© Günter Sämmer 1999

 

Inhaltsverzeichnis:

Paradigmen der Psychologie

Eine wissenschaftstheoretische Rekonstruktion paradigmatischer Strukturen im Wissenschaftssystem der Psychologie

1. Kapitel: Grundlagen einer wissenschaftstheoretischen Rekonstruktion der Psychologie

1.1 Die Psychologie als plurales Wissenschaftssystem

1.2 Zielsetzungen einer wissenschaftstheoretischen Rekonstruktion

1.3 Wissenschaftsphilosophische Hintergrund annahmen

1.4 Das Vorgehen bei der Rekonstruktion der Psychologie

 

2. Kapitel: Die Psychologie im Spiegel der Wissenschaftstheorie

2.1 Wissenschaftstheoretische Perspektiven

    2.1.1 Vom Logischen Empirismus zum Falsifikationismus

    2.1.2 Thomas S. Kuhn: Paradigmen und wissenschaftliche Revolutionen

    2.1.3 Wissenschaftliche Forschungsprogramme

    2.1.4 Theorien aus Strukturalistischer Sicht

2.2 Die Eignung der herkömmlichen wissenschaftstheoretischen Modelle für eine Rekonstruktion der Psychologie

    2.2.1 Eine Systematik der wissenschaftstheoretischen Model le

    2.2.2 Rekonstruktionsleistungen einzelner Model le

    2.2.3 Zusammenfassung

 

3. Kapitel: Das „Paradigmatische Rekonstruktionsmodell" der Psychologie als analytisches Instrument

3.1 Die Allgemeine Modelltheorie als integratives Instrument

    3.1.1 Allgemeine Modelltheorie und konstruktivistische Erkenntnislehre

    3.1.2 Grundprinzipien der Allgemeinen Modelltheorie Stachowiaks

    3.1.3 Erweiterung des Modellbegriffs: „Subsumptionsmodelle" als Modelle von mehreren Modellen

3.2 Die Grundlagen des Paradigmatischen Rekonstruktionsmodells

    3.2.1 Zielsetzungen: Der Pragmatische Entschluß

    3.2.2 Das Vorgehen

    3.2.3 Forschungsprogramme als elementare Einheiten bei der Rekonstruktion psychologischer Forschungsprozesse

3.3 Das Paradigmatische Rekonstruktionsmodell der Psychologie

    3.3.1 Ebene 1: Die Rekonstruktion von Forschungsprogrammen

    3.3.2 Ebene 2: Die Rekonstruktion paradigmatischer Strukturen

    3.3.3 Zusammenfassung: Ein Rekonstruktionsmodell paradigmatischer Strukturen im Netzwerk psychologischer Forschungsprogramme

3.4 Festlegungen für eine paradigmatische Rekonstruktion der Psychologie

    3.4.1 Paradigmatische Strukturen verschiedener Größenordnung

    3.4.2 Wahrnehmungen paradigmatischer Strukturen in Lehrbüchern und Überblicksdarstellungen der Psychologie

    3.4.3 Die konkrete Technik der Paradigmenanalyse

    3.4.4 Ausblick

 

4. Kapitel: Das Paradigma der Tiefenpsychologie

4.1 Die Gründungssituation des tiefenpsychologischen Paradigmas

    4.1.1 Positive Heuristiken: die Einflüsse aus Freuds Ausbildungszeit

    4.1.2 Negative Heuristiken: die zeitgenössische akademische Psychologie und der viktorianische Zeitgeist

    4.1.3 „Studien über Hysterie": Die Anfänge des psychoanalytischen Forschungsprogramms Sigmund Freuds

