Interstellare Forschung
Würden wir Astronauten auf eine ungewisse Reise zu weit entfernten Zielen ins All schicken?
-Nein, denn eine solche Reise würde viel zu lange dauern, zu viel Energie benötigen und unlösbare logistische Probleme aufwerfen. (Zumindest nach dem heutigen Stand der Technik.)
-Nein, zuerst würden wir unbemannte Raumkörper zur Erkundung ausschicken!
(Das tun wir ja bereits schon mit unseren Sonden zu den Planeten und Asteroiden.)
Wie würde dagegen eine fremde, hoch entwickelte Zivilisation das Weltall erforschen?
Nun, auch Außerirdische würden vermutlich mit den gleichen physikalischen Gesetzen arbeiten müssen , so wie wir es auch tun (sicherlich auch mit uns heute noch unbekannten). Möglicherweise würden sie deshalb ihre Forschung auch ähnlich wie wir durchführen.
Das heißt: Auch sie würden den kostengünstigsten , effektivsten, aussichtsreichsten und gefahrlosesten Weg wählen, um das Universum zu erforschen.
Sie würden unbemannte, mit Maschinen bestückte Raumflugkörper ausschicken. Maschinen, die - durch eine ausreichend fortgeschrittene Technologie bedingt - so konstruiert wären, dass sie eine tausend Jahre lange Reise problemlos überstehen könnten. Da diese Maschinen kein Wasser, keinen Sauerstoff und keine Nahrung zum Überleben benötigen, wären sie damit in der Lage, sogar ihre eigenen Erbauer zu überleben..
Diese Sonden oder Erkundungsmaschinen, unterwegs zu fernen unbekannten Sternen, könnten von ihren Erbauern so klein wie Golfbälle gebaut sein. In ihrem Innern könnte das Wissen und die Geschichte von Jahrtausenden gespeichert sein.
Wie könnten es solche Erkundungsmaschinen schaffen, eine ganze Galaxis zu untersuchen?
Für eine einzelne Sonde schier unmöglich! Und mehrere gleichzeitig? Wie sollten sie sich verbreiten?
Nun, vielleicht wurden die Maschinen so gebaut und programmiert, dass sie sich selbst reproduzieren:
Wenn eine Sonde ein Sonnensystem erreicht, könnte sie zum Beispiel so aktiviert werden, dass sie auf einem geeigneten Planeten eine Art Minifabrik installiert, um sich dann mit deren Hilfe selbst neu zu reproduzieren. Diese neu geschaffenen Sonden könnten dann erneut zu anderen Sternen aufbrechen. Damit könnten sie zum Beispiel auf diese Weise untereinander kommunizieren und somit eine Art galaktisches Kommunikationsnetz aufbauen. Denkbar wäre aber auch die Möglichkeit der Versendung vieler einzelner, nicht Selbstreproduzierender, Sonden zu hunderten von Sternen, direkt vom Heimatplaneten dieser Zivilisation aus.
Es ist durchaus anzunehmen, dass wir vorausgesetzt wir hätten eine solche fortgeschrittene Technik ähnliche Erkundungsvorhaben betreiben würden.
Mit der Aussendung mehrerer Satelliten und Sonden zu Planeten unseres eigenen Sonnensystems betreiben wir genau diese Art der Weltraumforschung.
Wenn also nun wirklich wesentlich höher entwickelte intelligente Wesen in unserer Galaxis existieren, ist anzunehmen, dass sich eine solche Sonde bereits in unserem Sonnensystem befindet
Möglicherweise ist die Nichtexistenz einer derartigen extraterristischen Sonde oder Erkundungsmaschine in unserem Sonnensystem ein Hinweis darauf, dass wir tatsächlich in unserer lokalen Gruppe alleine sind oder es keine höher entwickelte Zivilisation in unserer Nachbarschaft gibt.
Es gibt sie - aber sie waren noch nicht hier. Warum?
Wenn eine Zivilisation ein bestimmtes technologisches Stadium in ihrer Entwicklung erreicht und sich selbst zerstört, bevor sie zu den Sternen aufbrechen kann. (Wir selbst standen ja ebenfalls kurz vor der eigenen Zerstörung!)
Wenn eine Zivilisation nicht an einer Kolonisierung der Galaxie interessiert ist und vielleicht nur die ihr nahe gelegenen Sternensysteme erforscht, und sich , aus welchen Gründen auch immer, von einer Durchquerung des kosmischen Ozeans zurückhält. Dafür könnte die Annahme einiger Wissenschaftler sprechen, dass Zivilisationen so weit voneinander entfernt sind, dass ein Besuch anderer Kulturen nicht in Frage kommt.
Sie wurden durch eine kosmische Katastrophe vernichtet. (Im Universum werden ständig neue Sterne geboren, andere dagegen sterben in unvorstellbar großen, gigantischen Explosionen.)
Suche nach der Antwort auf die Fragen:
Sind wir allein?
Wenn sie nicht kommen, dann horchen wir eben ins All, ob sie sich vielleicht melden.
