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31. Dezember 2005
Nun sind die Feiertage überstanden und der Alltag wieder eingekehrt. Am Heilig Abend war Aaron voller Vorfreude und hat auf die Geschenke gewartet.
Natürlich Hat Aaron die meisten Geschenke bekommen. Hierbei standen allerdings nicht die Geschenke sondern die Verpackung im Vordergrund.
Die wurde mal wieder bis in die kleinsten Bestandteile zerlegt.
Am ersten Feiertag sind wir wie immer nach Weimar zu unseren Eltern gefahren. Bei Gabis Eltern brauchte Aaron eine Stunde Auftauzeit, dann lies er sich sogar mal anfassen und spielte mit dem Katzenspielzeug.(Die Katze wurde so lange in ein anderes Zimmer ausgelagert.) An der Küchentür wo die Oma das Essen bereitette war er allerdings sehr neugierig, aber auch wie ein Blitz an der Oma vorbei.
Bei Rolfs Eltern war er gleich Aufgetaut und fühlte sich fast wie zu Hause.
An Silvester hatte Aaron fürchterlich viel Angst. das ging schon beim Abendspaziergang los. Bei jedem Knall, auch wenn er noch soweit entfernt war, wurde die Rute zwischen die Beine geklemmt, dass die Spitze an der Nase wieder raus kam. Die Knallerei um Mitternacht hat er dann aber auf dem Sofa liegend relativ gelassen genommen.

18. Dezember 2005
Wir haben lange nichts von uns hören lassen, was wir aber heute wieder gut machen wollen. Aaron hatte in der Vergangenheit einige Probleme an denen wir zur Zeit noch arbeiten. Auf der einen Seite hat er nicht weiter zugenommen, sein Gewicht pendelte immer zwischen 18 und 19 kg. Nach seinem Fressverhalten hätte er platzen müssen. Also auf neues Futter vom Tierarzt umgestiegen. Auf der anderen Seite hat Aaron am Tag drei bis vier Liter Wasser aufgenommen und musste dementsprechend oft auch an die frische Luft. Auf anraten unseres Tierarztes haben wir nochmals einen Mittelmeerbasistest machen lassen, ist aber alles in Ordnung. Auch Organisch, Leber- und Nierenwerte sind in Ordnung, war nichts festzustellen. Nun haben wir uns zu einem Antibiotika Gabe überreden lassen. Im Moment liegt die Trinkmenge bei ca. zwei Liter pro Tag und sein Gewicht haben wir auf 20,0 kg raufgebracht. Mann sieht kaum noch eine Rippe.
Ansonsten geht es Aaron gut. Er ist bemüht alles Spielzeug zu zerbeissen was zu finden ist, ab und an stiehlt er auch mal einen Hausschuh und will Ziehspiele machen.
Gestern hat es zum ersten mal ein wenig geschneit. Wir wussten ja nun nicht wie sich Aaron bei Schnee verhält, hat ja wahrscheinlich noch nie welchen gesehen. Als er uns am Morgen weckte weil er im Garten mal das Bein heben wollte, haben wir ihn raus gelassen. Aaron hat den Schnee bemerkt und war wie ein Blitz wieder Drinnen, natürlich ohne zu Pullern. Nur nach langen und überzeugenden zureden ist er dann doch noch raus gegangen. Nach dem er den Schnee kennengelernt hatte, wollte er aber gar nicht mehr ins Haus. Das hin und her Rennen im Schnee macht ihm sehr viel Spass. Auch kann mann die schwarzen Vögel auf weissem Schnee viel besser erkennen und versuchen zu jagen. (wir haben auch einen Teil des Gartenzaunes auf der anderen Gartenseite erhöht nach dem er mal wieder drüber war.
Ansonsten geht es uns allen gut und wir wünschen Euch allen ein frohes, friedliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben.
13. November 2005
Aaron ist jetzt seit einem viertel Jahr bei uns und hat damit seine Probezeit überstanden. Wir haben ihm gesagt dass er bei uns bleiben darf. Wenn er durch den Keller in den Garten geht, schleicht er jetzt immer sehr geduckt die Kellertreppe hoch, könnte ja ein Vogel im Garten sitzen den man fangen kann.
Wir haben jetzt auch angefangen Aaron an den Maulkorb zu gewöhnen. Den braucht er wenn er mit Bus oder Strassenbahn fahren will. Ist zwar eigentlich nicht notwendig, sieht aber doch sehr gefährlich aus. 
