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Opel Maultier Sd.Kfz. 3a mit 2cm FlaK 38 von Italeri

Opel Maultier Sd.Kfz.3 von Italeri
Das von mir montierte Opel Maultier von Italeri.


Die wichtigsten Daten zum Bausatz:

Einige Anmerkungen: Der Bausatz des FlaK-Maultieres wird von Italeri mittlerweile nicht mehr angeboten. Im Frühjahr 2004 war der Teilesatz jedoch noch bei einigen Händlern zu bekommen. Ansonsten bleibt noch: eBay.

Material:

Der Teilesatz
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Meine persönliche Bewertung:  
Schwierigkeitsgrad
Fahrzeugdetails
Paßgenauigkeit/Verarbeitung
Bauanleitung
Preis/Leistungsverhältnis

TOP

Das bewegliche hintere Kettenlaufwerk.

FLOP

Der Zusammenbau des Führerhauses und die Vinylketten.


Meine Version dieses Bausatzes

Allgemein:
Der Italeri-Bausatz enthält das bekannte, seit Jahrzehnten in verschiedenen Ausführungen im Programm befindliche Opel-Maultier. Für die 2 cm FlaK 38 ist ein dritter Spritzgussrahmen im Karton.
Mein Gleisketten-LKW bekam Einzelgliederketten von Friul aufgezogen. Ansonsten wurden noch einige Magazine und Werkzeugkisten eines 2 cm Vierlings von Tamiya genutzt. Der Innenraum der Kabine wurde, wie bei meinen anderen Blitzen, noch etwas besser ausgestattet und detailliert.
Einige Kampfspuren, sprich Einschusslöcher, wurden auch noch angebracht. In der Frontscheibe finden sich zwei Durchschüsse. Der Hauptscheinwerfer auf der Fahrerseite hat einen Treffer abbekommen. Darunter wurde die Stossstange durchschossen. Das rechte hintere Kettenschutzblech ist etwas verbogen.
Für sämtliche Lackierungen, egal ob mit dem Pinsel oder der Airbrush, wurden auch wieder die Enamelfarben von Revell verwendet. Darauf beziehen sich die im Text genannten Farbnummern. Für die eher dezent ausgefallenen Verschmutzungen wurden Acrylfarben von Lucas aus dem Künstlerbedarf verwendet. Ausserdem wurde noch etwas hellbrauner Kreidestaub aufgetragen.

Das Maultier mit 2 cm FlaK

Das Fahrgestell und die Kabine:
Das Fahrgestell und die Kabine wurden zunächst weitgehend nach der Bauanleitung montiert. Motor, Auspuff und Kühler wurden separat bemalt und erst nach der Lackierung des Rahmens angebracht.
Da die Türen geöffnet dargestellt sind, wurde der Innenraum noch mit einigen Gegenständen versehen. Eine MPi 40 mit Magazintasche, ein Karabiner 98k, ein Essgeschirr und eine Feldflasche blieben beim Bau der diversen anderen Blitze übrig.
Die Sitzbank wurde auf einem Rahmen aus einigen Streifen Plastiksheet etwas höher montiert. Die Lehne wurde in der Höhe etwas verkürzt. Die Profile an der Innenseite der Führerhausrückwand wurden aus Plastiksheet ausgeschnitten und aufgeleimt.
Am Armaturenbrett wurde eine Waffenhalterung aus Kupferlitze angebracht. Darin ist der Karabiner eingespannt. Die Anzeigeinstrumente wurden noch schwarz und weiß abgesetzt. Das Lenkrad und die Schalthebel wurden ebenfalls schwarz lackiert.
Die am Boden"blech" angespritzte Pedalerie wurde aus Kupferdraht und Blech neu angefertigt.

Das Maultier mit 2 cm FlaK Das Maultier mit 2 cm FlaK

Die vorderen Kettenschutzbleche sollen laut Anleitung an der Pritsche angeleimt werden. Beim Vorbild waren diese Bleche aber am vorderen Pritschenquerträger befestigt. Die Höhe des senkrechten Teils dieser Bleche kann etwas variiert werden. Die waren mal länger mal kürzer.
An der Führerhaus/Haubenbaugruppe wurden ausserdem wieder die üblichen selbstgefertigten Teile aus Draht und Blech angebracht:

Das FlaK-Maultier

Die Bauteile des Kettenlaufwerkes wurden vorlackiert und nach der Fertigstellung des Rahmens montiert. Die Sechsspeichen-Leiträder wurden der Bastelkiste entnommen. Die gab es beim Erwerb des Ironside Blitz A dazu.
Die Federn wurden mit einer Mischung aus Rost Nr.83, Eisen Nr.91 und Schwarz Seidenmatt Nr.302 angestrichen. Die Gummibandagen der Laufräder und Stützrollen wurden mit Mattschwarz Nr.8 bemalt.
Die Wagenfarbe ist eine Mischung aus Sandgelb Nr.16 und Afrikabraun Nr.17 . Die Tarnflecken wurden aus aufgehelltem Schwarzgrün Nr.40 und Lederbraun Nr.84 aufgebracht.

