Trainingsangebot
Allgemeines Welpenkurs - die ersten Kommandos Junghunde/Begleithundekurs Dummykurse Einsteiger/Anfänger/Fortgeschrittene Dummyseminare Dummyarbeit-Grundbegriffe aktuell laufende Kurse home
Das Training in der Hundegruppe ist in der Ausbildung des Hundes von entscheidender Bedeutung. Vieles läuft in der Gruppe anfangs sehr viel schlechter als es zu Hause oder beim Spaziergang mit dem Hund klappt. Das ist völlig normal. Die Hunde sind aufgeregt wegen der Anwesenheit der anderen Hunde und werden somit unkonzentriert. Sie sollen sich an die Arbeit und das Gehorchen trotz Anwesenheit anderer Hunde langsam gewöhnen und es wird für sie mit der Zeit selbstverständlich mit dieser großen Ablenkung zu arbeiten.
Um das Training effektiv zu gestalten, trainieren wir in möglichst kleinen Gruppen. Gerade mit jungen, ungeduldigen Hunden soll in kleinen Gruppen geübt werden, da die Wartezeiten so kürzer sind und sie sich langsam an die große Ablenkung anderer Hunde gewöhnen können.
Jeder Hund braucht eine Aufgabe, die ihn fordert und auslastet, was letztendlich Sie als Hundehalter auch zufriedener stellt, da sich Ihr Hund bei ausreichender geistiger Auslastung wesentlich angenehmer im Umgang und ausgeglichener insgesamt zeigen wird. Gerne stelle ich Ihnen als eine Beschäftigungsmöglichkeit die Apportierarbeit vor, bilde Sie und Ihre Hunde darin aus und biete Ihnen entsprechende Kurse an. Die Dummyarbeit stärkt in großem Grad die Bindung zwischen Hund und Hundeführer, was eine wichtige Grundlage für jegliches Zusammenleben und insbesondere die Hundeausbildung an sich darstellt.
Ich arbeite in den Grundkursen mit postiver Bestärkung durch Stimme und Leckerli. Negativbestärkung stellt die enstprechend eingesetzte Stimme dar. In den Dummykursen arbeite ich hauptsächlich mit dem Einsatz der Stimme und der Pfeife.
Im Welpenkurs lernen die Kleinen spielerisch die ersten wichtigen Kommandos wie "Nein!", "Hier!", "Sitz!", das Fußgehen u.a. Wichtig ist es, die hohe Lernfähigkeit der Hunde in diesem Alter sinnvoll zu nutzen und ihnen somit die ideale Grundlage für die kommenden "Lernjahre" zu schaffen. Neben theoretischer Schulung der Hundebesitzer lernen diese im praktischen Umgang mit ihren Welpen ihnen Kommandos beizubringen. Hund und Hundeführer sollen zu einem Team heranwachsen.
Inhalte
- Welpenspielen in Verbindung mit Heranführen an unterschiedliche akustische und optische Reize
- Bewusst eingesetzte Spielpausen, Einbau von Spiel zwischen Mensch und Hund
- Spielerisches Erlernen erster Kommandos
- Theoretische Anleitung und erste praktische Übungen für die Erziehung des Welpen in den kommenden Wochen im Alltag
- Aufbau einer guten Bindung zwischen Hund und Hundeführer durch bindungsfördernde einfache Übungen und Spielen
- optional: Theoretische und erste praktische Heranführung an die zukünftige Dummyausbildung
maximale Teilnehmerzahl: 8 Welpen in ähnlichem Alter
Lerninhalte sind die Festigung der Grundkommandos (Fuß, Sitz, Platz, Bleib) mit steigenden Ablenkungen. Fragen wie z. B. :
Wie reagiere ich, wenn mein Hund nicht das macht, was er soll? Warum kommt er nicht, wenn ich ihn rufe? Wie erhalte ich die Aufmerksamkeit meines Hundes?
werden beantwortet und Lösungen vorgeschlagen.
Konditionieren auf Pfiff für die Kommandos "Hier", Sitz" und "Platz" mit Ziel eines besseren Gehorsams, da die Pfeife im Gegensatz zu der sich je nach Stimmungslage ändernden menschlichen Stimme immer gleich klingt und somit für den Hund leichter verständlich ist. Weiteres Ziel der Ausbildung mit der Pfeife ist ein "Sitzpfiff auf Distanz" in allen Lebenslagen.
Das Team Hund-Hundeführer soll weiter zusammenwachsen.
