Nachrichten von der Saar und Umgebung
+++ Aktuell +++ 18.06.2006 ++++
| KBS 670 S-Bahn Verlängerung | 18.06.2006 |
| Am 12.04.2006 kam es in Homburg/Saar zum Spatenstich für die Bauarbeiten im Rahmen der S-Bahn Rhein Neckar Verlängerung . Zwei Bahnsteige werden für 820.000 Euro im Zuge einer Bund - Land Maßnahme, mit saarl. Beteiligung von 470.000 Euro modernisiert und behindertengerecht gestaltet. Zunächst erhält die S - Bahn einen Hausbahnsteig auf Gleis 1, welcher bereits zur Fußball WM einsatzbereit sein soll. In einem zweiten Bauabschnitt erhalten die Gleise 7 und 8 neue Bahnsteige mit behindertengerechten Aufzügen. Durch weitere Bauarbeiten zwischen Kaiserslautern und Homburg wurden die Stationen Kindsbach, Hauptstuhl und Bruchmühlbach - Misau, welche ebenfalls für den S -Bahn Verkehr umgebaut werden, in der Zeit vom 03.04.2006 - 09.06.2006 nicht angefahren und durch Schienenersatzverkehr bedient. Die Frage, ob Homburg auch in Zukunft noch ICE Haltepunkt bleiben wird, sorgte für Diskussionen. Mit Blick auf die Investitionen stehen die Zeichen aber für den Erhalt des ICE Haltepunkts Homburg. Bild : Im Rahmen der Gleisbauarbeiten kam auch 212 024 der Prignitzer Leasing AG zum Einsatz und wartete am 20.03.2006 in Homburg auf weitere Einsätze | |
| KBS 681 | 18.06.2006 |
| Mit einem großen Sanierungsfinale und Streckensperrung vom 08.04. bis 24.04.endet im Illtal die seit 2001 in 6 Etappen durchgeführte Gleiserneuerung. Während die Bauarbeiten in Lebach im Rahmen des Saarbahnweiterbaus noch weiter in vollem Gange sind, können die Dieseltriebtriebwagen von DB Regio nun im ganzen Illtal über neue Gleise fahren. In nur 4 Tagen wurden die Schienen und Schwellen im Abschnitt Lebach - Eppelborn erneuert, wobei ein Gleisumbauzug, ein Schotterreinigungszug und eine Stopfmaschine zum Einsatz kamen. Im Bahnsteigbereich ist der Umbauzug wegen der räuml. Gegebenheiten oft nicht einsetzbar und es muß dann wie in Eppelborn 2001/2002 evtl. manuell gearbeitet werden. Durch eine leichte Gleisverschwenkung im Bereich des Haltepunktes Bubach konnte jedoch auch dort der Umbauzug ohne Unterbrechung eingesetzt werden. Neben der 212 024 von Prignitzer Leasing AG und der Arco Trans 5250.05 kam mit der Press 253 015 sogar eine hochmoderne Lok mit diebselektrischem Antrieb zum Einsatz. Im Bahnhof Lebach finden sich 2 Bahnsteige, wovon einer für die Saarbahn und ein weiterer für die Triebwagen von DB Regio vorgesehen sind. Eine Weiche, von der aus die Saarbahnstrecke nach Saarbrücken abzweigen wird, wurde bereits eingebaut. Nur die Tatsache, das sich Saarbahn und DB Regio auf ca. 50m das gleiche Gleis teilen müssen, scheint wegen der möglichen Trassenkonflikte nicht sinnvoll, "Paralleleinfahrten" oder "Parallelausfahrten" bzw. ein weitgehend unabhängigen Betrieb kann demnach nicht umgesetzt werden. Weitere Nebengleise zum Abstellen von Saarbahntriebwagen und Diesel VT sind geplant. Die Regionalbahnen auf der KBS 681 endeten während der Bauarbeiten in Eppelborn und wurden mit Schienenersatzverkehr nach Lebach fortgeführt. Bild : Am 11.04.2006 war die dieselektrische 253 015 von Press mit dem Schotterreinigungszug am Haltepunkt Bubach anzutreffen. | |
| KBS 684/Verkehrsverbund Saar | 18.12.2005 |
