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Endlich war es soweit. Fast drei Jahre nach der Gründung unseres Kegelclubs machten wir unsere erste Kegelfahrt nach Amsterdam. Leider begann das ganze Abenteuer für mich erst etwas später da ich ausgerechnet an dem Samstag arbeiten musste und somit alleine mit dem Zug nachfahren musste wovor ich ja ziemlichen Bammel hatte da ich mich nicht erinnern kann wann ich das letzte Mal Zug gefahren bin geschweige denn allein. Aber Gott sei Dank hat alles gut geklappt und um 19.30 wurde ich dann in Amsterdam am Bahnhof von den andern in Empfang genommen.
| Hinfahrt | Amsterdamer Bahnhof |
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| Öffentliche Amsterdamer Männertoiletten | Warten auf Sabine |
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Nachdem wir dann kurz im Hotel waren damit ich meine Sachen abladen und mich etwas frisch machen konnte ging’s dann raus ins Amsterdamer Nachtleben. Erst waren wir was essen und haben uns dann auf die Suche nach ner netten Cocktailbar oder ähnliches gemacht. Da unser Hotel in der Nähe der Leidseplein lag, wo sich laut unserm Stadtführer ein Großteil des Nachtlebens von Amsterdam abspielen sollte, dachten wir das wäre ein Kinderspiel, aber Pustekuchen. Man hatte quasi nur die Auswahl zwischen Restaurant (überwiegend Steakhäuser oder Pizzerien) oder Coffeeshops. Nach einigem Suchen fanden wir dann doch noch ein ziemlich überfülltes Irish Pub naja aber besser als gar nix. Danach warn wir noch in nem komischen kleinen Laden wo Livemusik gespielt wurde…allerdings so laut das man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden hat. Also hielten wir uns dort auch nicht lange auf und gingen dann lieber noch ins Hard Rock Cafe wo einige unbedingt mal rein wollten. Ist allerdings nicht sehr zu empfehlen da ein Bier stolze 4.50 Euro kostet. Und da es drinnen gerade mal 10 Plätze oder so gab mussten wir draußen unterm Heizstrahler sitzen. Endlich ging’s dann so gegen eins zurück ins Hotel wo wir uns dann nur noch ins Bett fallen ließen.
| Unser Hotel |
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| Lustige Trinkspiele | "Biergarten" des Hard Rock Cafe's |
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Am nächsten Morgen um halb neun trafen wir uns dann zum Frühstück. Das Buffet war wirklich klasse nur mit dem Kaffeeautomaten gab es ein kleines Problem. In dem Ding gab’s alles von Kaffee über Wiener Melange, Kakao, Schokoladenmilch, Espresso und Cappuccino. Nur waren die Knöpfe ein wenig blöd angeordnet so das ich nach meinem ersten Schluck leckerer Schokoladenmilch merkte das ich wohl anstatt dessen den Wiener Melange Knopf gedrückt haben muss. Naja ich war aber nicht die einzige von uns der das passiert ist und Andreas erbarmte sich dann das Zeug zu trinken….die Schokomilch war jedenfalls köstlich *g*. Aber es war auch sehr interessant andre Leute an dem Automaten zu beobachten, die einen stellten ihre Tasse gleich direkt neben den Strahl die andern so das ein Strahl in die Tasse lief und der andre auf den Unterteller. Naja aus Fehlern lernt man….*G*
Nach dem Frühstück stand eine Grachtenfahrt auf unserm Programm. Es war recht entspannend so durch die Kanäle von Amsterdam zu schippern und was wirklich Aufregendes ist da auch nicht passiert. Erwähnenswert wäre vielleicht noch die Frau schräg gegenüber von uns. Die war von oben bis unten mit Blümchenklamotten bekleidet. Sogar die Schuhe und die Socken waren mit Blümchen übersäht. Haben schon teilweise nen komischen Modegeschmack die Leute, apropos Modegeschmack, in Amsterdam schien es äußerst modern zu sein als Frau Minirock und Stiefel zu tragen, so was trug da nämlich jede 2. Frau. *g*
| Unser Boot | Grachtenfahrt |
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| Die Blümchenfrau | Nach der Grachtenfahrt |
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Nach einem kurzen Zwischenstop bei dem Restaurant mit dem großen gelben M ging’s dann ins Nemo, ein technisch-naturwissenschaftliches Science Center mit ganz vielen Sachen zum Knöpfchen drücken und ausprobieren…. darauf freute Martina sich ja schon am meisten *g*. Teilweise war es dann auch ganz interessant aber im Nachhinein entpuppte sich dann das Ganze als mehr was für Kinder.