Dies ist der Ansatz des SETI-Projekts, das 1960 von dem amerikanischen Radioastronomen Frank Drake ins Leben gerufen wurde und seitdem trotz zahlreicher Höhen und Tiefen besteht. Drake ging von der Annahme aus, außerirdische Zivilisationen, die einen bestimmten technologischen Entwicklungsstand erreicht hätten, würden Radiosignale verwenden - entweder um miteinander zu kommunizieren oder aber um eine Flaschenpost ins All zu senden. Diese Signale müsste man hören können. Also machten Drake und zahlreiche Getreue, darunter Wissenschaftler wie Kent Cullers, Jill Tarter oder der inzwischen verstorbene Carl Sagan sich an die Arbeit und suchten in immer neuen Projekten den Himmel nach Signalen Außerirdischer ab - bislang erfolglos. Einzig und allein das mysteriöse "WOW-Signal ", das Jerry Ehman im August 1977 aufzeichnete, schien auf einen künstlichen Ursprung hinzudeuten. Dieses Signal war ein extremes Nahbandsignal, das 30mal stärker als alle Hintergrundgeräusche pulsierte und das sich mit den Sternen bewegte. Das eigentliche Intelligenzmerkmal bestand darin, dass es sich - ähnlich dem Läuten eines Telefons - von selbst an- und ausschaltete, während es sich im Teleskopstrahl befand. Ehman war so beeindruckt davon, dass er "Wow" an den Rand des Computerausdrucks schrieb. Leider wiederholte sich das Signal nicht,so dass es als Kuriosum ad acta gelegt wurde.
Was ist an SETI kritisch?
Da wäre zunächst die Annahme, Außerirdische würden Radiosignale senden. Warum sollten sie das tun?
Müssen sie sich so verhalten wie wir Menschen, müssen sie die gleiche technische Entwicklung durchlaufen? Außerdem ist das Abhören der Signale trotz der eminent verbesserten Computertechnologie immer noch lückenhaft. So kann beispielsweise ein Signal eingehen, wenn die SETI-Crew gerade beim Mittagessen ist.
Oder aber folgendes Beispiel: vor 210 Jahren sendete eine technische Zivilisation auf einem Planeten des Alpha Centauri A Systems ein Signal in Richtung Erde - es kam hier auch an, doch das war 1791 - damals gab es auf der Erde nirgends ein Radioteleskop, so dass das Signal ungehört verhallte. Spekulieren wir weiter, dass sich die Centauri-Zivilisation um 1870 selbst vernichtete in einem Atomkrieg, so dass man sie 1960 nicht mehr abhören konnte. Allerdings versucht SETI das Lückenproblem mit dem Projekt SETI@home zu stopfen - nun beteiligen sich auch gewöhnliche PCs an der Suche nach dem entscheidenden Signal. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Stärke des Signals. Nimmt man an, dass der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Zivilisationen mindestens 2000 Lichtjahre beträgt, dann müsste ein Radiosignal, das diese Entfernung ohne größeren Verlust an Informationen überbrücken kann, sehr stark sein. Erforderlich wäre eine erhebliche Energiemenge, um ein solches Signal zu senden. Anderenfalls verlöre sich das Signal alsbald im kosmischen Hintergrundrauschen. So wäre es immerhin denkbar, dass uns schon einige Signale erreicht haben, diese jedoch einfach zu schwach waren, um wahrgenommen zu werden.
Hatten wir schon einmal Kontakte mit fremden Intelligenzen?
Vielleicht liegt der Beweis viel näher - auf unserer Erde oder in unserem Sonnensystem?
Waren wir schon einmal fast auf dem Weg zu neuen Ufern?
Zufällig bin ich im Internet auf einen seltsamen Bericht aus dem Jahre 1928 gestoßen, von dem ich vorher noch nie etwas gehört oder gelesen hatte. Ich begann daraufhin eine intensive Suche in Literatur und Internet. Die dort beschriebenen Vorgänge berührten mich merkwürdig und machten mich neugierig.
Bericht einer unheimlichen Begegnung
Die ersten Kontakte in den Jahren 1927 + 1928 + 1929
Nur wenige Kenner wissen, dass vermutlich seit 12600 Jahren ein künstlicher Satellit in unserem Sonnensystem kreist.
Jorgen Hals, Radioingenieur von Bygodo, Oslo, schrieb Ende Sommer 1927 an den Physiker Prof. Fredrik Carl Mülertz Störmer, Oslo, (1874-1957) einen Brief mit folgendem Inhalt:
Wiederholt konnte ich Signale der holländischen Kurzwellenstation PCJJ in Eindhoven aufnehmen.
Im gleichen Augenblick als ich diese hörte, hörte ich auch Echos. Ich hörte zunächst das normale verzögerte Funkecho, welches immer um die Erde läuft, mit einer Verschiebung von ca. 1/7 Sekunde, aber danach ein schwächeres Echosignal, ungefähr drei Sekunden nachdem das Hauptsignal bereits verschwunden war.
Da das Hauptsignal besonders stark war, vermute ich, dass die Amplitude des letzten Echos drei Sekunden später zwischen 1/10 und 1/20 der Signalstärke des Hauptsignals betrug. Von woher dieses Echo kam kann, ich gegenwärtig nicht sagen, ich kann nur bestätigen, dass ich es wirklich hörte.