Gabi ist mit mit ihm Bus gefahren, erstmal nur eine Station zum eingewöhnen. Aaron ängstlich und nervös. Gabi hat sich hingesetzt, der Bus war fast leer, Aaron hat sich mit den Vorderpfoten auf Gabis Schoss aufgelegt und gewartet das alles vorbei geht. Mit der Zeit wird er sich aber sicherlich daran gewöhnen.
Es sind auch wieder neue Bilder vom Herbstspaziergang hochgeladen
28. Oktober 2005
Heute mal schnell einige Neuigkeiten. Beim Hundesport bleibt Aaron jetzt schon im Platz liegen und Sitz sitzen wenn mann die Leine los lässt und eine grosse Runde läuft. Beim Slalom ohne Leine ist er ausgebüxt und erst beim Welpengatter zum stehen gekommen. Die Welpen haben gespielt und Aaron wollte natürlich mitspielen. Den heutigen Sonntagsspaziergang haben wir mal zum Kosputenersee gemacht. Ein Naherholungsgebiet am Rande von Leipzig. Wir hatten die Schleppleine dran und Aaron hatte mal wieder Auslauf. Diesen hat er ach gut genutzt, war im Oktober Baden, ist geschwommen so weit wie die Leine hergab. Danach im Sand gebuddelt, der sah vielleicht lustig aus. als es dann noch zu Regnen anfing sind wir wieder nach Hause gefahren. Die Bilder vom Strand und Baden sind leider nicht so gut geworden, wir hatten den Fotoapparat vergessen und mussten die Bilder mit dem Handy machen. Am Strand weit draussen beim rauskommen und Spielen danach
09. Oktober 2005
Am letzten Wochenende hatten wir noch Onkel Werner zu Besuch. Da hatte Aaron aber mal wieder richtig Angst und hat immer einen Grossen Bogen gemacht. Auf der anderen Seite Bellt er aber jetzt schon mal wenn es an der Haustür klingelt. Beim Spazierengehen nimmt Aaron jede zweite Kastanie ins Maul, zerknackt sie und spuckt die zwei Hälften wieder aus. Aaron hat mal wieder ein Maus zerlegt, bis in alle Einzelteile.(am Pfeil) Alles andere rundrum war der Inhalt der Maus. So was macht ihm fürchterlich Spass, diebisch sein wie eine Elster und dann alles ganz schnell zerlegen. Heute Vormittag haben wir den Wildpark einen Besuch abgestattet. Dammwild, Elche, Rinder und Ziegen haben Aaron überhaupt nicht interessiert. Nur am Käfig der Kolkraben hat er am Rad gedreht. da wäre er am liebsten rein und hätte sie aufgemischt, naja, Vögel sind halt seine Leidenschaft. Zum Abschluss schnell noch ein Bild vom Sonntäglichen wiegen mit Sandra, damit wir ständig sein Gewicht unter Kontrolle haben. Wir haben diese Woche auch die Endergebnisse der Blutuntersuchung bekommen. Aaron ist völlig gesund, was uns alle sehr gefreut hat.
01. Oktober 2005
Auch diese Woche haben wir wieder viel neues erlebt. Am Mittwoch waren wir mit Aaron beim Tierarzt. Wir haben Aaron vorher nichts davon gesagt, sollte eine Überraschung werden. Also ganz ängstlich beim Tierarzt rein und erstmal auf die grosse Waage gestellt. Offizielles Kampfgewicht 19,5 Kg. Danach die allgemeine Untersuchung, klappte mit einem ängstlichen Aaron auch gut. Nun durfte Herrchen Aaron (19,5 kg) auf den Untersuchungstisch wuchten. Zum Blutnehmen. Dies hat Aaron auch ohne ein Zucken wie ein stück Holz über sich ergehen lassen. Er würde sich bestimmt gut zum Blutspenden eignen. Danach Aaron wieder runter vom Tisch. Nun fing das gefiepe an und hörte nicht mehr auf, so das Frauchen mit dem Hund vor die Tür musste, damit Herrchen sich mit dem Tierarzt unterhalten konnte. Das Blutbild ist übrigens recht gut ausgefallen. Am Donnerstag haben wir Aaron mal ne halbe Stunde im Kofferraum unseres Kombis gelassen. Als wir wieder zum Auto kamen, sass die Schmusebacke doch auf der Rückbank und grinste uns an. Hat er sich doch seitlich an dem Gepäcknetz vorbei gedrückt. Am Freitag nun die Krönung der Woche. Wir haben das Abendessen vorbereitet und dazu die Wurst aus dem Kühlschrank gelegt. Einen Moment nicht acht gegeben und Rolf sieht doch Aaron aus der Küche die Treppe hoch schleichen. Also erstmal schell hinterher und en Hund auf der Treppe mit einen Ring Leberwurst in der Schnauze erwischt. Die Leberwurst liess er sich auch ohne Probleme wieder wegnehmen. Nach dem er gründlich ausgeschimpft wurde, hat er uns aber versichert, das er die Wurst nicht fressen wollte. Er wollte ja nur mal dran lecken.