| Das Nemo | Ich bin der König der Welt |
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Nach dem Nemo wollten einige der Herren unbedingt ins nah gelegene Sexmuseum. Da der Eintritt nur 2.50 Euro kostete sind wir halt alle rein gegangen. Allerdings hätte man die sich im Nachhinein auch sparen können war nämlich nix besonders tolles außer ne Menge ekelhafter Fotos, überdimensional großen Penissen und sich entblößende Figuren.
| Dirk und Andreas beim Telefonsex |
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| Sabine auf dem "Penisstuhl" | Andreas und die Sexgöttin |
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Abends warn wir dann beim Griechen essen. Da wir gehört haben dass auch das Rotlichtviertel von Amsterdam eine besondere Attraktion sei mussten wir das natürlich auch sehen. Wir wussten nur dass das in der Nähe des Bahnhofs sein soll und nachdem wir dort waren haben wir dann einen netten Polizisten nach dem Weg gefragt. Nachdem er unseren Stadtplan sah meinte er nee der ist ja nix und holte erst mal seinen eigenen raus um uns den Weg ins „Verderben“ zu zeigen. Als wir dort ankamen wussten wir dann auch schnell was denn da die Attraktion war. Rechts und links einer Gracht gab es auf etwa 300 m Länge ein Schaufenster neben und über dem nächsten wo sich „gewisse Damen“ in Unterwäsche präsentierten. Ich weiß nicht ob ich das ganze als faszinierend, interessant oder schrecklich beschreiben soll irgendwie bin ich da wie in Trance hergegangen bloß nicht zuviel dahingucken und immer drauf bedacht das einer von uns in der Nähe war, weil da auch sehr viele merkwürdige und unheimliche Gestalten rum liefen. Ich war wirklich froh wo wir da wieder weg waren und ich glaub da war ich nicht die einzige. Naja aber man muss ja alles mal gesehen haben *g*. Danach sind wir dann ins Hotel gegangen und haben da noch was getrunken.
Am Montag war dann auch schon wieder der Tag der Heimreise. Da unser Zug erst abends um sechs fuhr und wir aber um elf aus dem Hotel raus sein mussten sind wir nach dem Frühstück zum Bahnhof gefahren und haben unsere Sachen dort eingeschlossen. Stolze 5.70 Euro kostete das für 24 Stunden, ganz schön unverschämt. Aber ich hab mal wieder gemerkt das es sich lohnt beim gehen auf den Boden zu gucken da ich vor einem Schließfach 10 Euro gefunden habe ;). Dann wollten Dirk und Andreas unbedingt noch zu Madame Tussauds, aber da wir andern da alle schon in London drin waren sind wir in der Zeit shoppen gegangen. Um halb eins trafen wir uns dann alle wieder und sind gemeinsam ins Artis gegangen, eine Mischung aus Zoo und Planetarium. Dort war es dann auch ganz nett, nur die Tiere da waren sehr paarungsfreudig wie man schon an den Lamas im allerersten Gehege feststellen musste. Aber die Elefanten waren die Krönung. Der Elefantenbulle hatte wohl nen besonders guten Tag denn er ließ gar nicht mehr von der Elefantendame ab. Und das kleine zwei Monate alte Elefantenbaby stand die ganze Zeit daneben. Sowas nennt man Aufklärung live und in Farbe *g*.
| Sabine im ZOO |
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| -Ohne Worte- | Pinguinfütterung |
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Aber je später es wurde desto mehr merkte man dann langsam das einfach irgendwann die Luft raus ist. Uns taten allen die Füße weh und wir waren so froh wo wir dann endlich um sechs in der Bahn saßen und wir freuten uns alle tierisch auf unser Bett. Allerdings verlief dann auch die Rückfahrt nicht ohne Zwischenfälle. Im Zug von Enschede nach Münster saß ein Stück weiter im andern Abteil ne Gruppe betrunkener Jugendlicher. Wir haben leider nicht so genau mitbekommen was denn da nun abging aber an einem Bahnhof hielten wir dann ewig an und die Polizei kam rein und nahm da erstmal einen von mit. Zum Glück haben wir deshalb den Anschlusszug nicht verpasst so dass wir pünktlich um elf wieder zu Hause waren.
| Abfahrt vom Amsterdamer Bahnhof |
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| Gruppenbild |
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