Im Dezember 1927 erfuhr Prof. Carl Störmer, dass die Amerikaner Taylor und Joung seltsam verzögerte Radiosignale aus dem Weltall empfangen hatten. Störmer, Fachmann für elektromagnetische Wellen, nahm Verbindung mit dem Holländer Van der Pohl bei der Philips-Versuchsanstalt in Eindhoven auf.
Am 25.September 1928 beschloss man eine Versuchsreihe:
Sendestation: PCJJ in Eindhoven Frequenz: 31.4 Meter
In 30-Sekunden-Intervallen wurden Radiozeichen verschiedener Länge ausgestrahlt
Knapp drei Wochen später, am 11.Oktober, wurden die gleichen Zeichen von Hals und Störmer wieder im Empfänger registriert. Die Signale hatten Verzögerungen von drei bis fünfzehn Sekunden. Die meisten Echos kamen mit einer Verzögerung von 8 Sekunden. Es wurden aber auch zwei Echos im Abstand von 4 Sekunden registriert.
Der Physiker Van der Pol bestätigte diese Beobachtungen in einem Telegramm:
„Letzte Nacht hat eine unbekannte Abstrahlung eine Signalverzögerung zwischen 3 und 15 Sekunden verursacht, 50% der Echos wurden nach 8 Sekunden empfangen!
Dreizehn Tage später, am 24.Oktober, wurden weitere 48 Zeichen empfangen.
Prof. Störmer bezog die Echo-Phänomene auf Aurorareflexionen, konnte diese Theorie aber nicht ausreichend sicher erklären. (John W. Macvey)
In Nr.17 der Naturwissenschaften vom 16.August 1929 informierte Prof. Störmer die Fachwelt. Nun wurden auch von anderen Wissenschaftlern Theorien aufgestellt, wie diese Empfangsverzögerungen von Kurzwellenimpulsen (die Echos) erklärt werden können. Und - warum trafen die Echos in verschiedenen Intervallen ein?
- Das Phänomen wiederholte sich im Jahre 1929 am 14. ,15., 18., 19. und am 28.Februar. dann am 9., 11. und 23.April.
- Die Empfangsintervalle notierte Prof. Störmer innerhalb einer Periode von jeweils 15 Minuten.
- Diese Echos wurden weltweit von anderen, unabhängigen Gruppen ebenfalls registriert.
Dr. Bracewell, Professor an der Stanford University, brachte seine Vermutung zur Diskussion: Er erinnerte an die Möglichkeit der Existenz einer Sonde, die möglicherweise auf Radiosignale von unserem Planeten reagiert und sie dann auf der gleichen Frequenz wieder zurückschickt. (Das wäre auch ziemlich logisch, denn das würde den Erbauern der Sonde, einer fremden Intelligenz, garantieren, dass die diejenigen, die in der Lage sind, Radiosignale zu erzeugen, welche die Atmosphäre verlassen können, auch in der Lage sind, Radiowellen der gleichen Art, aber mit ihrer Botschaft versehen, wieder zu empfangen).
Dr. Bracewell war der erste Wissenschaftler der vermutete, dass die Signale von 1927/28 der Kommunikationsversuch einer fremden Intelligenz mit Hilfe einer Sonde sein könnte und dass die verzögerten Signale von der Sonde Informationen enthalten könnten.
Jetzt kommt ein sehr wichtiger Mann ins Spiel: Duncan A. Lunan!
Duncan Lunan, Präsident der Scottish Association for Technology and Research nahm diese Signalverzögerungen genauer unter die Lupe.
Schon vor ihm suchten Wissenschaftler nach der Möglichkeit einer Dekodierung der vermeintlich verschlüsselten Signale von 1928. Vergebens.
Alle bisherigen Versuche einer Lösung brachten keinen Erfolg. (Die gängige Praxis der Wissenschaftler war damals, die Verzögerungszeiten in der Y-Achse einzutragen.)
Duncan unternahm einen originellen Versuch:
In einem Sekundengitter seiner Grafik zeichnete er die Zeitverzögerung der am 11.Oktober 1928 empfangenen Zeichen, anstatt der bisher verwendeten Y-Achse, in der X-Achse.
Das Ergebnis verblüffte nicht nur ihn:
Auf dem Papier zeichneten sich die groben Umrisse des Sternbildes Bootes, des Bärenhüters ab.
Lunan untersuchte daraufhin alle aus den zwanziger und dreißiger Jahren vorliegenden Daten. Eine Reihe von Sternen konnten von ihm zweifelsfrei identifiziert werden. Aus den Unterlagen der Messungen der verzögerten Echos konnten sechs verschiedene Sternkarten, stets Vergrößerungen um das Sternbild Epsilon Bootes herum, hergestellt werden.
Eine genaue und eingehende Betrachtung der Sternpositionen zeigte allerdings zwei wichtige Abweichungen:
Zwei Sternpositionen, dargestellt auf der Zeichnung, stimmten nicht mit den heutigen Sternpositionen überein.
