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GGP -
Gereja Gerakan Pentacosta
Fährt man durch
Nord-Sulawesi, so begegnet man
"etablierter" GGP. In diesem Landesteil mit hohem christlichen
Anteil in der Bevölkerung gibt es Landstriche, in denen in jedem
Dorf mindestens eine, manchmal mehrere GGP -Gemeinden sind. Auch
wenn diese Gemeinden nicht in unserem Sinne wohlhabend sind, machen
sie einen etablierten Eindruck, vom Gebäude bis hin zum
Gottesdienst. Hier liegt der zahlenmäßige Schwerpunkt der über 300
GGP -Gemeinden Indonesiens.
Anders sieht es um Makassar (Süd-Sulawesi) aus. Hier bilden
Christen eine kleine Minderheit. Auch wenn das gottesdienstliche
Leben nicht direkt beeinträchtigt wird, symbolisieren Eisentore vor
Gemeindegebäuden die Furcht vor islamisch motivierten Übergriffen.
In Bogor auf
Java, wo Christen prozentual eine kleine Minderheit darstellen,
besuchen wir eine ca. 150 Personen große Gemeinde. Von außen ist
nicht ansatzweise erkennbar, dass sich hinter den Mauern ein
Kirchengebäude befindet.
Aber auch das ist
GGP: Eine Stunde Klettertour (Südsulawesi) im heruntergekommenen
Mitsubishi-Bus - und man trifft auf sehr arme, aber werktags
vormittags (wegen der deutschen Gäste) fröhlich versammelte
Gemeinden, in denen Kinder die Mehrheit bilden.
Und dann sind da die interessanten
Gemeindegründungsprojekte in und um Medan
auf Sumatra. Hier sind Moslems und Christen in der Bevölkerung
etwa zu gleichen Teilen vertreten. Doch wie auch in Deutschland sind
viele Christen eher nominelle Christen. Die Muttergemeinde ist auch
noch jung. In den Randgebieten dieser nur im Zentrum sehr
wohlhabenden Stadt gibt es gleich 6 junge und startende Gemeinden -
nicht älter als 3 - 5 Jahre.
Doch der Druck der moslemischen Regierung auf
Christen nimmt zu. Ein neues Gesetz besagt, dass erst
Gemeinden ab 90 Mitgliedern und nachweislich nachbarschaftliche
Zustimmung durch 60 Unterschriften eine Registrierung erhalten
sollen. Die Umsetzung des Gesetzes würde das Aus für viele GGP
-Gemeinden inklusiv aller Gemeindegründungsprojekte bedeuten.
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