Particolor, Bicolor

Mehrfarbig, Zweifarbig

Panophthalmie

Eitrige Entzündung des gesamten Auges, nicht selten vollständige Zerstörung. Meist in Folge eines Unfalls, Beißerei, manchmal als Herd einer allgemeinen Infektion. Schnellstmögliche operative Entfernung.

Peritonitis

Bauchfellentzündung
Verursacht durch verschiedenste bakterielle Erreger, die entweder von außen oder durch entzündete, geplatzte oder keimdurchlässige innere Organe auf das Bauchfell gelangen. Stets sehr ernste mit hohem Fieber verbundene Erkrankung. Apathie, Appetitlosigkeit, bei Berührung schmerzempfindlicher Leib. Durch gezielte Antibiotikagaben, sorgfältige Pflege und künstliche Ernährung bestehen Heilungschancen.

Paarungsvorspiel

Begegnet ein Männchen in dieser Phase einem Weibchen, so versucht es durch Köpfchengeben und Analkontrolle eine Annäherung. Das Weibchen bleibt der Werbung des Männchens zunächst indifferent. Erst wenn bei ihr die Rolligkeit einsetzt beginnt auch sie das Paarungsvorspiel. Kommt das Männchen dem Weibchen überraschend zu nahe, so flieht es zunächst. Diese Fluchten werden jedoch immer kürzer und langsamer. Man bezeichnet dieses Verhalten als "Kokettierflucht". Gegebenenfalls kann sich dieses wechselseitige Zeremoniell, welches der Stimulation der Paarungsbereitschaft dient, über mehrere Tage erstrecken. Da Katzen in dieser Phase gegen Störungen und fremden Lärm empfindlich sind, kommt es meist nachts und in deckungsreichem Gelände zur Paarung. Häufig entfällt das Paarungsvorspiel, wenn das Weibchen den Höhepunkt ihrer Rolligkeit schon erreicht hat und die Paarung wird sofort vollzogen.

Paarung

Zusammenfinden von Männchen und Weibchen zwecks Begattung und Befruchtung.
Bei der Katze ist die Ovulation an den Paarungsakt geknüpft. Findet keine Paarung statt bilden sich die reifen Eier zurück. Die Paarung ist mit komplizierten, genau aufeinander abgestimmten Verhaltensfolgen der Geschlechtspartner verknüpft. Neben der Geschlechtsreife ist auch der individuelle Entwicklungsstand der Tiere ausschlaggebend. Paarungsbereitschaft signalisiert bei Weibchen die Rolligkeit, bei Männchen die ständige Markierung und das häufige Lecken des erigierten Penis. Erst bei starker Rolligkeit zeigt das Weibchen gegen Ende des Paarungsvorspiels die Begattungsaufforderung mit dem sogenannten Präsentieren. Diese Begattungsstellung kann zu diesem Zeitpunkt auch vom Menschen ausgelöst werden, wenn man den Rücken der rolligen Katze in der Körpermitte leicht nach unten drückt und über das Fell streicht. Bei der eigentlichen Paarung faßt das Männchen das Weibchen mit dem Nackenbiß und tritt erst mit der Vorderpfote, danach auch mit der Hinterpfote über sie.

Partnerwahl

Meist umwerben mehrere Männchen ein Weibchen. Häufig kommt es deshalb zwischen den Männchen zu Rivalenkämpfen. Die Weibchen nehmen davon keine Kenntnis, Sieger oder Besiegter sind für ihre Wahl nicht ausschlaggebend. Weibchen scheinen eine gewisse Auswahl zu treffen, eine Rolle spielen Faktoren wie Bekanntheitsgrad, Fellfarbe oder Temperament. Es gibt Weibchen, die jahrelang immer wieder mit dem gleichen Kater zusammenkommen. Zwischen einer Art Dauerehe und völliger Wahlfreiheit gibt es alle Übergänge.

Pollenflug-Kalender

Februar / Hasel, Erle

März / Hasel, Erle, Ulme, Weide, Pappel

April / Vor allem Birke, Weide

Mai / Eiche, Platane, Gräser, Roggen, Wegerich

Juni / Gräser, Roggen, verschiedene Kräuter, Ampfer, Wegerich, Gänsefuß, Kiefer, Linde

Juli / Gräser, verschiedene Kräuter, Ampfer, Wegerich, Brennnessel, Gänsefuß, Alternaria (Schimmelpilzart)

August / verschiedene Kräuter, Beifuß, Brennnessel, Alternaria

September / Gräser, verschiedene Kräuter

Oktober / Gräser, verschiedene Kräuter

Je nach Lage des Wohnortes und natürlich auch je nach Witterung, kann sich die Hauptflugzeit der Pollen verschieben. Tagesaktuelle Informationen über Pollenflug erhält man unter www.pollenallergie.de

Pflege der Katze

Selbst wenn Katzen sehr sorgfältige Körperpflege betreiben, gibt es doch ein paar Punkte hinsichtlich der Pflege, auf die Sie als Besitzer besonders achten sollten. Dazu gehört neben der Fellpflege, besonders natürlich bei den langhaarigen Katzen, die regelmäßige Kontrolle von Ohren, Augen, Zähnen und der Afterregion. Alle hier angesprochenen Pflegemaßnahmen sollten Sie bereits beim jungen Kätzchen einüben - manche Katzen tun sich später sonst schwer mit dem Stillhalten. Sie können sie in das tägliche Schmusestündchen einbauen, dann werden Sie sicherlich keine Probleme haben, und es kann gut sein, daß Ihre Katze sich auch bei den routinemäßigen Tierarztbesuchen (Impfungen) problemlos untersuchen läßt.

