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Opel Blitz 3t S Omnibus von Ironside

Der Blitz 3t S Omnibus
Ein Omnibus auf Basis des Opel Blitz 3t S.


Die wichtigsten Daten zum Bausatz:

Eine Anmerkung: Die heute gezahlten Preise sind zum Teil recht abenteuerlich. Anfang 2004 wurden tatsächlich bis zu 70 Euro für den Teilesatz verlangt und scheinbar auch bezahlt.

Material:

Der Teilesatz
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Meine persönliche Bewertung:  
Schwierigkeitsgrad
Fahrzeugdetails
Paßgenauigkeit/Verarbeitung
Bauanleitung
Preis/Leistungsverhältnis

TOP

Der Gesamteindruck wenn das Ding mal fertig ist.

FLOP

Die z.T. sehr abenteuerliche "Passgenauigkeit".


Meine Version dieses Bausatzes

Allgemein:
Auf der Basis der verschiedenen Blitz-Fahrgestelle wurden auch mehrere Omnibustypen gebaut. Der bekannteste war wohl die auf einem verlängerten 3 Tonner Niederrahmenfahrgestell aufgebaute Wehrmachtseinheitskarosserie. Die bekannte Fa. Ludewig in Essen baute diesen Wagen in grossen Stückzahlen. Die Fahrgestelle wurden von Opel auch noch nach dem Krieg in geringen Stückzahlen weiterhin angeboten.
Der von Ironside angebotene Bausatz orientiert sich grob an dem erwähnten Einheitsfahrzeug. Er entspricht diesem Vorbild aber nicht in allen Details. Vielmehr ist der Bausatz ein Derivat aus verschiedenen Karosserievorbildern.
Mein Wagen stellt mal wieder ein Luftwaffen-Fahrzeug dar, Zeitraum ca. Sommer / Herbst 1941. Als Grundlackierung kommt nur eine graue Farbgebung in Frage. Der Bausatz gibt keine Bemalungshinweise. Ausnahme ist das Deckelbild. Der darauf dargestellte Wagen ist allerdings ein Fahrzeug vom Afrika-Korps.
Die Innenausstattung wurde noch etwas verbessert und umfangreich ergänzt. U.a. erhielt das Modell eine im Basisbausatz nicht vorhandene, mehrteilige Funkausrüstung.
Für die Lackierung wurden die Farben von Revell genutzt, ein leichtes Washing erfolgte mit schwarzen Acrylfarben. Der mit dem Pinsel grosszügig aufgebrachte "Staub" wurde aus verschiedenfarbigen Kreiden gewonnen.

Der Blitz 3t S Omnibus

Das Bild: Die Karosserie in einem frühen Rohbaustadium. Deutlich zu sehen: Die hellbraunen Teile die aus einem Bausatz von Italeri stammen.

Das Fahrgestell:
Ein separates Fahrgestell gibt es nur für den vorderen Bereich. Der Rest des Rahmens ist unterhalb der Bodenplatte angespritzt. Der Motor und der Kühler stammen aus dem mittlerweile angelegten Italeri-Ersatzteillager. Die Teile wurden vorlackiert und erst nach der Bemalung des Rahmenteils eingeklebt.
Die Vorderachse und der Querlenker wurden ebenfalls der Bastelkiste entnommen. Diese Spritzgussteile konnten einfacher verarbeitet werden als die Bausatzteile für Achse und Achsschenkel die in Zinnguss / Resin Mischbauweise ausgeführt sind.
Die Auspuffrohre entstanden aus Blumendraht, der dem Bausatz beiliegende Draht wurde nicht verwendet. Die Anlage erhielt noch mehrere Befestigungsschellen die aus Kupferblech angefertigt wurden.
Die beiden Antriebswellen (Resin) waren total verbogen gegossen. Beide Teile wurden über einer Kerze erwärmt und von Hand in die richtige Form gebracht.
Mit der Lage des Reservereifen konnte Ich mich nicht so recht anfreunden. Auf diversen Vorbildfotos ist der Reifen in einer Mulde in der Karosserie auf der Höhe des Fahrers befestigt. Bei dieser Befestigungsmethode entfiel die auf der Fahrerseite eingebaute Tür. Allerdings wurden die Räder scheinbar nicht bei allen Karosserien derart verstaut. Im Bausatz befindet sich an dieser Stelle jedenfalls die Fahrertür. Mein Ersatzrad wurde letztlich auf dem Dachgepäckträger untergebracht.
Das komplett gebaute und lackierte Rahmenvorderteil wurde erst nach der Bemalung der Karosserie unter diese geklebt. Erst zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch der Einbau der vorderen Antriebswelle und des vorderen Auspuffrohres.

