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Der von mir montierte Opel Blitz 3t Allrad mit der 2 cm Flak 38.
Die wichtigsten Daten zum Bausatz:
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Diverse Ausrüstungsgegenstände der beiden im Karton befindlichen Figuren. |
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Wie immer: Der Zusammenbau des Führerhauses. |
Allgemein:
Ein von Fabien Descamps gebautes Modell der 2 cm Selbstfahrlafette auf Blitz 3t A Basis wird auf der Seite Panzer-Maniacs vorgestellt.
Vom Basisbausatz wurden diesmal nur wenige Bauteile verwendet, diese mussten zum Teil auch noch etwas umgearbeitet werden. Zahlreiche Teile wurden scratch aus Plastiksheet, Blech, Draht und Metallprofilen gebaut.
Wer es etwas einfacher haben möchte, kann ein entsprechendes Modell aus einem Resin-Bausatz von Wespe erstellen. Der kostet rund 60 Euro und ist z.B. bei MAKO-Modellbau erhältlich. Allerdings ist die 2 cm Flak in diesem Bausatz nicht inbegriffen.
Für die Lackierung wurden die Enamel-Farben von Revell genutzt. Die Alterung und Verschmutzung erfolgte mit braunen und schwarzen Acrylfarben. Die mit Wasser verdünnten Acrylfarben wurden in mehreren Durchgängen in verschiedenen Mischungen aufgepinselt. Der braune "Staub" wurde mit der Airbrush aufgebracht.
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Das Bild: Der Allrad-Umbausatz von Plusmodel ist aus Resin gefertigt. Einige neue Antriebsteile und neue Räder wurden eingebaut. Das Führerhaus wurde ebenfalls etwas umgebaut und an den neuen, verkürzten Radstand angepasst. Die Ätzteile werden für die Befestigung der hinteren Federpakete benötigt. Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Das Fahrgestell:
Am Fahrgestell wurden wieder die Allradteile aus einem Conversion-Set von Plusmodel montiert. Die Besonderheiten wurden bereits in Baubeschreibung des Allrad-Koffers aufgezeigt.
Der Motor, der Kühler, der Auspuff und der Reservereifen wurden separat vorlackiert und erst nach der Farbgebung des Rahmens angeklebt. Die Achtloch-Felge des Reservereifen stammt von der Vorderachse aus dem Basisbausatz. Die originale Sechsloch-Felge kam in die Bastelkiste. Die neue Halterung für den Reservereifen wurde mittels Doppel-T Profilen aus der Bastelkiste erstellt.
Alle Baugruppen wurden mit der schon bekannten Mischung aus weißer Grundierung und etwas Mattschwarz Nr.8 grundiert. Die Decklackierung erfolgte mit einer Mischung aus Afrikabraun Nr.17 und etwas Sandgelb Nr.16 .
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Die Bilder: Links das Fahrgestell des Flak-Blitz. Die Halterungen für die Pritsche und die neu erstellte Aufnahme für den Reservereifen sind bereits montiert. Die Abschlepphaken wurden mit zwei Distanzplatten aus Plastiksheet unter dem Rahmen angeklebt. Die Achsen aus dem Umbausatz wurden zusätzlich mit Drahtstiften in den Italeri-Federn befestigt.
Rechts ist das umgebaute "Cabrio"-Führerhaus in einem frühen Rohbauzustand zu sehen. Die Wetterschutzplane wurde später noch einmal geändert, sprich etwas vergrössert. Die Scheinwerfer aus Spritzguss wurden in den Resin-Kotflügeln mit Draht verstiftet. Die Trittstufen entstanden scratch aus Plastiksheet.
Das Führerhaus und die Motorhaube:
Aus dem Italeri-Bausatz wurden nur sehr wenige Teile verwendet, diese mussten alle auch noch etwas überarbeitet und angepasst werden.
Am Hauben/Dachbauteil wurde das Dach vollständig entfernt. Die Rückwand wurde auf der Höhe der Zierleiste abgetrennt. Die Zierleiste wurde etwas flacher gefeilt und die Rückwand mit einem Streifen Plastiksheet um 3mm nach oben verlängert.
Die Sitzbank wurde mit einigen Streifen Plastiksheet etwas höher montiert. Die Lehne wurde in der Höhe um 2 mm gekürzt. Seitlich wurde die Bank etwas verschmälert und mit Spachtelmasse neu geformt.
Am Kühlergrill wurde der "Opel Blitz"-Schriftzug entfernt. Die "Kühlerfigur" wurde nicht montiert.
Am Armaturenbrett wurde wieder eine Waffenhalterung angebracht. Diese Halterung wurde aus 0,4 mm Kupferdraht, Blech und etwas Litze angefertigt. Darin befindet sich ein StuG 44 aus dem "Waffensatz Deutsche Infanterie" von Tamiya.