Die erste Abweichung:
Der Punkt, der den Stern Arcturus (das ist der helle rotleuchtende Stern in Sternbild) darstellen sollte, befand sich außerhalb seiner heutigen Position. Warum?
Duncan hatte einen genialen Einfall!
Er rechnete die Sternpositionen zurück und fand zu seiner Verblüffung folgendes:
Die Position des Arcturus wurde an der Stelle im Sternbild der Zeichnung eingetragen, wo er sich vor 12600 Jahren tatsächlich am Himmel befand!
Vor 12600 Jahren hatte das Sternbild genau jene Form wie sie durch die LDE-Signale angegeben wurden.!!
Das muss man sich einmal vorstellen: Das war die Zeit am Ende der letzten großen Eiszeit und am Anfang einer neuen Geschichte auf unsere Erde! Es war die Zeit der Pyramiden, der Sphinx und die Zeit in der die Stadt Tiahuanaco erbaut wurde!
Die zweite Abweichung:
Der Stern Izar (im heutigen Sternbild Epsilon Bootes) ist nicht auf der Zeichnung vermerkt.
Seltsamerweise ist jedoch ein Punkt außerhalb der Sternbildlinien angegeben. Dieser Punkt befindet sich in der Zeichnung allerdings genau auf der X-Achse von Epsilon Bootes.
Genau dieser Punkt war das Ergebnis eines Radioechos von drei Sekunden Verzögerung, während alle anderen Punkte durch ein Radioecho von acht bis fünfzehn Sekunden Verzögerung übertragen und dargestellt wurden.
Von den vielen hundert von Echos, die über drei Jahre empfangen wurden, ist dieses Echo, das den darzustellenden Punkt symbolisieren soll, insofern einzigartig, weil nur dieses eine Echo aus einer Kopie des ausgesendeten Signals bestand. Es war das einzige Mal, wo nach dem Senden von drei Punkten , auch alle drei Punkte wieder zurückgesendet wurden und nicht als Strich! (Macvey, Whispers from Space)
Sollte dies vielleicht ein Hinweis auf die Sonne der Fremden sein? Oder sollte es ein gezielter Hinweis auf nichtirdische Aktivitäten sein?
Lunan kommt zu dem Schluss, dass seit 12600 Jahren in unserem Sonnensystem ein künstlicher Satellit kreist, der ein informatives Programm für die Menschheit gespeichert haben muss. Der Computer (oder was auch immer) im Satelliten, könnte so programmiert sein, dass er auf Radiowellen von der Erde anspricht, sobald und sofern seine eigene Position im Verhältnis zur Erde für einen Empfang geeignet ist. Die Erdsignale werden registriert und mit intelligenten Verzögerungen auf der gleichen Wellenlänge zurückgegeben.
Früher oder später müssen intelligente Empfänger auf der Erde merken, was hier gespielt wird.
Diese Auswertungen wurden 1973 im Magazin Spaceflight der British Interplanetary Society unter dem Titel Spaceprobe from Epsilon Bootes veröffentlicht.
Ebenfalls veröffentlicht wurden alle Auswertungen der Radio-Echos von 1920 und deren Ergebnisse in dem Buch Man and the stars.
Überprüfen Sie selbst die Echos auf einem Millimeterpapier ! Sie werden überrascht sein!
Tragen Sie auf einem Millimeterpapier zwei Achsen ein. Auf der Vertikalen tragen Sie die Nummer der Echos von eins bis vierzehn ein und auf der Horizontalen die Werte für die Verzögerung von eins bis fünfzehn.
Hier die Datenpunkte der Radioechos aus Eindhoven am 11.Oktober 1928:
Signalecho 1: 8 Sekunden
Signalecho 2: 11Sekunden
Signalecho 3: 15 Sekunden
Signalecho 4: 8 Sekunden
Signalecho 5: 13 Sekunden
Signalecho 6: 3 Sekunden
Signalecho 7: 8 Sekunden
Signalecho 8: 8 Sekunden
Signalecho 9: 8 Sekunden
Signalecho 10: 12 Sekunden
Signalecho 11: 15 Sekunden
Signalecho 12: 13 Sekunden
Signalecho 13: 8 Sekunden
Signalecho 14: 8 Sekunden
Wenn alle Punkte eingetragen sind, kann man folgendes erkennen:
Es erscheint eine Teilungslinie, dargestellt durch die 8 Sek.-Echos, welche die Grafik in zwei gleiche Teilflächen trennt.
Auf der linken Seite ist ein einzelner Punkt (3 Sek.-Echo) zu sehen. Er war das einzige Signal (bestehend aus drei Punkten S-CW-Signal), das exakt so wieder zurückempfangen wurde, wie es ausgesendet worden war!
Alle anderen Echos wurden als zwei Sekunden lange Striche empfangen.
Auf der rechten Seite der Teilungslinie ist die Sternanordnung des Sternbildes Bootes zu erkennen., allerdings nicht ganz vollständig. Epsilon Bootes fehlt.
Verschiebt man den 3 Sek.Punkt der linken Seite nach rechts, auf die gleiche Position, dann ergibt sich die fehlende Position des Sterns Epsilon Bootes und vervollständigt dadurch das Sternbild.

