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Opel Blitz 3t A Teilgepanzert mit 2 cm FlaK 38

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38
Der teilgepanzerte Blitz 3t A mit der 2 cm FlaK 38.


Die wichtigsten Daten zum Basisbausatz:

Material:

Der Teilesatz
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Meine persönliche Bewertung:  
Schwierigkeitsgrad
Fahrzeugdetails
Paßgenauigkeit/Verarbeitung
Bauanleitung
Preis/Leistungsverhältnis

TOP

Nichts was wirklich herausragt .

FLOP

Der Zusammenbau des Führerhauses.


Meine Version dieses Bausatzes

Allgemein zum Vorbild:
Die gepanzerten Mercedes-LKW vom Typ L4500A mit aufmontierter Fla-Bewaffnung sind ja recht bekannt. Da gibt es doch einiges an Fotomaterial. Von einem gepanzerten Opel Blitz 3t A mit aufmontierter 2 cm FlaK 38 war bislang nur ein einziges Bild zu finden. Das Foto (Nr.767) wird in dem bekannten Werk "Encyclopedia of German Tanks of World War Two" von Chamberlain / Doyle auf Seite 207 gezeigt.
Der Wagen ist zwar nur aus relativ spitzem Winkel von vorn zu sehen, gewisse Details lassen sich aber schon erkennen. Beim Basisfahrzeug handelt es sich eindeutig um einen Blitz 3t Allrad. An der Nabe des Vorderrades ist das deutlich zu erkennen.
Der aus simplen Stahlplatten gefertigte Aufbau ist scheinbar teilweise genietet, teilweise aber auch geschweisst. Die Luken können mit Metallblenden verschlossen werden, besitzen jedoch wohl keine Verglasung.
Die Seitenwände der Pritsche wurden durch in Metallrahmen eingebaute Gitterroste ersetzt. In den Pritschenboden wurden zwei Trittstufen eingearbeitet. Unterhalb des Bodens sind Schürzen angebracht.
Die normalerweise auf den Kotflügeln angebrachten Schanzwerkzeuge fehlen zumindest auf der Fahrerseite. Die Panzerung des Kühlers ist zweilagig ausgeführt.

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38

Allgemein zum Modell:
Bei einem im Massstab 1:35 gebauten Modell muss man mit einigen Kompromissen leben können. Die Heckpartie und die Ausstattung der Ladefläche des Vorbildfahrzeuges ist, von der FlaK abgesehen, nicht zu sehen. Hier ist also etwas Phantasie und Vorstellungsvermögen gefragt.
Als Modellbasis diente ein eigentlich als "Koffer-Spender" erworbener Blitz 3t S Kofferwagen von Italeri, Art.Nr.368 . Die Allradteile für das Fahrgestell stammen aus einem Teilesatz von Plusmodel. Den Pritschenboden und die Halter für die Bodenplatte lieferte ein als E-Spender genutztes Blitz-Maultier von Italeri.
Die FlaK und der Sonderanhänger stammen von Tristar. Ansonsten wurden auch verwendet:

Diverse Behälter, Waffen und ein Funkgerät stammen von Tamiya.
Die dunkelgelbe Lackierung mit den grünen und braunen Tarnflecken wurde wieder mit den Farben von Revell ausgeführt, für die Schmutzspuren wurden verdünnte Acrylfarben verwendet. Der Staub wurde mit diversen Kreiden aufgebracht.

Einige Baugruppen

Das Bild: Das Fahrerhaus, der Rahmen und die Pritsche in einem frühen Rohbaustadium. Die Kabine wurde zum Grossteil aus Plastiksheet gebaut. Die Schweissnähte am Kühlerpanzer und an der Kabine entstanden aus Stabilit-Express Zweikomponentenkleber.
Der Kühlerpanzer wurde später noch etwas stärker geneigt. Die Nieten sind noch nicht vollzählig angebracht. Die Halter für den Pritschenboden auf dem Fahrgestell sind noch nicht gekürzt.
Am Rahmen ist das verkleinerte Heck zu sehen. An der Pritsche sind die Schürzen teilweise angeklebt. Die Schürzen wurden später noch um 3,5 mm, auf die Höhe bezogen, verkürzt. Auf der Oberseite sind drei der Behälter und Kästen angeleimt.


