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Röhrentrockner          Technische Daten aktuell nach 1990

Ausführungen links- oder rechtsdrehend bei Neigung

Nenngröße

Trommeldurchmesser

Trommellänge

Heizfläche für Rohr 95×3,2

Trockengutmenge

Drehzahl

Motorleistung

Masse

 

mm

mm

ca. t/h

U/min

KW

t

3×7

3140

6990

1160

7

6,5 - 12

16,5

61

3×8

3140

7990

1325

8

6,5 - 12

16,5

67

4×8

3990

7990

2210

14

6,5 - 12

23,0

112

5×8

5240

7990

3910

26

6,5 - 12

30,5

185

 

 

Das aufbereitete rieselfähige Trockengut (Rohbraunkohle, Steinkohle, Getreide, Schlämme oder ähnliche Stoffe) mit etwa 50-60% Wassergehalt wird in Röhren­trocknern auf ca. 10-20% Wassergehalt getrocknet.

Röhrentrockner bestehen aus einer leicht geneigt angeordneten Trommel mit in den Stirnwänden eingewalzten Rohren und einem Standrohr mit beiderseitigen Verlagerungszapfen. Durch die Trommelumdrehungen bewegt sich die Rohbraunkohle langsam durch die mit Wendeleisten versehenen Rohre, welche an der aufgabeseitigen Stirnwand mittels einer Fülleinrichtung beschickt werden. An der ausgangsseitigen Stirnwand fällt das Trockengut aus den Rohren in eine Schurre. Der zum Trocknungsvorgang erforderliche Dampf wird an der Aufgabeseite durch die Achse in den Trommelinnenraum geleitet. Dort werden die eingewalzten Rohre vom Dampf umspült. Das anfallende Kondensat wird über Kondensatsammelgefäße und Schöpfrohre aus der Trommel abgeführt. Der beim Trocknungsvorgang in den Rohren entstehende Wrasen wird durch einen Abzugsschlot mit Elektrofilter ins Freie geleitet. Die Trocknerachse ist mit Wälzlagerung ausgeführt. Die Lager werden durch eine Freifallschmierung mit dem erforderlichen Schmieröl versorgt und gekühlt. Durch einen stufenlos einstellbaren Antrieb wird die Trommel über den an der Aufgabeseite montierten Zahnkranz angetrieben, wobei die Drehzahl in Abhängigkeit von der Stirnwandtemperatur optimiert wird.