Pfote

Katzenpfoten sind hochfunktionell. Die Ballen sind Tastorgane, denn sie nehmen Vibrationen des Bodens auf. Gleichzeitig sind sie verantwortlich für die der Katze eigenen Stille, den weichen Gang, der ihr erlaubt, ihre Beute zu überraschen und vor ihren eigenen Jägern zu flüchten. Die anderen Hauptteile sind die Krallen, die erst sichtbar werden, wenn man die Tatze zwischen zwei Zehen sanft auseinanderdrückt. Sie sind eingezogen und werden nur zur Verteidigung oder zum Angriff herausgestreckt. Außerdem werden sie zur Flucht gebraucht: sie ermöglichen der Katze schnelles Klettern.



Pflegeutensilien

Je nach Rasse reichen Noppenbürste und Flohkamm (bei Kurzhaarkatzen) für die Fellpflege sowie eine weiche Zahnbürste und ein weiches, fusselfreies Tuch. Bei Langhaarkatzen eignen sich eine kombinierte Borsten-Drahtbürste und ein grobzinkinger Kamm besser. Manche brauchen ausserdem Babypuder oder Talkum zur Haarpflege.

Pupille

Von der Regenbogenhaut gebildete Öffnung im Auge, die als eine Art Blende für das einfallende Licht wirkt. Die Pupille paßt sich den Lichtverhältnissen reflektorisch an, um nur soviel Licht wie zum Sehen nötig, auf die empfindliche Netzhaut fallen zu lassen. Bei sehr hellem Licht sind die Pupillen zu einem schmalen, feinen, senkrecht stehenden Schlitz verkleinert. Bei schwächerem Licht vergrößern sie sich, um bei Dunkelheit ihre maximale Größe (rund und weit) zu erreichen. Bei Erregungszuständen kann es auch bei Tageslicht zu einer maximalen Erweiterung der Pupillen kommen. Hier spielt dann das in der Nebennieren gebildete Hormon Adrenalin beim Reflexablauf eine Rolle.

Pneumonie

Lungenentzündung
Verschiedenste Auslöser, am häufigsten als Komplikation des ansteckenden Katzenschnupfens.
Bei jungen und geschwächten Tieren gelegentlich tödlich endend. Stets deutlich erschwerte Atmung, anfangs oberflächlich, später angestrengt mit geöffnetem Fang und vorgestrecktem Kopf.
Meist Fieber, Teilnahmslosigkeit, Husten, nicht immer schleimiger oder eitriger Nasenausfluß. Häufig auch durch überall vorkommende Bakterien, sehr viel seltener durch spezifische Erreger (Tuberkulose) verursacht. Sollte trotz mehrtägiger, zielgerichteter Antibiotikagabe keine Besserung eintreten, würde der Verdacht auf, durch Pilze oder Lungenwürmen verursachte Entzündungen bzw. Lungengeschwülste fallen. Unterbringung in nicht zu warmen, gut belüfteten Räumen. Liebevolle, vorsichtige Pflege und Zwangsernährung sind sehr wichtig.

Pigmente

Unter Pigmenten versteht man Bestandteile der Zellen mit Eigenfarbe. Das bekannteste Pigment ist das u.a. in der Haut gebildete Melanin (schwarz). Farbnuancen von Blau, Braun und Lila werden dem Eumelanin, Gelb und Rot dem Phaeomelanin zugeschrieben.

Pilze / Hautpilze

Fast alle Haus- und Nutztierarten können von Hautpilzen befallen werden. Diese mikroskopisch kleinen Organismen siedeln sich im Fell und auf der Haut an und erzeugen tausende von Pilzsporen, die der Weiterverbreitung dienen. Sowohl durch direkten Kontakt als auch durch Pflegeutensilien, Futtermittel, Decken und andere Gegenstände kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen werden. Bei erkrankten Tieren finden sich als typische Hautveränderungen kreisrunde haarlose Stellen, hauptsächlich am Kopf, am Hals, in Ohr Nähe oder an den Gliedmaßen. Sie sind mit Schuppen oder Borken belegt und zur geschlossenen Felldecke hin mit einem roten, entzündeten Randsaum begrenzt.
Teilweise können diese Veränderungen mit deutlichem Juckreiz verbunden sein. An derart vorgeschädigten Hautstellen haben auch Bakterien leichtes Spiel und können das Krankheitsbild deutlich komplizieren. Darüber hinaus gibt es auch atypische Verlaufsformen, die je nach Tierart, Pilzart und Abwehrlage des Tieres variable Hautveränderungen hervor rufen. Deshalb sollten alle Tiere mit deutlichen Hautveränderungen frühzeitig tierärztlich untersucht werden. Da auch nicht übertragbare Hautkrankheiten vergleichbare Krankheitsbilder zeigen können, ist zur Diagnose in aller Regel eine Laboruntersuchung erforderlich. Beim Menschen beginnt die Erkrankung mit einem rötlichen, linsengroßen schuppigen und juckenden Fleck, meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der nach außen wächst, während die Mitte abheilt. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, entstehen zahlreiche solcher Herde, die landkartenartig zusammenfließen können. Am behaarten Kopf können rundliche, kahle, grauweiß beschuppte Flecken entstehen. Zur Behandlung bei Tier und Mensch stehen pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen, Sprühlösungen und Tabletten zur Verfügung. Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Vorbeugend sollte auf besondere Hygiene im Umgang mit hauterkrankten Tieren geachtet werden.

Puls

Der Normalpuls bei der Katze beträgt 100-140 Pulsschläge pro Minute.