| Die Einführung des Saar Verkehrsverbundes am 01.08.2005 war in den Augen vieler Bürger und Politiker längst überfällig. Für die Berechnung des Fahrpreises unter Verwendung des Wabenplanes sind fast schon mathematisch - geographische Grundkenntnisse erforderlich, insbesonders für ältere Mitmenschen immer wieder ein Akt der Verzweiflung. Aber wie so oft gibt es auch in diesem neuen System nicht nur Gewinner. Insbesondere durch die Gestalltung der Wabenlage wurde es für einige wesentlich teuerer, insbesondere für die Fahrgäste an der oberen Saar, namentlich Fahrgäste der Saarbahn. Mitten durch die Gemeinde Kleinblittersdorf mit den Orten Kleinblitterdorf, Auersmacher und Rilchungen - Hanweiler verläuft die Wabengrenze, so daß eine Fahrt vom Ortsteil Auersmacher nach Rilchingen Hanweiler mit 2,10 € teuerer ist, als eine Fahrt in der Großwabe Saarbrücken mit 1,90 €, da es hier zu einer Überschreitung der Wabengrenze kommt. Sinnvoller wäre da eine gemeinsame Wabe für Kleinblittersdorf, was laut Auskunft eines SaarVV Mitarbeiters jedoch Verluste in Höhe von 140.000 € durch geringere Einnahmen zur Folge hätte. Ob der Protest der betroffenen Bürger eine Änderung bringen wird, bleibt abzuwarten. | |
| Schnellverkehr Paris - Frankfurt /Eurobahnhof Saarbrücken | 04.12.2005 |
| "Auf den letzten Drücker" so das Motto für den Eurobahnhof Saarbrücken der spätestens bis Dezember 2007 fertig sein soll, im Herbst 2005 jedoch war von Bauarbeiten noch nichts zu erkennen. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung haben die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, der saarl. Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi und der Konzern- bevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Gerhard Schinner, am 11.10.2005 auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real den Startschuss für das Projekt Eurobahnhof Saarbrücken gegeben. Wenigstens die Finanzierungsfrage für das Projekt, bei dem Eurobahnhof auch als"Vitrine Frankreichs" bezeichnet wird, ist geklärt, denn 3,15 Mio. Euro wird die Stadt Saarbrücken übernehmen, 16 Mio. Euro das Saarland und 15 Mio. Euro die Deutsche Bahn. Mit der Übernahme der Leistungen Paris - Frankfurt durch den ICE 3M geht auch eine lange Tradition zu Ende, namentlich die Tradition der Mehrsystemlokomotiven im grenzüberschreitenden Personenverkehr zwischen dem Saarland und Lothringen. Sehr beliebt ist sie bei den Eisenbahnfreunden, die BR 181.2 , welche auch heute noch in 4 verschiedenen Farbgebungen unterwegs ist. Aber die Tage der BR 181.2 im EC Einsatz auf der Relation Frankfurt - Metz sind gezählt. Nach jahrelangen Tests und technischen Verbesserungen wird der ICE 3M nun endlich die lang ersehnte Zulassung auf SNCF Strecken erhalten, ganze 28 Mio. Euro hat sich die Deutsche Bahn die Entwicklung und Umsetzung der Modifizierungen kosten lassen. Im Gegenzug dazu tritt nun der neu entwickelte TGV POS an, um die Zulassung vom Eisenbahnbundesamt (EBA) zu erhalten. (hs) | |
| Saarbahn/KBS 684 | 04.12.2005 |
| Ausgerechnet beim Altstadtfest Saarbrücken vom 15. - 17.07.2005 kam es zu Schienenersatzverkehr der Saarbahn im Abschnitt Brebach - Riegelsberg Süd, sehr zur Verärgerung vieler Altstadtfest Besucher, die in den völlig überfüllten Ersatzbussen kaum Platz fanden. Aber warum um Himmels Willen wurden mitten in der Innenstadt am Rathaus Weichen eingebaut ? Die Antwort führt zu der Großbaustelle am Römerkastell, wo im Rahmen der Verkehrsumstrukturierung eine neue, 120 Meter lange und 7,4 Mio. Euro teuere Eisenbahnbrücke gebaut wird. Wo heute noch Bahndamm zu finden ist, soll unter der neuen Brücke ein Verkehrskreisel entstehen. Des weiteren wird die