Kretschmann, Rudolf, Dobrindt, Yvonne, Behring, Karin

Prozessdiagnose der Schriftsprachkompetenz

in den Schuljahren 1 und 2 , 1998, 2. Aufl.

Persen-Verlag, Postf. 260, D-21637 Horneburg

ISBN 3-89358-360-2, Bestell Nr. 3360

 

 

Beschreibung

"Prozessdiagnose der Schiftsprachkompetenz in den Schuljahren 1 und 2"

Die Diagnosematerialien "Prozessdiagnose der Schiftsprachkompetenz in den Schuljahren 1 und 2" und "Prozessdiagnose mathematischer Kompetenzen in den Schuljahren 1 und 2" und sind Parallelentwicklungen. Die Diagnosematerialien sind einzusetzen für Förderung

Sie umfassen den Lernstoff der ersten beiden Schuljahre bzw. auch schon im Vorschulalter sich entwickelnde Kompetenzen. In Förderschulen oder bei langsam lernenden Kindern sind sie jedoch auch noch in den Klassen 3,4 oder höher brauchbar.

Bei den "Prozessdiagnosen" handelt es sich um Diagnosekompendien, also um Sammlungen von Checklisten und Aufgaben zu verschiedenen lernrelevanter Aspekten und Prozessen.

Prozessdiagnosen - Übersicht

Prozessdiagnose der Schiftsprachkompetenz in den Schuljahren 1 und 2

(1 Band)

Prozessdiagnose mathematischer Kompetenzen in den Schuljahren

1 und 2

(3 Bände)

Checkliste zur Beurteilung der Allgemeinentwicklung von Schulanfängern

Checkliste zur Beurteilung der Allgemeinentwicklung von Schulanfängern

Protokollbogen zum Lernhandeln und zur Motivation

Protokollbogen zum Lernhandeln und zur Motivation

Theoretische Ausführungen und kurzgefasste Förderhinweise zu Störungen bei der Aneignung des Schriftspracherwerbs

Theoretische Ausführungen und kurzgefasste Förderhinweise zu Störungen bei der Aneignung mathematischer Kompetenzen

Fragen zur Ermittlung emotionaler Einstellungen zum Lesen und Schreiben

Fragen zur Ermittlung emotionaler Einstellungen zum Fach Mathematik

Fragen zur Ermittlung außerschulischer Erfahrungen mit Büchern, mit Schrift

Fragen zur Ermittlung des Lebensweltbezugs mathematischer Vorstellungen

 

Vortest zur Aufgabensammlung

Aufgaben zur Überprüfung der Lernfortschritte beim Lesen und Schreiben sowie

Aufgaben zur Überprüfung mathematischer Kompetenzen auf verschiedenen Repräsentationsniveaus

 

Die Diagnoseverfahren, die wir vorlegen, sind gedacht als

  1. - eine pädagogische Diagnostik, zugeschnitten auf den Arbeitsauftrag, die Fachkompetenz und das Arbeitsfeld von Lehrerinnen und Lehrern;
  2. - eine kindnahe Diagnostik, durchzuführen von Personen, die mit einem Kind täglich, oder zumindest wöchentlich beruflichen Umgang haben, also eine Förderlehrerin, ein Ambulanzlehrer, eine Klassenlehrerin;
  3. - eine prozessorientierte Diagnostik, bei der nicht nur das Arbeitsergebnis interessiert, sondern auch der Arbeitsstil, die Art, wie ein Kind sich einer Aufgabe nähert und wie es sie ausführt;
  4. - eine dialogische Diagnostik, bei der die Lehrerin oder der Lehrer durch Gespräche und Nachfragen auch etwas über die innere Befindlichkeit von Kindern zu erfahren trachtet und
  5. - eine lernwegsbegleitende Diagnostik, bei der bei Problemkindern immer wieder einmal (mehr oder weniger intensiv) ihr aktueller pädagogischer Förderbedarf ermittelt wird.

Die Aufgabensammlungen sind keine Tests im herkömmlichen Sinn. Sie sind nicht konzipiert, um Punktwerte zu liefern. Sie sollen Einsichten liefern. Einsichten, wie ein Kind an Aufgaben herangeht. Einsichten, wie weit ein Kind auf dem Lernkontinuum gekommen ist und Erkenntnisse, welche Gefühle die Angebote und Anforderungen bei einem Kind auslösen. Sie sind gedacht für die Hand kompetenter Lehrerinnen und Lehrer, welche ihre Kinder kennen und ihre Unterrichtsfächer und in dieser Kenntnis souverän entscheiden können, welche Fragen sie welchen Kindern stellen, bzw. welche Aufgaben sie auswählen und welche sie weglassen. Denn einem Kind alle Aufgaben zu stellen, dazu ist die Sammlung zu umfangreich. Darüber hinaus erwarten wir, daß sich die Prüfverfahren mit der Zeit zu einem gewissen Grade selbst überflüssig machen: Viele der Aufgaben und Fragen sind als Denkanstöße gedacht, sein Augenmerk auf diesen oder jenen Sachverhalt zu richten. Lehrerinnen und Lehrer, die dadurch diagnostisch sensibilisiert sind, werden mit der Zeit immer mehr diagnostische Informationen beiläufig aus den täglichen pädagogischen Prozessen beziehen. Als Instrumente zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs sind sie dagegen nicht gedacht.

Das Diagnosekompendium enthält kurz gefasste Hinweise zur Förderung. Ausführliche Förderhinweise finden Sie in folgenden Veröffentlichungen:

Fortbildungsangebote