Die Expedition von 1929
Im Mai 1929 hatte eine französische Expedition in Indochina den Auftrag, die Auswirkung einer Sonnenfinsternis auf die Ausbreitungsbedingungen von Radiowellen zu untersuchen.
Spezieller Teil der Untersuchungen: Auswirkungen auf LDE´s (Long Delayed Echos - Langverzögerte Echos).
Den Auftrag dazu hatten die französischen Radiotechniker J.B.Galle und G.Talon, die sich an an Bord der L´Inconstant befanden.
Ihre Ausrüstung bestand aus einem 500-Watt Kurzwellensender, einem 20m-Zuleitungskabel und einem 8-m-Sende- und Empfangsmast. Die Stromversorgung übernahmen die Generatoren des Begleitschiffes La Perouse, einem Schiff der Indochina Hydrographic Service.
Die beiden Schiffe liefen am 2.Mai von Saigon aus und am 5.Mai begannen sie mit den Testsendungen in "La baie de Penitencier"- Poulo Condere. Dabei entdeckten sie lange verzögerte Radioechos.
Am 6. Und 7. Mai verhinderten die schlechten Wetterbedingungen weitere Testsendungen.
Aber am 8.Mai waren die Schiffe wieder einsatzfähig und sendeten als erstes alle zehn Minuten zu Beginn jeder halben Stunde.
Am 9.Mai , am Tag der Sonnenfinsternis, wurden CW-Signale über fast sechs Stunden gesendet, lediglich mit einer Unterbrechung von 20 Minuten. Dann, am darauf folgenden Tag wiederholte man den Sendetakt von 10 Minuten alle halbe Stunde.
Gesendet wurde dabei alle 30 Sekunden das CW-Signal i (zwei Punkte), variiert in einer vorher festgelegten Sequenz, um eine spätere Identifikation und Zeitmessung der Echos zu erleichtern. Die Sendefrequenz betrug 25 Meter.
Zwischen 15.40 und 16.00 Uhr kamen ihre Zeichen in Intervallen von 1 bis 30 Sekunden wieder zurück. Seltsamerweise hatten zwei der Echos eine abweichende Verzögerung von 31- und 32-Sekunden.
Dafür gab es keine vernünftige Erklärung.
Die Mehrzahl der empfangenen Echos konnten ganz klar in zwei Gruppen eingeteilt werden:
1. Schwache Echosignale mit ungefähr 1/100 der Original Signalstärke und
2. starke Signale zwischen 1/3 und 1/5 der Signalstärke des ausgesendeten Signals.
Ein Zusammenhang zwischen Signalstärke und Verzögerungszeit konnte nicht festgestellt werden. (Nach Meinung der Experten war die Signalstärke der Echosignale viel zu stark, um sie mit einer natürlichen Reflexion erklären zu können.)
Völlig rätselhaft war dieser Vorgang:
Um 14h19m29s an diesem Tag vergaß der Diensthabende Operator die üblichen Punkte zu senden, trotzdem wurden 5 und 10 Sekundenechos gehört. Aus dieser Tatsache schlossen Galle und Talon , dass einige Echos möglicherweise auch eine Verzögerungszeit von 40 Sekunden und länger haben könnten. Eine Erklärung dafür fanden sie allerdings nicht.
Die allgemeine Intensität der Echos verringerte sich mit der Annäherung der Sonne zum Horizont.
In ihrem Bericht, erschienen 1930 im "L'Onde Electrique, vermerkten Galle und Talon, dass die Echos während der Totalität der Sonnenfinsternis aufhörten. Genauer gesagt 3 ½ Minuten bevor die Sonnenfinsternis ihre Totalität hatte. Diese Unterbrechung dauerte bis zur letzten Hälfte der Sonnenfinsternis.
Ein Teil der Auswertungen des 9.Mai sind auch im "Proceedings of the Royal Society of Edinburgh" veröffentlicht worden.
Beobachtungen dieser Art wiederholten sich in den Jahren 1934, 1947, 1949 und im Februar 1970.
Die Auswertung der verzögerten Radiosignale durch Lunan im Detail:
- Unsere Heimatsonne ist Epsilon Bootes.
- Es ist ein doppelter Stern.
- Wir leben auf dem sechsten von sieben Planeten, gezählt von der Sonne her, welche die größere von den beiden ist.
- Unser sechster Planet hat einen Mond, unser vierter Planet hat drei Monde, unser erster und dritter Planet haben je einen Mond.
- Unser Satellit befindet sich in einer Kreisbahn um euren Mond.
Lunan konnte durch die Konstellation des Sternbildes Epsilon Bootes das sich aus der Signalauswertung ergab, das Alter mit 12600 Jahren errechnen.
Nun ist es für uns äußerst undenkbar, dass jemand eine geplante und gezielte Reise von 103 Lichtjahren unternimmt. (Wir haben schon Schwierigkeiten unsere Sonden sicher zu den Planeten unseres Sonnensystems fliegen zu lassen.)
Würde eine solche interplanetare Sonde aus eigener Kraft fliegen, müsste sie über eine unvorstellbare Antriebstechnik verfügen.