Saarbahnhaltestelle Römerkastell mit Blick auf die Strecke nach Neuscheidt dreigleisig ausgebaut. Die Saarbahn pendelte in diesem Zusammenhang vom 19.10.2005 bis zum 31.10.2005 zwischen Riegelsberg Süd und Landwehrplatz sowie zwischen Brebach und Sarreguemines (F), wobei es zwischen Brebach und Landwehrplatz zu Schienenersatzverkehr kam. Und dann wird auch gleich klar, wozu die Weichen am Rathaus gebraucht wurden : hier wechselten die Züge, welche am Landwehrplatz endeten, das Gleis. Hier noch einige Infos zur KBS 684 : In Brebach soll ein neuer Park and Ride Parkplatz neue Kunden für die Saarbahn anlocken. Im Güterverkehr auf der KBS 684 dominieren nach wie vor die Kalkzüge der Relation Auersmacher - Dillingen ( KC 63651 SAM 12.36 ) sowie die Übergaben zur Brebacher Hütte (CB 59020 SBA 16.31 ). Nicht wegzudenken von der KBS 684 die Fa. RST, welche nach wie vor Rangierarbeiten in Auersmacher und Brebach übernimmt. Leider hat der Güterverkehr auf der KBS 684 in den letzen Jahren stark abgenommen. So gibt es die Übergaben an einen Alteisenhändler in Bübingen seit Ende 2003 nicht mehr. Auch die Fa. Peugeot Deutschland in Güdingen wird seit ca. 2 Jahren nicht mehr bedient. Eigens für deren Anschluß wurde Mitte der 70er Jahre eine massive Stahlbrücke über die Saar gebaut. Zum Erhalt der Anschlüsse einer Spedition bzw. des Heizkraftwerks im Industriegebiet Saarbrücken Ost wurden 1998 im Rahmen des Baus der Ostspange umfangreiche BÜ Anlagen mit Kosten in Millionenhöhe errichtet, jedoch später nie genutzt - fast schon ein Klassiker aus dem "Schwarzbuch" des Bundes der Steuerzahler, denn das Heizkraftwerk erhält seine Kohle ausschließlich über die Straße. Sporadische Tonerdezüge nach Sarreguemines(F) werden von SNCF 461 gefahren. Seit Juni 2003 gibt es RE Verbindungen der Relation Saarbrücken - Strasbourg ( - Offenbach) mit SNCF Triebwagen der Baureihe X 739XX . Fast unbemerkt sind die SNCF Altbautriebwagen der Baureihen X 43XX - X 49XX , welche fast 50 Jahre das Bild der KBS 684 erheblich mitprägten, spurlos verschwunden. Auch der Extrahalt in Kleinblittersdorf, von wo aus man bis Juni 2003 noch bis Strasbourg fahren konnte, war mit Übernahme der "Wale" bereits Geschichte. (hs) Bild : Im Rahmen des Schienenerstzverkehrs vom 19.10.2005 - 31.10.2005 zwischen Landwehrplatz und Brebach kam es zu einer betrieblichen Besonderheit bei der Saarbahn. An der Haltestelle Rathaus wurde der sog. "Befehlsstab" übergeben. Diese sehr einfache Sicherheitsmaßnahme übernahm die Garantie, dass immer nur ein Zug in den eingleisig befahrbaren Abschnitt Rathaus - Landwehrplatz einfahren durfte und keine Kollisiongefahr entstand. Nur wenn der Fahrer den Befehlsstab erhielt, durfte er Richtung Landwehrplatz weiterfahren. Bei der Rückfahrt wurde der Befehlsstab wieder zurückgegeben und konnte dann an den nächsten einfahrenden Zug übergeben werden. | |
| KBS 681 wurde erneuert und Saarbahn nach Lebach | 07.09.2005 |
| Jemand
