Parsifal

 

 

Parsifal

Ein Bühnenweihfestspiel in drei Akten

 

 

Übersicht

 
         
 
Allgemeines
Personen Chor
Orchester  
Handlung Text
Zur Entstehung Uraufführung
CD Empfehlung Diskographie
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Allgemeines

 


WWV: 111

Dichtung: Richard Wagner, frei nach dem "Parsival" von Wolfram von Eschenbach (1210), in der Übersetzung von Karl Simrock und San Marte (eigentlich Albert Schultz)

Uraufführung: 26.07.1882, Festspielhaus Bayreuth; Leitung: Hermann Levi

Form: Durchkomponiert (ohne Szenenangaben)

Musikdauer: zwischen 3 St. 39 Min (Boulez) und 4 St. 38 Min (Levine, Bayreuth)

Verlag: B. Schott's Söhne, Mainz (Richard-Wagner-Gesamtausgabe)

 

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Personen

 
Amfortas, König des Grals Helden- oder Charakter- Bar
Parsifal   Jugendlicher Helden- Ten
Gurnemanz, Gralsritter Charakter- Baß
Klingsor, abtrünniger Gralsritter, Zauberer Charakter- Bar
Kundry   Mez oder Dramatischer Sop
Titurel, Amfortas' Vater Seriöser oder Charakter- Baß
Erster und Zweiter Gralsritter Ten und Baß
Eine Stimme aus der Höhe Alt

Abkürzungsverzeichnis

Zur Besetzung der Uraufführung

 

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Chor

 

Gralsritter - 2 Männerchöre zu 4 Stimmen
Knappen - Männerchor zu 4 Stimmen
Jünglinge - Tenöre
Knaben - in der mittleren Höhe Sopran und Alt, in der äußersten Höhe Sopran und Alt zu 4 Stimmen
Klingsors Blumenmädchen - Sopran und Alt zu drei Stimmen in je zwei Halbchören

 

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Orchester

 
Originalbesetzung:

Holzbläser

3 Fl, 3 Ob, EH, 3 Kl, BKl, 3Fg, KFg
Blechbläser 4 Hrn, 3 Trp, 3 Pos, BTba
Pauken / Schlagzeug 2 Paar Pkn
Sonstige 2 Hrf
Streicher 16 G1; 16 G2, 12 Br, 12 Vc, 8 Kb
Auf der Bühne 2 (nach Möglichkeit 6) Trp, 4 (nach Möglichkeit 6) Pos, sehr tiefe Rührtr, Gl in tiefem C, G, A, E, Donnermaschine

 

Vereinfachte Bläserbesetzung:

3 Fl, 2 Ob, 1 EH (auch 3. Ob), 2 Kl, BKl (auch 3.  Kl), 3 Fg, 3 Hr, 3 Trp, 3 Pos, BTba
die vereinfachte Besetzung ist im Verlag Schott erschienen

 

Abkürzungsverzeichnis

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Handlung

 


