Wissenschaftlicher Name
Munia castaneothorax
Herkunft
Ostaustralien
Allgemeines
Bei den Braunbrustschilffinken sind
die Wangen und die Kehle schwarzbraun, die Wangen mit beigefarbenen
Schaftstrichen. Die Stirn sowie der Scheitel und der Nacken sind nur sehr dunkel
graubraun geschuppt. Der Rücken und die Flügeldecken sind kräftig zimtbraun.
Der Bürzel, die Oberschwanzdecken und die mittlere Schwanzfeder hell strohgelb. Die
Unterschwanzdecken schwarz. Der Bauch ist weiß und durch einen schwarzen
Querstreifen von der hellbraunen Brust getrennt, der sich entlang der Flanken
etwas quergewellt bis zu den schwarzen Schenkeln hinzieht. An den Körperseiten
geht das Weiß des Bauches in ganz helles Zimtbraun über. Die Geschlechter
sind sehr schwer auseinander zu halten. Als sicheres Unterscheidungsmerkmal ist nur der Gesang des Männchens.
Der Braunbrustschilffink ist ein sehr
lebhafter Vogel, der gegenüber anderen
Prachtfinken friedlich ist. Er eignet sich auch sehr zur Schwarmhaltung.
Zucht
Da bei dem Braunbrustschilffink die
Unterscheidung der Geschlechter sich schwierig gestaltet, sollte es
versucht werden, diese in einem Schwarm von 6 bis 8 Tieren zu züchten. Hier
können sich die Paare selber finden und ein Bruterfolg stellt sich eher ein.
Ich habe es bei meinen Tieren in einer ähnlichen Form getan. Es wurden alle
Tiere mit Farbringen gekennzeichnet und wenn sich ein Paar gefunden hat, habe
ich dieses in eine andere Voliere umgesiedelt. Ein harmonierendes Paar schreitet recht schnell zur
Brut. Die Nester wurden bei mir nur freistehende im Schilf gebaut. Als Nistmaterial wird vorzugsweise Kokosfaser
genommen.
Die Gelegegröße beträgt 4-6
Eier, selten bis 8 Eier, mit einer
Brutdauer von 13 Tagen. Zur Aufzucht der Jungen wird vermehrt Keim- und
Eifutter von den Eltern aufgenommen. Die Jungen fliegen nach ca. 22-28 Tagen aus.
Die Jungen sind nach dem Ausfliegen recht
schreckhaft und man sollte sich den Volieren behutsam nähern. Nach 14 Tagen
sind die Jungen futterfest und können dann von den Elterntieren getrennt
werden. Die Elterntiere sind dann schon meistens mit der nächsten Brut
beschäftigt.