bei DB Netz muß sie mögen, die KBS 681 genauer gesagt die Illtalbahn Wemmetsweiler - Lebach. Seit 2001 wird sie sukzessive saniert, ein für eine Nebenbahn fast ungewöhnliches Szenario. Alles nahm seinen Anfang im Juli 2001, als Gleis 2 in Eppelborn erneuert wurde. Im Oktober 2001 folgte der Abschnitt Wustweiler - Eppelborn. Im April 2002 kam dann Gleis 1 in Eppelborn an die Reihe, und von April 2003 bis Februar 2004 war die Strecke wegen dem Bau der Wemmetsweiler Kurve für 10 Monate gesperrt. Neben dem neuen Haltepunkt Gennweiler wurde die Strecke im Abschnitt Wemmetsweiler - Illingen zweigleisig ausgebaut. Anfang August 2005 stand dann das Gleisbautrio bestehend aus Umbauzug, Schotterreinigungszug und Stopfmaschine wieder auf der Matte, um den Abschnitt Illingen - Wustweiler zu erneuern. Mehrere Az Loks kamen zum Einsatz, darunter auch die Hochwaldbahn VL 8 (Ex DB 212 301), als der Abschnitt Wemmetsweiler - Lebach für eine Woche voll gesperrt war. Mit einer Gleiserneuerung des verbleibenden Abschnittes Eppelborn - Lebach (-Jabach) ist noch 2005/2006 zu rechnen. Die Saarbahn wird im Abschnitt Etzenhofen - Lebach nach EBO Richtlinien verkehren d.h.der FDL in Lebach ist dann für diesen Abschnitt zuständig . Hierzu wird die gesamte Stellwerkstechnik in Lebach erneuert und von Form - auf Lichtsignaltechnik umgebaut. Es verbliebe dann nur noch Eppelborn als letztes mechanisches Stellwerk im Saarland, ein späterer Umbau in Lichtsignaltechnik nebst Fernsteuerung aus Lebach erscheint nicht unwahrscheinlich. Die Frage, wie der Bahnstrom (15 kV 16 2/3 Hz) in den Bereich Lebach kommen wird, führt zu der Annahme, dass bis zur Inbetriebnahme der Saarbahnstrecke nach Lebach, welche auf Mitte 2007 datiert wurde, der Abschnitt Illingen - Lebach der KBS 681 elektrifiziert werden muß. Ansonsten wäre eine eigene Umformeranlage für die Saarbahnstrecke Etzenhofen - Lebach erforderlich, denn weder in Etzenhofen noch in Lebach ist z.Zt. Bahnstrom verfügbar. Während die Bauarbeiten auf dem BoStrab Abschnitt Riegelsberg Süd - Etzenhofen bereits seit Monaten planmäßig in vollem Gange sind, wartet man auf dem EBO Abschnitt Etzenhofen - Lebach immer noch auf den Beschluß des Planfeststellungsverfahrens. Ob der Inbetriebnahmetermin von Mitte 2007 bei weiterer gravierender Verzögerung noch eingehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Bild : Vieles hat sich in den letzten Jahren in Lebach verändert. Einige der Gebäude auf der Aufnahme vom 13.09.2002, darunter auch der Bahnhof, sind inzwischen abgerissen. 628 468 wird bald den Endhaltepunkt Lebach - Jabach erreichen. Umfangreiche Gleisanlagen erinnerten noch an eine Zeit, in der Lebach eine wichtige Rolle als Eisenbahnknotenpunkt spielte. Richtung Osten konnte man (und kann man heute noch) über die Illtalbahn nach Wemmetsweiler an der Fischbachstrecke gelangen. Richtung Süden führte die Köllertalbahn (Einstellung Pv 29.05.1985) nach Völkingen und Richtung Westen war Wadern (auch Nonnweiler bzw. Hermeskeil) über die Primstalbahn (Einstellung Pv 01.06.1980) erreichbar. Nach Inbetriebnahme der Saarbahnstrecke wird Lebach wieder über 2 Schienenwege erreichbar sein. |
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ex KBS 634 SSH - Hostenbach |
07.09.2005 |
Zwei
mal im Jahr gibt es auf der Ex KBS 634 Saarbrücken - Hostenbach
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| neue Privatbahn im Saarland | 03.05.2005 |
Kaum
haben sich die Wogen um die Übernahme der Flüssigeisenzüge
durch SBB Cargo im Saarland geglättet, geht eine weitere private
Eisenbahngesellschaft an den Start. CFTA Cargo, die franz. Tochter
der Connex Verkehr GmbH, wird ab Juni 2005 die Kalkzüge der
Relation Dugny(F) - Bouzonville (F) - Dillingen (Völklingen)
übernehmen. Nach einer internationalen Ausschreibung hat CFTA
Cargo in Kooperation mit der Connex Cargo Logistics (CCL) für
eine Zeitdauer von 5 Jahren den Zuschlag erhalten.Es sollen Vossloh
Diesel Tfz zum Einsatz kommen.