1. Akt: Wald im Gralsgebirge - In der Gralsburg

zum 2. Akt
zum 3. Akt

1. Bild: Wald im Gralsgebirge (zur entsprechenden Textstelle)

Im Morgengrauen weist der gerade erwachte Gurnemanz, der Hüter der Gralsburg, Knappen an, am See für den an einer unheilbaren Wunde leidenden Gralskönig Amfortas ein heilsames Bad zu bereiten. Als Amfortas herbei getragen wird, erscheint zu Pferd die Gralsbotin und Zauberin Kundry. Einst lachte sie Christus auf seinem Passionsweg aus und ist seitdem dazu verdammt, ewig umherzuirren und den Erlöser erneut zu finden. Auf Erlösung hoffend, dient sie der Gralsgemeinschaft. Von der Reise völlig erschöpft bringt sie für Amfortas eine heilende Salbe aus Arabien, doch auch dieses Heilmittel schafft Amfortas zwar Linderung, aber keine Heilung seiner Qualen. Auf Bitten der Knappen klärt Gurnemanz die Hintergründe von Amfortas‘ Leiden auf:
Amfortas‘ Vater Titurel wurden einst der Heilige Gral, die Schale aus der Christus am Letzten Abendmahl trank und in der am Kreuz sein Blut aufgefangen wurde, sowie die Lanze, die der römische Soldat Jesus am Kreuz in die Seite bohrte, überreicht. Beide Reliquien hütet Titurel als Gralskönig in der von ihm erbauten Gralsburg Montsalvat und gründete den Gralsorden, dem nur die edelsten Ritter angehören dürfen, die auch der sinnlichen Liebe entsagen können. Auch Klingsor bat um Aufnahme in die Gralsgemeinschaft, da er jedoch nur in seiner Entmannung die Möglichkeit sah, das Keuschheitsgebot einhalten zu können, wurde er abgewiesen. Aus Rache darüber erschuf er in unmittelbarer Nähe der Gralsburg ein Zauberschloß, das mit einem Lustgarten umgeben ist, indem aufreizende Mädchen durchreisende Gralsritter zum Bruch ihres Gelübdes verführen sollen. Auch Kundry zwang Klingsor in seine Macht. 
Nachdem bereits viele Ritter Klingsor zum Opfer vielen, versuchte Amfortas als neuer Gralskönig, dem Treiben Klingsors ein Ende zu setzen. Jedoch erlag auch er im Zaubergarten den Verführungskünsten: Klingsor gelang es, Amfortas den Heiligen Speer rauben und verwundete ihn mit dem Speer. Eben an dieser Wunde, die sich nie schließt, siecht Amfortas dahin. Eine Prophezeiung des Grals verhieß ihm, daß nur ein „reiner Tor“, der „durch Mitleid wissend“ geworden sei, den Speer zurückbringen und die Wunde schließen könne. Nur der Lebenskraft spendende Anblick des Grals hält Titurel mittlerweile noch am Leben.
Gurnemanz Erzählung wird durch den Aufruhr unterbrochen, den der Absturz eines wilden Schwans verursacht. Ein fremder Jüngling (Parsifal), hat den Schwan mit Pfeil und Bogen auf heiligem Boden erlegt. Gurnemanz stellt ihn zu Rede. Der Jüngling weiß aber weder etwas über sich noch seine Herkunft, noch was Recht und Unrecht ist - lediglich den Namen seiner Mutter Herzeleide kennt er. Als Gurnemanz Parsifal über den frevelhaften Mord am Schwan aufklärt, zerbricht er aus Mitleid seine Jagdwaffen. Gurnemanz hofft, daß dies der lang ersehnte „reine Tor“ ist und nimmt ihn mit zur Gralsburg.Gurnemanz, der alte Hüter der Gralsburg, erwacht und befielt den Knappen, für Amfortas, den kranken Gralskönig, das Bad zu richten. Da stürzt, völlig erschöpft, Kundry herbei , um ihm eine heilende Salbe zu bringen. Aber auch dieses Mittel vermag nur Linderung der Qualen Amfortas', nicht aber Erlösung von seinem Leid zu bringen. Gurnemanz erzählt nun den Knappen vom Gral und der Verwundung des Amfortas. Dessen Vater, der Gralskönig Titurel, hat einst die heilige Schale erhalten, aus der Christus beim letzten Abendmahl trank und in der das Blut des Gekreuzigten aufgefangen wurde. Außerdem war ihm der Speer übergeben worden, mit dem ein römischer Soldat Jesus verwundete. Beide Heiligtümer hütet Titurel in der Gralsburg. Zu den Rittern, die der Gralsgemeinschaft zustrebten, zählte auch Klingsor, wurde aber wegen seines sündigen Lebens abgewiesen. Da habe Klingsor eine Wüste in einen Zaubergarten mit schönen Frauen verwandelt, um die Gralsritter zu verführen. Als Amfortas gegen Klingsor auszog, wurde er selbst durch ein Weib betört, so daß ihm Klingsor eine Wunde zufügen konnte, die sich niemals schließen will. Auch Kundry, die rätselhafte Gralsbotin, zwang Klingsor in seine Gewalt. Sie, die einst Christus auf seinem Wege verlachte, büßte nun diese Tat durch ein ruheloses, qualvolles Dasein. Gurnemanz hat seinen Bericht beendet und erfleht im Gebet die Rückgabe des heiligen Speeres. Plötzlich flattert ein zu Tode getroffener Schwan Gurnemanz zu Füßen. Gralsritter eilen herbei und stellen den Täter: Parsifal, de nichts weiß, weder von sich, seiner Mutter oder seinem Vater, noch was gut und böse ist – ein unwissender Tor. Voller Reue zerbricht er seinen Bogen. Kundry erzählt, daß seine Mutter Herzeleide gestorben ist, weil ihr der Sohn davonlief. Gurnemanz, im stillen hoffend, dies könnte der versprochene Retter des kranken Amfortas sein, nimmt den Knaben mit hinauf in die Burg.

