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Der von mir montierte Blitz S mit der Hochpritsche.
Die wichtigsten Daten zum Bausatz:
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Diverse Ausrüstungsgegenstände der beiden im Karton befindlichen Figuren. |
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Wie immer: Der Zusammenbau des Führerhauses. |
Allgemein:
Den Standard Opel Blitz 3 Tonner LKW mit Hinterachsantrieb dürfte wohl so ziemlich jeder kennen. Fotos des LKW findet man z.B. in "Die Lastkraftwagen der Wehrmacht" von Reinhard Frank und in dem recht bekannten Werk "Opel im Kriege" aus der Reihe "Waffen-Arsenal".
Mein Panzergrau lackiertes Modell wurde mit diversen scratch gebauten Teilen noch etwas besser detailliert. Die Pritsche wurde mit einer Beladung aus Ölfässern, Kanistern, Reifen und anderem "Kleinkram" versehen.
Die Kennzeichen der Luftwaffe wurden aus diversen Decalsätzen zusammengestückelt. Die Felgen an der Vorderachse wurden durch selbstgefertigte Umbauteile ersetzt.
Die Lackierung wurde wieder mit den Farben von Revell ausgeführt, für die Schmutzspuren wurden verdünnte Acrylfarben verwendet. Der (Kreide)Staub wurde mit einem Pinsel aufgebracht.
Noch eine Anmerkung: Das Bild auf dem Karton kann man getrost vergessen. Das ist nämlich spiegelverkehrt abgedruckt. Deutlich wird das beim betrachten des "Opel Blitz" Schriftzuges auf der Kühlermaske.
Das Fahrgestell:
Das Fahrgestell wurde weitgehend aus dem Karton heraus montiert. Der Motor, der Kühler, der Auspuff und der Reservereifen wurden separat vorlackiert und erst nach der Farbgebung des Rahmens angeklebt.
Etwas merkwürdig ist die "Aufteilung" der Felgen an den Achsen: vorn späte 8-Loch-, hinten frühe 6-Loch Felgen. Ersatz bietet sich z.B. in Form der 8-Loch Felgen von MR-Models, Art.Nr. 35140, an. Kostenpunkt: 16 Euro zzgl. VK, erhältlich z.B. bei MAKO-Modellbau.
Bei meinem Modell wurden die ursprünglich montierten, vorderen Achtlochfelgen im August 2004 gegen selbstgefertigte 6-Loch Bauteile ausgetauscht. Die demontierten Achtlochfelgen bekam der MB-L701 Lizenz-Blitz.
Die neuen Felgen entstanden aus ehemaligen 6er Hinterradfelgen die mittlerweile in grösserer Zahl in der Bastelkiste eingelagert wurden. Die Radmuttern stammen aus einem Schrauben/Muttern Satz von Legend (Resinteile). Die Naben und die Rückdeckel stammen von Italeri und wurden ebenfalls aus dem Ersatzteilfundus entnommen.
Der Wagen ist jetzt also komplett mit den "alten" Felgen ausgerüstet. Dazu passt auch das die Hinterachsfederung nur einfach ausgeführt ist. Die Zusatzfedern gab es auch erst bei späteren Fahrzeugen.
Das Washing wurde mit schwarzer Acrylfarbe durchgeführt. Für die Flugrostspuren wurden stark verdünnte Acrylfarben in diversen Brauntönen verwendet. Die Reifen wurden mit einer Mischung aus Revell Braun Nr.88, Klarlack Matt Nr.2 und etwas Verdünnung behandelt.
Das Führerhaus und die Motorhaube:
Auch diese Teile wurden zunächst aus dem Karton heraus montiert. Für die Ausgestaltung des Innenraumes wurden auch die diversen Ausrüstungsgegenstände der beiden mitgelieferten Figuren verwendet. Die beiden etwas statisch wirkenden Soldaten kamen erstmal in die Bastelkiste.
Die beiden Türen am Führerhaus wurden in geöffneter Stellung fest verleimt. An der Führerhausrückwand wurden noch einige "Profile" aus Plastiksheet angebracht. Die Heckscheibe wurde fest eingeleimt, verspachtelt und mit einem Bullauge versehen. Das Glas für das Bullauge spendete der Aussenspiegel aus dem Bausatz.