25. September 2005
Auch in der vergangenen Woche haben wir wieder viel erlebt. Wir waren mit Aaron bei Bekannten mit Grundstück zu Besuch. Hier hatten wir die Möglichkeit Aaron frei laufen zu lassen und er hat dies in vollen Zügen genossen. Er hat die Hündin kennen gelernt und auch ganz toll mit ihr gespielt und getobt. Als er sich dann allerdings in die mit Sträuchern zugewachsenen Ecken verzogen hat und heimlich die Vögel beobachtete, haben wir ihn lieber erstmal an die Leine genommen. Er hat sich aber gut ausgetobt. Zuhause haben wir ihm ein neues “Körbchen” gebaut. Dies musste erstmal durch die Wohnung gezogen und richtig durchgewuselt werden.
Vorher Nachher
Erschrocken und überrascht waren wir als Aaron gestern ein Vögelchen gekillt hat. Unser Frauchen hat an der Haustür den Zierkranz ausgewechselt, alten ab und neuen dran. Den alten auf die Treppe gelegt und einen Moment nicht achtgegeben. Den hat natürlich Aaron ausgenutz und den Ziervogel (Plastekörper mit Federn zurecht gemacht) vom Kranz gestohlen und dann in seine Einzelteile zerlegt. Sah ganz lustig aus, als die ganzen Federn und in der Wohnung verteilt waren. Beim Hundesport wurden wir auch gelobt, weil Aaron so schön Fuss läuft und so gut Platz macht. Und das alles ganz ohne Halti. Gewichtsmässig hat Aaron recht gut zugelegt, in den Wochen wo er bei uns ist, hat er drei Kilo zu genommen, so dass er im Moment ganze 20 Kilo wiegt.
18. September 2005
Diese Woche haben wir die Grosseltern in Weimar besucht, zwei neue Wohnungen, 4 neue Leute, Aaron war überall erst einmal sehr vorsichtig und ängstlich. Nur ganz langsam in die Wohnungen und ganz eng an Herrchen und Frauchen gedrückt. Nach einer viertel Stunde dann langsames Auftauen. Überall rumsuchen und in alle Ecken schauen. Dann auch schonmal vorsichtig zu Omas und Opas hin und mal kurz anfassen lassen und gleich wieder weg. Naja, war ja auch erstmal viel neues für einen Tag. Beim Hundesport lief auch alles gut. Diesmal ging es das erstemal durch den Slalom, über den Schwebebalken? und durch den Tunnel. Den Tunnel hat Aaron bis zur Hälfte genommen, dann erstmal schnell wieder zurück. Beim zweiten Versuch ist er gleich durch und wurde am Ende von Herrchen in Empfang genommen. Slalom und Balken waren zwar auch neu, aber stellten keine zu grosse Schwierigkeit dar. Ansonsten scheint Aaron jetzt langsam in das Rüpelalter zukommen. Er versucht in alles zu zwicken was in seine Reichweite kommt. Dabei spielt es keine Rolle ob es Anziehsachen, Finger, Nase oder Ohren von uns Mitbewohnern sind. Das an der Leine laufen wird dafür täglich besser.
10. September 2005
Diese Woche waren wir zweimal zum Hundesport, macht Aaron ja sehr viel Spass.
Nicht zweimal Aaron, sondern Aaron und ein JackRussel
Gestern Abend sind wir beim Gassigehen in ein Gewitter gekommen. Blitz, Donner und Regen haben Aaron überhaupt nichts ausgemacht. Das blöde ist nur, dass er sich auf Grund seines kurzen Felles bei Regen alle zwei Meter schüttelt. Zu Hause haben wir Aaron an die Luftballons gewöhnt. Er erschrickt nur noch wenn er sie zerbeisst und sie dadurch platzen. Auch haben wir ihn langsam an das alleine sein herangeführt. Diese Woche war er eine Stunde alleine und hat keinen Blödsinn gemacht. Ansonsten hält er uns natürlich ganz schön auf Trapp.