Der Blitz 3t S Omnibus

Die Karosserie mit den Anbauteilen:
Die Spritzgussteile der Motorhaube wurden teilweise zerschnitten. Der dem Bausatz beiliegende Kühlergrill konnte überhaupt nicht überzeugen. Die Rippen waren völlig zugegossen und schlecht herausgearbeitet.
Der Kühler wurde von der Stossstange abgeschnitten und durch ein Bauteil von Italeri ersetzt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich die Seitenteile der Haube ausgewechselt. Beim zusammenbau der Haubenteile muss unbedingt präzise gearbeitet werden. Ansonsten bekommt man grosse Probleme beim anpassen an den restlichen Aufbau und mit dem Einbau des vorderen Motor- u. Fahrgestellbauteils.
Der vordere Kennzeichenhalter wurde aus Plastiksheet angefertigt. Der Kühlerverschluss ist nicht im Bausatz enthalten, den spendete wieder die mittlerweile gut sortierte 1:35 Opel-Ersatzteilkiste.
Die Passungen der Seiten-, Stirn- und Heckteile sind nicht gerade als präzise zu bezeichnen. Auf der Fahrerseite mussten die Übergänge verspachtelt und verschliffen werden. Der Einbau der rechten Seitenwand ist äusserst nervend. Man muss unbedingt darauf achten das die mittleren Fensterstreben auf beiden Wagenseiten miteinander fluchten. Sonst passt später die innere Trennwand nicht richtig.

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Das Bild: Die Scharniere aus dem Ätzteilsatz von Aber, Art.Nr.35A39 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Die Türen und die entsprechenden Öffnungen mussten erheblich überfeilt bzw. mit Plastiksheet aufgefüttert werden. Auch wenn alle Einstiege geöffnet sind, sollten die Türen schon halbwegs passen. Sieht einfach besser aus.
Die Türen wurden ausserdem mit je vier aus Plastiksheet angefertigten, dünnen Distanzstücken in der Karosserie befestigt. Die neuen, aussen angebrachten Scharniere stammen aus einem Ätzteilsatz von Aber. Auf die Beweglichkeit der Scharniere wurde allerdings verzichtet.
Beim zusammenbau der Aufbauteile empfiehlt es sich das Dach immer wieder mal aufzulegen.
Die Ätzteile vom Gepäckträger wurden in entsprechenden Bohrungen auf dem Dach mit Sekundenkleber eingeleimt. Die aus dem beiliegenden Messingdraht abgelängten drei Querverbindungen wurden mit Verzinnungspaste behandelt und eingelötet. Um die Lötstelle herum wurde angefeuchtetes Küchenkrepp auf die Metallteile gelegt. Diese Kühlung verhindert das sich die Klebestellen im Dach wieder lösen.
Der im Karton befindliche Messingdraht ist übrigens sehr knapp bemessen. Der reicht gerade mal für die Griffe in den Türen und den Gepäckträger. Der Draht für die Griffe muss sparsam abgelängt werden, sonst reicht der schlicht und einfach nicht mehr für den Gepäckträger.