Das auf der Haube festgerödelte, zusammengefaltete Tarnnetz entstand aus einer alten Mullbinde, viel Farbe und einigen "Stricken" (Zwirn).
Das darauf abgelegte MG 34 stammt ebenfalls aus dem Tamiya-Waffensatz. Die Mündung und die Gurtzuführung der ungeladenen Waffe wurden aufgebohrt. Eine Gurtkiste wurde vor dem Beifahrersitz angeklebt.
Neben der Handbremse wurde noch der Hebel für die zuschaltung des Allradantriebes eingeklebt. Dieses Teil wurde aus 0,4 mm Kupferdraht und etwas Stabilit-Express gebaut.
Die alte Pedalerie wurde abgeschliffen und durch zusammengelötete Eigenbau-Teile aus Draht und Blech ersetzt.
Der Aussenspiegel wurde aus etwas Draht und Kupferblech gelötet.
Auf dem linken Kotflügel wurde der Halter für den Spaten nicht montiert. Die Schippe wurde auf der rechten Wagenseite an der Spitzhacke mit einem Seil (Zwirn) provisorisch festgerödelt.
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Das Bild: In der Bastelkiste werden immer einige Teile für die Ausrüstung der Fahrzeuge vorgehalten. |
Die Trittbretter wurden aus Plastiksheet neu erstellt. Das ausschneiden dieser Bauteile aus den Italeri-Seitenteilen kann man sich getrost ersparen. Der Eigenbau ist weniger aufwendig als das zerschnippeln der Basisteile. Die können komplett in der Bastelkiste eingelagert werden.
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Die zusammengerollten Wetterschutzplanen für die "Kabine" und die Einstiege wurden aus Papiertaschentüchern um die Halter gewickelt und mit aus Zwirn gefertigten "Riemen" versehen. Die Halter wurden aus 0,8 mm Neusilberdraht gebogen.
Alle kleineren Teile wurden mit dem Pinsel mit diversen Revell-Farben angestrichen. Die Schalt- u. Handbremshebel, die Pedalerie und das Lenkrad bekamen einen mattschwarzen und eisenfarbigen Anstrich. Die Instrumente wurden Mattschwarz und Weiss abgesetzt. Zwei Kontrollleuchten bekamen einen Tupfer roter Farbe. Die Sitzbank erhielt eine mittelbraune Lackierung. Ansonsten wurde die Mischung Sandgelb/Afrikabraun verwendet.
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Die Pritsche:
Am Pritschenboden wurden die vier senkrechten Halter für die Kotflügel vollständig entfernt.
Die seitlichen Bordwände wurden in der Höhe gekürzt. Die Beschläge der Bordwandverschlüsse wurden aus Draht und Plastiksheet neu angefertigt. Die U-förmigen Halter und Zurrösen entstanden aus 0,2 mm Messingblech (Ätzteilreste).
Die Winker wurden aus Plastiksheet (auch der Halter) und etwas Kupferlitze (E-Leitungen) gebaut.
Die Staukästen auf der Pritsche wurden im Eigenbau aus Plastikplatten erstellt. Die Handgriffe entstanden aus Draht, die Halter der Griffe aus den Resten einiger Ätzteilrahmen. Für die Beschläge wurden Ätzteile von Aber verwendet. Auf eine Beweglichkeit der Scharniere, die Aber-Teile können so montiert werden, wurde jedoch verzichtet. Die Verschlüsse der Kisten wurden wieder im Eigenbau aus Ätzteilresten gebaut.
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Das Bild: Die Scharniere aus dem Ätzteilsatz von Aber, Art.Nr.35A39 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Der Bretterbelag der vorderen Kiste, die dient auch als Sitzbank, und das Bauteil der neuen Rückenlehne wurden aus zwei nicht benötigten Sitzbänken des Basisbausatzes zugeschnitten. Die Polsterung der Lehne entstand aus etwas Stabilit-Express, die Halter wurden aus Plastiksheet angefertigt.
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Das Bild: Die unlackierten Fässer und Kanister aus dem Bausatz von Tamiya, Art.Nr.35186 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
An beiden Wagenseiten wurden noch mehrere Spritkanister unter der Pritsche befestigt. Die Kanister stammen aus einem Bausatz von Tamiya. Entsprechende Behälter gibt es bekanntlich aber auch von Pavla, Italeri und anderen Anbietern.
Die Halterungen der Kanister wurden dem "Jerrycans"-Set von Italeri entnommen. Die blieben beim Bau der Beladung für den MB L701 Lizenz-Blitz übrig.
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Bausatz für die 2 cm Flak 38 mit Sonderanhänger 51 von Tamiya, Art.Nr.35102 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Die 2 cm Flak 38:
Die Flak wurde weitgehend aus dem Karton heraus montiert. Einige Bauteile wurden allerdings noch etwas überarbeitet.
