das Zweibein wurden abgenommen dargestellt. An der abgetrennten Schulterstütze wurde die Verschlußfeder angeklebt. Dieses Teil entstand aus einer hauchdünnen, um einen 0,4 mm Draht gewickelten Kupferlitze. Der Deckel der Gurtzuführung ist geöffnet dargestellt. Das Gehäuse wurde entsprechend überfeilt, der neue Deckel aus Blech gebogen und mit Sekundenkleber angeleimt. Die Mündung und der Gehäuseboden wurden aufgebohrt. Die Zubehörtasche des MG wurde in der Schublade der Werkbank eingeklebt.
Im unteren Fach der Werkbank wurde noch ein MG 34 als Arbeitsvorrat abgelegt. Der Mündungsfeuerdämpfer wurde entfernt und die Gurtzuführung aufgebohrt.
Die Lackierung der Waffen erfolgte mit dem Pinsel mit diversen Revell-Farben.
Fazit:
Der Revell-Bausatz hinterlässt einen ganz ordentlichen Eindruck und lässt sich relativ einfach montieren. Sofern man auf die Darstellung geöffneter Einstiege und Hauben verzichtet....
Weitere Ausnahme sind die äussert widerspenstigen Vinylketten. Die waren einfach nicht in eine vernünftige Form zu bekommen. Dies betrifft besonders den bereits erwähnten Durchhang der Ketten zwischen den Stützrollen. Ein Ersatz durch Einzelgliederketten ist sehr zu empfehlen. Sofern die Finanzen dies zulassen....
Der Decalbogen hätte durchaus etwas umfangreicher ausfallen dürfen. Die Lasten"tafel" an der Fahrertür gehört einfach dazu. Immerhin hat Revell auf die sowieso überflüssigen Balkenkreuze verzichtet.
Positiv fallen die zusätzlichen Bauteile für die Pritsche auf. Ausser der von mir aufgebauten Hochpritsche, sind auch Teile für eine niedrige Version mit zusätzlichem Spriegel und / oder Plane enthalten. Teile für die Sitzbänke sind auch noch enthalten. Da ergeben sich diverse Möglichkeiten diese Teile miteinander zu kombinieren.
Ausser den aufgeführten Besonderheiten, bescherte der Zusammenbau eigentlich keine nennenswerten, ungeliebten Überraschungen.
Wie schon erwähnt wird der Teilesatz von Revell mittlerweile nicht mehr angeboten. Dafür ist der Bausatz inzwischen wieder von Italeri erhältlich. Austausch ist alles....
Die Kosten im Mai / Juni 2003:
Der Basisbausatz von Revell war im Mai 2003 für 9-15 Euro erhältlich. Der Teilesatz wurde als Auslauf"modell" entsprechend günstig angeboten. Bei SGK-Modellbau in Braunschweig z.B. für 8,79 Euro. Für die schon erwähnten Maultiere von Italeri sind etwa 18-21 Euro zu berappen. Die Einzelgliederketten sind im Fachhandel für rund 30 Euro zu bekommen.
Der Werkstattsatz von Verlinden wurde bei ebay für knappe 30 Euro inkl. Versand ersteigert. Im Fachhandel muss der geneigte Käufer zwischen 38 und 42 Euro über den Tresen schieben. Die Waffen waren dagegen geradezu preisgünstig. Beim Händler um die Ecke, bei Modellbau Kölbel in Braunschweig, lagen 5,13 Euro auf der Theke.
Alles in allem also keine billige Geschichte. Zwischen 90 und 105 (T)Euros, inkl. Farben und Kleber, müssen schon eingeplant werden.
Wer noch mehr "Knete" investieren möchte, kann das gerne tun
. Von Eduard wird ein Ätzteilesatz für den 1:35 Blitz Dreitonner angeboten. Davon können diverse Teile auch für das Maultier verwendet werden. Die Ätzteile sind für etwa 16-18 Euro erhältlich. Von Verlinden gibt es noch einen Blitz-Update Set in dem auch verschiedene Teile für die Detaillierung des Motorraumes enthalten sind. Der Satz wird unter der Art.Nr. 1556 vertrieben und kostet ca. 40 Euro.
Von der Fa.Toro-Model gibt es aus Resin gegossene Reifen mit Acht-Loch Felgen. Kostenpunkt: 6 Dollar plus Versand.
Ob sich das alles wirklich lohnt, muss schon jeder für sich selbst entscheiden.
Bei Bezugsschwierigkeiten: Von den Rädern abgesehen, können die Bausätze und Teile z.B. bei Modellbau Kölbel, bzw. bei SGK-Modellbau in Braunschweig erworben werden.
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