Je nach Leistungsstand gebe ich Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung.
Maximale Teilnehmerzahl: 6
Alter: ab 5 Monaten bis 15 Monate oder älter
Den Alters- und Leistungsstufen entsprechend trainieren wir mit kleinen, meist grünen, 500g-schweren Leinensäckchen, den sog. "Dummys". Mit diesen Dummys bieten sich weitgefächerte Möglichkeiten der Apportierarbeit in Anlehnung an jagdliche Arbeit. Sollten Sie noch nichts über die Hund und Mensch viel Freude bereitende Dummyarbeit wissen, so empfehle ich Ihnen, sich diese einmal anzusehen und dabei erklären zu lassen. Gern können Sie bei einem Trainng nach Absprache einmal zuschauen.
In den Dummykursen empfiehlt es sich, mit der Pfeife zu arbeiten, da die Arbeit mit ihr beim Heranholen des Hundes, den Gehorsamsübungen am Dummy und beim Einweisen von großem Vorteil ist.
Theoretische Einführung in die Grundbegriffe der Dummyarbeit: Markierung, Suche, Einweisen, Steadyness.
Möglichkeiten für FCI- Retriever
1) Einsteiger
Im Einsteigerkurs lernen die Hunde -mit individuell abgestimmten Methoden-, das Dummy auf Kommando dem Hundeführer ordentlich in die Hand zu bringen. Des weiteren lege ich großen Wert auf das Erarbeiten von "Gehorsam am Dummy". Mithilfe von entsprechenden Übungen wird es für die eifrigen Apportierer selbstverständlich, die Kommandos wie Fuß und Sitz u.a. auszuführen, wenn die fuer die Hunde so stark reizausübenden Dummys ausgepackt werden.
Der Hundeführer erlernt die theoretischen Grundlagen der Dummyarbeit und wird an die praktische Umsetzung (Körperhaltung, Kommandos) mit seinem Hund herangeführt .
maximale Teilnehmerzahl pro Kurs: 6
Alter: ab 5 Monaten
Kurs zur Zeit aktuell, noch freie Plätze vorhanden.
2) Anfänger
In dieser Leistungsstufe haben die Hunde den sicheren Apport bereits gelernt bzw ist die Voraussetzung für diesen Kurs.
Schwerpunkte setze ich hier im Erarbeiten von Aufgaben und Apportierdistanzen. Markierungen werden variantenreich geübt in immer wechselndem Gelände und die Distanzen langsam vergrößert. Sie werden überrascht sein, welche Variationsmöglichkeiten sich bei Markierungsaufgaben bieten.
Die Hunde werden die Suche kennenlernen. Auch zeige ich -wenn gewünscht- erste Übungen für den Aufbau des Spezialgebietes der Retriever: Das Einweisen.
Der Hundeführer lernt das Gelände einzuschätzen und wir erarbeiten unter Berücksichtigung des Windes gemeinsam Aufgaben, damit Sie auch alleine in der Lage sein werden, sinnvoll mit Dummys zu trainieren.
Ferner wird der Gehorsam am Dummy weiter vertieft bzw gefestigt.
maximale Teilnehmerzahl pro Kurs: 6
Alter: ab 10 Monaten bei entsprechender Vorkenntnis
Kurs zur Zeit aktuell, nähere Informationen auf Anfrage
3) Fortgeschrittene
In diesem Kurs stelle ich variationsreiche Aufgaben in allen Bereichen und in wechselndem Gelände:
Markierungen, Suche, Einweisen. Die Bereiche können in den Aufgabenstellungen auch verknüpft sein, wie z.B. Suche mit Markierung, Einweisen mit Verleitmarkierung, Einweisen in ein Suchengebiet usw usw. Außerdem sollen Aufgaben in 2er oder 3er-Teams gelöst werden. Wir üben Walk up in kleinen und größeren Gruppen.
maximale Teilnehmerzahl pro Kurs: 8
Alter: ab 15 Monaten bei entsprechender Vorkenntnis
Kurs zur Zeit aktuell, nähere Informationen auf Anfrage
1) vor Ort
Ich biete an, zu Ihnen nach Hause zu kommen, damit ich mir vor Ort ein Bild machen kann wie der Alltag des Hundes in Ihrer Familie aussieht. Dies ist bei auftretenden Poblemen mit Ihrem Hund von großer Bedeutung, denn nur so kann ich u.U. die Ursache seines Fehlverhaltens erkennen und das Problem dann lösen. Ich helfe Ihnen Strategien des besseren Zusammenlebens zu entwickeln, die wir dann gemeinsam üben. Für Problemlösungen jeglicher Art (z. B. Hund fährt nicht gern Auto, Hund bleibt nicht gern allein, Hund zerstört Gegenstände usw) stehe ich hierbei gern zur Verfügung.