Die Mündung des Kanonenrohres wurde aufgebohrt und mit mehreren Schlitzen für den Rauchabzug versehen. Das verbessert die Optik des Plastikrohres doch erheblich. Ein Ersatz durch ein entsprechendes Metallrohr von Schatton wäre allerdings die optimale Lösung....
Die dem Bausatz beiliegenden drei Magazine wurden nicht in der Halterung am Geschütz verstaut, sondern auf der Ladefläche verteilt.
Alle Schutzschilde wurden an den Kanten noch etwas dünner geschliffen. Das Visier wurde durchbohrt und mit einem "Glas" aus durchsichtigem Rundplastik versehen. An der Vorderseite des Visiers wurde noch eine geöffnet dargestellte Abdeckklappe (Plastiksheet) angeklebt.
Noch einige Anmerkungen zum Tamiya-Bausatz: Die Bauteile des Geschütz-Spritzlings verfügten über sehr deutliche Grate. Scheinbar waren die Formen nicht exakt ausgerichtet. Besonders das Rohr musste erheblich überschliffen werden.
Bei einem Preis von mehr als 7 Euro müssten eigentlich auch noch ein paar mehr Magazine, Magazinbehälter und einige Hülsen und Patronen an den Spritzlingen sein. Die 2 cm die mal von Italeri gefertigt wurde, bot diese Goodies. Ausserdem war die Trichterförmige Mündung des Geschützrohres beim Italeri-Bausatz separat anzubringen und bereits "aufgebohrt". Die definitiv bessere Lösung.
Weitere Waffen und Ausrüstung:
Auf dem Wagen wurden auch noch einige weitere Ausrüstungsgegenstände, Handwaffen und Sprengmittel untergebracht. Aus dem beliebten Infanterie-Waffensatz von Tamiya wurden verwendet:
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Das Bild: Die unlackierten Spritzlinge aus dem Waffensatz Deutsche Infanterie von Tamiya, Art.Nr.35111 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Der Italeri-Bausatz lieferte den am Winker aufgehängten Stahlhelm, die Feldflasche und die zweite MPi 40.
Die verstreuten Hülsen der 2 cm wurden aus Draht abgelängt und messingfarben angestrichen.
Sämtliche Teile wurden wieder mit den Revell-Farben coloriert.
Sonstiges:
Die Kennzeichen der Luftwaffe wurden aus einem Decalsatz von Elefant erstellt. Der hintere, etwas dick geratene Halter wurde aus etwas Blech neu gebaut.
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Das Bild: Die Decalbögen aus dem Satz Nr.4 "Deutsche Nummernschilder, Luftwaffe" von Elefant, Art.Nr.35476 . Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert. |
Fazit:
Die Selbstfahrlafette auf Blitz A-Basis ist ein Modell das sehr viel Bastelspass bereitet hat. Der Ein- und Anbau der Teile aus den diversen Rüstsätzen brachte eigentlich keine nennenswerten Probleme. Der gesamte Zusammenbau war eine eher einfache Geschichte.
Eine gewisse Portion Phantasie und etwas Geschick ist beim erstellen der scratch gebauten Teile schon notwendig.
Die investierten Kosten von rund 60 Euro, für einen eher spartanischen LKW, dürften bei manchem Modellbauer wohl Kopfschütteln hervorrufen. Schüttelt ruhig, macht mir nix aus.
Und: Der Waffensatz, diverse Rohmaterialien, die Farben etc., sind da noch nicht mal eingerechnet. Rein finanziell betrachtet, dürfte der Wespe-Bausatz wohl die preisgünstigere Lösung sein....
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Die Kosten im November/Dezember 2003:
Alle verwendeten Teilesätze wurden zum genannten Zeitpunkt bei SGK-Modellbau in Braunschweig erworben.
Den Basisbausatz von Italeri gab es für 15,35 Euro, die Kanister waren dort für 4,25 Euro erhältlich. Die 2 cm Flak wechselte für 7,25 Euro den Besitzer, der universell verwendbare Decalsatz von Elefant wurde für 6,04 Euro erworben. Der finanziell dickste Brocken, der Allrad-Umbausatz von Plusmodel, ging für 18,04 Euro über den Tresen. Der Ätzteilsatz von Aber war für 4,96 Euro zu bekommen.
Der Waffensatz von Tamiya war bereits vorhanden, im einschlägigen Modellbauhandel wären dafür, im Durchschnitt, weitere 5 Euro einzuplanen.
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Die Bilderserie: Hier gibt es noch vier Bilder vom FlaK-Blitz A. Wenn Ihr eines der Vorschaubilder anklickt, werden die Aufnahmen vergrössert. Alle vier Bilder befinden sich in einer Datei.
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