    4.1.4 Empirie und Theoriebildung in der Psychoanalyse: der forschende Therapeut

4.2 „Abriß der Psychoanalyse" - der Stand der Theorie bei Freuds Tod

    4.2.1 Die Struktur des psychischen Apparats

    4.2.2 Dynamik und Ökonomie des psychischen Apparates

    4.2.3 Bewußt - Vorbewußt - Unbewußt: die psychischen Qualitäten im topischen Modell

    4.2.4 Konflikt, Angst und Abwehr: ein Beispiel für die Dynamik im psychischen Apparat

    4.2.5 Die psycho-sexuelle Entwicklung

    4.2.6 „Der kleine Hans" - Das psychoanalytische Sprachspiel an einem klassischen Fallbeispiel

4.3 Die Dynamik des Wissenschaftssystems der Psychoanalyse

    4.3.1 Die innere Dynamik der Psychoanalytischen „Bewegung"

    4.3.2 Die Auseinandersetzung mit der „paradigmatischen Außenwelt"

    4.3.3 Das Ende der Freudschen Schule im Nationalsozialismus

4.4 Hauptströmungen der Tiefenpsychologie: eine Systematik ihrer Forschungsprogramme

    4.4.1 Der „dreidimensionale Annahmenraum" tiefenpsychologischer Forschungsprogramme

    4.4.2 Die drei tiefenpsychologischen Hauptströmungen

4.5 Die Individualpsychologie Alfred Adlers

    4.5.1 Das Gemeinschaftsgefühl als oberstes Ziel

    4.5.2 Minderwertigkeitsgefühl und Kompensation

    4.5.3 Persönlichkeit und Lebensstil

    4.5.4 Die Entstehung von Neurosen

4.6 Carl Gustav Jungs Analytische (Komplexe) Psychologie

    4.6.1 Assoziationsexperimente und Komplextheorie

    4.6.2 Archetypen und das kollektive Unbewußte: das Beispiel des Abbé Oegger

    4.6.3 Die Dynamik der Psyche und die Neurose

    4.6.4 Selbstwerdung und Individuation

4.7 Tiefenpsychologische Forschungsprogramme in verschiedenen psychologischen Teildisziplinen

4.8 Das Paradigma der Tiefenpsychologie: ein paradigmatisches Subsumptionsmodell tiefenpsychologischer Forschungsprogramme

    4.8.1 Das tiefenpsychologische Subsumptionsmodell

    4.8.2 Die Forschungsprogramme der Tiefenpsychologie: Attributzuordnungen

 

5. Kapitel: Das Paradigma der Ganzheitspsychologie

5.1 Die Gründungssituation: die ersten ganzheitspsychologischen Ansätze

5.2 Das Forschungsprogramm der „Berliner Schule" der Gestaltpsychologie

    5.2.1 Die Forschergruppe

    5.2.2 Die Gründungsphase

    5.2.3 Die Ausweitung des Annahmekerns im Forschungsprogramm der Berliner Schule

    5.2.4 Empirisch-Theoretische Rekursionen in der Gestaltpsychologie

    5.2.5 Zusammenfassung: Die Methodik der Berliner Gestaltpsychologie

    5.2.6 Das Exil

5.3 Die Genetische Ganzheitspsychologie

5.4 Lewins Feldtheoretisches Forschungsprogramm

5.5 Ganzheitspsychologische Forschungsprogramme in verschiedenen Disziplinen der Psychologie

    5.5.1 Denk- und Lernpsychologische Forschungsprogramme

    5.5.2 Sozialpsychologische Forschungsprogramme

    5.5.3 Entwicklungspsychologische Forschungsprogramme

    5.5.4 Forschungsprogramme der Humanistischen Psychologie

    5.5.5 Systemtheoretische und Radikal-Konstruktivistische Forschungsprogramme

    5.5.6 Der „Situated-Cognition-Ansatz" der neueren Wissenspsychologie

5.6 Das Paradigma der Ganzheitspsychologie: ein paradigmatisches Subsumptionsmodell ganzheitspsychologischer Forschungsprogramme

    5.6.1 Das ganzheitspsychologische Subsumptionsmodell

    5.6.2  Die Forschungsprogramme der Ganzheitspsychologie: Attributzuordnungen

 