Verwandlungsmusik

2. Bild: In der Gralsburg (zur entsprechenden Textstelle)

Feierlich versammeln sich die Gralsritter in einer Prozession in der Halle, um das rituelle Liebesmahl zu feiern. Amfortas weigert sich, sein Amt zu vollziehen und den Gral zu enthüllen: Er will endlich sterben und jede Enthüllung steigert nur noch seine Schmerzen. Die Ritterschaft fordert jedoch ihre spirituelle Speisung. Schließlich gibt Titurel das Zeichen zur Öffnung des Schreins und Amfortas enthüllt qualvoll das Heiligtum. 
Nach der Zeremonie wendet sich Gurnemanz wieder an Parsifal. Der aber begriff nichts von dem, was er gerade gesehen hat, kein Mitleid regt sich in ihm. Enttäuscht und all seiner Hoffnungen betrogen weist ihn Gurnemanz aus der Gralsburg..



2. Akt: Klingsors Zauberschloß - Klingsors Zaubergarten

zum 1. Akt
zum 3. Akt

1. Bild: Klingsors Zauberschloß (zur entsprechenden Textstelle)

In seinem Zauberspiegel sieht Klingsor Parsifal sich seinem Garten nähern und ahnt, daß er seinem gefährlichsten Gegner entgegensieht. Er beschwört die sich seiner Macht wehrende Kundry herbei. Unter Klingsors Bann wird sie dazu gezwungen, den nahenden „reinen Toren“ zu verführen. Parsifal bahnt sich seinen Weg an Klingsors Wächtern, ehemaligen Gralsrittern, vorbei in den Garten. 

Verwandlungsmusik

2. Bild: Klingsors Zaubergarten (zur entsprechenden Textstelle)

Endlich im Zaubergarten wird Parsifal von aufreizende Blumenmädchen umringt, die versuchen ihn zu verführen. Er geht jedoch nicht auf das Spiel ein. Gerade als er den Garten wieder verlassen will, wird er mit „Parsifal“ angerufen – dem Namen, mit dem ihn einst seine Mutter rief. In betörend schöner Gestalt erscheint Kundry. Sie gewinnt sein Vertrauen und erzählt ihm von seiner Mutter, die aus Trennungsschmerz starb. Erstmals fühlt Parsifal tiefe Schuld und Reue. Kundry küßt Parsifal intensiv, wodurch Parsifal „welthellsichtig“ wird: Er erkennt urplötzlich den Zusammenhang zwischen Amfortas‘ Leiden, Sünde und Sexualität. Parsifal wird sich seiner Mission bewußt; er widersetzt sich Kundrys weiteren Verführungskünsten. Kundry verflucht Parsifal und ruft Klingsor zu Hilfe. Dieser schleudert den heiligen Speer auf Parsifal, doch die Waffe bleibt über Parsifals Haupt schweben. Parsifal ergreift die Lanze und schlägt mit ihr ein Kreuzzeichen – Klingsors Reich stürzt in sich zusammen.