Das Fahrgestell:
Am Rahmen des Basisbausatzes wurden die Antriebsteile, Achsen und Räder durch die Teile des Umbausatzes von Plusmodel ersetzt. Die Besonderheiten des Umbausatzes wurden bereits in der Baubeschreibung des Allrad-Koffers aufgeführt.
Das Heck"blech" des Wagens wurde verkleinert. Auf dem Foto der Baugruppen ist das zu sehen.
Die Abschlepphaken wurden mit den Öffnungen nach unten montiert. Zusätzlich erhielten beide Haken über den Öffnungen noch Sicherungen aus 0,4 mm Kupferdraht.
Die Halter des Pritschenbodens wurden stumpf auf die Quer- und Langträger aufgeleimt. Nach dem aushärten der Klebestellen wurden alle Halter mit einer Trennscheibe der Minibohrmaschine auf eine Höhe von 3,5 mm gekürzt.

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Das Bild: Der Allrad-Umbausatz von Plusmodel ist aus Resin gefertigt. Einige neue Antriebsteile und neue Räder wurden eingebaut. Das Führerhaus wurde ebenfalls etwas umgebaut und an den neuen, verkürzten Radstand angepasst. Die Ätzteile werden für die Befestigung der hinteren Federpakete benötigt. Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Das Reserverad mit 8-Loch Felge wurde aus einer Vorderradfelge vom Basisbausatz erstellt. Der Reservereifen und der Halter wurden vorlackiert und erst nach der Fertigstellung des Fahrgestells eingebaut. Das gleiche gilt übrigens auch für den Motor.
Die aus Resin gefertigten Räder von Plusmodel wurden mit dem Pinsel gestrichen. Der Rahmen wurde mit einer Mischung aus weißer Grundierung und Mattschwarz Nr.8 grundiert. Das verwendete Dunkelgelb wurde aus Sandgelb Nr.16 und Lederbraun Nr.84 gemischt.
Der Auspuff bekam eine Farbe und Struktur die aus Rost Nr.83, Eisen Nr.91 und sehr feinem Holzmehl angemischt wurde.
Das gesamte Fahrgestell wurde zum Schluss mit schwarzer Acrylfarbe mehrfach gewaschen. An den diversen Getriebe- und Differentialgehäusen wurden noch einige Ölspuren aufgepinselt. Das gebrauchte Öl wurde aus Schwarz Seidenmatt Nr.302, glänzendem Klarlack und sehr wenig Silber Nr.90 angemischt. Einige Flugrostspuren wurden wieder mit verdünnter Acrylfarbe (Siena gebrannt) aufgebracht.

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38 Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38

Das Führerhaus und die Motorhaube:
Der Kühlergrill stammt vom Blitz 3t S Omnibus von Azimut. Die mangelhafte Fertigungsqualität dieses Teils fällt beim gepanzerten FlaK-Blitz nicht weiter auf. Der Kühlerpanzer verdeckt den Kühler vollständig. Das komplette Kühler- und Stossstangenteil vom Kofferwagen kam in die Teilekiste.
Die Kühlerpanzerung entstand aus vier grösseren Platten die mit Distanzplättchen miteinander verleimt wurden. Die Befestigung an der Kühlermaske bzw. der Stossstange erfolgte mit drei massiven Streben die noch mit mehreren Nieten versehen wurden.
Vom Basisbausatz wurden nur das Haubendach, der Kühlerverschluss, das Armaturenbrett und der verschmälerte Führerhausboden genutzt. Die Seitenteile und die Stossstange lieferte der Allrad-Umbausatz von Plusmodel.

