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Der von mir montierte Blitz Kofferwagen mit Allradantrieb.
Die wichtigsten Daten zum Bausatz:
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Nichts was wirklich herausragt . |
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Der Zusammenbau des Führerhauses. |
Allgemein:
Mein Blitz 3 Tonner von Italeri erhielt einen Allradantrieb. Bildliche Ansichten des 4x4 Blitz finden sich in dem Buch "Die Lastkraftwagen der Wehrmacht" von Reinhard Frank und in dem recht bekannten Werk "Opel im Kriege" aus der Reihe "Waffen-Arsenal". Im Original ist ein Blitz Allrad-Koffer im Panzermuseum Munster zu sehen.
Mein Modell ist, wie auch das Werkstatt-Maultier, der Luftwaffe zugeordnet. Auf eine Inneneinrichtung des Koffers wurde bewusst verzichtet. Da der Wagen als "geschlossenes" Modell für die Vitrine gebaut wurde, wäre eine kaum sichtbare Ausstattung pure (Geld)Mittelverschwendung gewesen. Bei einem Dioramen-Modell wäre die Verwendung der Funkausrüstung von Verlinden möglich.
Die Lackierung wurde wieder mit den Farben von Revell ausgeführt, für die Schmutzspuren wurden verdünnte Acrylfarben verwendet.
Das Fahrgestell:
Am Rahmen des Basisbausatzes wurden die Antriebsteile, Achsen und Räder durch die Teile des Umbausatzes von Plusmodel ersetzt. Die Resinteile passten nach dem Entgraten problemlos an das Italeri-Fahrgestell. Der ebenfalls aus Resin gefertigte Querlenker an der Vorderachse wurde durch ein selbstgebautes Teil aus Draht ersetzt. Geklebt wurde mit Sekundenkleber.
Zu beachten ist: Beim Allrad-Blitz wurde die Vorderachse etwas weiter nach hinten, zur Wagenmitte hin versetzt. Am Italeri-Rahmen werden die vorderen Federböcke der Vorderachse vollständig entfernt. Die neuen Plusmodel-Böcke müssen sich genau auf der Höhe der vorderen Halter für den Motorblock befinden. Ansonsten gibt es beim Einbau der Antriebswelle vom Verteilergetriebe zur Vorderachse eine unangenehme Überraschung: "Die ist ja viel zu kurz". Ist sie nicht....
Es empfiehlt sich die geradezu winzigen Skizzen des Umbausatzes einzuscannen, zu vergrössern und auszudrucken.
Inzwischen wurde der Umbausatz auch beim 2 cm Flak-Blitz verwendet.
Die im Umbausatz enthaltenen Zusatzfedern für die Hinterachse wurden mit Drahtstiften mit den Bausatzfedern verbunden und verklebt. Beide Achsen wurden ebenfalls mit Drahtstiften in den Federpaketen eingeklebt.
Die Abschlepphaken wurden mit den Öffnungen nach unten montiert. Zusätzlich erhielten beide Haken über den Öffnungen noch Sicherungen aus 0,4 mm Kupferdraht.
Etwas ärgerlich sind die grossen Angüsse an den neuen Rädern. Die umfassen fast ein Drittel der Lauffläche und sind auch noch ziemlich dick geraten. Es war kaum möglich die Angüsse ohne Beschädigung der Lauffläche sauber zu entfernen. Die Profile wurden zum Teil nachgeschnitten und rundherum etwas angefeilt.
Das Reserverad mit 8-Loch Felge stammt aus einem Blitz-Rädersatz von The Show Modelling.
Die Reifen erhielten einen mattschwarzen Anstrich, die Felgen wurden in der panzergrauen Farbe angestrichen. Der Rahmen wurde mit einer Mischung aus weißer Grundierung und Mattschwarz Nr.8 gebrusht. Der Auspuff bekam eine Farbe und Struktur die aus Rost Nr.83, Eisen Nr.91 und sehr feinem Holzmehl angemischt wurde.
Das gesamte Fahrgestell wurde zum Schluss mit schwarzer Acrylfarbe mehrfach gewaschen. An den diversen Getriebegehäusen wurden noch einige Ölspuren aufgepinselt. Einige Flugrostspuren wurden wieder mit verdünnter Acrylfarbe aufgebracht.
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Das linke Bild: Die neuen Antriebsteile von Plusmodel sind am Italeri-Rahmen angebracht. Der Auspuff wurde vor der Befestigung am Rahmen vorlackiert.
Das rechte Bild: Das Fahrgestell ist fertiggestellt. An der Kabine sind noch einige Arbeiten erforderlich, die zusätzliche Staukiste ist schon montiert. Der Kofferaufbau war noch in der Lackiererei. Der Kurbelmast ist jedoch fast fertiggebaut.
Das Führerhaus und die Motorhaube:
Der Zusammenbau des Führerhauses ist schon beim Basisbausatz eine ziemlich nervige Angelegenheit. Bei der Allradversion müssen die Türen, die Trittbretter, die Kotflügel mit den seitlichen Hauben und die Stoßstange verändert werden.
Die Bauteile des Basisbausatzes wurden nach der Skizze des Umbausatzes zerschnitten. Für die Verbindung zwischen den überarbeiteten Teilen wurden wieder mehrere Streifen Plastiksheet und kleine Blechwinkel verwendet. Trotzdem mussten zwei Stellen nach dem verleimen noch gespachtelt und verschliffen werden.