An der Rückwand wurde auch ein Kleiderhaken aus Draht angeklebt. Am Haken wurde eine der Feldmützen angehängt.
Die an der Fahrerseite angedeutete Pedalerie wurde mit der Kleinbohrmaschine abgeschliffen. Die neuen Pedale wurden im Eigenbau aus Kupferdraht und Blech nach Vorbildfotos erstellt.
Die MPi 40, eine Magazintasche für die 40er, ein Seitengewehr, ein Essgeschirr und eine Feldflasche wurden auf der Sitzbank platziert. Die Tragegurte der Waffen wurden aus flachgeschliffenem Draht und Zwirn angefertigt und mit Sekundenkleber befestigt.
Am Armaturenbrett wurde eine Waffenhalterung aus 0,4 mm Kupferdraht eingeklebt. Darin befindet sich der Karabiner 98k der beim Basisbausatz mitgeliefert wird. An der Halterung hängt auch ein mit einem Trageriemen aus Draht versehener Gasmaskenbehälter.
Alle Teile wurden mit dem Pinsel mit diversen Revell-Farben angestrichen.
Wie bei den Italeri-Blitz Führerhäusern schon fast üblich: mehrere Stellen mussten nach dem verleimen noch gespachtelt und verschliffen werden.
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An der Außenseite der Kabine wurden die auch beim Werkstatt-Maultier und beim Blitz Allradkoffer zusätzlichen bzw. veränderten Teile montiert:
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Die zur Fenstersäule liegende Halterung der Spitzhacke wurde durch ein aus Kupferlitze und Blech gefertigtes Eigenbauteil ersetzt. Als Vorbild diente ein Ätzteil aus einem Set von Eduard. Auf der Fahrerseite wurde die angespritzte Halterung am Blatt des Spatens abgeschliffen. Der neue Halter wurde wieder aus Blech ausgeschnitten, gebogen und mit Sekundenkleber angeleimt.
Grundiert wurde mit der schon beim Fahrgestell verwendeten Mischung aus weisser Grundierung und Mattschwarz Nr.8 . Der gesamte Innenraum erhielt eine mittelbraune Lackierung. Der lackierte Boden des Führerhauses wurde später wieder etwas angeschliffen und mit schwarzer Acrylfarbe behandelt. Dadurch kommen die geriffelten und profilierten Bodenbleche gut zur Geltung.
Die Schalt- u. Handbremshebel, die Pedalerie und das Lenkrad bekamen einen mattschwarzen Anstrich. Die Instrumente wurden Mattschwarz und Weiss abgesetzt. Zwei Kontrollleuchten bekamen einen Tupfer roter Farbe.
Die zusätzliche Waffe:
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Tamiya Waffensatz Deutsche Infanterie, Art.Nr.35111 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Von den im Führerhaus abgelegten Waffen abgesehen, wird zusätzlich noch ein MG 34 (Achtung Tiefflieger !) mitgeführt. Das auf dem Führerhaus abgelegte MG stammt aus dem schon bekannten Waffensatz von Tamiya. Die Mündung wurde aufgebohrt. Auf der Sitzbank an der Stirnseite der Pritsche wurden noch zwei Trommelmagazine platziert.
Das ebenfalls auf der Pritsche abgelegte Dreibein wurde in zusammengeklappter Stellung montiert. Die unteren Teile der Beine wurden gekürzt und neu angeleimt.
Die Pritsche und die Beladung:
Die Bauteile der vier Bordwände weisen innen zahlreiche, recht tiefe Auswerferstellen auf. Wenn die Pritsche offen, also abgeplant dargestellt werden soll, empfiehlt sich das verspachteln und verschleifen der "Löcher". Das ist zwar etwas mühsam und zeitaufwendig, kommt dem Finish des fertiggestellten, abgeplanten Modell aber sehr entgegen.
Die neu gebauten Spriegel wurden aus 0,6 mm Neusilberdraht gebogen und abgelängt. Zusätzlich wurden noch die Halterungen für die abgenommenen Spriegel angebracht. An der stirnseitigen Bordwand wurden zwei U-förmig gebogene Bleche angeklebt. Die seitlichen Bordwände bekamen je eines dieser Bleche. Als Anhalt für die Lage der Bleche diente das dem Bausatz beigefügte Spriegelteil. Auf den Blechen wurden noch je zwei Schraubenköpfe aufgeklebt. Diese Schrauben lieferte der Show Modelling Rädersatz (Radmuttern).
