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Daniel Quinn, Weltbild


Das findet man hier

•    Eine sehr geraffte Beschreibung des Weltbilds und der Lehren von Daniel Quinn

Daniel Quinns Weltbild

Daniel Quinn erkennt das Lebensgesetz (ein Naturgesetz), das vor allem regelt, wie sich die Arten (Mikroben, Pflanzen, Tiere, Menschen) in der Welt entwickeln. Welche Arten sich vermehren, wie sie andere Arten beeinflussen, und wann Arten aussterben. Heute ist die zivilisierte Menschheit eine Art, die nach ausuferndem Wachstum aussterben wird. Zusammen mit den anderen Arten, denen wir die Lebensgrundlagen entzogen haben. Ohne grundlegenden Wandel unserer Herrsch- und Lebensweise würden wir nur noch wenige Generationen existieren können.
Die Ursache für unseren Irrweg ist nach Daniel Quinn der ungehemmte Verbrauch von Weltresourcen durch expansiven Plantagen- und Ackerbau, den ein kleiner Volksstamm vor erst zehntausend Jahren begonnen hat. In Abkehr von der damals schon 3 Millionen Jahre lang praktizierten naturgemässen, nachhaltigen, für weitere Jahrmillionen sicheren Lebensweise. Unser Teil der Menschheit versucht, immer mehr Macht über die Umwelt, eingeschlossen Macht über andere Menschen zu gewinnen.
Im alten Testament stehen die Bewohner des Garten Eden und auch Abel für die nachhaltig lebende Menschheit. Adam und Kain stehen für den unseren abgespaltenen Teil der Menschheit. Dessen langfristiges Schicksal ist schon vor ca. 2000 Jahren erkannt und in 1. Mose 3 und 4 aufgeschrieben worden.

Daniel Quinns Lehren

Die sich zivilisiert nennende Menschheit ist gezwungen, ihre eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören; gezwungen durch ihre über alle ihre Medien ständig verbreiteten Grund-Überzeugungen und die daraus herrührenden Handlungen. Sobald die Lebensgrundlagen zerstört oder aufgebraucht sind, ist es vorbei. Warum es so lange gut ging, und jetzt bald enden soll? Seit langem verdoppelt sich die Menschheit ca. alle 37 Jahre. Alle ungehemmten exponentiellen Prozesse wachsen zuerst scheinbar sanft, in der Endphase aber dramatisch.

Ein Beispiel für exponentielles Wachstum: In einen grossen See wird eine kleine Wasserpflanze eingesetzt, die nach dem ersten Jahr zwei Blätter hat, nach dem zweiten vier Blätter, nach dem dritten acht, und so weiter. Nach ca. 200 Jahren bedeckt sie ein Viertel des Sees. Wieviele Jahre dauert es noch, bis sie den ganzen See bedeckt?

Um zu einer Überlebens-Chance zu kommen, ist Umdenken nötig. Neue Programme, Projekte, verschärfte Gesetze sind dazu nicht geeignet. Das Umdenken besteht vor allem darin, unsere eigenen naturgesetzwidrigen Grundüberzeugungen zu erkennen, die uns heute veranlassen oder sogar zu zwingen scheinen, machtzentriert zu handeln. Viele dieser Grundüberzeugungen sind uns nicht bewusst, wir erkennen sie nur durch Hinterfragen der Grundlagen unserer Handlungen. Sobald wir die fatalen Grundüberzeugungen erkennen (Paradigmen, Quinn nennt sie Aussterbe-"Meme"), werden wir unsere Handlungen anpassen können. Dann können sich neue Lebens- und Zusammenlebensweisen entwickeln, die den Schwenk zu langfristigen Überlebens-Chancen bewirken.

Hier ist eine Liste der gegensätzlichen Grundüberzeugungen .
Ein erster kleiner Schritt in die nachhaltige Richtung wird das bedingungslose Grundeinkommen sein, das nach einer Initialzündung sich über die Welt verbreitet. Siehe die Website zum Grundeinkommen.