Der Blitz 3t S Omnibus

Auf einigen Vorbildfotos ist zu sehen, das die Schanzwerkzeuge (Spaten und Spitzhacke) auf den vorderen Kotflügeln in typischer Blitz-"Manier" angebracht waren. Auf anderen Bildern fehlen die Halterungen mit den eingespannten Werkzeugen völlig. Bei meinem Wagen wurden die Schippe und die Hacke auf dem Dachgepäckträger verstaut. Die Halter auf den Kotflügeln wurden nicht montiert.
Die vorn angebrachten Winker wurde aus Plastiksheet gebaut. Für die Halter wurde je zwei Stück 0,3 mm Draht verwendet, die "Kabel" wurden aus Litze angefertigt. Der Aussenspiegel entstand nach bewährter Methode aus Blech und Draht. Der Bausatz beinhaltet keine Teile für Winker und Spiegel, hier ist Eigeninitiative angesagt.
Am Wagenheck wurde noch ein Antennenkurbelmast samt Haltern zusätzlich angebracht. Diese Teile stammen von den Restteilen die beim Bau des Blitz Brennstofftransporters übrigblieben. Die Seile der am Mast angesteckten Trommeln wurden aus Kupferlitze gewickelt und angeklebt. Das Anschlusskabel entstand aus 0,4 mm Kupferdraht, die Abdeckklappe der Kabeldurchführung an der Karosserie aus Plastiksheet.

Der Blitz 3t S Omnibus

Aus den Resten der Tankwagen-Teile von TVA, ursprünglich stammen die vom Blitz-Kofferwagen, wurde auch eine zusammengeklappte Sternantenne angefertigt. Dieses Teil ist auf dem Dachgepäckträger festgerödelt.
Der hintere Kennzeichenhalter mit Tarnlicht und normalem Rücklicht wurde aus Plastiksheet scratch gebaut. Rechts kam das Rücklicht vom Ätzteilbogen an den Wagen.
Beim Vorbild sind die grossen Seitenscheiben als Schiebefenster ausgeführt. Beim Modell wurden die mittleren Trennungen der Scheiben von aussen scharf angerissen. Das zum "verglasen" beigelegte Plastikmaterial wurde nicht verwendet. Das war total wellig und war überhaupt nicht in eine glatte Form zu bringen. Total für die Tonne.
Auf dem Dachgepäckträger wurden auch noch zwei Sprit- und ein Wasserkanister untergebracht. Diese Kanister stammen aus einem schon öfter verwendeten Zubehörsatz von Tamiya (Nr.35186). Einen auf dem Dach verstauten Wagenheber spendete die E-Kiste (Italeri-Teil).
Das Dach ist auf den Wagenkasten lediglich aufgesteckt, also abnehmbar ausgeführt.

Der Blitz 3t S Omnibus

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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Waffensatz Deutsche Infanterie von Tamiya, Art.Nr.35111 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Die Innenausstattung:
Der Innenraum des Wagens wurde etwas umgebaut und umgestaltet. Die Ausrüstung wurde durch zahlreiche Teile aus diversen Zurüst- und Zubehörsätzen, sowie durch scratch gebaute Gegenstände umfangreich ergänzt.
Die Pedale am Fahrerplatz wurden mal wieder im Eigenbau aus Blech und Draht erstellt.
Der innere Wagenboden wurde noch mit einem "Latten"untergrund ausgestattet. Ein derartiger Boden ist auf einem Vorbildfoto zu sehen. Die einzelnen Latten wurden aus Plastiksheet ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Einstiegen wurde der Belag quer zur Fahrtrichtung eingeleimt, im Mittelgang in Längsrichtung.
Zwischen der Liege und der Trennwand wurde ein Regal mit zwei Fächern eingebaut. Das einfache Möbelstück wurde aus Plastiksheet scratch gebaut. Darin befinden sich eine Pistolentasche (Tamiya Waffensatz) und eine Feldflasche.
Über dem Regal, an der Trennwand, befindet sich eine Kleiderleiste aus Plastiksheet mit drei Drahthaken. Daran hängen eine Feldmütze und ein Gasmaskenbehälter. Die Ausrüstungsgegenstände stammen aus einem der Italeri Blitz-Bausätze.

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Das Bild links: Der Bogen mit den Landkarten von Plusmodel, Art.Nr.35035 .
Das Bild rechts: Der Bogen mit den Zeitschriften von Plusmodel, Art.Nr.35165 .
Wenn Ihr auf die Bilder klickt, werden die Fotos vergrössert.