04. September 2005 Bilder der letzten Woche
In der vergangenen Woche haben wir wieder einige neue Seiten an Aaron entdeckt, so z.B. dass er Angst vor Luftballons hat, für Vögel auch mal schnell aus dem Fenster springt und auch mal schnell was vom Tisch stibitzt. Gestern waren wir wieder auf dem Hundeplatz, was Aaron sehr viel Spass gemacht hat. Diesmal war er mit Sandra unterwegs. Nach dem offiziellen Teil durften die Hunde wieder spielen. Diesmal wurde das eingezäunte Welpengatter zur Verfügung gestellt. Hier drinnen konnten wir Aaron wieder von der Leine lassen, was ihm auch sichtlich Freude bereitet hat. Erstmal im Kreis Rundrum und dann mit den anderen Hunden Sozialkontakt gepflegt. Nach einer halben Stunde hatte Aaron überall grüne Flecken vom rumrutschen auf der Wiese. Zu hause war er dann fürchterlich müde und hat erstmal lange geschlafen. Auch hat Aaron jetzt beim Gassigehen öfters die Nase am Boden, schnüffelt und versucht auch schon mal zu markieren.
27. August 2005 Hier giebts auch neue Bilder
Heute war Aarons grosser Tag, es ging das erste mal zur Schnupperstunde in den Hundesportverein. Es lief auch alles recht gut, Sitz, Platz, kann Aaron schon ganz hervorragend. Bei Fuss gehen müssen wir noch gewaltig üben. Auch ein Hühnerbein, was es zur Belohnung gab konnte ich ihm problemlos wieder aus dem Maul nehmen. Nach den Übungen durften die Hunde losgemacht werden. Auch wir fragten ob wir Aarons Leine abmachen können, es wurde uns erlaubt. Ich glaube aber zum vorerst letzten mal. Denn kaum war die Leine ab, hat Aaron gezeigt was in ihm steckt. Los wie der Blitz und eine Viertelstunde über den riesengrossen Hundeplatz Runden gedreht. Hunde die noch bei der Ausbildung waren haben ihn dabei gar nicht interessiert. Auf Rufen hörte er natürlich wiedermal nicht. Als er dann aber Durst hatte und an den Wassereimer kam liess er sich ohne Probleme wieder fest machen. Das war eine Freude Aaron beim freien laufen zuzusehen. Nun werden wir Möglichkeiten suchen, wo wir Ihn frei laufenlassen können. Am Nachmittag zeigte er dann das er viel Liebe und Menschennähe braucht. Ohne Vorwarnung sass er bei Sandra auf den Schoss. 
26. August 2005
Heute haben wir Aaron das erstemal an der 20m Schleppleine gehabt, ging auch ganz gut. Er hatte einen grossen Radius zum laufen und hat diesen auch genutzt. Natürlich wieder dazu die Enten aufzuschrecken.
25. August 2005
Ach du Schreck - Aaron ist weg nach einem ausführlichen Morgenspaziergang war Aaron noch mal im Hof nach dem rechten schauen. Plötzlich war er verschwunden. Entweder ist er über den Zaun (ca. 1,40 m) geklettert oder gesprungen, jedenfalls war er auf einmal im Nachbargarten. Von da ging es durch die anderen Gärten und Grundstücke und Aaron ward nicht mehr gesehen. Ab und zu war er mal von weiten zusehen, wartete bis man ein Stück ran war, freute sich, reagierte nicht auf rufen sondern drehte sich um und verschwand wieder. Nach einer halben Stunde tauchte Aaron wieder auf und lies sich ohne Probleme am Halsband nach Hause führen. Er war klatsch Nass, war wohl noch mal kurz im Fluss. Nach dem er wieder trocken gerubbelt war, lag er in seinem Körbchen und der Kopf wurde immer schwerer. Auf einmal war er eingeschlafen, überwältigt von den zurückliegenden Ereignissen. Nur gut dass alles so glimpflich ausgegangen ist, müssen wir halt noch besser auf die Schmusebacke aufpassen.