3. Akt: Blumenaue - Gralstempel

zum 1. Akt
zum 2. Akt

1. Bild: Blumenaue (zur entsprechenden Textstelle)

Jahre sind vergangen. Am Morgen des Karfreitag entdeckt der als Einsiedler außerhalb Montsalvats lebende Gurnemanz die leblose Kundry und weckt sie. Sie erscheint völlig verwandelt und will nunmehr nur noch dienen. 
Ein fremder schwarzer Ritter erscheint in Rüstung und mit einem Speer bewaffnet. Als er auf Grunemanz‘ Geheiß wegen des Feiertags Rüstung und Waffen ablegt, erkennt Gurnemanz Parsifal wieder. Dieser, wegen Kundrys Fluch auf seiner Suche nach dem Gral lange Jahre auf Irrwegen, kehrt endlich zurück, um den Speer zurückzubringen und Amfortas Wunde zu schließen. Gurnemanz begrüßt Parsifal tief ergriffen und berichtet ihm von dem Leid der Gralsritter: Titurel ist gestorben und Amfortas weigert sich seit Monaten, den Gral zu enthüllen; ohne geistige Stärkung schleppen sich die Gralsritter geschwächt ohne Führung und Ziel dahin. Parsifal bricht erschüttert zusammen. Doch Gurnemanz führt Parsifal an die heiligen Quellen: Kundry wäscht Parsifal die Füße und Gurnemanz tauft und salbt ihn, so daß Parsifal das ihm vorbestimmte Amt des Gralshüters antreten kann. Nachdem Parsifal Kundry getauft hat, führt Gurnemanz Parsifal ein zweites Mal in die Gralsburg.

Verwandlungsmusik

2. Bild: Gralstempel (zur entsprechenden Textstelle)

In der Halle versammelt sich die Ritterschaft zur Totenfeier Titurels. Amfortas soll ein letztes Mal den Gral enthüllen, doch wiederum weigert er sich und fordert die Ritter verzweifelt auf, ihn endlich durch den Tod von seinen Qualen zu erlösen. 
Da tritt Parsifal hervor und berührt mit dem Speer die Wunde, die sich sofort schließt. Parsifal übernimmt das Königsamt und enthüllt den Gral. Amfortas ist entsühnt, der Gralsorden aus seiner Lethargie befreit. Auch Kundry ist von ihrem Fluch des ewigen Lebens erlöst und sinkt zu Boden.

(KU)

 

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Text

 
1. Akt 2. Akt 3. Akt
Waldlichtung nahe einem See, im Gebiete des Grals
Vorspiel
"He! Ho! Waldhüter ihr"
"Seht dort, die wilde Reiterin"
"Recht so! Habt dank! Ein wenig Rast"
"Nicht Dank! Haha! Was wird es helfen?"
"O wunden-wundervoller heiliger Speer"
"Titurel, der Fromme Held"
"Weh! - Hoho! - Auf! - Wer ist der Frevler?"
"Nun sag'! Nichts weisst du, was ich dich frage"
"Vom Bade kehrt der König heim!"
In Klingsors Zauberschloß
Vorspiel
"Ach! Tiefe Nacht!" "Furchtbare Not"
"Ho! Ihr Wächter! Ho! Ritter!"
Eine Frühlingsaue im Gebiete des Grals
Vorspiel
"Von dorther kam das Stöhnen"
"Heil dir, mein Gast!"
"Heil mir, dass ich dich wiederfinde!"
"Zu ihm, des tiefe Klagen"
"O Herr! War es ein Fluch"
"Nicht so! Die heil'ge Quelle selbst"
"Gesegnet sei, du Reiner, durch das Reine!"
"Wie dünkt mich doch die Aue" Karfreitagszauber
"Du siehst, das ist nicht so"
"Mittag. Die Stund' ist da" Verwandlungsmusik
In der Gralsburg
"Nun achte wohl und lass mich seh'n"
"Mein Sohn Amfortas, bist du am Amt?"
"Wehvolles Erbe, dem ich verfallen"
"Enthüllet den Gral"
"Wein und Brot des letzten Mahles"
Auszug der Ritter
Im Zaubergarten
"Hier war das Tosen"
"Komm, holder Knabe!"
"Parsifal! Weile!"
"Dies alles hab' ich nun geträumt?"
"Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust!"
"Wehe! Was tat ich? Wo war ich?"
"Amfortas! Die Wunde!"
"Grausamer! Fühlst du im Herzen" "Ich sah ihn"
"Vergeh, unseliges Weib!"
In der Gralsburg
"Geleiten wir im bergenden Schrein"
"Ja, Wehe! Weh' über mich!" "Enthüllet den Gral"
"Nur eine Waffe taugt"
"Höchsten Heiles Wunder"

Download von Akt 1-3 zum Ausdrucken
 

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Zur Entstehung

 

An dieser Stelle soll nur ein kurzer Überblick über die Entstehungsgeschichte des Parsifal gegeben werden. Eine detaillierte Darstellung finden Sie hier.