In der Führerhausrückwand wurden noch einige "Profile" aus Plastiksheet angebracht. Am Armaturenbrett wurde eine Waffenhalterung aus 0,4 mm Kupferdraht eingeklebt. Darin befindet sich ein Karabiner 98k.
Am Führerhausboden, neben dem Schalthebel, wurde noch der aus 0,4 mm Draht angefertigte Hebel für die Zuschaltung des Allradantriebes eingeklebt.
Grundiert wurde wieder mit der schon beim Fahrgestell verwendeten Mischung. Der gesamte Innenraum erhielt eine mittelbraune Lackierung. Die Hebel und das Lenkrad bekamen einen mattschwarzen Anstrich.
Die Anbauteile am Führerhaus:
Unter der Stoßstange wurde noch ein aus Kupferblech und Draht (Splint) angefertigtes, vereinfachtes Zugmaul montiert.
Der Aussenspiegel wurde aus Kupferdraht und etwas Blech gelötet.
Die angespritzten Türgriffe und die Scheibenwischer wurden ebenfalls durch aus Draht gefertigte Teile ersetzt.
Für den auf der Fahrerseite angebrachten Spaten wurde noch ein Halter aus dünnem Blech unterhalb der Fenstersäule angeklebt. Am Spaten ist keine derartige Halterung angespritzt, der Eigenbau ist also schon notwendig.
An der Frontscheibe und an den Seitenscheiben wurden noch die Rahmen nachgerüstet. Diese Rahmen entstanden aus zusammengelöteten und flachgeschliffenem Draht.
Der an der Fenstersäule angebrachte Zusatzscheinwerfer bekam noch ein Glas. Das war mal die Verglasung einer Lokomotivlaterne der Baugrösse H0, Massstab 1:87.
Einige der bei den Fernraketenbatterien verwendeten "Blitze" verfügten teilweise über eine zusätzliche Staukiste die auf dem Dach des Führerhauses montiert wurde. Die bei meinem Wagen angebrachte Kiste entstand aus einigen Furnierstreifen und etwas verdrillter Kupferlitze (Trageschlaufen). Die Befestigung auf dem Dach erfolgte mit zwei U-förmig gebogenen Blechen in denen die unteren Bohlen der Kiste geführt werden.
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Der Kofferaufbau:
Der Koffer wurde weitgehend aus der Schachtel heraus gebaut. Die Anbauteile wurden z.T. noch etwas verfeinert.
Am Kurbelmast wurden die Seilzüge aus dünner Kupferlitze angeklebt. Der Mast und die Sternantenne erhielten einen dunkelgrünen Anstrich. Die Seilzüge wurden mit einer Mischung aus Eisen Nr.91 und Schwarz Seidenmatt Nr.302 lackiert.
Die beiden Treppen wurden in einem schmutzigen Holzbraun angepinselt. Diese Teile wurden in den Halterungen am Koffer lediglich eingehängt.
Da eine Inneneinrichtung fehlt, wurden die Fenster von innen mit den auch beim Vorbild vorhandenen "Rollos" verschlossen. Diese Rollos enstanden aus etwas dünnem, grau lackierten Stoff der an den Wänden angeklebt wurde.
In den seitlichen Halterungen an der rechten Wagenseite wurden noch fünf weitere Antennenstäbe untergebracht. Diese Stäbe wurden aus 0,6 mm Neusilberdraht abgelängt und grün angestrichen.
Das an der Stirnseite des Koffers "angerödelte" Abschleppseil wurde aus dünner Kupferlitze angefertigt.
Die Waffe:
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Tamiya Waffensatz Deutsche Infanterie, Art.Nr.35111 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. Eines der enthaltenen MG 34 wurde inzwischen auch beim Blitz S Pritschenwagen verwendet. |
Die Waffenausrüstung beschränkt sich auf den im Führerhaus deponierten Karabiner 98k. Das Gewehr wurde dem bekannten Waffensatz von Tamiya entnommen. Der Tragegurt entstand aus dünn geschliffenem Draht. Die Lackierung des Karabiners erfolgte mit dem Pinsel mit diversen Revell-Farben.
Fazit:
Der Italeri-Bausatz lässt sich aus der Schachtel heraus fast völlig problemlos montieren. Ausnahme ist mal wieder die Kabine. Durch die Verwendung des Umbausatzes von Plusmodel verkompliziert sich das ganze noch. Aber allzu einfach macht ja auch keinen Spaß. Die Verkaufspreise von rund 15 bzw. 18 Euro gehen durchaus in Ordnung.
Die vom Basisbausatz übriggebliebenen Reifen, Felgen, Achsen und sonstigen Teile bereichern erstmal wieder die Bastelkiste. Eines der Räder wurde inzwischen beim Blitz S Pritschenwagen als Ladegut verwendet.
Die Kosten im September 2003:
Der Basisbausatz von Italeri und die Allradteile von Plusmodel wurden im September 2003 für 14,40 Euro, bzw. 18,60 Euro bei SGK-Modellbau in Braunschweig erworben.
Weitere Zurüstsätze die verwendet werden können:
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