21. August 2005
Nach gut einer Woche zusammenleben mit Aaron möchten wir mal kurz schreiben wie es uns allen ergangen ist. Unserer Meinung nach hat sich Aaron vom ersten Tag an gut eingelebt, so als war er schon immer hier. Er ist sehr auf unsere zwei Frauen bezogen und weniger auf unser Herrchen, ist aber nicht so schlimm. Dieser Tage hat Aaron einen Hund im grossen Schlafzimmerspiegel entdeckt. Der hatte genau soviel Angst wie Aaron. Immer wenn Aaron nach hinten gegangen ist, ist auch der Hund im Spiegel weg gegangen. Das Spielchen ging dann ein paarmal hin und her, bis Aaron das Interesse daran verloren hatte. Lustig war auch folgendes, wir hatten für Aaron eine Spielzeugmaus zum aufziehen gekauft. Eigentlich für Katzen gedacht, wollten wir Aarons Neugier wecken. Kurzer Hand die Maus aufgezogen und laufen gelassen. So schnell konnten wir gar nicht kucken, wie ein Blitz sass Aaron auf dem Sofa und hat sich nicht mehr runter getraut. Wir mussten ihm dann schon gut zureden, dass er wieder vom Sofa runterkommt. Ansonsten ist Aaron eine riesengrosse Schmusebacke die wir alle ins Herz geschlossen haben. Mit dem laufen an der Leine klappt auch schon ganz gut. Teilweise sogar schon ohne Halti. Hier ist Aaron ja sehr neugierig. In jede Toreinfahrt, durch jeden Gitterzaun muss geschaut werden. Auf der anderen Seite ist er aber auch sehr schreckhaft. Bei irgendeinem ungewohnten Geräusch zuckt er erst mal zusammen. Auch bei Ziehspielen, wenn er einen ausversehen mal in die Finger beisst und man laut Aua schreit macht Aaron erstmal einen Satz zurück und wartet ab was passiert. Am liebsten schaut und jagt Aaron ja den Vögeln hinterher. Hier setzt er seine volle Konzentration ein. Wir haben ihn jetzt teilweise auch an einer 10 Meter Schleppleine und laufen bei uns erstmal an der Luppe (langsam fliesender Fluss, ca. 5 Meter breit) lang. Hier wuselt er durch die Wiesen und scheucht auch mal die ganzen Enten auf und jagt ihnen auch hinterher. Er ist bei der Entenjagt auch schon bis mitten in den Fluss geschwommen, ist aber dann auf Zuruf auch wieder zurückgekommen. Allerdings immer an der 10 Meterleine. Hier macht er auch schon gut Sitz und Platz auf der Entfernung, allerdings darf er da nicht so sehr abgelenkt sein.
11. August 2005
Heute haben wir Aaron abgeholt und Ihm ein neues zu Hause gegeben. Nun wird er in unserer Familie ein neues Leben beginnen können.
Neu vom 31. Juli 2005:
Aaron akzeptiert unseren niedrigen Gartenzaun als Grenze. Heute morgen habe ich jedoch das Tor offen gelassen, und der Kleine folgte gern der Einladung. Lief auf den nahen Acker, ignorierte Damwild und Kühe, und lief und lief den Acker auf und ab. Es dauerte eine Weile, dann kam er wieder und ließ sich rufen. Ich war schon etwas nervös, aber hey, er kam wieder!
Neu vom 29. Juli 2005:
So langsam taut Aaron auf. Beginnt zu spielen, lässt sich auch mal abrufen, geht schon besser an der Leine. Er hat etwas zugenommen.
Neu vom 17. Juli 2005:
Aaron ist seit dem 7.7.2005 bei uns in Pflege. Leider geht auch das nicht für ewig. Aber schon in den wenigen Tagen gibt er sich wahnsinnig Mühe, sich einzufügen, er wird ruhiger, lernt Kaninchen in Ruhe zu lassen, einen niedrigen Zaun zu akzeptieren und bleibt stundenweise mit unserer Hündin zusammen allein. Tierarzt geht schon ohne Gejammer, und das manierliche Gehen an der Leine, ähm, das üben wir noch. Er wirkt wie ein blasser, schmaler Stadtjunge, den man zu den Rauhbeinen auf einen Bauernhof gesetzt hat. Inzwischen weiss er sich zwischen seinen kräftigeren Brüdern zu behaupten und wagt schon richtige Spielchen mit ihnen. Man kann sehen, wie er aufblüht. Insgesamt hat er in ein paar Tagen mächtig aufgeholt und gibt sich, wie gesagt, richig Mühe, zu gefallen.