Sommer 1845  

Kuraufenthalt Wagners in Marienbad. Die Lektüre der „Parzival“-Dichtung des Wolfram von Eschenbach stellt den ersten Kontakt Wagners mit dem Stoff dar.


Parzival und Feirefiz kommen auf das Feld von Joflanze
(Münchener Handschrift, um 1250)

1857  

Beginn der ersten Skizze des „Parzival“-Plans (nicht erhalten). In der Folgezeit Arbeit daran.

Ende 08.1865  

Auf betreiben Ludwig II. schreibt Wagner eine erste Prosafassung des „Parzival“ nieder.

25.1. – 23.2.1877  

Niederschrift des zweiten Parzival-Entwurfs (hier bereits dialogisierende Prosa). Im unmittelbaren Anschluß daran Beginn der Dichtung.

19.4.1877   Vollendung der Dichtung
25.9.1877   Beginn der Orchesterskizze
Herbst 1877   Die Dichtung wird gedruckt und erscheint im Dezember
Weihnachten 1878  

UA des bereits fertig komponierten Parsifal-Vorspiels in der Villa Wahnfried mit Mitgliedern der Meininger Kapelle unter Leitung Richard Wagners

ab Mitte 1879   Beginn der Niederschrift der Orchesterpartitur
15.10.1880  

Ludwig II. stellt Orchester und Chor der Münchner Oper ab 1882 für die Zweiten Bayreuther Festspiele zur Verfügung. Ludwig II. stellt auch 300.000 Mark bereit; die UA des Parsifal somit gesichert.

Anfang 1881   Erste Planungen der Uraufführung
13.1.1882   Abschluß der Partitur
26.7.1882   Uraufführung
31.12.1913  

Ende der Schutzfrist, die den Parsifal allein der Bayreuther Bühne vorbehielt.

 

 

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CD Empfehlung

 
James Levine, Orchester der Bayreuther Festspiele

"...Levine hat den Mut zu einem "romantischen", klanglich opulenten, bei aller Ausbreitung großartig gespannten und intensivierten, souverän disponierten "Parsifal". Die Klangtechik bleibt diesem orchestralen Konzept nichts schuldig." stereoplay 2/88

Retailers Award British Music Trade Association 1988

Live von den Bayreuther Festspielen 1985


Simon Estes (Am), Matti Salminen (Ti), Hans Sotin (Gu), Peter Hofmann (Pa), Franz Mazura (Kl), Waltraud Meier (Ku), Chor der Bayreuther Festepiele

Philips, 4CD, DDD

 

Hans Knappertsbusch, Orchester der Bayreuther Festspiele

"Welch eine Breite der Musik, welch ein Atem,welche souveräne Ruhe, aber auch welche Poesie! Und welch eine Vokalbesetzung (von den superben Chören unter dem unvergessenen Wilhelm Pitz und dem herrlichen Orchester ganz zu schweigen)." (orpheus 2/87)

Edison 1965 - Grand Prix International du Disque de l`Académie Charles Cros 1965 - Gramophone Record Award 1965 - Deutscher Schallplattenpreis 1965 - Grand Prix National du Disque Lyrique de l’Académie Nationale du Disque Lyrique 1965

Live von den Bayreuther Festspielen 1962


Jess Thomas (Pa), Gustav Neidinger (Kl), Martti Talvela(Ti), George London (Am), Hans Hotter (Gu), Irene Dalis (Ku), Chor der Bayreuther Festepiele

Philips, 4CD, ADD



Weitere Aufnahmen finden Sie in der Diskographie.

Hinweise zur Auswahl unserer CD-Empfehlungen finden Sie hier.

 

 

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Hintergrundmaterialien

 


Kurze Informationen zu Wolfram von Eschenbach, auf dessen "Parzival"-Dichtung sich Wagner bezog.

Eine detaillierte Darstellung der Entstehungsgeschichte des Bühnenweihfestspiels.

Wagner über das Vorspiel zum ersten Akt

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