Die Pritsche und die Beladung:
An den Bordwänden der Pritsche wurden die oberen Verlängerungen abgeschnitten. An den verbliebenen Wänden wurden die angespritzten Halter der Verlängerungen mit einem Messer entfernt. Ansonsten wurde weitgehend aus der Schachtel heraus gearbeitet. Dies gilt auch für die FlaK.
Die Schutzschilde der Waffe wurden etwas dünner gefeilt und geschliffen. Das Visier wurde aufgebohrt und mit einem Glas aus durchsichtigem Rundplastik versehen. Ausserdem wurde am Visier noch eine geöffnet dargestellte Abdeckklappe angeklebt (Plastiksheet). Die Rohrmündung wurde noch etwas erweitert und mit den Rauchabzügen versehen.
Die am Geschützspritzling befindliche Hülsen wurden Messingfarben angestrichen und auf der Ladefläche verteilt. Die vollständigen Patronen kamen nach der Bemalung in eine kleine selbstgebaute Kiste (Plastiksheet). Diese Box wurde auf der Sitzbank angeklebt.
Die beim Blitz A Pritschenwagen angehängte Vierlings-FlaK von Tamiya lieferte noch einige zusätzliche Magazine. Die auf der Pritsche angeklebten flachen Werkzeug- und Ersatzrohrkästen stammen ebenfalls aus diesem Tamiya-Bausatz. Die Feldwerkstatt von Italeri spendete einen Werkzeugkoffer.

Die Pritsche
Das Bild: Auf der Pritsche wurde noch einiges Zubehör untergebracht.

Der auf der Sitzbank abgelegte Stahlhelm stammt wieder von einem der Italeri-Blitze. Das MG 42, eine Gurtkiste und eine Panzerfaust lieferte der altbekannte "Waffensatz Deutsche Infanterie" von Tamiya, Art.Nr.35111.
Die dem Basisbausatz beigelegten Ersatzkettenglieder wurden unter der Sitzbank angeleimt. Farblich wurden die Plastikketten den aufgezogenen Metallketten angepasst.
Der Wagenheber aus dem Basisbausatz liegt vor der Holzbank. Der Wasserkanister (Tamiya) fand sich wieder in der Bastelkiste.

Die Ketten:

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Das Bild: Die noch nicht montierten, aus Metall gefertigten Einzelgliederketten von Friulmodel. Wenn Ihr auf das Bild klickt, wird das Foto vergrössert.


Die nicht so prallen Vinylketten aus dem Bausatz wurden, wie schon beim Werkstatt-Maultier und dem Panzerwerfer 42, durch die Metallketten von Friulmodel ersetzt.
Die verwendeten 86 Kettenglieder pro Seite blieben beim Bau der ersten beiden Fahrzeuge übrig. Präzise ausgedrückt, bzw. einfach gerechnet: Friul packt pro Wagenseite zw. 133 und 140 Glieder in die Tüten. Macht bei zwei, für knapp 60 Euro erworbenen Kartons, etwa 265 bis 270 Teile pro Seite. Die Kettenlänge der Maultiere betrug nach dem Typenblatt der Wehrmacht 83 Glieder.
Trotz der von mir verwendeten Längen von 87 (ein Fzg.) und 86 Gliedern (zwei Fzge.), etwas Bruch und Verlust, sind immer noch einige übriggeblieben.
Wer beabsichtigt mehrere Maultiere auf die Räder und Ketten zu stellen, sollte die Anschaffung der Metallketten schon in Erwägung ziehen. Eine bewegliche Plastikkette von Modelkasten schlägt immerhin auch schon mit knapp 20 Euro ins Kontor.
Nach einer schwarzen Grundierung, erfolgte die Farbgebung mit einer Mischung aus Eisen Nr.91, Mattschwarz Nr.8 und sehr wenig Rost Nr.83 . Dieser Mix wurde mit einem Borstenpinsel aufgebracht. Die Laufflächen wurden nach dem abtrocknen noch leicht über sehr feines Schleifpapier gezogen und mit ein weing brauner Acrylfarbe behandelt.

Das Maultier mit 2 cm FlaK

Sonstiges:
Der hintere Kennzeichenhalter wurde aus Blech neu angefertigt. Das Tarnrücklicht wurde aus Plastiksheet neu erstellt.
Die Nummernschilder stammen aus dem beiliegenden, sehr spärlichen Decalsatz. Die Lastentafel an der Fahrertür wurde dem Decalbogen vom limitierten Italeri-Maultier Art.Nr.6221 entnommen. Dieser sehr gute Bogen beinhaltet derartige Markierungen für drei Fahrzeuge. Da bleibt also einiges übrig.
Die Balkenkreuze haben auf ungepanzerten Halbkettenfahrzeugen in der Regel nichts verloren. Die sollten besser in der Aufkleberkiste eingelagert werden. Bei mir kommen die definitiv nicht ans Fahrzeug.

Fazit:
Eigentlich wie immer: Ganz guter Bausatz, nicht sonderlich schwierig, der Bau der Kabine ist "lustig" und die Vinyl-Ketten sind nicht so doll.
Schon schade das der Maultier-Bausatz mit der Flak nicht mehr vom Hersteller angeboten wird. Dem geneigten Interessenten bleibt jedoch noch eine zusammenstellung aus dem Standard-Maultier von Italeri und einer 2 cm FlaK von Tamiya, Italeri oder Tristar. Allerdings ist das u.U. etwas teurer als das fertige "Paket".

Das Maultier mit 2 cm FlaK

Die Kosten im Januar 2004:
Der Bausatz von Italeri war im Januar 2004 vor Ort für 17,48 Euro erhältlich. Der Teilesatz wurde als Auslaufmodell und Sonderangebot bei SGK-Modellbau in Braunschweig angeboten.
Wie bereits erwähnt: Die Metallketten kosteten mich quasi nichts. Im einschlägigen Fachhandel wären dafür ca. 30 Euro zu bezahlen.
Weitere Zurüstteile die noch verwendet werden könnten:


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Copyright © in 2004 - 2007 by Rik *Berti* Hartl