Der Wandel

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Es war einmal eine Welt wie sie im Bilderbuche stand: Ein sich endlos erstreckendes Land mit vielen Gebirgsketten unzähligen Flüssen, kleinen Bachläufen und satten grünen dichten Wäldern. Der Mensch besiedelte die ihm zur Verfügung stehenden Acker- und Weideflächen und lebte in Einklang mit der Natur und ihren Tieren. Die Phantasie der Menschen war groß und kannte keinerlei Grenzen. So kam es dazu, dass sich Trolle, Gnome, Elfen und Zauberer zu ihnen gesellten und in ihren Höhlen, Wäldern und sonstigen Verstecken lebten.

Manche Wesen lebten sogar in Frieden in Nähe der Menschen und die beiden Arten akzeptierten die Gegenwart des anderen. Man hört, es gäbe sogar richtige Freundschaften zwischen ihnen und die Menschen kamen bei gesundheitlichen Problemen auch gerne zu den Zauberern. Auch Drachen besiedelten das blühende Land. Selbst im Wasser, in der Luft und unter der Erde hausten sie. Friedlich lebten sie ihr Leben und taten den Menschen nichts böses. Sie respektierten einander. Lustige Volksfeste wurde gefeiert, mit viel Musik und viel Spaß. Es wurden viele Märchen und Sagen über die genannten Fabeltiere erzählt und die Kinder saßen lauschend am Lagerfeuer und horchten gespannt, was die Ältesten zu sagen hatten. Ab und an konnte man sogar die Silhouette eines Drachen am Himmel erblicken.  

Die Menschen waren glücklich. Die Fabelwesen auch. Doch mit dem Fortschritt der Zeit und zunehmenden bahnbrechenden Erfindungen, erstarb die wunderbare Welt. Die Menschen begannen Furcht, Neid, Hass und Gewalt einen Namen zu geben und so veränderte sich alles. Geld als Machtfaktor beherrschte die Herzen der Menschen und die Fabelwesen konnten nur zusehen. Diese Gier und daraus erfolgender Neid führte die Menschen dazu, Hass gegen andere Völker zu entwickeln und ihr Land zu erobern. Besitzergreifend brannten sie die Stadtmauern nieder und führten Krieg gegeneinander. Die schöne Welt war dahin.  

Und so erlosch die Fantasie der Menschen – die Zauberer, Drachen, Trolle, Elfen und alle anderen begannen allmählich zu erlöschen....stirbt die Fantasie der Menschen, so sterben auch deren Geschöpfe.  Die Fabelwesen schlossen einen Pakt. Sie konnten nicht verhindern, dass die Menschen aufhörten an sie zu glauben. Aber sie konnten auch nicht zusehen, wie die Welt sich langsam selbst zerstörte.  

Fortsetzung folgt...