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Meine Meinung Alle Texte, die auf dieser Seite zu finden sind, spiegeln meine Meinung wieder. Es ist nur eine Meinung von sechs Milliarden, und aus dieser Perspektive eigentlich ziemlich unwichtig. Wenn jemand ganz und gar nicht einverstanden ist, mit meiner Meinung, sich vielleicht sogar darüber aufregt, dann sollte er sich klar machen, dass es sich dabei nur um meine Meinung handelt. Wer sich aufregt, kann das nur, wenn er davon ausgeht, dass ich ihn von meiner Meinung überzeugen will. Das ist aber nicht der Fall. Ich diskutiere gerne über jedes Thema, ich werde auch gerne überzeugt, wenn ich erkennen kann, dass ich bisher falsch lag. Aber ich versuche niemanden zu überzeugen, wenn es nicht nötig ist, sprich wenn es demjenigen oder derjenigen nichts helfen würde. Und wirklich helfen kann es nur, wenn der Mensch um den es geht, sich helfen lassen will. In diesem Sinne, bin ich froh, wenn meine Texte gelesen werden, und wenn sich auch nur ein einziger Mensch Gedanken darüber macht, hat es sich für mich schon gelohnt. Aber nehmt es nicht an. Wenn ihr damit übereinstimmt, dann freut es mich, dass es Gleichgesinnte gibt, aber wenn ihr anderer Meinung seid, dann bleibt bei eurer Meinung. Wie schon gesagt, diskutiere ich gerne... Wissen heißt Erkennen Wissen ist Macht heißt es. Aber wer weiß, will keine Macht. Eigentlich ist das ein Paradoxon. Solange ich Wissen mit Macht gleichsetze, kann ich zwar eine beliebig große Menge Wissen in mir anhäufen, aber erst, wenn ich bereit bin, auf den Einsatz des Wissens zum Erreichen von Macht zu verzichten, kann ich frei werden von dem, was ich weiß. Erst dann kann ich erkennen, was ich vorher nur gewusst habe. Erst dann kann ich das Wissen zu einem Teil von mir selbst machen, es nicht nur wissen, sondern es wie Intuition empfinden. Erst wenn mir mein eigenes Wissen unwichtig ist, wenn es nicht mehr an einen Zweck wie den der Macht gebunden ist, kann es frei werden, und viel größer und weißer, als zuvor. Aus dem Film Matrix stammt das schöne Zitat "Nicht denken, Neo. Wissen." Das Denken schränkt das Wissen ein. Wenn ich etwas weiß, muss ich mir darüber keine Gedanken mehr machen. Solange ich mir Gedanken zu einem Thema mache, habe ich keine Überzeugung, keine Gewissheit, kein Wissen. Wenn ich überzeugt davon bin, dass etwas wahr ist, dass es der Wahrheit entspricht, dann weiß ich erst. Davor mache ich mir nur Gedanken darüber. Natürlich heißt das für mich nicht, gar nicht mehr zu denken. Das Denken ist ein Mittel, Wissen zu erreichen. Erst muss der Gedanke gedacht werden, dann losgelassen (frei von Zwecken), dann kann er erkannt werden, und erst dann gewußt. Gefühle und Intuition Neben den Gedanken, die zu Wissen werden, gibt es die Gefühle und die Intuition, die nebenher dem Verstand sagen können, was er tun soll. Wenn ein Gedanke verstärkt wird von einem Gefühl, dann wird er sehr stark, und kann leicht zu seinem Ziel kommen. Wenn eine Intuition verstärkt von einem Gedanken wird, dann ist Erkenntnis. Ich will glauben, was ich hoffe. Ich will fühlen, was ich glaube. Ich will erkennen, was ich fühle. In dieser Reihenfolge funktioniert es bei mir. Ich hoffe etwas, und wenn ich Glück habe, dann kann ich diese Hoffnung weiterbringen, zu etwas, was ich glaube. Wenn dann das Gefühl dazukommt, dass dieser Glaube wahr ist, dann wird der Glaube verstärkt. Wenn dann das Wissen darüber dazukommt, dass es der Wahrheit entspricht, dann wird das Gefühl