Da der vermutete Satellit (die Sonde) offenbar ziemlich klein ist, scheidet diese Möglichkeit aus. Ein größeres Objekt wäre von uns mit den heutigen Radaranlagen mit Sicherheit längst entdeckt worden!?
(Vielleicht hat man ihn längst entdeckt und verschweigt diese Tatsache?)
Angenommen die Sonde wäre von E.B. aus gestartet und dann im freien Fall auf unseren Planeten zugeflogen.
Sie müsste deshalb ohne Antrieb Jahrhunderttausende unterwegs gewesen sein – schutzlos allen Gravitationseinflüssen und Meteoriteneinschlägen ausgesetzt. Unmöglich!
Eine fremde Intelligenz, die einer anderen über eine Distanz von 103 Lichtjahren hinweg Mitteilungen zukommen lassen will ( und kann!), geht solch ein Risiko nicht ein! Natürlich wüssten sie auch, dass sie, wenn die Sonde vielleicht jemals ihr Ziel (welches?) erreicht, sie selbst vermutlich gar nicht mehr existieren.
Unser eigener Satellit, Pioneer F, hat mittlerweile unser Sonnensystem verlassen. Bekannterweise haben auch wir in ihm eine Botschaft für Außerirdische hinterlassen. Möglicherweise erreicht diese Botschaft andere intelligente Wesen erst in Jahrtausenden oder Jahrmillionen.
Außerdem konnten sie beim Start vor Jahrtausenden ja nicht wissen, dass ausgerechnet die Erde bzw. die unsere Sonne umkreisenden Planeten intelligentes Leben beherbergen würden.
Auch das Einschwenken einer Sonde um unseren Mond kann nicht zufällig erfolgen, da sie bei ihrem Flug durch das All ganz anderen Gravitationskräften ausgesetzt gewesen wäre.
Viel wahrscheinlicher ist die Möglichkeit, dass besagte Sonde = Satellit von einem Raumschiff gezielt ausgesetzt und in eine Umlaufbahn um den Mond gebracht wurde.
Versuch einer natürlichen Erklärung der Langverzögerten Radioechos
Als Erklärung für die Langverzögerten Radioechos (LDE´s) durch natürliche Ursachen wurden von verschiedenen Wissenschaftlern mehrere Hypothesen aufgestellt. Aber keine der aufgestellte Thesen wurde jemals wirklich bewiesen.
Die erste Hypothese besagt, dass die Echos von einem Strom solaren Plasmas zurückgeworfen wurden.
Unsere Sonne wirft ständig elektrisch geladene Teilchen ins All. Wenn diese Partikel Elektronen abwerfen, nennt man sie Plasma. (Auf der Erde können wir diese Erscheinung in Gewittern mit ihren Blitzen und der Aurora beobachten. Auch die so genannten Plasmagloben, die manche Disco verzieren, sind ein gutes Beispiel, um Plasma zu erklären.)
Elektrisch geladene Teilchen im Plasma sind bekannt dafür, dass sie Radiowellen reflektieren. Die ionisierte Luft der Meteorspuren sind ein Beispiel dafür. (Meteorscatter)
Da die Sonne einen ständigen Plasmastrom von Wasserstoffteilchen , dem so genannten Solarwind, ins All bläst, ist anzunehmen, dass einige LDE´s durch Reflexionen an diesem Strom geladener Partikel entstanden sind.
In der Atmosphäre können sicherlich seltsame und vielleicht noch unbekannte Erscheinungen auftreten, aber der neueste Versuch einer Erklärung der LDE´s, dass sich in der Ionosphäre eine Art Rohre oder Ventile aus ionisiertem Gas bilden könnten, die in der Lage sind Radiosignale zu erfassen und sie dann nach einigen Sekunden Verzögerung wiederholt zurückreflektieren .... das sprengt doch alle Grenzen der Vernunft und Glaubwürdigkeit!
Können die Hypothesen einer natürlichen Ursache die LDE´s erklären? Einige vielleicht.
Aber kann man deshalb die Akte mit den Hypothesen von Bracewell und Lunan schon schließen? Gewiss nicht!
Die Signalstärken der Mehrzahl der LDE´s waren einfach zu stark, um mit einer Reflexion an solarem Plasma erklärt werden zu können.
Und was erklärt die unterschiedlichen Verzögerungszeiten?
Was erklärt die Umwandlung von Punktsignalen in Strichsignale?
Fairerweise muss den natürlichen Erklärungen ein gewisser Raum eingeräumt werden, aber sie erklären nicht alles
Ungeklärt bleiben bis heute ebenfalls jene Radiosignale, die, nachdem sie auf der Erde ausgesendet wurden, nach Jahren, sozusagen als Super-Echo, wieder empfangen wurden? (Es wurden Radiosendungen empfangen, die schon vor Jahren gesendet wurden!)
Eine andere Merkwürdigkeit:
1957 entdeckte der Astronom Dr. Luis Corralos ein unscharfes Objekt das dem russischen Satelliten Sputnik II auf seiner Laufbahn folgte. (Der Satellit wurde am 4.11.1957 gestartet.)