Am Spriegelhalter an der rechten Bordwand wurde noch ein Stahlhelm angehängt. Der Kinnriemen des "Knitterfreien" wurden aus flachgeschliffenem Draht und Zwirn angefertigt und mit Sekundenkleber befestigt.
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Fässer- und Kanisterbausatz von Tamiya, Art.Nr.35186 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Die sechs Schmierölfässer, die 12 Sprit- und vier Wasserkanister stammen aus dem "German Fuel Drum"-Set von Tamiya. Die Kanister und Fässer erhielten einen grauen Anstrich. An den Wasserkanistern wurden die beim Vorbild vorhandenen weißen Kreuze aufgebracht.
An den Fässern wurden die Ringe mit einer Mischung aus Rost Nr.83 und Eisen Nr.91 abgesetzt. Alle Behälter bekamen noch ein Washing mit verdünnter schwarzer Acrylfarbe. Einige Ölspuren wurden mit einer Mischung aus glänzendem Klarlack und einem Tupfer brauner Farbe dargestellt.
Die beiden im Tamiya-Bausatz enthaltenen Handpumpen wurden ebenfalls auf der Pritsche untergebracht. Dafür wurde eine kleine Holzkiste aus Furnierstreifen zusammengeleimt. Die Trageschlaufen entstanden aus verdrillter Kupferlitze. In der provisorischen Werkzeugkiste wurden auch noch folgende Teile untergebracht:
Die beiden auf der Ladefläche untergebrachten Reifen und Felgen blieben beim Bau des Allrad-Blitz übrig (6-Loch Felge), bzw. stammen aus einem Rädersatz von The Show Modelling (8-Loch Felge).
Die zusammengerödelte Plane entstand aus zwei Planenbauteilen der Italeri-"Blitze". Das zweite Bauteil blieb beim Allrad-Kofferwagen übrig. Beide Teile wurden längs halbiert, verleimt und ein wenig verspachtelt. Nach dem überschleifen bekam die "Rolle" einen Panzergrauen Anstrich. Die Riemen wurden Lederbraun abgesetzt.
Die an der vorderen Stirnwand angebrachte Sitzbank dient als provisorischer Stand für den MG-Schützen. Auf dem Brett wurden noch einige Patronenhülsen (abgelängter Messingdraht) und die beiden schon erwähnten Trommelmagazine für die Waffe angebracht.
Die nicht montierten, holzbraun angestrichenen "Bretter" der anderen beiden Sitzbänke fanden auch noch einen Platz auf der Pritsche.
Für die Handpumpen wurde noch ein Schlauch gebaut. Dieses Teil wurde aus Lötzinn gewickelt und mattschwarz angestrichen.
Das Abschleppseil wurde aus verdrillter Kupferlitze angefertigt und mit Eisen Nr.91 angestrichen. Anschliessend wurde noch etwas stark verdünnter "Rost" Nr.83 und schwarze Acrylfarbe aufgepinselt.
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Fazit:
Der Bausatz lässt sich aus der Schachtel heraus relativ einfach montieren. Ausser den beiden Figuren befindet sich auch eine Plane im Karton. Die geschlossene Darstellung der Pritsche ist also auch möglich.
Wenn die beim Basisbausatz mitgelieferten Ausrüstungsteile tatsächlich verwendet werden, sollte auf eine geöffnete Darstellung der Türen nicht verzichtet werden. Bei der Ausgestaltung der Kabine kann man sich doch ziemlich austoben.
Diverse Vorbildfotos und Zeichnungen waren beim weiteren, scratch gebauten Innenausbau recht hilfreich. Und letztlich soll davon nach der Fertigstellung ja auch noch etwas zu sehen sein.
Die Kosten im Oktober 2003:
Der Basisbausatz von Italeri wurde im Oktober 2003 für 14,40 Euro, bei Modellbau Kölbel in Braunschweig erworben, die Fässer und Kanister waren dort für 5,94 Euro erhältlich.
Die neuen Räder die eingebaut werden könnten, wurden ja bereits erwähnt. Weitere Zurüstsätze:
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