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Drei Aschenbecher mit Deckel wurden aus Gussästen und Plastiksheet gebaut. Die Teile wurden am Fahrerplatz, beim Schreibtisch und bei der Liege angeleimt.
Die auf der Liege abgelegte MPi 40, samt Magazintasche, wurde dem bekannten "Waffensatz Deutsche Infanterie" von Tamiya entnommen. Eine Kartentasche und ein Stahlhelm stammen ebenfalls von Tamiya, wurden aber aus dem Satz Nr. 35205 ausgeschnitten.
Die Landkarte stammt aus einem Kartensatz von Plusmodel. Dieser Bogen lieferte auch ein neben der Enigma abgelegtes Codebuch.
Ein Sani-Koffer entstand durch den Umbau eines Handgranatenkoffers aus dem Waffensatz. Der Koffer wurde auf dem Schrank rechts hinten abgelegt.
Auf diesem Schrank wurden auch noch einige Zeitungen und Zeitschriften angeleimt. Die Lektüre wurde wieder aus einem von Plusmodel angebotenen Bogen ausgeschnitten. Die dort angebrachte Schreibmaschine lieferte der Basisbausatz.
Ein vor dem Schrank abgestellter Stuhl wurde dem "German mobile Radio Set" Nr.35321 von ADV/Azimut entnommen.

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Das Bild: Der unlackierte Spritzling aus dem deutschen Ausrüstungssatz von Tamiya, Art.Nr.35205 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Auf dem Fahrersitz wurde eine Ausgabe der "Wehrmacht" aufgeklebt. Der Zeitschriftendeckel wurde aus dem Bogen von Plusmodel ausgeschnitten.
Neben dem Handschuhkasten wurde eine Waffenhalterung aus Kupferlitze am Armaturenbrett angebracht. Darin befindet sich ein MG 34 mit zusammengeklapptem Zweibein. Mündung und Gurtzuführung wurden aufgebohrt. Die Schulterstütze ist in einer am Wagenboden angebrachten Führung (Messingblech) eingesteckt. Waffe und Zubehör stammen wieder aus dem Waffensatz von Tamiya.
Passend dazu wurden noch zwei weitere Blechführungen am Boden neben der Waffe montiert. Darin befinden sich eine Zubehörtasche und eine Gurtkiste für das MG. Diese Waffenausrüstung mit der entsprechenden Befestigung wurde auf einem Vorbildfoto gefunden.
Unmittelbar neben dem Waffenzubehör des MG wurde noch ein Feuerlöscher angebracht. Dieses Teil wurde aus einem Stück von einem Gussast, etwas Kupferblech und Kupferdraht gefertigt. Als Vorbild wurde der Löscher von einem Panzerjäger I herangezogen.

Der Blitz 3t S Omnibus
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Satz "Deutscher Soldat mit Zelt" von Tamiya, Art.Nr.35074 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Der Tisch der vorderen linken Wagenseite, mit der Enigma und der Feldvermittlung, wurde auf der rechten Seite über dem Batteriekasten montiert.
Auf der linken Seite wurde ein Funktisch mit einem Verstärker und einem Kurzwellenempfänger KwEa montiert. Die aus Resin gegossenen Geräte und der Tisch stammen aus dem "German mobile Radio Set" Nr.35321 von ADV/Azimut.
Die Tischplatte vom Funktisch wurde bis zur Trennwand verlängert (Plastiksheet). Die Funkgeräte wurden nach Fotos aus dem Netz verkabelt (Kupferlitze). Um die Geräte ist ein aus 0,6 mm Neusilberdraht gelöteter Schutzrahmen geklebt.
Zu den Funkgeräten führt noch eine Antennenleitung. Diese Leitung wurde aus Kupferdraht angefertigt und verbindet die Geräte mit dem grossen Kurbelmast.
Ein tragbares Funkgerät wurde dem Bausatz Nr.35074 von Tamiya entnommen. Ein Kopfhörer wurde scratch aus Kupferlitze, Kupferblech und Stabilit angefertigt, die Antenne wurde aus 0,3 mm Kupferdraht gefertigt. Das Mikro stammt aus dem Tamiya-Bausatz. Das Gerät wurde zwischen der Liege und der Hecktür abgestellt.