bisher: Aaron bei seiner ersten Vermittlung
Ich bin am 4.3.05 aus Italien gekommen und das war schrecklich aufregend. Ich bin nämlich noch ganz jung (08/04) und die Eindrücke erschlagen mich manchmal. Ich komme aus Italien von einem Menschen, der uns vermehrt und dann wegwirft, wenn wir nicht so sind, wie man uns will. Meine Zähne waren nicht so in Ordnung (sind jetzt aber super), ich war sehr dünn, hatte Würmer, die Ohren juckten und vieles mehr. Ich wurde aber fix einem guten Doktor vorgestellt und heute bin ich fast in Ordnung. Muss noch ein bisschen zunehmen und irgendwann muss meine Tränendrüse operiert werden, damit mein Auge nicht austrocknet. Das ist keine große Sache, ich sollte nur mehr Gewicht für die Narkose haben. Ich habe in der kurzen Zeit sehr viel gelernt, weil ich ein intelligenter junger Pointer bin und weil ich euch zeigen wollte, was alles so in mir steckt. Ich zähle mal auf, was ich schon kann 1.) "Sitz" (vor der Tür, Fressen, Sofa auch nur als Handzeichen) 2.) "Platz" (Handzeichen) 3.) "OK" - ich darf 4.) "Sofa" 5.) "Körbchen" 6.) "Fuß" 7.) "Kehrt" 8.) "Bleib" (auch als Handzeichen) 9.) "Pipi machen" das klappt nicht immer, aber immer öfter, zumindest weiß ich dann, dass ich da hinmachen darf ...
Ferner weiß ich, wie ich mich wieder entwickle, wenn ich mich um den Baum gewickelt habe, reagiere auf das Wort "Langsam" wenn das Ende der Schleppleine in Sicht ist. Ich gehe nur in mein Körbchen und fresse nur aus meinem Napf, lasse also sämtliches Eigentum meiner Kollegin vor Ort in Ruhe. Wenn ich alles richtig gemacht habe und das Wort "Priiiiiiiiiiiima" höre, weiß ich, dass die Welt in Ordnung ist. Ahnt ihr, was ich noch so alles lernen kann in den nächsten 10-13 Jahren???
Andere Hunde gucke ich mir erst einmal vorsichtig an und wenn die wollen, dann spiele ich sehr gern mit ihnen. Schmusen ist das Größte für mich. Ich möchte in meine Menschen reinkriechen, deshalb lege ich mich dann auch am liebsten auf ihren Bauch und höre dann den Herzschlag, das ist schön, das erinnert mich an Zeiten, wo ich noch ganz geborgen war. Ach, könntet Ihr mich bitte holen und mir dieses Gefühl wieder vermitteln? Wird nicht von heute auf morgen passieren, aber ich bin ein junger Hund und will meine eigenen Leute, die mich lieben, die mit mir an meinem Jagdinstinkt arbeiten (Schleppleinentraining, Hundeschule etc) und mich nicht alleine lassen. Mit meiner jetzigen Pointerfreundin zeige ich Besuch mit Bellen an und begrüße ihn freundlich. Das sehe ich als meine Aufgabe, ist das doch hier mein Revier und ich will meine Leute warnen. Wenn ich ganz aufgeregt bin, vergesse ich schon mal meine "Blasenstärke" und manchmal merkt man es nicht rechtzeitig, wenn ich vor der Tür sitze. Ich bin aber eben ein echter Hibbel, will mich immer zu bewegen und weiß nicht, wo ich mit mir hinsoll, damit ich nix verpasse. Deshalb nehme ich auch nicht so zu, wie ich soll. Es wäre also Klasse und wichtig, wenn du/Ihr viel Zeit für mich hättet, für Spaß, Sport und Spiel. Ich will laufen und lernen und spielen! Wenn wir kräftig miteinander arbeiten, kann ich doch vielleicht auch mal ohne Leine laufen und das wäre doch mein Traum! Ich komme zu euch, egal ob ihr einen Hund habt oder nicht. Hauptsache, ihr habt Zeit für mich. Mit Katzen will ich nur spielen. Kapiere aber, wenn die das nicht wollen. Jagen werde ich sie nicht, nein, werd ich nicht!!!
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