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| neuer Betreiber der Primsstrecke | 18.03.2005 |
| Seit Januar 2005 ist die Strecke Dillingen(Saar) - Limbach b. Schmelz in den Besitz der Fa. Meiser in Limbach übergegangen. Diese ist nun auch für die Streckeninstandhaltung und Pflege der Strecke zuständig. Deshalb wurde am 17.03.2005 ein Vegetationsrückschnitt durch eine Grünschnittfirma aus Konz und der Fa. RST aus St. Ingbert durchführt, die für die Fa. Meiser die Streckenarbeiten ausführt. (JBM) | |
| Start der SBB vor Suppenzügen erfolgreich | 01.03.2005 |
| Am 01.03.2005 startete die SBB überpünktlich um 00.25 Uhr mit dem DGS 80961 von der Dillinger Hütte nach Völklingen. Weitere Infos unter "Privatbahnen" (JBM) | |
| Stand Saarbahnausbau nach Lebach | 30.01.2005 |
| Viel
Zeit ist vergangen, seitdem im September 2001 der jüngste Saarbahn
Haltepunkt Riegelsberg - Süd in Betrieb genommen wurde. Anders als
in Karlsruhe, wo das Stadtbahn Netz mit unglaublicher Geschwindigkeit
wuchs und noch wächst, tut man sich an der Saar etwas schwer mit
dem Ausbau des Saarbahn Streckennetzes.
Zunächst gab es auf dem Neubauabschnitt
zwischen Riegelsberg und Lebach zahlreiche Anliegerklagen, die eine
Verzögerung von mehreren Jahren bewirkten. Ende 2004 liefen
dann zwar die Bauarbeiten in Riegelsberg und Lebach an,
ob die Saarbahn aber tatsächlich Ende 2006 in Lebach einfahren
wird, bleibt ungewiß, denn in der Regel tauchen oft unvorhersehbare
technische Probleme erst im Verlauf der Bauarbeiten auf,
insbesondere bei der Sanierung von 14 Brückenbauwerken, dem Eiweiler
Viadukt sowie dem Tunnel bei Landsweiler. Mit einem neuen Termin
von 2009 entfernt man sich dann auch von den bisherigen Plänen
für die Inbetriebnahme der Linie 2 von Neuscheidt bis Völklingen, später
evtl. bis Saarlouis. Waren es im Falle Riegelsberg die Anwohner-klagen,
so sind es im Falle Altenkessel Grubensenkungen die die Deutsche
Bahn in Kooperation mit der DSK im Vorfeld beseitigen möchte, eine
Transaktion, die nicht vor 2007 vollendet sein wird. Das Bergwerk
Warndt - Luisenthal wird bereits im Sommer 2005 die Förderung
einstellen, so das auf dem Streckenabschnitt Warndt Grube -
Fürstenhausen ab diesem Zeitpunkt auch der Güterverkehr
zum Erliegen kommen wird. Ob diese Strecke dann stillgelegt wird,
oder aber auch hier die Saarbahn "zuschlagen"
wird, bleibt offen. Foto : im Rahmen
des "Warndtweekend 2003" wurde die Strecke Saarbrücken
- Warndt Grube am 15.06.2003 von der Saarbahn bedient.
Auch in Groß-rosseln, wo der planmäßige Personenverkehr bereits
1976 eingestellt wurde, war das Interesse sehr groß. (Harald
Schuster) |
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| UniSped vergrößert das Transportangebot | 03.01.2005 |
Die Transportgesellschaft
UniSped GmbH fährt ab dem 03.01.2005 auf der Strecke Fürstenhausen
- Ensdorf eigene Kohlezüge. Die Züge werden gezogen von einer G2000,
die von der ConTrain angemietet wurde. Als Wagenpark werden die polnischen
Falns verwendet, die in den letzten Wochen von der RAG mit 3 Zügen
nach Fürstenhausen transportiert wurden. (Jens Breitkopf, www.Saarlandbahnen.de.vu
)
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