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Das Bild: Die Scharniere aus dem Ätzteilsatz von Aber, Art.Nr.35A39 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Der Rest der Kabine wurde aus Plastiksheet scratch gebaut. Auf den Italeri-Boden wurde ein zusätzlicher Boden aufgeklebt. An diesen Boden wurden die aus Plastik ausgeschnittenen Türteile und die Rückwand angeleimt. Die eigentlichen Türen wurden von aussen auf die Seitenteile aufgeklebt. Die Türgriffe entstanden aus Kupferdraht, die Scharniere lieferte der Satz Nr.35A39 von Aber.
Die 1,2 mm Nieten (Resin-Teile) im Kühlerpanzer, an der neuen "Frontscheibe" und am Fenster in der Rückwand stammen aus dem Satz Nr.001 von CMK. In diesem Satz sind übrigens auch eine geätzte Bohrschablone und ein Bohrer enthalten.
Zwei Handgriffe an der oberen Kante der Rückwand wurden aus 0,3 mm Draht gefertigt.

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38


Die Trittstufen unter den Türen wurden aus je drei Plastikstücken ausgeschnitten und zusammengeleimt. Die Trittbretter wurden mit Riffelblech von Extratech, Art.Nr. 35033 belegt.
Die Peilstäbe wurden aus Kupferdraht und Stabilit-Express gebaut. Der Notek-Tarnscheinwerfer wurde auf einen aus Kupferblech ausgeschnittenen, einfachen Halter geleimt. Die vorderen Kennzeichenhalter wurden wieder aus Plastiksheet ausgeschnitten und mit Sekundenkleber angeleimt. Nicht zu übersehen: Die Nummernschilder waren vorn tatsächlich beidseitig angebracht.
Im Innenraum der Kabine sind lediglich das Lenkrad und die Sitzbank eingebaut. Auf eine weitere Detaillierung im Innenraum wurde bewusst verzichtet. Sehen kann man davon später sowieso nichts mehr.
Die Kennzeichen der Luftwaffe (WL-554199) wurden aus dem schon öfter verwendeten Decalsatz Nr.35476 von Elefant zusammengestückelt. Die Anschriftentafel auf der Fahrertür stammt vom Basisbausatz. Auf dem Vorbildfoto ist unter den Gewichtsanschriften noch ein Kreis mit einer nicht zu deutenden Inschrift zu sehen. Was ist das ??
Nachdem der Innenraum bemalt wurde, kam das passend ausgeschnittene Dach auf das Führerhaus. Die Aussenbemalung wurde diesmal mit dem Pinsel in zwei Schichten durchgeführt.

Die Pritsche:
Die Seitenwände wurden z.T. durch Gitterroste ersetzt. Die aus selbstgebauten L-Profilen angefertigten Rahmen der Roste wurden komplett aus Plastiksheet gebaut. Das Gitter wurde aus simplen Kunststoff-Fliegengitter ausgeschnitten und in die Profile geleimt.
Da die Pritsche um gute 3 mm nach vorn verschoben wird, mussten an der Unterseite des Bodens neue Auflagen für die an den Fahrgestell-Querträgern angeklebten Halter angeleimt werden. Dafür wurden sechs rechteckige Stücke Plastik verwendet.
Die restlichen Aufbauteile an Stirn und Heck, die Schürzen und die Trittstufen unterhalb der Ladefläche entstanden ebenfalls aus Plastiksheet. Die Trittbügel unterhalb der Stufen wurden aus 0,8 mm Neusilberdraht gebogen. Die Stufen wurden wieder mit dem aus Messing geätzten Riffelblech von Extratech belegt.
Am Heck wurden ein selbstgebautes Kolonnenfahrgerät, ein aus Messingblech geschnittener Kennzeichenhalter und ein Bremslicht aus dem Basisbausatz angeklebt.

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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Satz "Deutscher Soldat mit Zelt" von Tamiya, Art.Nr.35074 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Auf der Ladefläche wurden noch mehrere Behälter und Kisten untergebracht. Die beiden Kisten an der heckseitigen Bordwand wurden aus zwei gleichen Zurüstsatzen von Tamiya entnommen. Ein Satz Nr.35074 lieferte auch das links vorn abgestellte Funkgerät. Der Kopfhörer entstand im Eigenbau aus Kupferlitze, Draht und Stabilit-Express.
Der flache Behälter für die Ersatzrohre war im FlaK-Bausatz von Tristar enthalten.
Der Staukasten hinter der fahrerseitigen Bordwand wurde aus Plastiksheet gebaut. Der Verschluss entstand aus Messingblech.
Die Handwaffen mit Zubehör stammen wieder einmal aus dem bekannten "Waffensatz Deutsche Infanterie" von Tamiya. Verwendet wurden:

Die Patronenhülsen wurden aus Messingdraht angefertigt.
Den Stahlhelm und den Feldbecher spendete die Bastelkiste. Die gehörten wohl zu den Figuren aus den diversen Blitz-Bausätzen von Italeri. Der Spaten stammt vom Koffer-Blitz. Der als Wasserkanister bemalte Einheitskanister wurde dem immer gern verwendeten Satz "Deutsche Fässer und Kanister" von Tamiya Nr.35186 entnommen.
Alle Klein- und Zubehörteile wurden mit dem Pinsel mit diversen Farben von Revell bemalt.

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38

Die 2 cm FlaK 38:
Die auf der Pritsche aufgestellte FlaK stammt von Tristar und wurde weitgehend aus dem Karton heraus gebaut. Die veränderungen beschränkten sich quasi auf etwas "Kosmetik" und die Neuanfertigung der Befestigungen für die Montage auf der Pritsche.
Die Bohrung in der Rohrmündung wurde mit einem Fräser der Minibohrmaschine (im Handbetrieb) noch etwas erweitert. Die auf der Mündung angedeuteten Rauchabzüge wurden mit einem 0,4 mm Bohrer, ebenfalls im Handbetrieb, aufgebohrt und bearbeitet. Ein Metallrohr wäre natürlich die bessere Lösung....
Das Rohr wurde nit einer Mischung aus Schwarz Seidenmatt Nr.302 und Eisen Nr.91 angestrichen. Nach dem aushärten der Lackierung wurde das Rohr noch mit Graphitstaub abgerieben (vom Bleistift).

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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Tristar-Bausatz für die 2 cm FlaK 38 mit dem Sonderanhänger 51, Art.Nr.35010 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.

Das Visier wurde ebenfalls aufgebohrt. Das eingesetzte Glas wurde aus einem durchsichtigen Gussast gewonnen. Vor dem Visier, quasi auf der Schutzschildseite, wurde noch eine geöffnet dargestellte Abdeckklappe angeklebt (Plastiksheet).
Die Schutzschilde sind erstaunlich dünn gespritzt. Die Kanten wurden trotzdem noch mit etwas feinem Schleifpapier bearbeitet.
Die Standfüsse am Rahmen wurden geändert. Als Vorbild diente die Befestigung des Geschützes auf dem FlaK-Maultier von Italeri. Von den runden Füssen wurden nur die "Stifte" verwendet, die runden "Platten" wurden weggeschnitten.
Aus Plastiksheet wurden drei rechteckige Platten ausgeschnitten (ca. 8 x 5 mm). Darin befinden sich je fünf Bohrungen: Eine mittig (2 mm), je eine an jeder Ecke (0,8 mm). Mit der mittigen Bohrung wurden die Platten am Rahmen der FlaK, in den eingeklebten "Stiften" angeleimt. Die äusseren Bohrungen der neuen Füsse nehmen je einen Schraubenkopf aus einem Satz von Legend auf.
Der Bausatz von Tristar kann natürlich auch durch die Produkte von Tamiya oder Italeri (falls noch zu bekommen) ersetzt werden. Der Teilesatz von Tristar ist allerdings, von der spritzgusstechnischen Ausführung und der Detaillierung her gesehen, der beste. Die "beliebten" Auswerferstellen an den Bauteilen gibt es so gut wie gar nicht. Die Schilder sind von Haus aus schon sehr dünn. Bestens.
Allerdings ist der Bausatz auch der mit Abstand teuerste Teilesatz. Da müssten eigentlich auch noch ein paar zusätzliche Magazine machbar sein....
Das Geschütz (nicht das Rohr) wurde zunächst mit einem etwas aufgehellten Panzergrau lackiert. Später wurde etwas selbst angemischtes Dunkelgelb locker und nicht deckend auf die äusseren Teile aufgetragen. Das zweifache Washing mit schwarzer Acrylfarbe, das blanke Metall (Bleistift) und die Rostspuren (Acrylfarbe Siena gebrannt) vervollständigten die Lackierung.
Auch wenn es nicht so aussieht: Die auf der Pritsche aufgeleimte FlaK ist tatsächlich um 360 Grad drehbar.