2) im Gelände
Wir treffen uns in entsprechendem Gelände für ein Einzeltraining -möglich in allen von mir angebotenen Bereichen:
Welpenkurs - die ersten Kommandos Junghunde/Begleithundekurs Dummykurse Einsteiger/Anfänger/Fortgeschrittene
Gerade am Anfang der Ausbildung kann es sehr sinnvoll sein, parallel zum Gruppentraining die ein oder andere Einzelstunde in Anspruch zu nehmen, da in einer Einzelstunde verständlicherweise viel mehr vermittelt werden kann -sei es theoretisch und auch praktisch.
Weiter Fortgeschrittenen biete ich gern die Möglichkeit auf eine individuelle Dummy-Intensivstunde an, die auch auf einen möglichen Workingtest vorbereiten soll.
Zum ersten Kennenlernen lade ich das Gespamn grundsätzlich zu einem Einzeltraining ein, damit ich den Leistungsstand vom Hund einschätzen und ihn dem entsprechenden, passenden Kurs zuordnen kann.
Möglichkeiten für FCI- Retriever
Retriever mit FCI-Papieren können auf sog. Workingtests starten, die der DRC (Deutscher Retriever Club) ausrichtet. Die Termine und auch entsprechende Startvoraussetzungen finden Sie auf der DRC-Homepage: www.drc.de Auch als Nicht-DRC_Mitglied dürfen Sie mit ihrem Hund an diesen Events teilnehmen, wenn ihr Hund die Voraussetzungen erfüllt. Es gibt Workingtests in verschiedenen Leistungsklassen: Schnupperer, Anfänger, Fortgeschrittene und Offene Klasse. Auf Workingtests stellen entsprechend ausgebildete Leistungsrichter spannende, meist jagdnahe Aufgaben mit Dummys, die Sie und Ihr Hund dann lösen sollen und die Art und Weise wird von dem Richter mit Punkten bewertet.
Markierung, Suche, Einweisen, Steadyness.
1) Markierung:
Ein Dummy fliegt, Hund und Hundeführer können die Flugbahn und u.U. auch die Fallstelle beobachten. Der Hund wird auf die Markierung zum Apport geschickt und soll mit seinen Augen arbeiten, d.h zielgenau an die Fallstelle heranlaufen und ggf. in einem sehr engen Umkreis um die Fallstelle suchen und schnell zum Erfolg kommen. Es wird in Jagdanlehnung simuliert, dass Federwild geschossen wird, das der Hund nach Aufforderung zu bringen hat.
2) Suche:
Bei einer Suche wissen weder der Hundeführer noch der Hund wo die Dummys liegen. Man schickt den Hund in ein Suchengebiet und dieser soll in eigenständiger Arbeit möglichst zügig die Dummys finden und nacheinander zurückbringen. Die Suche stellt eine hohe Anforderung an die Nasenarbeit und fordert somit den Hund sehr stark. Bei der Jagd waere es so, dass ein Treiben stattgefunden hat und der Hund nun alle Stücke holen soll.
3) Einweisen:
Beim Einweisen ist nur dem Hundeführer bekannt wo das Dummy liegt - er hat die Fallstelle gesehen oder es wird ihm erklärt. Der Hund wird nun mit entsprecheden Kommandos auf die Stelle, wo das Dummy liegt "eingewiesen". Dass dies gut funktieniert, erfordert nicht nur eine lange Trainingszeit, sondern auch ein sehr großes Vertrauen in den Hundeführer, dass tatsächlich dort, wo der Hund blind hingesendet wird, ein Dummy liegt.
4) Steadyness:
Steadyness bedeutet, dass der Hund allzeit ruhig neben seinem Hundeführer in Grundstellung zu warten hat bis er zum Arbeiten geschickt wird. Er darf weder winseln noch bellen. Für triebstarke Hunde ist dies fast die schwierigste Aufgabe überhaupt. Wichtig ist, dass man so früh wie möglich in der Ausbildung dem Hund vermittelt, dass nicht alle Dummys für ihn zum Holen bestimmt sind und dass er jederzeit gut zu gehorchen hat, wenn Dummys fliegen.
DPA-Vorbereitungskurs