dafür verstärkt. Und dann kann ich den wahren Kern der Sache erkennen. So sind meine Gefühle und meine Intuition ein Hilfsmittel auf dem Weg, mich weiterzubringen. Wenn es aber um zwischenmenschliche Gefühle geht, die immer auf Sympathie oder Antipathie beruhen, dann versuche ich darüber zu stehen. Wenn ich ein positives Gefühl einem Menschen gegenüber empfinde (Sympathie), dann entscheide ich mich dazu, mich darauf einzulassen – sofern es erwiedert wird. Wenn ich eine Antipathie empfinde, dann bleib ich außerhalb von ihr. Gefühle haben meiner Meinung nach nur wenig mit Liebe zu tun. Und auch wenn ich es manchmal verwechsle, haben wahre Gefühle auch nichts mit Verlangen zu tun. Dazu in den nächsten beiden Texten. Emotionen sind der körperliche Ausdruck von inneren (seelischen) Gefühlen. Lachen ist zum Beispiel eine Emotion. Genauso wie Weinen, was imgrunde eine andere Form des Lachens ist. Emotionen kann ich zulassen, oder es bleiben lassen, je nachdem ob es gerade passt, oder nicht. Triebe und Hormone Wenn ich einer Frau begegne, die mir gefällt, dann weiß ich, dass es meine Hormone sind, die mir sagen, dass wir biologisch zusammenpassen. Ich vertraue meinen hormongesteuerten Trieben, wenn es darum geht, ob mir eine Frau wirklich gefällt, oder nicht. Ansonsten sagen mir meine Triebe und Hormone (nicht zu verwechseln mit der Intuition) ob mir ein Mensch sympathisch oder unsympathisch ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich ihn schlechter behandeln würde, oder schlechter über ihn denken würde, wenn er mir unsympathisch ist. Es ist nur ein Werkzeug, ein Hilfsmittel, um zu überprüfen, ob ich mit einem Menschen eine freundschaftliche Beziehung eingehen kann, oder nicht. Ob wir zusammenpassen, oder nicht. Und es soll nie etwas mit dem Wert zu tun haben, den ein Mensch für mich hat, da jeder Mensch gleich wertvoll ist, aber die Triebe mir über jeden Menschen etwas anderes sagen. Liebe Liebe ist meiner Meinung nach eine Lebenseinstellung. Ich sehe oft, wie andere Menschen meinen, Liebe sei ein Gefühl, aber ich meine, dass das Gefühl eher eine Behinderung der Liebe ist. Liebe findet im Geist statt (nicht zu verwechseln mit dem Verstand). Liebe bedeutet, mich selbst, so wie ich bin, und alle anderen Menschen und sonstigen Wesen nicht nur zu akzeptieren, sondern eben zu lieben, so wie sie sind. Sie nicht ändern zu wollen, sie loslassen zu können, wenn sie das wollen, und ihnen zu helfen, wenn sie das wollen. Liebe bedeutet, geben zu können, ohne dafür etwas nehmen zu wollen, und genauso bedeutet es, nehmen zu können, ohne sich verpflichtet zu fühlen, dafür etwas geben zu müssen. Liebe an sich hat auch nicht unbedingt direkt etwas mit einer Liebesbeziehung zu tun. Liebe ist frei, und Liebe ist das einzige, was man unbegrenzt geben kann, und gleichzeitig immer mehr davon bekommt. Wer liebt, wird geliebt. Und wer das ganze Universum liebt, wird vom ganzen Universum geliebt. Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern "Muss". Wenn mir ein Mensch begegnet, der mir unsympathisch ist weil er sich mir gegenüber unsympathisch verhält, dann kann ich ihm mit Mitleid begegnen, wenn ich liebe – anstatt ihn deswegen anzugreifen. Er tut mir leid, weil er nicht liebt, bzw. die Liebe mit einer egoistischen Selbsterweiterung verwechselt. Liebesbeziehung Eine Liebesbeziehung ist dann möglich, wenn mir meine Hormone sagen, dass da jemand ist, der zu mir passt, wenn mir dazu meine Gefühle sagen, dass mir dieser Mensch sympathisch