Der Anhänger:
Der im Bausatz der FlaK enthaltene Sonderanhänger 51 wurde mit einem scratch gebauten Aufbau für den Transport von Munition und Ausrüstung versehen. Ein konkretes Vorbild hat dieser Aufbau nicht, hier hat meine Feldwerkstatt etwas improvisiert. Auf dem Vorbildfoto ist auch kein Anhänger zu sehen.
Der Bretteraufbau entstand aus übriggebliebenen Sitzbänken der Pritschenaufbauten aus den Italeri-Bausätzen. Die Handgriffe wurden aus Kupferdraht gebogen. Die Scharniere spendete der auch an der Kabine genutzte Ätzteilsatz von Aber. Die Verstärkungen an den Kanten wurden aus Plastiksheet ausgeschnitten.
Der hintere Träger wurde aus einem Gussast zurechtgefeilt. Im vorderen Bereich wurde unter dem Boden der "Kiste" ein kleines Stück Plastik angeleimt. Diese Stück wurde in Lage und Grösse so bemessen, das es am Rahmen des Anhängers exakt in die vordere Geschützhalterung passt.
Der gesamte Aufbau ist nicht mit dem Anhänger verleimt. Das Teil kann also komplett abgenommen werden. Das FlaK-Geschütz könnte also auch wieder auf dem Anhänger verlastet werden.
Der komplette Anhänger wurde mit dem Pinsel in einem aufgehellten Panzergrau lackiert. Die Holzkiste bekam noch diverse Spuren aus hellbrauner Farbe. Die Nagelköpfe wurden mit einem Bleistift aufgebracht.

Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38

Fazit:
Ohne gewisse Kompromisse einzugehen, kann man diesen LKW nicht bauen. Ein einziges, auch noch eher kleines Bild, ist halt sehr wenig. Bei der Ausrüstung und Aufteilung der Pritsche muss man halt seine Phantasie etwas bemühen.
Auf alle Fälle ist ein gewisses modellbauerisches Geschick für einen Nachbau von Nöten. Die Anzahl der verwendeten Teilesätze und vorallem der unumgängliche Eigenbau vieler Teile dürften dies wohl deutlich machen.
Die Kosten sind auch nicht unerheblich. Mit rund 50 - 60 Euro, je nachdem was schon vorhanden ist und nach der genutzten Einkaufsquelle, muss man halt schon rechnen.
Auf alle Fälle hat der Bau des LKW für eine Menge Bastelspass gesorgt. Das ist definitiv etwas anderes als einen Teilesatz einfach nur aus der Schachtel heraus zusammenzukleben.
Der Vollständigkeit halber: In der Ausgabe Nr.29 (April/Mai 2003) der Zeitschrift "Steelmasters" wird ein Modell dieses Fahrzeuges im Massstab 1:48 vorgestellt. Allerdings hat der Erbauer dieses Modells das falsche Fahrgestell verwendet.

Die Kosten:
Die Allradteile von Plusmodel wurden im Mai 2004 für 18,04 Euro bei SGK-Modellbau in Braunschweig eingekauft. Der Basisbausatz schlug im Mai 2004 mit 15,35 Euro ins Kontor.
Die Ätzteile von Aber und die Waffen von Tamiya wurden bereits mehrfach verwendet und waren bereits vorhanden. Die Nieten von CMK und die Schrauben / Muttern von Legend waren im Juni 2004 für 6,55 Euro bzw. 7,16 Euro bei SGK zu bekommen. Für das Riffelblech von Extratech gingen im August 2004 nochmal 3,70 Euro über den Tresen.
Das als Spenderfahrzeug für die Pritschenbauteile genutzte Maultier von Italeri, Art.Nr.6221, wurde im Mai 2004 bei Modellbau Kölbel in Braunschweig für 10,90 Euro als Sonderangebot erworben (Bei dem Preis wurden natürlich gleich mehrere eingekauft).


Opel Blitz 3t A mit 2 cm FlaK 38


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