6. Kapitel: Das Paradigma des Behaviorismus

6.1 Die Gründungssituation des Behaviorismus

    6.1.1 Einflüsse von „Zeit-" und „Kontinentalgeist"

    6.1.2 Die funktionalistischen Einflüsse Thorndikes

    6.1.3 Die „Reflexologie" Pawlows

6.2 Die Gründung des Behaviorismus durch Watson

    6.2.1 John Watson: Behaviorist

    6.2.2 „Psychologie, wie sie der Behaviorist sieht"

    6.2.3 Die Weiterentwicklung der behavioristischen Programmatik

    6.2.4 „Der Kleine Albert" - Ein fragwürdiges „klassisches Musterbeispiel" und sein Mythos

6.3 Vier behavioristische Hauptströmungen

    6.3.1 Die grundsätzliche Reiz-Reaktions-Problematik des Behaviorismus

    6.3.2 Guthries Prinzip der „Kontiguität"

    6.3.3 Die systematische Lerntheorie von Hull und Spence

    6.3.4 Skinners „operante" Konditionierung - eine Renaissance des „reinen" Behaviorismus

    6.3.5 Tolmans „kognitiver Behaviorismus"

6.4 Behavioristische Forschungsprogramme in verschiedenen psychologischen Teildisziplinen

    6.4.1 Frühe Skizzen „intendierter Anwendungen"

    6.4.2 Theoretische Grundlagen behavioristischer Sozial-, Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie

    6.4.3 Sozialpsychologische Forschungsprogramme

    6.4.4 Entwicklungs- und persönlichkeitspsychologische Forschungsprogramme

6.5 Behavioristisch-lernpsychologische Prinzipien in der Klinischen und Pädagogischen Psychologie

    6.5.1 Die „systematische Desensibilisierung" der klassischen Verhaltenstherapie

    6.5.2 „Verhaltensmodifikation" durch planmäßige Veränderung von Verstärkungskontingenzen

    6.5.3 Der „Programmierte Unterricht"

6.6 Das Paradigma der behavioristischen Psychologie: ein paradigmatisches Subsumptionsmodell behavioristischer Forschungsprogramme

    6.6.1 Das behavioristische Subsumptionsmodell

    6.6.2 Die Forschungsprogramme der behavioristischen Psychologie: Attributzuordnungen

 

7. Kapitel: Das Paradigma der Psychobiologie
 

7.1 Die Gründungssituation der Psychobiologie: von Darwin zu Lorenz

    7.1.1 Das „Darwinsche Paradigma"

    7.1.2 Die ersten Ethologen und der Instinktbegriff

    7.1.3 Die „Vergleichende Verhaltensforschung" von Konrad Lorenz und Niko Tinbergen

    7.1.4 Die wissenschaftliche Gemeinschaft der Ethologen

7.2 Die Humanethologie: „Vergleichende Verhaltensforschung" am Menschen

    7.2.1 Fragestellung und Methodik der Vergleichenden Verhaltensforschung am Menschen

    7.2.2 Innerartliche Aggression: ein exemplarisches ethologisches Forschungsprogramm

7.3 Die Soziobiologie: ökologische und spieltheoretische Modelle des Sozialverhaltens

    7.3.1 Kernannahmen und Methoden der Soziobiologie

    7.3.2 Die Evolution des Sozialverhaltens

    7.3.3 Elternstrategien: ein exemplarisches Forschungsprogramm der Soziobiologie

    7.3.4 Klassische Ethologie vs. Soziobiologie - eine innerparadigmatische Kontroverse

7.4 Die Evolutionspsychologie: der Mensch und seine adaptiven psychischen Mechanismen

    7.4.1 Psychologische Mechanismen - mentale Organe

    7.4.2 Partnerwahl und sexuelle Eifersucht: ein exemplarisches Forschungsprogramm der Evolutionspsychologie

    7.4.3 Evolutionspsychologische Forschungsprogramme und ihre scientific community

7.5 Das Paradigma der Psychobiologie: ein paradigmatisches Subsumptionsmodell psychobiologischer Forschungsprogramme

    7.5.1 Das psychobiologische Subsumptionsmodell

    7.5.2 Die Forschungsprogramme der Psychobiologie: Attributzuordnungen

 