Untersuchungen, auch von russischer Seite, wurden daraufhin eingeleitet, Seltsamerweise wurde dazu keine öffentliche Erklärung abgegeben!
Bis 1960 wurden die meisten Satelliten von der Erde aus meist in eine äquatoriale Umlaufbahn gebracht. (West nach Ost.) Nur ganz wenige Satelliten wurden in eine polare Umlaufbahn geschossen. (Nord nach Süd.)
Doch am 4.Januar 1960 wurden gleich zwei Objekte von beträchtlicher Größe in einer polaren Umlaufbahnen entdeckt. Beide Objekte schätzte man auf ca. 15 Tonnen!
Dazu muss man wissen, dass zu dieser Zeit US-Satelliten mit höchstens 227 kg ins All befördert werden konnten. Sowjetische Satelliten wogen damals etwa 1360 kg.
Das US National Space Surveillance Control Center (NSSCC) bestätigte im Februar durch das US-Militär, dass sich ein unbekannter Satellit in einer polaren Umlaufbahn befindet.
Erneut wurden Untersuchungen über die Herkunft des Satelliten angestellt. Eine Erklärung dazu wollte man zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.
Aber diese Erklärung wurde nie abgegeben! - Warum?
Die These, dass eine fremde Sonde möglicherweise in unserem Sonnensystem existiert, wurde durch eine Veröffentlichung in England, im April 1995 in der seriösen Astronomiezeitung The Observatory, weiter unterstützt.
Der Autor des Berichtes war Duncan Steel von der Universität in Adelaide, ein Experte im Aufspüren kleiner Himmelsobjekte im erdnahen Weltraum.
Steel arbeitete zusammen mit zwei Organisationen: dem Detection Comittee und der Intercept Comittee beide von der NASA beauftragt. Ihre Aufgabe: Untersuchungen der Gefahr für die Erde und Raumfahrzeuge durch Asteroiden und Kometen.
Da kaum jemand in der breiten Öffentlichkeit diesen Artikel je gelesen haben dürfte , hat er niemanden in Erstaunen versetzt. Warum wurde eine so wichtige Entdeckung nicht durch die Medien einem breiten Publikum zugänglich gemacht?
Schade, denn der Inhalt war erschreckend und aufrüttelnd zugleich!
Der Artikel setzte sich nämlich mit der Existenz eines Objektes auseinander, das 1991 in einer Umlaufbahn um die Sonne entdeckt wurde.
Dieses etwa 10 qm große Objekt unbekannter Herkunft wurde von Astronomen des Kitt Peak Observatoriums im November 1991 entdeckt. Sie gaben dem Objekt den Namen 1991-VG.
Ein größenmäßig gleiches Objekt wurde noch einmal im April 1992 am gleichen Observatorium entdeckt.
Steel schließt aus den Daten der Astronomen und zwei ungewöhnlichen Eigenschaften darauf, dass das Objekt möglicherweise außerirdischen Ursprungs sein könnte.
Durch zwei der beobachteten Eigenschaften konnte ein Vorhandensein eines Kometen oder Asteroiden ausgeschlossen werden:
Die beobachten schnellen Änderungen der Helligkeit des Objektes wiesen darauf hin, dass es eine klar getrennte Reflexionsoberfläche haben muss. (Segmente)
Steel nahm ebenfalls erstaunt zur Kenntnis, dass das Objekt einen erdähnlichen Orbit hatte. Dessen Exzentrizität und Inklination sowie seine Orbitalgröße waren nämlich nur geringfügig größer als die Erdumlaufbahn selbst.
1991-VG passierte die Erde in nur 776 999 km. Das ist etwa die doppelte Entfernung Erde Mond.
Steel entschied sich nach eingehender Beratung für drei verschiedene Möglichkeiten:
1. Entweder war es ein Asteroid oder
2. ein von der Erde aus gesteuerter geheimer Satellit oder
3. ein außerirdisches Artefakt
Punkt 1: Es wäre schon sehr unwahrscheinlich, dass ein angenommener Asteroid eine so exakte glatte (polierte?) Oberfläche aufweist, dass sie solche Reflexionen erzeugen könnte. Das ist bei Asteroiden noch nie beobachtet worden, ist aber charakteristisch für künstliche Satelliten.
1991-VG konnte auch deshalb kein Asteroid sein, da seine stabile Umlaufbahn über einen gewissen Zeitraum und auf Grund der erdähnlichen Umlaufbahn und seiner starken Annäherung an die Erde, sich hätte ändern müssen.
Punkt 2: Er konnte ebenfalls ausgeschlossen werden, da weder die USA noch die UdSSR jemals (zu diesem Zeitpunkt) einen so großen Satelliten gebaut hatten.
Punkt 3: Ungeachtet aller Fakten musste Steel zugeben, dass er nicht beweisen könne, dass die Sonde“ extraterristischen Ursprungs ist , ebenso wenig er aber beweisen kann, dass sie nicht extraterristischen Ursprungs ist.
Steel notiert in seinem Artikel, dass 1991-VG sich der Erde nicht nur 1991, sondern auch 16 Jahre zuvor 1975 und wiederum 16 Jahre zuvor 1959 bereits genähert hatte.