Der Blitz 3t S Omnibus

Für die Stromversorgung wurden auch noch einige Leitungen verlegt. Vom Batteriekasten führt eine Leitung (0,4 mm Draht) auf zwei Dreifachverteiler. Die befinden sich jeweils über den Tischen. Eine Verbindungsleitung führt über die Trennwand. An den Verteilern wurden die Geräte mit Kupferlitze verkabelt.
Drei Tischleuchten wurden aus Draht und Gussästen im Eigenbau angefertigt. Für die Anschlusskabel wurde wieder Litze verwendet. Die Glühlampen entstanden aus einigen Tropfen UHU-Alleskleber. Die Leuchte für die Funkanlage wurde am Schutzrahmen der Fu'e angeleimt.
Zwei Kabeltrommeln für die Feldfernsprecher entstanden aus Gussästen, Plastiksheet und Kupferlitze. Diese Trommeln und der Feldfernsprecher aus dem Basisbausatz wurden vor der Hecktür abgelegt.
Fast alle kleinen und großen Einrichtungsgegenstände wurden vorlackiert und nach der Bemalung des Bodens und der Wände eingeleimt. Die Instrumente, die Schalthebel und das Lenkrad wurden schwarz bzw. weiss abgesetzt. Das Sitzgestell des Fahrersitzes bekam einen Graumetallic-farbenen Anstrich. Für die Enigma, die Funkgeräte, den Klappenschrank der Feldvermittlung und den Feldfernsprecher wurden Vorbildfotos aus dem Netz genutzt.

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Das Bild: Die Decalbögen aus dem Satz Nr.4 "Deutsche Nummernschilder, Luftwaffe" von Elefant, Art.Nr.35476 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Sonstiges:
Ein Decalbogen war in meinem Karton nicht enthalten. Das Kennzeichen wurde wieder mal aus einem schon öfter verwendeten Decalsatz von Elefant zusammengestückelt.
Die Wagennummer stammt vom Luftgau Dresden. Ob die tatsächlich mal an einem Opel-Bus angebracht war? Gute Frage. Eine Suche nach authentischen Wagennummern, egal welche Waffengattung, war bislang erfolglos. Auf allen zur Verfügung stehenden Fotos sind die Kennzeichen entweder unleserlich oder der Bus stammt von einem anderen Hersteller und weicht im Aufbau mehr oder weniger deutlich ab.
Vielleicht kann ja einer von euch mit einer Wagennummer weiterhelfen....

Fazit:
Wie schon ganz oben erwähnt: Dieser Bausatz wird nicht mehr produziert und ist dementsprechend schwer aufzutreiben und gleichzeitig auch noch teuer.
Mit etwas Übung geht der Bau des Modells relativ leicht von der Hand. Beim Bau der Motorhaube ist genaues Arbeiten absolut notwendig. Sonst sind Probleme bei der Anpassung an die Karosserie vorprogrammiert.
Für den zusammenbau der Aufbauteile sollte man sich viel Zeit nehmen. Auf umfangreiche Feil- und Schleifarbeiten muss man sich trotzdem gefasst machen.
Den Innenraum kann man mit mehr oder weniger einfachen Mitteln etwas besser und detaillierter gestalten.
Etwas ärgerlich sind die fehlenden Bemalungshinweise. Farbfotos von einem Originalfahrzeug habe Ich bislang nicht gefunden.
Der fehlende Decalbogen ist absolut inakzeptabel. Wenigstens ein paar Nummernschilder....
Der beiliegende Draht dürfte ruhig etwas länger sein. Der Plastikbogen für die Verglasung sollte von besserer Qualität sein. In der mir vorliegenden Form war der nur als Wellblech-Imitat zu gebrauchen....
Zusammengefasst: Ganz netter Bausatz, gewisse Fähigkeiten sind schon notwendig, zu teuer.

Noch ein Nachsatz, Stand Oktober 2004:
Von Leadwarrior ist ein Blitz-Omnibus Bausatz schon seit längerer Zeit angekündigt. Lieferbar war der allerdings noch nicht....
Bei diesem Kleinserienhersteller sind übrigens auch frühe und späte Resin-Räder für den Blitz 3 Tonner lieferbar. Diverse Aufbauvarianten, Tankwagen etc., waren 10.2004 zwar angekündigt, aber ebenfalls noch nicht lieferbar.

Der Blitz 3t S Omnibus


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