ist, und wenn ich ihn liebe. Da ich heterosexuell bin, trifft das erste grundsätzlich nur bei Frauen zu. Es gibt meiner Meinung drei Ebenen im Menschen: den Körper, die Seele und den Geist. Dementsprechend gibt es drei Ebenen der Liebe: die körperliche (Sexus), die seelische (gefühlte Sympathie, Eros), und die geistige Liebe (Agape), die dafür sorgt, dass man trotz allem frei bleibt, und den Partner frei lässt. Eine ideale Liebesbeziehung findet meiner Meinung nach zwischen zwei Menschen statt, die sich auf allen drei Ebenen lieben, und dabei mit dem Ziel in die Beziehung gehen, sich miteinander, aneinander und mit Hilfe voneinander weiterzuentwickeln. Wenn das möglich ist, dann kommt eine erfüllte Liebesbeziehung zustande. Wahrnehmung Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung. Durch das was wir wahrnehmen wird die Welt für uns real. Das, was ich sehe, ist ein Teil von mir, da ich es ja bin, der sieht. Ebenso das, was ich höre, fühle, rieche und schmecke. Ohne die Wahrnehmung der Welt würde die Welt nicht existieren. Die Welt existiert erst in dem Moment, in dem ich sie wahrnehme. Es gibt für mich nur das, was ich wahrnehme. Meine Wahrnehmung ändert sich, je nach dem, in welchem körperlichen, seelischen und geistigen Zustand ich bin. Wenn ich schlecht gelaunt bin, dann sehe ich vorwiegend Menschen, die schlecht gelaunt sind. Wenn ich gut gelaunt bin, dann sehe ich fast nur Menschen, die gut gelaunt sind. Wenn ich unzufrieden mit der Welt bin, dann ist die Welt unzufrieden mit mir. Wenn ich die Welt umarmen möchte, wenn ich glücklich bin, dann will die Welt mich umarmen, ist die Welt glücklich mit mir. Das Böse Wenn ein Mensch böse ist, dann haben Schwächere Angst vor ihm. Wenn ein böser Mensch das merkt, nutzt er die dadurch entstehende Macht über den Ängstlichen zu seinem eigenen Vorteil aus. Das Böse funktioniert immer nach diesem Prinzip. Aber was ist das Böse? Ein Mensch kann immer nur das, was er in seinem Leben gelernt hat. Wenn ein Mensch bei Eltern aufwächst, die ihn nicht respektieren, dann lernt er keinen Respekt. Wenn die Eltern ihn schlagen, oder noch schlimmeres mit ihm machen, dann lernt er dieses Verhalten, und wird von Menschen, die die Liebe von ihren Eltern gelernt haben, als böse betrachtet. Er hat keinen Respekt, und hat gelernt, das Gewalt ein wirkungsvolles Mittel ist, andere Menschen zu seinem eigenen Vorteil zu beeinflussen. Es funktioniert immer nach dem Prinzip "Hasse den Schmerz, und fürchte die Gewalt". Wenn jemand böse ist, dann entweder weil er von jemandem vor dem er Angst hat, dazu gezwungen wird, oder weil er derjenige ist, vor dem die Angstvollen sich fürchten, und es genießt, diese Macht auszuüben, da er es ja von seinen Eltern oder von jemand anderem so gelernt hat. Das beste Mittel, um gegen das Böse vorzugehen ist, keine Angst davor zu haben. Ein Mensch, dessen böse Seite die Gute unterdrückt, kann nur dann Macht über dich bekommen, wenn Du sie ihm mit deiner Angst vor ihm gewährst. Das Böse im Menschen versucht sich immer seiner zu bemächtigen, und wenn Du schon ein Mensch bist, der sich dem Guten, sprich der Liebe, verschrieben hat, dann wird deine böse Seite es versuchen, indem Du Abscheu gegen das Böse entwickelst. Diese Abscheu könnte zu Angst, Wut und Hass gegen das Böse werden – und schon hat es dich. Also besser einfach keine Angst haben, keine Abneigung dagegen empfinden, sondern genau so damit umgehen, wie mit etwas, was du liebst. Dann kann es dir nichts antun. |