Rechnet man nun wiederum 16 Jahre zurück, kommt man auf das Jahr 1943. Davon wiederum 16 Jahre zurück sind wir im Jahr 1927!!
Und das war bekanntlich das Jahr, in dem die LDE-Funksignale zum ersten Mal mit ihrer Verzögerung von 3 15 Sekunden aufgefangen wurden!!!
Ein sehr merkwürdiger Zufall nicht wahr?
Wenn diese dokumentierten Berichte wirklich echt sind, und warum sollten sie es nicht sein, gibt es keine natürliche Erklärung mehr dafür, außer der Hypothese der tatsächlichen Existenz eines kosmischen Repeaters = außerirdische Sonde.
Kontakt mit der Sonde
Wenn wirklich dort draußen eine Sonde existiert, hat sie uns zweifelsfrei bereits auf ihre Existenz aufmerksam gemacht und erwartet eine Antwort.
Der letzte Versuch einer Kommunikation wurde von A. T. Lawton im Jahre1970 unternommen.
Er sendete im Morsecode den Buchstaben S ( ... ) mit exakt gleichen Abständen.
Wieder wurden LDE´s empfangen!
Leider brach er das Experiment aus nicht plausiblen Gründen ab. Angeblich hatte er das Gefühl, durch Voreingenommenheit ein falsches Experiment durchzuführen. (Lawton war ein Befürworter natürlicher Erklärungen der LDE´s von PCJJ.)
Andere Wissenschaftler zeigten merkwürdigerweise kein Interesse mehr an einer Fortführung der doch so Erfolg versprechenden Experimente.
Seitdem wurden keinerlei Versuche mehr unternommen! Warum? Hat man all diese Vorgänge vergessen? Oder wurden die Versuche aus ganz anderen Gründen unterbrochen?
Waren die gewonnenen Erkenntnisse vielleicht zu ungeheuerlich und passten nicht in unser "Weltbild"?
Wissenswertes über Epsilon Bootes
Über Jahrhunderte hatte dieser Doppelstern verschiedene Namen wie Izar, Mizar und viele andere.
Moderne Astronomiekataloge bezeichnen die beiden Sterne heute so: Epsilon Bootes, HD129988/9, HR5505/6, DSC9372A/B, und Hip 72105. Die neuesten Messungen des Hipparcos Astrometrie Satelliten ergaben eine Entfernung von 209.738 Lichtjahren.
Epsilon Bootes ist ein Doppelstern, der aus einem K0II-III hellen Giganten mit der Bezeichnung "A", und einem Stern der Hauptordnung A2V mit der Bezeichnung "B" besteht. Der Abstand der beiden beträgt 2.867 arcsec, oder 184.373 astronomische Einheiten. Das ist mehr als die vierfache Distanz zwischen Sonne und Pluto.
Auf den ersten Blick scheint es, dass dieses System kein geeigneter Platz wäre, um dort nach Planeten einer fortschrittlichen Rasse zu suchen. Diese Vermutung wird dadurch unterstrichen, dass kein Astro-Suchprogramm, das dort nach möglichen Planeten suchen sollte, den Stern Epsilon Bootes als mögliches Ziel auserkoren hatte.
Von einem K1III Stern ist bekannt, dass er einen braunen Zwerg als Begleiter hat und ein K5III Stern hat eine elffache ? Jupitermasse (noch nicht nachgeprüft). Einige A-Typ Sterne haben Staubscheiben. Einer von ihnen hat vermutlich einen Planeten mit ca. sechsfacher Jupitermasse, ebenfalls in Verbindung mit Staubscheiben.
Die Empfindlichkeit des Hipparcos erlaubte die Entdeckung brauner Zwerg-Objekte (zwischen 13 und 80 Jupitermassen), aber er fand keinen für Epsilon Bootes.
Epsilon Bootes A / Epsilon Bootes B
RA 14 44 59.22 / 14 44 59.18
Dec +27 04 27.2 / +27 04 29.7
Spec. Type K0II-III / A2V
(Bright Giant) (Main Sequence)
Lifetime 73 million years / 3.4 billion years
Current Age ? ?
App. Mag. +2.5167 / +4.857
Abs. Mag. -1.525 / +0.816
Bol. Mag. -1.895 / +0.717
Reddening 0.0 / 0.0
B-V 0.96 / 0.0
Diameter 4.43e-3 mas / 4.25e-4 mas
Luminosity 336 sun / 39 sun
Temperature 0.82 sun / 1.46 sun
Mass 4.7 sun / 2.5 sun
Radius 30.6 sun / 2.9 sun
Gravity 1.383 m/sec^2 / 80.6 m/sec^2
Rotation Vel. 6.4 ±1.4 km/sec / 110 km/sec
Quellen und Literaturverzeichnis
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Henry Regnery Company: Chicago. 1975 ISBN 0 8092 8258 5 (First published in Great Britain 1974 under the title "Man and the Stars").
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May 9th sequence, published in the "Proceedings of the Royal Society of Edinburgh"
Dr.Klaus Richter: Leben im All.htm