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http://home.arcor.de/roadrunner21485/Download/c4mods/C4ExP.JPGDer Boeing-Sikorsky RAH-66 Comanche ist der erste Am 23. Februar 2004 verkündete der Generalstabschef der US Army, General Peter J. Schoomaker, dass das bereits 21 Jahre laufende Comanche-Programm aufgrund andauernder Probleme bei der Abstimmung zwischen Panzerung und Stealth-Technologie eingestellt und die militärische Aufklärung zukünftig vorzugsweise von unbemannten Aufklärungsdrohnen (engl. Unmanned Aerial Vehicle (UAV)) durchgeführt werde.
UAVs haben sich außer in Tests auch im Krieg in Afghanistan und im Irak-Krieg bewährt. Damit war einer der wichtigsten Gründe für die Beschaffung des Comanche, die Aufklärung, entfallen. Eine weitere Hürde für die Beschaffung war, dass der Hubschrauber vollständig aus der weltpolitischen Lage des Kalten Krieges und dessen militärischen Anforderungen erdacht worden war. In das Comanche-Programm waren bei seiner Einstellung bereits etwa 8 Mrd. US-Dollar investiert worden (dies verursachte zusätzlichen Unmut über das Programm in der US-amerikanischen Öffentlichkeit, ähnlich wie bei dem V-22 Osprey-Programm), dazu kam der Preisanstieg pro Hubschrauber von 12 auf 58 Mio.$. Dies führte zur Vertragsauflösung mit den beiden Hauptkonsortialpartnern Sikorsky und Boeing. Die geplanten Investitionen von 14 Milliarden Dollar bis 2011 für 121 Comanches werden nun zur Aufrüstung von bereits beschafften Hubschraubern verwendet.

Technische Daten

Triebwerke: Zwei T800-LHTEC-801

Besatzung: Zwei (Pilot und Richtschütze)
Primäre Funktion: Panzerabwehr, Infanterieunterstützung, Aufklärung

Hersteller:
Team Comanche wird geführt von The Boeing Company, Philadelphia, und United Technologies Sikorsky Aircraft, Stratford, Connecticut.
Boeing Electronics Systems, Seattle
General Dynamics, Burlington, Vt.
Hamilton Standard Division, Windsor Locks, Conn.
Harris Corp., Melbourne, Fla.
Hughes Link Division, Binghamton, N.Y.
Kaiser Electronics, San Jose, Calif.
Lear Astronics, Santa Monica, Calif.
LHTEC, Indianapolis und Phoenix
Litton, Woodland Hills, Calif.
Lockheed Martin, Orlando
Moog, East Aurora, N.Y.
Northrop Grumman, Baltimore
Sundstrand, Rockford, Ill.
TRW Military Electronics & Avionics Division, San Diego Williams International, Walled Lake, Mich.

Kosten:
45 Millionen US-Dollar pro Maschine
Projektkosten (bis Februar 2004) ca. 6 Milliarden US-Dollar

Meilensteine:
April 1991 Prototyp-Vertragsschluss
Januar 1992 primäres Design fertig
Mai 1995 Rollout des ersten Prototyps
Januar 1996 erster Flug eines Prototypen
Februar 2004 Stornierung durch das Pentagon
2004 geplanter Produktionsstart, stattdessen Einstellung des Programms

 

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