8. Kapitel: Das Paradigma des Kognitivismus
 

8.1 Die Gründungssituation des Kognitivismus

    8.1.1 „Blinde Flecke" des Behaviorismus

    8.1.2 „Mentale Prozesse" in Maschinen - Die Entstehung der Informationstechnologie als Legitimationsbasis

    8.1.3 Die „Kognitive Wende": Eine neue scientific community formiert sich

8.2 Die ersten kognitivistischen Forschungsprogramme: Modelle menschlicher Informationsverarbeitung

    8.2.1 „Kanalkapazitäten" menschlicher Informationsver arbeitung

    8.2.2 Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Erkennen als Informationsverarbeitung: Das Broadbentsche Filtermodell

    8.2.3 Pläne und Strukturen des Verhaltens: ein kybernetisches Handlungsmodell

    8.2.4 Grundelemente des kognitivistischen Sprachspiels

8.3 Kognitivistische Forschungsprogramme der Allgemeinen Psychologie

    8.3.1 Wahrnehmung - Aufmerksamkeit - Gedächtnis in Informationsfluß-Modellen

    8.3.2 Emotion und Kognition: Ansätze zu einer kognitivistischen Emotionstheorie

8.4 Einige kognitivistische Forschungsprogramme der Sozialpsychologie

    8.4.1 Sozialpsychologie aus kognitivistischer Perspektive

    8.4.2 Grundzüge der Attributionsforschung

    8.4.3 Grundzüge der Einstellungsforschung

8.5 Persönlichkeitspsychologie aus kognitivistischer Sicht

    8.5.1 „Persönlichkeit" aus kognitivistischer Sicht

    8.5.2 Die Selbst-Schema-Theorie

8.6 Kognitivistische Forschungsprogramme in der Entwicklungspsychologie

    8.6.1 Entwicklungspsychologie aus der Sicht des Informationsverarbeitungsansatzes

    8.6.2 Forschungsprogramme zur Entwicklung der Gedächtnisfunktionen

8.7 Kognitivistische Ansätze in der Angewandten Psychologie

    8.7.1 Beispiele aus der Pädagogischen Psychologie: Attributionsstile und Leistungsprobleme

    8.7.2 Werbepsychologie - eine Übersicht über kognitivistisch rekonstruierte Problembereiche

8.8 Das Paradigma der kognitivistischen Psychologie: ein paradigmatisches Subsumptionsmodell kognitivistischer Forschungsprogramme

    8.8.1 Das kognitivistische Subsumptionsmodell

    8.8.2 Die Forschungsprogramme der kognitivistischen Psychologie: Attributzuordnungen

 


 9. Kapitel: Möglichkeiten und Grenzen des Paradigmenmodells der Psychologie
 

9.1 Das Paradigmenmodell der Psychologie: Wissenschaftstheoretische Konstruktion, Pluralität und Konsensfähigkeit

    9.1.1 Das Rekonstruktionsinstrument: Das Paradigmatische Rekonstruktionsmodell

    9.1.2 Rekonstruktionsergebnis: Das Paradigmenmodell der Psychologie

9.2 Probleme bei der Paradigmen-Rekonstruktion: Forschungsprogramme "zwischen" verschiedenen Paradigmen

    9.2.1 Forschungsprogramme in Übergangsphasen

    9.2.2 "Multiparadigmatische" Forschungsprogramme

9.3 Didaktische Funktionen des Paradigmenmodells der Psychologie

    9.3.1 Funktionen des Paradigmenmodells beim Wissenserwerb

    9.3.2 Eine paradigmenorientierte Heuristik zur Anwendung psychologischen Wissens

9.4 Schluß 

 

Literaturverzeichnis

 

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